#42 - Sardinien: Auf alten Hirtenpfaden mit Renato

Shownotes

Sardinien: Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist weit mehr als Strand und Meer. In dieser Folge spricht Christian mit Renato über den ursprünglichen Südwesten der Insel, über das Sulcisgebirge, alte Hirtenpfade, verlassene Bergbaudörfer und eine Kultur, die bis zu 3500 Jahre zurückreicht.

Warum Sardinien

Sardinien verbindet wilde Natur, jahrtausendealte Geschichte und eine eigenständige Kultur. Besonders im Südwesten zeigt sich die Insel ruhig, ursprünglich und weit entfernt vom klassischen Tourismus.

Mit dabei:

✨ Christian: Gründer von Weltweitwandern

✨ Renato: Guide auf Sardinien, langjähriger Teil der Weltweitwandern Guide-Family

Sardinien verstehen

  • Rund 24000 Quadratkilometer groß
  • Etwa 1,6 Millionen Einwohner
  • Autonome Region Italiens mit eigener Sprache und Identität

Das Inselinnere ist dünn besiedelt und bewahrt viel ursprüngliche Kultur.

Highlights auf Sardinien:

  • Su Nuraxi bei Barumini: 3500 Jahre alter Nuraghen Turm und UNESCO Weltkulturerbe
  • Giara di Gesturi: Hochplateau mit wilden Pferden
  • Costa Verde: Abgelegene Küstenregion mit langen Sandstränden
  • Piscinas Dünen: Bis zu 50 Meter hohe Sanddünen, die zu den größten Europas zählen
  • Monte Arcuentu: Ehemaliger Vulkan mit weitem Rundblick
  • Capo Pecora: Küstenlandschaft mit Granitfelsen und weitem Blick aufs Meer
  • Ingurtosu: Verlassenes Bergbaudorf mit eindrucksvoller Atmosphäre

Landschaft und Natur

  • Weite Sandstrände und Dünen
  • Steineichenwälder und Macchia
  • Zerklüftete Berge und Schluchten
  • Küsten mit Granitformationen

Die Landschaft wirkt ursprünglich und wenig erschlossen.

Geschichte und Kultur

  • Nuraghen Kultur mit über 3500 Jahren Geschichte
  • Einflüsse von Phöniziern, Römern und Spaniern
  • Eigenständige sardische Identität und Sprache

Traditionen sind bis heute lebendig, besonders im ländlichen Raum.

Menschen

  • Gastfreundlich und bodenständig
  • Stolz auf ihre Kultur und Herkunft
  • Stark mit der Region verbunden

Begegnungen entstehen oft im Alltag, besonders in kleinen Betrieben.

Kulinarik

  • Einfach, regional und sehr authentisch
  • Porceddu gebratenes Spanferkel
  • Culurgiones gefüllte Teigtaschen
  • Pane Carasau traditionelles Fladenbrot
  • Pecorino Schafskäse

Dazu sardische Weine wie Cannonau und Spezialitäten wie Mirto.

Unterwegs auf Sardinien

  • Wanderungen auf alten Hirtenwegen
  • 3 bis 5 Stunden täglich
  • 200 bis 500 Höhenmeter
  • Gut begehbare Wege

Fokus auf Natur, Bewegung und ruhiges Entdecken.

Unterkünfte und Begegnungen

  • Übernachtung in kleinen Agriturismo Häusern
  • Bauernhöfe und Ziegenfarmen
  • Einblick in Alltag und Küche

Besonders prägend sind Begegnungen mit Gastgebern wie Angela und Giuseppe.

Nachhaltigkeit

  • Kleine Gruppen mit 5 bis 8 Personen
  • Lokale Unterkünfte und regionale Produkte
  • Wandern statt Verkehr

Bewusstes Reisen abseits der Touristenströme

Sicherheit und Rahmen

  • Sehr sicheres Reiseland
  • Teil der EU
  • Gute Infrastruktur
  • Unkompliziertes Reisen

Praktische Infos:

  • 📅 Beste Reisezeit April bis Juni und September bis Oktober
  • 🌡 Angenehmes Klima außerhalb der Sommerhitze
  • 🥾 Normale Kondition ausreichend
  • 🌍 Ideal für ruhiges, naturnahes Reisen

🎧 Jetzt reinhören und Sardinien entdecken

Links & Infos:

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

Transkript anzeigen

00:00:04: Das sage ich auch oft, wir sind hier um die Landschaft zu genießen.

00:00:09: Wir sind hier was zu lernen.

00:00:11: Es ist fast wie ein Spruch geworden bei mir.

00:00:15: Ich sage immer, ich borge eure Augen damit ich in meinem Lande immer wieder anders sehen kann.

00:00:21: Ich habe also viele Leidenschaften und sie kommen alle mit beim Vanden

00:00:27: Sardinien auf alten Hirtenfaden.

00:00:31: Mit Renato Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern, dein Podcast übers Reisen, Wandern und bewegende Begegnungen.

00:00:44: Ich bin Christian Lade der Gründer von weltweit wandern.

00:00:48: Sardinien Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist so viel mehr als Strände und türkisfarbiges Meer.

00:00:56: Im Südwesten der Insel an der Costa Verde liegt nämlich das Sulchisgebirge, selbst für sardische Verhältnisse abgeschieden und ursprünglich.

00:01:07: Hier gibt es lange menschenleere Sandstrände immer grüne Hügel, dichte Stein-Eichenwälder und eine reiche Geschichte die drei Tausend Fünfhundert Jahre zurückreicht.

00:01:20: Und genau über dieses wunderbare Sardinien möchte ich heute mit einem ganz besonderen Gast sprechen, mit Renato!

00:01:28: Renato ist nicht nur unser Geid auf dieser Reise – er ist auch ein langjähriges und sehr geschätztes Mitglied unserer weltweiten Weltweitwandern-Geitfamilie.

00:01:38: Er war schon mehrfach bei unseren Geidtreffen hier in Österreich zu Gast und hat bei unserer Geidecademie auch sein Wissen mit anderen Geids geteilt.

00:01:46: und er ist nicht nur ein Begnader der Wanderführer, sondern auch ein wunderbarer Sänger.

00:01:51: Renato!

00:01:52: Es ist mir eine große, große Freude, dass du heute bei mir bist – wir sind online verbunden.

00:01:58: Magst du dich gleich zu Beginn selbst vorstellen bitte?

00:02:00: Hallo!

00:02:01: Hallo Christian, also danke für diese Einladung.

00:02:05: Ja so ich bin Renato, ich wohne bei Kaljeri in der Hauptstadt von Sardinien in einem Vorort Und ich bin Reiseleiter und Wanderreiter auch.

00:02:20: Ich mache beide Kultur-Reisen und Wandereisen.

00:02:24: seit dem Jahr zwei Tausend Zwölf als Kultureisen, und seit dem Jahre Zwei Tausends Sechzehn als Wandergeist.

00:02:32: Und fast seit dieser Zeit kennen wir uns ja schon und sind miteinander verbunden!

00:02:38: Ich habe als Wandel-Guide mit weltweit Wander angefangen.

00:02:41: Das muss ich auch sagen, ja... Es ist so zufällig passiert.

00:02:47: vielleicht können wir sagen die Lokale Agentur mit der Duarbeiteste wollte deutschsprächige Guides finden.

00:03:01: es ist immer noch ein bisschen schwieriger weil es gibt eine große Nachfrage.

00:03:07: Also die Deutsch-Sprechiger Kunden sind ganz viele in Sardinien, aber die Reiseleiter und Wandergleiter, die das machen, weil sie Deutsch sprechen können, sind immer noch zu wenig.

00:03:24: Und daher bin ich da!

00:03:27: Ja, und Renato das ist wirklich ein großer Glücksfall weil wir kennen uns ja jetzt schon seit vielen vielen Jahren.

