#41 - Schottland: Unterwegs durch die Highlands mit Rob

Shownotes

Schottland: Unterwegs durch die Highlands mit Rob Schottland ist eine Landschaft aus grünen Wäldern, grauen Bergen und weiten Mooren. In dieser Folge nimmt dich Christian mit in die Highlands, abseits der bekannten Routen. Gemeinsam mit Rob, unserem langjährigen Partner vor Ort, geht es um Wanderungen im Cairngorms Nationalpark, um Mythen und Geschichten, um den Fluss Spey und um das besondere Lebensgefühl dieser Region.

Warum Schottland Die Highlands stehen für Weite, Ruhe und Ursprünglichkeit. Dichte Wälder, offene Moorlandschaften und sanfte Berge wechseln sich auf engem Raum ab. Dazu kommen eine starke kulturelle Identität, eine lebendige Erzähltradition und eine tiefe Verbundenheit zur Natur.

Mit dabei

  • Christian Gründer von Weltweitwandern
  • Rob Guide und Weltweitwandern-Partner in den Highlands

Highlights in den Highlands

  • Cairngorms Nationalpark: Weite Landschaften mit Bergen, Wäldern und Mooren
  • Fluss Spey: Lebensader der Region und Begleiter vieler Wanderungen
  • Insh Marshes: Bedeutendes Feuchtgebiet mit reicher Vogelwelt
  • Monadhliath Berge: Ruhige Hochlandregion mit großen Ausblicken und wenig Besuchern
  • Clava Cairns: Prähistorische Steinkreise mit besonderer Atmosphäre
  • Schlösser der Region: Cawdor Castle und Inverness Castle als Zeugnisse der Geschichte

Natur und Landschaft

  • Dichte Kiefernwälder
  • Weite Moorlandschaften
  • Sanfte Hochplateaus und graue Berge
  • Flüsse, Seen und offene Täler

Unsere Reise

  • Standortreise in Kingussie im Herzen der Highlands
  • Wanderungen in verschiedenen Landschaften der Region
  • Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte
  • Moderate Wanderungen mit etwa 3 bis 5 Stunden Gehzeit

Begegnungen und Kultur

  • Einblicke in die Highland Kultur und Geschichte
  • Storytelling Abend mit traditionellen Geschichten und Mythen
  • Besuch im Highland Folk Museum
  • Begegnungen mit Einheimischen und ihrer Lebensweise

Kulinarik

  • Haggis mit klassischen Beilagen
  • Frischer Lachs aus schottischen Gewässern
  • Regionale Spezialitäten und einfache, ehrliche Küche
  • Whisky aus der Speyside Region mit Besuch einer Destillerie

Nachhaltigkeit

  • Unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln wo möglich
  • Kleine Gruppen
  • Lokale Unterkünfte und Restaurants
  • Besuch von Naturschutzprojekten wie Cairngorms Connect

Praktische Infos

  • Beste Reisezeit Mai bis September
  • Wechselhaftes Wetter daher gute Ausrüstung wichtig
  • Wanderungen gut machbar mit normaler Kondition
  • Sehr sicheres Reiseland

🎧 Jetzt reinhören und Schottland entdecken.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Und spürt auch das hier Natur, Geschichte.

00:00:07: Von mir ist auch das Wetter die Sprache und auch die Geschichten sehr gut ineinander greifen.

00:00:14: Das ist das Schöne an Schottland!

00:00:15: Wir haben auf sehr kleinem Raum so viele unterschiedliche Elemente... ...und das haben wir auch versucht in dieser einbüchige Reise mit zu integrieren.

00:00:23: Es denken sehr, sehr viele Leute... ...das ist in Schotland die ganze Zeit regnet.

00:00:27: Also vor allem des Wetteres erstmal sehr wechselhaft.

00:00:37: Unterwegs durch die Highlands, mit Rob.

00:00:40: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern!

00:00:43: Dein Podcast übers Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.

00:00:48: Ich bin Christian Lade der Gründer von Weltweitwandern.