00:03:34: Und wie gesagt wenn du kommst ist eigentlich immer eine gute Stimmung es ist irgendwie du bist Mitglied der Family.

00:03:42: Erzähl vielleicht ein bisschen von diesen Geitaustreffen die wir da veranstalten, die ich selbst so schätze.

00:03:49: Wie geht's dir da?

00:03:50: Also ich habe das Glück gehabt, zweimal nach Graz zu reisen um diese Fortbildung zu machen und nicht nur Fortbildung sondern einen richtigen Austausch.

00:04:04: Und das war das schönste, Kollegen aus der ganzen Welt kennenzulernen Aus der Mongolia, aus Bosnien, aus Madagaskar was auch immer.

00:04:15: wirklich die ganze Welt hab' ich ... das Glück gehabt, kennenzulernen.

00:04:21: Und ja natürlich es ist immer ein toller Austausch wenn ich sehen kann wie Evelyn in Bosnien zum Beispiel ihre Kunden, ihre Gäste begleitet was dort passiert, was ist vergleichbar mit Zardinen?

00:04:39: Was ist total anders und so weiter.

00:04:43: also... Es ist wirklich Bereichen eine bereichende Erfahrung.

00:04:49: Ja und für mich ist das eigentlich fast eine tägliche Freude, weil wir sehen heute es gerade auf WhatsApp in unserer Gruppe gekommen, dass die Petra grad in Bulgarien ist bei der Daniela.

00:04:59: Und dort gut aufgenommen wurde und geschrieben hat Dank der Guide Family habe ich Freunde auf der ganzen Welt wenn du Sudama nach Marokko reißt und du warst ja auch schon bei uns in einem anderen Land unterwegs oder?

00:05:12: Genau!

00:05:12: Das ist das Tolle.

00:05:14: Ich bin nicht in vielen Ländern gewesen.

00:05:24: Ich mag zu reisen, aber ich habe so weit nicht so viel von der Welt gesehen.

00:05:31: Aber ich habe das Glück, dass die Welt zu mir gekommen ist und das passiert bei meiner Arbeit auch.

00:05:38: Ja voll schön!

00:05:40: Du, bevor wir da starten so Land-Leute entlang der Route in Worten und den Gedanken unterwegs sind verortmet dich ja mal.

00:05:49: Wie bist du heute?

00:05:50: Du wohnst quasi in der Hauptstadt.

00:05:53: wie startest du da in dem Tag?

00:05:55: was war da heute schon los bei dir?

00:05:58: also es ist nicht immer das gleiche Je nachdem, weil ich schon angefangen habe zu arbeiten wieder.

00:06:08: Zum Beispiel heute war es ziemlich gespannt.

00:06:10: Ich hatte einen Termin in der Früh aber ich konnte ruhig um gegen acht Uhr Frühstück haben.

00:06:19: Dann gestern war es anders Weil am Dienstag kommen die Kreuzfahrtsschiffe schon wieder Und ich musste natürlich eine Gruppe Deutsche vergleiten, obwohl ich auch aus Spanisch und Englisch arbeite.

00:06:36: Das heißt, ich muss ziemlich früher los.

00:06:41: Jeden Tag ist es ein bisschen anders.

00:06:44: Wenn ich mehr Zeit habe, nehme ich alles ziemlich entspannt ... besser Frühstücken, nicht so ganz kurz und schnell.

00:06:54: Und heute war es relativ entspannt.

00:06:57: Wobei meistens italienisches Frühstück ist ja meistens eher schnell oder?

00:07:03: Ich bin kein Vorbild für Italiener, das heißt ich trinke keinen Kaffee zum Beispiel.

00:07:09: Das

00:07:09: ist ziemlich komisch!

00:07:12: Ich nehme lieber einen Tee Obstbrot Marmelade schon süß wie meist in Italien machen aber ich esse mehr als üblich also als die meisten italiener sozusagen.

00:07:24: Ich esse

00:07:25: gerne

00:07:25: auch.

00:07:27: Gute Unterlage für den Tag

00:07:28: dann.

00:07:31: Ja, dann springen wir rein nach Sardinien und schaffen wir mal so eine erste Orientierung.

00:07:36: Also ich habe schon im Eingang gesagt zweitgrößte Insel in Mittelmeer also durchaus ein bisschen was zu sehen.

00:07:44: wo liegt Sardinnien?

00:07:46: Wo?

00:07:46: wie groß ist deine Heimat?

00:07:49: Lass uns das ein bisschen einordnen.

00:07:52: Wir sind mitten in West-Mittelmeer ganz nah an Korsika, zwölf Kilometer südlich von Korsica und an eine Hundert Achtzig Kilometer nördlich von Tunesien.

00:08:07: Das heißt, wir sind näher zu Afrika als Italien, weil die kürzeste Strecke zwischen Corsican und Toscana – das ist der nächste Region – sind Hundert Neunzig Kilometern, also zehn Kilometer weiter.

00:08:21: Und wie du gesagt hast, die Insel ist sehr groß.

00:08:24: Vierundzwanzigtausend Quadratkilometer, ich glaube wie ein Viertel von Österreich oder vielleicht noch größer.

00:08:34: Das heißt, dass man nicht schafft die Insel in einer Woche zu sehen.

00:08:40: Ja stimmt!

00:08:41: Immer wieder kommen Touristen, die denken okay jetzt sind wir in Kaljer im Morgen fahren wir nach Olbia dann Algero und wir sehen ein bisschen den Norden.

00:08:51: auch sie schaffen das nicht.

00:08:53: also es ist wirklich viel.

00:08:58: Wir haben eine Hauptebene etwa hundertdreißig Kilometer lang, aber der Rest ist ziemlich bergig.

00:09:03: Also keine große Berge.

00:09:05: die größte sind ein Aktionhundert Höhemeter Aber trotzdem sehr zerklüftet.

00:09:11: es gibt Schluchten felsige Hügel und so weiter Und das machte die Insel total spannend für die Wanderer.

00:09:20: Es gibt eine Menge an Orten wo man wirklich die Natur wirklich genießen kann.

00:09:26: So fehlt noch.

00:09:28: Ja,

00:09:29: deswegen konzentrieren wir uns auch auf unserer Reise so auf den Südwesten.

00:09:34: Also beim Wandern ist ja sozusagen nicht unbedingt weniger mehr aber es ist gut einmal eine Region intensiver zu erfahren und zu erleben quasi.

00:09:45: Es ist schon schade, um andere Orten zu sehen so viel Zeit beim Fahren zu verbringen.

00:09:53: Wir versuchen das Fahren am kürzesten zu machen damit wir mehr wandern können.

00:10:00: Dass man nicht den Urlaub quasi im Fahrzeug verbringt sondern genießen kann.

00:10:06: Du,

00:10:06: ein bisschen ist Sardinien ja quasi natürlich total berühmt als Badeinsel.

00:10:12: Als Wander-Destination ist es so ein bisschen Korsika bei uns total berübt, eure Nachbarinsel gibt's da gewisse Konkurrenz?

00:10:23: oder wie kann man das jetzt vergleichen von den Wandermöglichkeiten?

00:10:29: Der Hauptunterschied ist, dass Korsika schon lange her angefangen hat als Wanderziel so zu sein.

00:10:38: Und sie haben sicher besser als wir vorbereitet.

00:10:42: Das heißt, Sie haben richtige Wanderwege ganz gut beschildert und markiert.

00:10:48: überall also bei uns ist jetzt besser.

00:10:53: es gibt mehrere Gegenden wo man auch auf einen Fall aus der Wandern könnte, aber in Südwesten zum Beispiel ist es nicht so das der Fall noch.

00:11:05: Das heißt wir wandern auch... richtigen Faden, also keine Wanderwege.

00:11:11: Oft folgen wir einfach die Tierpisten sozusagen wo die Wildferde gehen zum Beispiel und dort ohne Gehäute.

00:11:21: es kann schon Tricke sein.

00:11:23: Ja also sagt er schon der Titel auf alten Hirten fahren.

00:11:28: Dadurch ist es auch ruhiger oder?

00:11:31: Es ist nicht so bekannt oder einsamer

00:11:33: genau Genau, es gibt schon andere Ecken von Sardinen wo die Wanderer schon mehr sind.

00:11:40: In den letzten Jahren hat sie schon viel zugenommen.

00:11:44: aber dort im Südwesten ist ein... Wo wir waren eigentlich, wo wir unsere Tour anbieten ist weniger belaufen noch und die strennen auch obwohl sie wunderschön sind wie alle Stränder in Sardinien.

00:11:58: Aber das ist nicht eine Gegend, wo massen Tourismus gibt.

00:12:07: Warum eigentlich ist es ein bisschen schwerer zu erreichen?

00:12:11: Einfach

00:12:11: deswegen.

00:12:12: Meistens Leute sind ein bisschen faul vielleicht.

00:12:17: Keine Lust lange zu fahren auf kurvenreichen Straßen über die Bergen und so.

00:12:25: Und wir konzentrieren uns einfach, ja, es ist oft zum Wandern.

00:12:28: Ist schön wenn man ein bisschen seine Ruhe hat.

00:12:30: Ja voll schön!

00:12:31: Was wir noch nicht gesagt haben zur Größe, können ein bissel die Einwohner, wie viel Einwohner hat sie?

00:12:37: Eine Komma sechs Millionen und ein Viertel davon wohnt in Kaliere und Ballungsraum.

00:12:44: so deswegen

00:12:45: du zu Hause bist

00:12:46: genau.

00:12:48: ja

00:12:49: etwa Etwa vierhunderttausend Einwohner hier bei Kaliere, in Kalierei und Umgebung.

00:12:57: Und auch deswegen ist der Rest der Insel so dünn bewohnt.

00:13:03: Das ist auch was das Perfekt ist zum Wandern.

00:13:08: Weniger Menschen unterwegs, kleine Orten, kleine Städtchen... Dörfer und so.

00:13:14: Und noch dazu, das ist ein bisschen anders als in anderen Regionen von Italien bei uns im Laufe der Geschichte die Einwohner haben sicher in wenigen Orten konzentriert.

00:13:30: es gibt nicht so kleine Kaschinen wie sagt man im Norditalen also Bauenhöfe wo ein paar Familien zum Beispiel wohnen.

00:13:41: nein Früher gab es nur kleine Hirtenhütte, wo die Hirten monatelang wohnten.

00:13:48: Aber nicht die ganze Zeit und dann nicht das ganze Jahr.

00:13:51: Heutzutage gibt's schon Bauernhöfen aber wir sind relativ modern sozusagen.

00:13:58: Früher gabs einfach ein Teil des Gebietes, wo niemand wirklich wohnte.

00:14:05: Und das hat natürlich auch geholfen dass die Natur dort ... immer noch in gutem Zustand ist.

00:14:13: Ja, war das wegen Sicherheit?

00:14:15: Dass man quasi Schutztucht hat in Städten oder wenn überfällig beraten...

00:14:20: Genau, ja, aus der Räube.

00:14:21: Einfach

00:14:21: so.

00:14:22: Der letzte sehr räube Angriff auf Sardinien war Aktie-Nundert-Einundzwanzig also Gäste.

00:14:28: Und

00:14:33: erst danach hat es ein bisschen verändert.

00:14:37: Natürlich, nach den Sechziger Jahren als der Tourismus angefangen hatte ist die Küste von Sardinien mehr bebaut worden aber zum Glück nicht so mit grossen Gebäuden wie im Südspanien zum Beispiel.

00:14:54: Das ist noch ein Glück.

00:14:55: Also kein Deiliger Tourismus mit kleineren Strukturen, kleineren Hotels?

00:15:00: Ja

00:15:01: meistens so.

00:15:03: Es gibt auch GVI das Gute von ein bisschen Autonomie zu haben.

00:15:11: Sardinien ist eine autonome Region von Italien.

00:15:14: Italien ist keine Bundesrepublik,

00:15:17: d.h.,

00:15:18: Fast alles wird im Raum entschieden.

00:15:20: Aber es gibt fünf Regionen unter denen, die ein bisschen mehr Autonomie haben und diese Gesetze vermeiden, dass die Küste überbaut werden.

00:15:33: Das ist sehr weise und klug.

00:15:36: Also das wollte ich überhaupt sprechen, also Politik wollte ich eh so gehört zu Italien, aber hat gewisses Maß an Autonomie

00:15:45: von

00:15:45: Corsica.

00:15:47: Eurem großen oder eurem Nachbarn im Norden oder bekannteren Nachbaren weiß man ja so.

00:15:53: die haben eine sehr starke Eigenständigkeit.

00:15:56: Ich weiß nur gibt es auch Asterix-Heft wo das quasi so dargestellt wird wie Sturdy sind.

00:16:02: Wie ist es so im Vergleich?

00:16:04: Ist das bei euch auch so, was ist die sardische Mentalität und Kultur?

00:16:09: Sehr ähnlich.

00:16:11: Es gibt immer noch unabhängige Bewegungen, obwohl sie nicht so starker wie die Korsischen sind... Ich würde sagen, neunzig Prozent der Sade werden sagen.

00:16:25: Also wir sind zuerst Sade und danach Italiener oder wenn auch immer.

00:16:29: es gibt einige die das nicht alle sagen.

00:16:32: also wir sind nur Saden keine italiener.

00:16:35: Wir fühlen uns schon anders.

00:16:38: dass Es kommt von von der Geschichte.

00:16:41: wir waren länger Spanier als Italien zum Beispiel also vier Jahrhunderte unter der spanischen Herrschaft Und das hatte viele Einflüsse in unserer Kultur hintergelassen, also die Trachten sind sehr ähnlich wie in Katalonien oder Navarra zum Beispiel.

00:17:01: Die Sprache, die saalische Sprache hat ganz viele Wörter, die aus katalanischen oder spanisch herkommen und deswegen ist für uns noch leichter Spanisch zu lernen.

00:17:14: es ist schon leicht für alle Italiener weil Spanische und Italienische sehr ähnlich sehen.

00:17:18: Aber für uns, es kommt noch Leute was zu lernen.

00:17:21: Wir haben zum Beispiel Tisch sagen wir Mäser

00:17:25: gesagt, also

00:17:25: wir

00:17:26: Spanisch.

00:17:28: Wow voll spannend!

00:17:29: Also viele verschiedene Kulturen.

00:17:32: wie ist die aktuelle Situation?

00:17:35: Auf was kann man sich so als Reisen da heutzutage entstellen?

00:17:38: Was ist da so die aktuelle politische oder Stimmungslage gerade heute?

00:17:46: Also wir haben ein bisschen Schwierigkeiten mit der Wirtschaft.

00:17:51: Es gibt leider eine große Anzahl an Arbeitslose, besonders unter den Jugendlichen und viele Wanderen wieder aus – das ist schon heftig leider.

00:18:05: Besonders in dem ehemaligen Bergbaugebiet, wo wir auch teilweise wandern.

00:18:15: Die Industrialisierung dort war nicht so mit dem lokalen Ressourcer verbunden.

00:18:22: Und diese Bergwerke haben relativ gut gearbeitet, solange die nationale Regierung Geld hatte zu unterstützen.

00:18:33: Aber man wusste das schon, dass sie nicht mehr rentabel waren.

00:18:38: Man hat da hauptsächlich Blei, Silber und Zink abgebaut und wir wissen, es giftig ist, heute wissen wir.