00:00:51: Heute nehme ich Dich mit in die schottischen Highlands In eine Welt von grünen Wäldern und grauen Bergen Von uralten Mythen und lebendiger Kultur In einer weltvollen wilde Moare und glasklager

00:01:05: Flüsse.

00:01:06: Wir sprechen über das ursprüngliche Schottland, abseits der bekannten Touristenpfade.

00:01:11: Wo heute noch Geschichten Erzählerinnen von Wasserpferden berichten und wo schwarz-halskranische durch die Feuchtgebiete ziehen.

00:01:20: Herzlich willkommen im Podcast, lieber Rob!

00:01:22: Kannst du dich gleich zu Beginn bitte kurz selbst vorstellen?

00:01:26: Hallo!

00:01:28: Nicht schon die ganze Zeit in den Highlands.

00:01:37: erst anfänglich bin ich in den Großraum Edinburgh gezogen und mittlerweile aber seit knappen fünf Jahren lebe ich hier mit meiner Verlobten in den Bergen.

00:01:48: Und ursprünglich kommst du von wo her, weil du klingst dich sehr deutsch an?

00:01:52: Ja, ich bin aufgewachsen im Potsdam, im Großraum Berlin und bin dann allerdings vor fünfzehn Jahren das erste Mal nach Schottland gereist, das war mir so ein Zufall.

00:02:03: Ich habe hier jemanden besucht und steig aus dem Flieger aus, steig in den Bus in die Hauptstadt ein und plötzlich überkommt mich dieses Gefühl du bist zu Hause.

00:02:18: Das

00:02:19: Gefühl hat sich dann immer mehr verstärkt über die folgenden Tage, Wochen oder Monate.

00:02:27: Dann hab ich das sehr schnell zu meinem Zuhause gemacht.

00:02:30: Das ging damals noch als Teil der Europäischen Union sehr, sehr schnell und einfach und praktisch und dann bin ich hergezogen und habe hier mein neues Leben aufgebaut.

00:02:41: Wow!

00:02:41: Und jetzt bist du mit Herz-und-Säle geilt und führst Gäste durch deine neue Wahlheimat?

00:02:48: Ja genau.

00:02:51: Wie ist das entstanden?

00:02:53: Wir haben da eine ganz besondere Reise ausgearbeitet gemeinsam.

00:02:58: Wie waren da der Prozess?

00:03:00: Erzähl ein bisschen vom Kennenlernen und so an den Details feilen, wie kommt denn seine Reise zustande?

00:03:08: Naja ich wollte mit euch zusammen eine Reise aufsetzen die so ein bisschen tiefer in das Land hineinschaut als dass bei vielen anderen der Fall ist und da bietet sich es an dann auch in meiner Heimat, in meiner Region, in der wir jetzt hier leben All das zu nutzen was wir im Alltag erleben, wen wir kennenlernen in welchen Regionen wir auch privat unterwegs sind.

00:03:32: Letztendlich wollen wir.

00:03:33: dann bietet sich sehr an unseren Gästen euren Gästens zu zeigen... ...was wir auch unseren Freunden zeigen.

00:03:42: und

00:03:44: da ist dann diese Reise entstanden die ein Standortreise ist.

00:03:47: Das heißt ja sternförmig um die Region Kinusi herum die Highlands erkundet.

00:03:56: Du lebst ja dort in der Nähe von, wie sagt man, Kinyusi?

00:04:00: Ja genau das ist ein wichtiger Ort, über dem werden wir auch noch reden und von dem ausgeht vieles los quasi auf der Tour, die wir jetzt auch reden.

00:04:10: Wie wissen da's dein Leben.

00:04:12: also so eine Standardfrage, die ich oft gern Frage ist, wie bist du in den Tag gestartet?

00:04:18: soll meinen Wiesn so dein Alltag?

00:04:20: Wie läuft das Leben als Wahlschotte dort oben im Norden ab in deiner Umgebung.

00:04:26: Vielleicht bevor ich diese Frage beantworte verantwortlich erst eine andere Nichtgestellte.