00:18:47: Wir brauchen das nicht mehr.

00:18:50: und wenn das Geld aus war inzwischen hat niemand eine Alternative geplant und plötzlich waren viele Leute einfach arbeitlos

00:19:06: Diese Bergaufergangenheit.

00:19:08: Ja,

00:19:08: das ist ein Beispiel.

00:19:10: Natürlich jetzt gerade ist die Situation auch in anderen Orten nicht so ganz gut.

00:19:17: Man kann nicht nur von Tourismus leben – wir arbeiten mit dem Tourismus im Bereich aber es ist immer noch sehr saisonabhängig.

00:19:32: Der Wandertourismus hilft, die Saison länger zu machen.

00:19:36: Zum Beispiel für mich ist es von April bis November.

00:19:39: Aber für diejenigen, die nur Stadtführungen machen zum Beispiel ist es weniger

00:19:45: natürlich.

00:19:48: Die Hauptaktration bleibt immer noch Badetourismus.

00:19:55: Du so für Reisende, wie sicher ist Sardinien als reise Land?

00:19:59: Was muss man da beachten oder was muss man wissen.

00:20:02: Ganz ganz sicher auch in der Hauptstadt.

00:20:06: Man kann ruhiger nach Süden gehen ohne sich Sorgen zu machen.

00:20:12: Es ist viel entspannter und sicherer als größere Städte wie Rom, Neapel, Palais von zum Beispiel.

00:20:20: Man hat das Gefühl, dass hier irgendwie was ein großes Dorf ist, sozusagen.

00:20:26: Also

00:20:27: auch die Insellage oder?

00:20:29: Weil auf der Insel quasi kommt man nicht weg wenn man Verbrecher ist oder irgendwie so.

00:20:36: Das spielt schon eine gute Rolle.

00:20:43: Italien ist ja immer etwas für den Gaumen.

00:20:47: Was gibt es denn da Besonderes in der Küche von Sardinien?

00:20:51: Ganz viel unserer Gäste bekommen das schon am ersten Tag.

00:20:57: so eine Kulturelle Schock, weil wir viel anbieten und es wird viel gegessen.

00:21:04: Und natürlich auch spät.

00:21:06: Das ist als südliches Land.

00:21:09: Wir essen nie vor acht Uhr.

00:21:12: Manchmal schaffen wir ein bisschen früher aber ziemlich selten.

00:21:16: Das ist die erste Sache, dass die Gäste wissen sollen.

00:21:20: Man muss sich vorbereiten aber dann wird es lohnt sich.

00:21:24: das heißt wir haben verschiedene Gänge.

00:21:29: Wir haben unsere lokale Sorte von Pastan zum Beispiel die Kulurgianis Die wir auch bei Angela unserer Gastgeberin in der zweiten Unterkunft.

00:21:41: Wir machen mit ihr diese Teigtaschen die einmal Ein Käntner hat sie mit

00:21:53: einem

00:21:53: Kassnudel vergleichen.

00:21:56: Sie sind auch so Tagtaschen, aber sie haben einen anderen Muster wie eine Weizenähre und drinnen die Fülle ist Kartoffeln, Käse ein bisschen Minze Und sie werden mit Tomatensoße reserviert.

00:22:18: Und das macht man gemeinsam quasi

00:22:20: Gruppen

00:22:21: dynamische Aktionen, dass wir es haben an Koffer.

00:22:25: Das macht so viel

00:22:27: Spaß!

00:22:28: Ja, also ich finde auf einer Reise immer auch auf Märkte zu gehen oder gemeinsam zu essen und noch besser wie wir bei Weltat Wandern inzwischen einmal im Monat mindestens einen Kochkurs weil das einfach erstens lustig ist.

00:22:42: Also ich bin ja manchmal dann länger in Büro und höre die Leute lachen.

00:22:47: Ich mache

00:22:47: Spaß und es ist einfach sowas was gemeinsam tun.

00:22:52: Das ist ja auch beim Wandern, oder?

00:22:53: Man hat so eine gemeinsame Aufgabe.

00:23:01: Und das bringt mich gleich kurz weg.

00:23:05: Dann gehen wir sofort wieder zum Essen zurück... Das gemeinsame tun, das macht ja auch was.

00:23:11: Weil du sagst ja, du bist natürlich Profi-Geit und lebst davon und hast auch Kreuzfahrtsschiff turen... Was ist denn der Unterschied?

00:23:19: Im Vorgespräch haben wir schon gesagt da gibt es schon große Unterschiede oder wie quasi überhaupt so das Wissen über ein Land vermittelt wird.

00:23:28: Magst du davon ein bisschen etwas erzählen?

00:23:30: Ja mit kleinen Gruppen wie diese wanderten Gruppen Bei uns machen wir maximal acht Leute, also die Leute, die in einem Minivan passen.

00:23:40: Weil ich fahre auch.

00:23:42: Ja?

00:23:43: Also es ist richtig kein, richtig privat

00:23:45: ja!

00:23:46: Und das ist wirklich das Beste weil man kann immer Frage stellen, man kann je nach Interesse ein bisschen mehr über das oder was oder das wissen mit den großen Gruppen, mit den Kreuzfahrten... Äh, das ist fast unmöglich.

00:24:06: Weil wir eine knappe Zeit haben?

00:24:08: Das ist auch ein großer Unterschied.

00:24:13: In vier Stunden machen wir eine Stadtführung und ich erzähle alles was die Stadt betrifft.

00:24:21: Falls Leute Fragen haben, ja natürlich antworte ich aber es gibt nicht so viel Zeit das zu machen.

00:24:27: Und es wird alles so unpersönlicher.

00:24:32: Und deswegen ... Ich mache die Wandertouren viel lieber als die Stadtführungen auf dieser Weise.

00:24:39: Natürlich gibt es Stadtführung mit kleineren Gruppen auch, aber manchmal ich habe fünfzig Leute hinter mir und das ist schon anstrengend ein bisschen.

00:24:51: Ja ihr erlebt es ja!

00:24:52: Ich bin ja selbst viel mit Gruppen von uns unterwegs.

00:24:56: Eine Co-Kreation, das klingt jetzt ein bisschen geschwollen.

00:24:59: Aber dass quasi die Gäste eigentlich die Tour mitgestalten, weil da gibt es quasi Leute, die sich für Blumen interessieren und dann wird über Blumen geredet und du als Guide also sozusagen durch die Fragen und durch oft Wissen von Gästen, dann hast du irgendjemanden, der kennt sich super viel über Geologie aus oder Geschichte.

00:25:20: Jede Tour ist dann anders, oder?

00:25:23: Ja.

00:25:24: Es ist fast wie ein Spruch geworden bei mir.

00:25:27: Ich sage immer ich borge eure Augen damit ich mein Lande immer wieder anders sehen kann.

00:25:33: Ja,

00:25:33: voll schön!

00:25:34: Wie ich dann Weltat Wandern quasi gegründet habe... Ich war ja früher viel mit Rucksack unterwegs und alleine habe ich dann angefangen Reisen zu organisieren und habe gemerkt wow Wenn ich den Leuten über Geschichte erzähl, habe ich viel, was ich gelesen habe.

00:25:51: Aber ein lokaler Guide hat natürlich ... Du kannst natürlich ganz viele Sachen ... Ja da bin ich schon als Kind gegangen oder mein Onkel war in dieser Gegend.

00:26:02: also so diese Verbindungen und auch Menschen die man dann am Weg trifft, die du dann vielleicht kennst vor den Touren.

00:26:08: Also so dieses ... Die Verbindung zum Land ist in seiner kleinen Gruppe, die dann fragt, diskutiert untereinander quasi Spaß hat, ist wirklich so ein großer großer Mehrwert an der Reise.

00:26:23: Ja ja, das stimme dazu!

00:26:27: Wir sind jetzt vollkommen abgeschweift aber so soll es sein.

00:26:31: wir waren beim Essen und da sind wir noch nicht fertig.

00:26:33: Stichwort Käse Wein.

00:26:36: ich glaube dann müssen wir auch nach ein paar Worte verlieren.

00:26:38: um das abzurunden

00:26:40: Besonders Käse, also eine der ersten Sachen die man in Sardinen lernt ist dass wir mehr Schafe als Menschen haben.

00:26:49: Drei Millionen Schafe, eine Komma sechs Millionen an Wohnen und die sadische Schafe machen ganz viel Milch aus einer besonderen Rasse und daher... machen wir viel Pecorino, den Schafskäse.

00:27:02: Das ist übrigens eine der Hauptexportprodukten von Sardinien zusammen mit Kork und Granit.

00:27:11: Ja also bei jeder Gelegenheit bitten wir Käse- und Wurstwaren an als Forschpeise.

00:27:24: Bei Angela sind zum Beispiel ... das ist Ziegenkäse, weil Giuseppe der Mann von Angela Ziege züchtet.

00:27:32: Aber in anderen Orten haben wir hauptsächlich Pecorino Schafskäse, milde Stärke.

00:27:42: so es gibt ganz verschiedene Sorten.

00:27:44: Und natürlich, der Wein passt gut dazu.

00:27:48: Wir haben unsere lokale Rebe-Sorten, Traubensorten die sehr alt sind.

00:27:55: eigentlich für eine lange Zeit hat man gedacht dass den Wein hat die Phönizer nach Sardinen gebracht.

00:28:03: aber die letzten Forschungen haben bestätigt und man machte Wein in Sardinien schon in der Bronzezeit wegen einer Fünzehundert vor Christus.

00:28:14: Wir haben

00:28:15: eine lange Tradition, Entschuldigung.

00:28:16: Da macht ihr den Georgian quasi den Ruf, weil die sagen ja oft sie sind der Finder des Weins, das hat sich ja auch gleich hinten dran oder?

00:28:24: Sie

00:28:25: machen das länger, stimmt!

00:28:27: Ja,

00:28:28: aber

00:28:29: wir wollen es

00:28:29: nicht nachher.

00:28:31: Ja genau.

00:28:33: Spannend.

00:28:34: Das Stichwort Angela da haben wir auf der Reise ganz spezielle Unterkünfte.

00:28:41: Angela und Giuseppe haben betreimene Ziegenfarben, wo wir auch übernachten.

00:28:45: Was hat es damit auf sich?

00:28:47: Erzähl ein bisschen!

00:28:48: Ja das ist die zweite Unterkunft auf dieser Tour.

00:28:53: Wir bleiben dort drei Nächte.

00:28:56: Es ist so ein Stichwort weil da sind wir mitten in der Pampa sozusagen ganz weit weg vor irgendeinem Ortschaft, also es gibt nur weit um breite grüne Hügel.

00:29:13: Deswegen Costa Verde und von dort von der Unterkunft sehen wir auch das Meer.

00:29:21: Und Angela ist eine der beste Köchin in der Welt.

00:29:25: So sagt

00:29:25: man Ja und er sagt da Renato der wahrscheinlich schon viel gekostet hat in Italien.

00:29:31: ja

00:29:31: Genau Ja, alle Gäste haben sie in Erinnerung.

00:29:37: Weil was dort man ist, ist wirklich besonders sehr, sehr schön.

00:29:42: Was gibt es da zum Beispiel?

00:29:44: Eine lange Reihe an Vorgänge und Vorspeise.

00:29:50: Und zum Beispiel diese frittierte Melanzane die also eine besondere Panierung haben so knusprig wie ich kann nicht vergleichen.

00:29:59: Sie hat auch ein paar Tricks ... manchmal erwischt sie.

00:30:08: Und ja, selber angebaute und angelegte Gemüse in ästliche Öl ganz gut... ...und selbst gemachte Pasta.

00:30:20: Wir haben die Kulurgionis erwähnt aber ganz gut ist die Fregula auch.

00:30:27: Es sieht ein bisschen wie... wie ein grober Couscous aus, aber es ist anders gekocht.

00:30:34: Wie ein Risotto.

00:30:35: Aber es besteht aus Weizengrieß.

00:30:38: Sie macht das mit Pilzen oder Gemüse und Safren ganz lecker.

00:30:45: Und dann Giuseppe ist zuständig für das Fleisch.

00:30:49: Dann kommt der Spanferkel.

00:30:52: Das ist eine der Hauptspeise.

00:30:54: Also es gibt fast keine Hochzeit ohne Spanferkel bei uns.

00:31:03: Wow, cool!

00:31:05: Ja und ein bisschen klingt das so wie Nordafrika trifft Italien.

00:31:09: oder wenn du sagst Safran und Cuscus Artik?

00:31:12: Es ist ja nicht so weit.

00:31:13: Ja eigentlich, es gibt vielleicht keine direkte Einflüsse aber wir sind im Mittelmeer Raum also Mittelmeers weil Jahrhunderte einfach ein Mix von verschiedenen Völkern, die immer Kontakten gehabt haben.

00:31:31: Und daher stimmt das was du sagst.

00:31:34: Ja voll!

00:31:35: Aber dann gehen wir... Wir sind ja jetzt schon am zweiten Tag schräg eingestiegen.

00:31:40: Lassen Sie mal bei der Reise von Anfang an beginnen quasi.

00:31:44: Was macht die Reise besonders?

00:31:46: Was erlebt man da?

00:31:47: Bericht einmal ein bisschen?

00:31:49: Ja, also das Gute und das Schöne von dieser Wanderreise ist dass wir wirklich sehr unterschiedliche Gegend sehen.

00:31:59: Auch am gleichen Tag haben wir so viele Landschaften die man nicht erwartet.

00:32:04: Wir fangen mit einem Hochebene an wo die Wildferde sind, die Jara von Gesturi.

00:32:10: Wir starten mit etwas Leichteres damit wir uns zuerst kennenlernen.

00:32:17: Es geht.

00:32:19: Es ist auch eine Einführung in die sadische Natur, wir haben einen kleinen botanischen Garten auf diesem Plateau mit den Pflanzen, die dort wachsen.

00:32:28: Wir haben viele endemische Pflanzen die nur auf Sardinen oder nur aufs Sardinien und Korsika leben.

00:32:35: Und dann es geht weiter... Nein am gleichen Tag entschuldigt und wir haben auch ein bisschen Kultur weil wir diese Nurage besuchen.

00:32:44: Die Nuragen sind dieser Turmbauten aus der Bronze-Zeite, also eine eigene Zivilisation in Sardinen damals entstanden ist.

00:32:52: Und das gehört zur Weltkulturerbe übrig.

00:32:56: So UNESCO Heritage, ja?

00:32:59: Ja, genau!

00:32:59: Drei Tausend Fünfhundert Jahre lese ich gerade da in meinem Schummelzettel.

00:33:03: Also richtig alt.

00:33:06: und als es so schon ein mächtiges Gebäude ist man bleibt so erstaunt, wie man diese riesengroße Steinblöcke damals hochgetragen hat um sowas zu bauen.

00:33:21: Und übrigens ist es ein Trockenmauer also Mörterlos.

00:33:24: Und wie groß ist das wenn du sagst so mächtig?

00:33:26: Axten Meter hoch.

00:33:28: Oh wow!

00:33:29: Aktienmeter ist was übrig ist.

00:33:31: früher war über zwanzig.

00:33:33: Es gibt andere Nuragen die über dreißig Meter hoch waren und wir haben etwa sieben Tausend davon.

00:33:40: Also nicht nur ein Turm oder so.

00:33:45: Auf der ganzen Insel gibt es sowas, die sind nicht alles so groß.

00:33:51: Die von Barumini, die wir besuchen ist unter den größten und der wichtigsten Und leider etwa zwei Prozent davon hat man ausgegraben.

00:34:02: Das heißt meistens sind immer noch versteckt In den Wäldern, unter der Erde.

00:34:09: Aber man sieht trotzdem die Steine überall.

00:34:12: Okay und wozu waren sie gut?

00:34:15: Das war die Verwendung?

00:34:17: Das ist noch die Frage!

00:34:19: Diese Zivilisation hat keine Schriftung.

00:34:23: so wir haben keine Dokumente, wir wissen gar nicht.

00:34:25: Wir vermuten dass Sie Festungen waren weil Sie genauso wie eine Burg aussehen Aber wahrscheinlich hatten sie mehrere Funktionen zusammen, als Referenzpunkte für ein größeres Gebiet zum Beispiel wie ein Rathaus so was und auch um etwas Wichtiges wertvolles zu lagern.

00:34:51: Zum Beispiel Getreide oder Bronze.

00:34:55: In mancher Türme haben Sie Bronzeplatten gefunden in anderen Weizenkörnern wie sie los quasi.

00:35:04: Denke ich wieder an Nordafrika, wie so Speicherburgen, wo man so seine wertvollen Sachen vor den Räubern schützt.

00:35:13: Spannend.

00:35:13: Kann

00:35:14: sein!

00:35:14: Beziehungsweise da gibt sich irgendwelche UFO-Forscher die sagen es sind außerirdische oder?

00:35:19: Natürlich!

00:35:21: Ja wer weiß, wer weiß und man weiß das ja nicht.

00:35:24: Man kann dann auch so Geschichten drüber Ein bisschen enttauchen, oder?

00:35:29: Das ist immer das Spannende, wenn es so offen bleibt.

00:35:32: Ja,

00:35:33: meiner Meinung nach ist das aber ein bisschen abwertend für was unsere Vorfahrer machen konnten.

00:35:41: also wir modernen Menschen denken dass wir die beste Technologie haben.

00:35:46: wie können alles?

00:35:47: natürlich wir haben viel gemacht aber niemand von uns könnt So was bauen heute.

00:35:54: Einfach mit der Technologie von damals, konnte man so etwas machen?

00:36:00: Wir glauben das nicht aber schon.

00:36:02: Sie haben das

00:36:03: gemacht!

00:36:04: Wenn man an die Pyramiden denkt und wir denken uns ohne Autokran oder Bagger kann man nichts bauen.

00:36:10: Aber da ist verdammt viel.

00:36:13: Riesiges entstanden damals, ja vor drei tausendfünfhundert Jahren.

00:36:17: Und dann reisen wir weiter zu dieser Costa Verde oder?

00:36:21: Genau!

00:36:21: Wir machen eine solche Zwischenstoppe weil die zweite Wanderung ist auf dem Weg in der Nähe von Villacidro.

00:36:31: dort ist ein Granitgebiet.

00:36:34: es gibt wunderschöne Schluchten.

00:36:36: Dieses Jahr, zumindest im Frühling haben wir bestimmt einen schönen Wasserfall.

00:36:44: Im September und Oktober ist leider nicht so oft da weil in den letzten Jahren es war zu trocken.

00:36:53: aber dieses Jahr haben wir bestimmte diesen schönen Wasservall zu sehen.

00:36:59: Im Winter, im Winter, in dem der Podcast angehört wird, hat es viel geregnet.

00:37:06: Hast du jetzt gesagt?

00:37:08: Ja,

00:37:09: Januar und Februar war ganz viel mehr als üblich.

00:37:14: Es wird sehr grün werden, haben wir schon gesagt mit einem schönen Jahr im Sommer.

00:37:19: In ein paar Wochen kam die erste Gruppe im Mitte April.

00:37:24: Und sie werden sich freuen, weil es blüht.

00:37:27: Alles, alles blühte!

00:37:28: Weil Frühling ist wirklich vielleicht die beste Jahrezeit das zu sehen.

00:37:34: Zistrosen,

00:37:34: Kingston so ganz viel... Dann ja dann fahren wir weiter zum Angela und zu diesem Bauernhof auf einem Hügel in der Costa Verde.

00:37:47: Dort haben wir einen schönen Berg unter den schönsten Bergen Also meine Lieblingsberge sozusagen.

00:37:57: Monte Arcuento, die Österreicher haben ihn der Saadische Losa unbenannt.

00:38:05: Ah okay!

00:38:05: Die vom Salzkammer gut oder?

00:38:07: Genau

00:38:09: weil er so aussieht wie ein großer Turm wenn wir auf der Fahrt noch sehen.

00:38:16: man sieht diesen Berg von weiten Und sie glauben nicht, dass wir da hoch hingehen.

00:38:23: Weil

00:38:24: es sieht so

00:38:24: steil aus aber es gibt schon einen Weg.

00:38:26: Man muss ein bisschen krachseln, muss ich sagen... Aber es lohnt sich!

00:38:32: Von dort aus hat man eine wunderschöne Blicke über fast die Hälfte von Sardinien.

00:38:38: Es ist nicht so groß, acht Hundert Meter.

00:38:43: Aber die andere Berge in der Nähe sind kleiner und es ist am Rand der hauptebene.

00:38:48: Das heißt man hat viel Platz weit zu beobachten

00:38:53: zu sehen.

00:38:54: Ja, wow!

00:38:55: Das klingt gut.

00:38:56: ja.

00:38:56: und dann noch also die Kombi ist ja immer Wanderreisen und dann herrliches Essen.

00:39:01: über das haben wir schon geredet bei der besten Köchin in der Welt, bei der Angela.

00:39:06: Das war

00:39:07: natürlich übertrieben aber es ist schon eine super Kürchen oder auch die andere.

00:39:13: Ja, man kann ja immer sagen... Also es ist auch so wenn wir irgendwie wandern unterwegs sind.

00:39:18: Es kann jeder Tag der Schönste sein oder?

00:39:20: Weil man immer wieder Neue was Tolles erlebt!

00:39:23: Das ist schon

00:39:24: okay.

00:39:27: Den Moment genießen.

00:39:28: Und nach die Wanderung im Allgemeinen machen wir auch immer einen Stopp in irgendeiner Bahr damit wir ... fast trinken, Kaffee.

00:39:42: Wer möchte ein Bier oder so was?

00:39:46: Und auf diese Weise kennen wir auch ein bisschen von den Ortschaften auf dem Weg.

00:39:53: besser Ja, und dann... Entschuldige.

00:39:57: Das hat ja immer so zwei.

00:39:59: Erstens einmal gibt man ein bisschen Geld aus was jetzt für einen Kaffee zwar in Italien ist meistens erstaunlich günstig aber zweitens kriegt man halt total viel mit weil die Kultur ist in der Gastwirtschaft in Österreich oder Süddeutschland Und bei euch ist es im Café an der Bar?

00:40:17: Ja genau!

00:40:18: Es ist ganz typisch Nachmittag Es ist auch eine soziale Sache sozusagen.

00:40:27: Ein Treffpunkt, zusammen zu sein und ein bisschen quatschen mehr voneinander zu lernen.

00:40:37: Und als kleine Gruppe kann man dann natürlich schnell sich da reinmischen quasi wenn man so klein unterwegs ist ja?

00:40:44: Das hilft auch eine bessere Harmonie in der Gruppe zu schaffen.

00:40:49: Warum?

00:40:52: Weil ... ja, schon das Wandern zusammen macht viel.

00:40:58: Natürlich auch die Jause zusammen zu machen, also Mittagspause unterwegs aber nach der Wanderung es ist wie eine Wiederholung.

00:41:09: was haben wir gesehen?

00:41:10: Was haben wir gefühlt oder erlebt?

00:41:15: und jeder hat natürlich andere Eindrücke.

00:41:18: Und es ist ein Austausch

00:41:21: Ja, und man hat ein gemeinsames Thema.

00:41:24: Und es ist ja lustig, ich denke mal oft... Boah!

00:41:27: Am Berg, also auch bei uns beim Wandern, man trifft eigentlich nur nette Leute.

00:41:32: Ich glaube, Biesel hat's natürlich mit dem Wandern zu tun.

00:41:35: Es wandert entspannt und er wird dann zum netteren Menschen, wenn man gegangen ist.

00:41:40: Sondern am Abend ist man müde und dann mag man nicht Konflikte oder Streiten, sondern man mag irgendwie genießen und gut essen.

00:41:51: Und noch dazu, die Leute sind irgendwie schon voraussortiert sozusagen.

00:41:57: Weil alle müssen die Natur lieben.

00:42:01: Ansonsten wandern sie nicht!

00:42:04: Also das ist eben eine Antwort auf der Frage, dass man sagt welche Leute wandern mit euch?

00:42:09: Und dann sage ich, dass das sortiert klingt.

00:42:12: Ich weiß jetzt nicht das Wort aber so eine gewisse Vorauswahl.

00:42:16: ja.

00:42:16: also Leute die Natur lieben, die gerne genussvoll unterwegs sind.

00:42:22: Die sind schon dicken, schon ähnlich und wie gesagt es waren dann entspannt auch und nach einem schönen Tag ist man eigentlich eher so hat jeder ein großes Lächeln im Gesicht.

00:42:33: Genau.

00:42:33: Und dann beim guten Essen wird's dann noch breiter quasi.

00:42:38: Genau, es wird oft zum Lachen sogar.

00:42:43: Dann kommt der Wein dazu und dann ist das

00:42:45: noch...

00:42:46: Der Genuss perfekt!

00:42:51: Ja wir waren aber auch auf der Reiseroute, dann geht's ja irgendwann mal in die Wüste, aber da sind wir noch nicht oder?

00:42:59: Nach dem Montercuento gehen wir direkt vom Quartier zur Meer.

00:43:06: Wir überqueren diese Hügel und diesen Fluss, die zu den Dünnen von Pichinas führt.

00:43:18: Diese Dünen sind wirklich was Schönes, was Besonderes.

00:43:22: Es ist eine kleine Wüste sozusagen, obwohl man oft eine Einstellung hatte dass alle Dünen nur Sand sind natürlich!

00:43:34: Es gibt ein bisschen Sandtünen, aber meistens sind auch bewaldet.

00:43:41: Wir haben verschiedene Pflanzen, die dort auf die Tünen wachsen.

00:43:47: Besonders eine Art Wacholder, weil das ist ein Baum nicht nur ein Busch und sie befestigen die Tünen.

00:43:56: Das heißt es ist sehr wichtig dass wir um die Dünen rumgehen, nicht auf die Düne.

00:44:06: Weil wenn man drauf treten wird zerstören einfach die kleine Pflanzen, die in Sand kolonisieren und deswegen schauen wir diese Dünen... Wir sind in den Dünen irgendwie aber nicht drauf.

00:44:26: Das erzähle ich wichtig.

00:44:30: Wir haben das gleiche Konzept, oder wir versuchen am meisten die Natur zu schützen.

00:44:38: Wir versuchen wirklich nachhaltig in die Welt zu gehen und das verstehen die Leute schon.

00:44:45: Es ist trotzdem schön sie zu sehen von unten wie groß Sie sind und einfach diese Landschaft genießen und das Meer.

00:44:58: Ja, die sind direkt am Meer.

00:45:01: Also sie fahren von fünf Kilometer weit vom Ufer aber wir gehen ins Richtung Meer bis zum Strand und dann genießen wir den Strand auch.

00:45:16: Gute Kombi auf seiner Insel oder?

00:45:18: Mit Wandern und mehr!

00:45:21: Und ab diesem Tag haben wir das Meer jeden Tag.

00:45:24: Also die letzte zwei Wanderungen sind Küstenwanderung.

00:45:30: Wir gehen in Kapopekora, die ganz tolle Felsformationen hat.

00:45:37: Es ist wie eine Bildhauer Galerie.

00:45:42: Man könnte stundenlang diese Formen beobachten.

00:45:45: Das sieht wie ein Adler, das ist wie eine Dinosaurier, da sieht es wie ein Elefant aus.

00:45:51: So wirklich lustige Granitformation von vielen Jahrhunderts, Millionen Jahren eigentlich total vom Gewitter gestaltet und so...

00:46:08: Und das ist durch Erosion oder wie?

00:46:10: Durch Eroson.

00:46:11: Okay, und da liegen diese Farben dann offen.

00:46:13: Das war okay weil es an Meer und Flüsse...

00:46:17: Also der Regen alles auch eine chemische Kombination sozusagen.

00:46:24: Das Wasser löst ein bisschen einige Mineralien die in Granit sind.

00:46:30: Und dann die letzte Wanderung sind wir weiter südlich.

00:46:36: Inzwischen haben wir eine andere Unterkunft, weiter südlich.

00:46:42: Das heißt Fighezia.

00:46:44: Dort ist auch Francesco mit seinem Sohn Livio.

00:46:48: Die sind zwei sehr gute Köche und das Essen ist immer gut.

00:46:55: Also die ganze Woche lang!

00:46:59: Toniina nicht erwähnt, Toniina ist die erste Gastgeberin und sie ist auch sehr gut.

00:47:04: Ich kann keine Sorge zu mir immer essen!

00:47:07: Man wird verwöhnt eigentlich.

00:47:10: Ich glaube das hängt ein bisschen mit dir zusammen oder?

00:47:12: Weil du auch gern bist hast du die Gartiere ja auch so gewählt oder?

00:47:16: Ob

00:47:16: es erwischt.

00:47:18: Genau.

00:47:19: Ist okay.

00:47:22: Ja, also dann sind wir in Figecia und wir gehen auf wunderschönen Kalkstein-Klippen.

00:47:33: Und Schieferklippen haben einen natürlichen Tunnel von einer kleinen Bucht praktisch einen Hügel.

00:47:43: Bord sozusagen.

00:47:45: Und dort ist auch was Besonderes, das Rauschen des Meeres in diesem Tunel mit diesen Klang.

00:47:51: Es ist eine Zauberei und von dort konnte man weiter bis Kala Domestika einen wunderschönen, ein wilder schöner Strand auch.

00:48:03: Das heißt man kann schon wieder das Meer genießen.

00:48:07: Und eintauchen also wirklich baden gehen ja?

00:48:11: Ja!

00:48:12: Wow, also viele Highlights unterschiedliche Landschaften vom Loser von Sardinien bis runter ans Meer farbige Felsen.

00:48:23: Wow das klingt richtig gut!

00:48:25: Was hast du so für Tipps für die Wanderung?

00:48:28: Was sollte man unbedingt mitnehmen?

00:48:31: Sonnencreme?

00:48:32: Ja okay wahrscheinlich am

00:48:35: Hut.

00:48:35: Das erste Hut Sonnencrème weil jetzt im April ist es immer noch ok aber schon Mitte Mai kann die Sonne ziemlich stark sein und man muss noch mehr aufpassen im September, weil September ist praktisch noch Sommer bei uns.

00:48:56: Es kann teilweise sehr heiß sein.

00:48:57: deswegen Flasche Wasser muss man haben wenn es heiß ist.

00:49:04: ich würde zwei Liter empfehlen.

00:49:08: Man bekommt Wasser in den Unterkünften, also auch in dem Landschpaket.

00:49:15: Aber wenn man schon zwei Flaschen mit hat ist es besser als Stattplastik zu verwenden.

00:49:22: Ja was noch?

00:49:23: Wir haben keine giftige Schlange.

00:49:25: das ist auch gut von solchen Dingen.

00:49:27: Man kann entspannter gehen.

00:49:31: Zecken gibt's so... Dort soll man schon ein bisschen aufpassen.

00:49:38: Andere gefährliche Tiere haben wir nicht, keine große Raubtiere.

00:49:42: So keine Wölfe oder Bären.

00:49:45: Nur Füchse, Marder, Wiese und solche Sachen.

00:49:49: Klingt alles entspannt?

00:49:52: Wie schwierig sind die Wanderungen?

00:49:55: Was erwartet uns da?

00:49:57: Mittelschwierig.

00:49:59: Man kann ... Man muss einfach eine gute Trittsicherheit haben, weil es gibt ganz oft Geröll.

00:50:09: Wir gehen auf steinige Wegen faden ziemlich oft aber wir machen nicht so viele Kilometer... Normalerweise vier Stunden geht's, reine Gehzeit.

00:50:22: Wir sind länger unterwegs aber wir machen ganz viele Pausen um was zu erklären und was zu genießen.

00:50:29: Das sage ich auch oft.

00:50:32: Wir sehen hier die Landschaft zu geniessen, wir sind hier etwas zu lernen.

00:50:39: Es ist ein Land also es ist eine Insel Aber es ist leicht mit einem Land zu vergleichen weil es so groß ist, dass er vielfältig und abwechslungsreich.

00:50:55: Das ist die Schwierigkeit das anzugeben.

00:51:00: also wir geben immer die reine Gehzeit an wie du sagst und dann steht es in einer Wanderung vier Stunden Geh Zeit.

00:51:08: Und dann denken sich manche ja, und den Nachmittag was mache ich da?

00:51:13: Das ist eben die Gehtheit.

00:51:14: Nicht um der Wegseite ist es oft.

00:51:17: Man macht ein Picnic, man sitzt irgendwo, man entdeckt etwas, man ist irgendwo in einem Café oder einer Bar... ...und dann ist der Tag schon gut vorbei!

00:51:28: Dann gibt's wieder andere Gruppen, die gerne am Nachmittage irgendwie noch Freizeit haben und Bücher lesen im Quartier.

00:51:33: Es ist unterschiedlich auch nach Wetter.

00:51:36: Wenn es windig ist, ist die Unterwegszeit kürzer als wenn ein herrliches Wetter ist wo man baden gehen kann.

00:51:43: Genau das ist einfach so.

00:51:45: Je nach Situation ändert sich die Sache.

00:51:50: Ist ja auch im Sinn der Gäste oder?

00:51:51: An einem schönen Tag mag man nicht herumhetzen und dann am windigen Tag genießt man vielleicht eher die Pasta und ist quasi ein bisschen früher zu Hause.

00:52:05: Ja, hast du noch irgendwelche Tipps oder Tricks?

00:52:10: Oder Sachen die du mitgeben willst?

00:52:12: zum Abschluss bevor wir so ein bisschen Zusammenfassungen machen.

00:52:16: Ich glaube es ist echt gut rausgekommen.

00:52:18: Du liebst dein Land!

00:52:20: Du liebst Essen und ich glaube unsere Gäste sind da in guten Händen bei dir quasi und dein Land.

00:52:27: Ich habe also viele Leidenschaften und sie kommen alle mit beim Wandern, die Pflanzen und die Geschichte.

00:52:35: Die Geologie, das Essen... Ja also einfach hier kann man wirklich einen schönen Urlaub haben und viel lernen.

00:52:54: Ich habe nichts anderes Besonderes zu sagen.

00:52:59: Nein wir haben so schon was!

00:53:01: Wir sind beim Vorbereiten eine zweite Tour auf Sardinien.

00:53:06: Genau, das hätte man jetzt fast vergessen!

00:53:08: Es gibt ja Zukunftsprojekte, das dürfen wir schon erzählen.

00:53:11: Ein bisschen vorwärmen quasi Tisern.

00:53:15: Bitte macht es?

00:53:17: Ja also da die Nachfrage ziemlich groß war.

00:53:21: Also viele Gäste wollten nach Sardinen wiederkommen.

00:53:26: Sie sagen immer wieder ah Renato warum... Machst du nicht eine andere Tour und so?

00:53:33: Ja, muss ich unterbrechen.

00:53:34: Du hast richtig viele Fans, kann man ruhig sagen!

00:53:37: Ja genau!

00:53:41: Na ja, danke!

00:53:43: Und wir haben vor auch Mittelossardinien anzubieten.

00:53:51: Das ist auch eine tolle Ecke dort wo das Supramontegebiet ist.

00:53:58: Es ist

00:53:59: ein Karstgebiet, sehr wild und dort kann man auch ganz tolle Wanderungen machen.

00:54:07: Und dort haben wir auch drei Unterkünfte für die Kategorie für den nächsten Jahr diese Reise hinzufügen.

00:54:24: Ja, cool.

00:54:26: Da wollte ich kurz dazu sagen es braucht oft ganz schön lang.

00:54:29: also wir kennen uns ja jetzt seit über zehn Jahren.

00:54:33: und der neue Tour man muss die Wege erkunden Es muss eben spezielle Unterkunft geben Die braucht auch Platz.

00:54:41: wenn's zu klein ist Ist auch wieder nix.

00:54:43: Zu groß wollen wir auch nicht.

00:54:45: Also da müssen schon viele Dinge gut zusammen passen Und da freue ich mich schon drauf was ihr da und zusammenstellt.

00:54:54: Ja, wunderschön!

00:54:56: Wow Renato was für ein schönes Gespräch.

00:54:58: du hast uns da echt mitgenommen in deine Heimat und ich glaube da ist schon rübergekommen so welche Vorzüge das hat von Sanddünnen bis Hochebenen und von alter Ur-Uhr Alter Kultur wo man gar nicht weiß was da in diesen Tausenden von Steintürmen einmal gewesen sind, also so mystische alte Geschichte bis hin zu den Kochtöpfen und jede Gruppe ist anders.

00:55:27: Ja, wow!

00:55:28: Vielen vielen Dank für dieses Gespräch.

00:55:31: Bitte schön es war eine große Freude für mich auch.

00:55:35: Und hoffentlich treffen wir uns dann wieder bei der nächsten Guide Academy.

00:55:40: Du bist

00:55:40: wirklich

00:55:40: ein wertvoller Teil.

00:55:42: das ist immer echt super mit dir.

00:55:44: Also danke, danke.

00:55:46: Ja voll!

00:55:47: Ja Renato diese Sardinenreise mit dir ist echt eine Wandereise mit Herz in einer wirklich wirklich kleinen Gruppe von maximal acht Leuten mit viel viel Zeit für Naturbegegnungen und mit diesen total netten authentischen kleinen Unterkünften unter einem Hobby dem fantastischen Essen.

00:56:08: das war wirklich ein Genuss.

00:56:10: mehr knurrt schon ein bisschen der Magen.

00:56:13: Ja, danke lieber Hörerinnen, lieber Höhrer dass du uns bis jetzt gefolgt bist in Renatus Heimat.

00:56:21: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat dann bitte ich dich das du für ihn abonnierst, dass du mir eine positive Bewertung hinterlässt und ich freue mich ja total über Austausch, also Rückmeldungen, Kommentare drunter wenn es in dieser Plattform möglich ist oder schreibe mir einfach ein E-Mail unter podcast at weltweitwandern.com.

00:56:42: Ich freu' mich wirklich über jede Nachricht und Antwort ja auch persönlich Und total freuen dich jetzt mich natürlich wenn wir uns bei der nächsten Folge wieder höher rein Bei der nächsten folge von Weltweit Wandern Dein Podcast übers Wandern Reisen und bewegende Begegnungen.

00:57:00: Danke, dein Christian Lade!

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