00:04:31: Okay.

00:04:31: Was denn vorher?

00:04:33: Denn als wir im Großraum Edinburgh gelebt haben direkt am Meer.

00:04:36: Edinburgh liegt an einem großen Meeresarm dem Förder Forst der gerade von seinem Ökosystem her, von der Natur die wir da um uns herum hatten auch sehr spannend war.

00:04:48: Aber wir haben knapp vor fünf sechs Jahren gemerkt dass uns eine Sache fehlt, die wir dann letztendlich hier in den Highlands gefunden haben.

00:04:56: Das sind nicht unbedingt die Berge es waren jetzt für uns persönlich, waren's die Singvögel, die Wälder, ich sag mal intakteren Ökosesysteme, die es in Schottland an vereinzelten kleinen grünen Oasen gibt und Von denen haben wir hier sehr viel mehr als in den Umgebungsgebieten der großen Städte.

00:05:19: So, ja und dann haben wir mal gesagt hey!

00:05:22: Wir ziehen in die Berge, wir ziehen in Die Highlands mit Blick auf die Bergle tatsächlich heute Mal mit ein bisschen Sonnenschein.

00:05:29: Wir können gerne später noch übers Wetter reden aber ich sag mal so... Die Winter können hier auch mal, ausnahmsweise so wie das dieses Jahr wohl der Fall war.

00:05:43: Etwas dunkler, etwas grauer, etwas nasser sein.

00:05:48: aber dass ich sage ja viele Freunde von uns jeder praktisch in ganz Schottland hat diesen Winter als etwas besonderes erlebt und wir sind alle froh, dass wir jetzt bei Sonnenschein wieder in die normalen Aprilwetter-Tage gehen.

00:06:08: und ich sage April wird er nicht, weil jetzt der April irgendwie bevorstehen würde sondern weil das halt das normale ist was man in Schottland irgendwie so bekommt.

00:06:17: Okay das heißt ein nasse Zeit hinter dir?

00:06:22: Genau!

00:06:22: Das war eine nasse zeit und jetzt kommen wir wieder in den typischen Rhythmus hinein denke ich mal.

00:06:28: deswegen der heutige Tag um dann zu deiner Frage zukommen haben, der begann mit einem Spaziergang durch nahegelegenen Wald, ein Buchenwald mit deinem Fluss der durch diesen Wald sich durchschlingelt und sehr natürlicher Fluss.

00:06:45: Der Fluss tilt.

00:06:47: Und vielen zwitschern den Vögeln und das ist ein optimaler Start für mich in dem Tag wenn wir merken wir sind hier nicht allein Wir sind zwar relativ alleine im kleinen Dorf mit zweihundert Häusern aber haben sie sehr viel Natur Tiere um uns herum.

00:07:05: Das ist glaube ich sehr, sehr wichtig für mich auch nicht die Großen sondern vor allem diese vielen kleinen Momente die man in der Natur

00:07:13: da haben kann.

00:07:14: Ja dann kommt schon für mich eine Liebe zur Natur und so ein intakten Ökosystem raus.

00:07:22: und das ist auch was was mich dann oft so merkt es irgendwie an einer Landschaft an wenn sie so schon länger in Ruhe gelassen wurde oder lange Ruhe hatte.

00:07:34: Da ist ein anderer Vibe, also so uralte Bäume auch.

00:07:38: Wenn man so einen uralten Baum trifft an Urwald oder eben eine Moor-Landschaft die schon seit Jahrhunderten dort so ist da ist eine andere Stimmung.

00:07:48: das kommt bei den Worten gut raus.

00:07:50: oder zumindest sind bei mir jetzt so die

00:07:52: Bilder

00:07:52: davon von eigenen Erlebnissen.

00:07:55: Genau das ist einer der Punkte.

00:07:56: aber man spürt auch in Schottland... Das war für mich auch einer der Gründe mich hier so heimisch und sowohl zu fühlen.

00:08:04: Man spürt auch das hier.

00:08:05: Natur, Geschichte.

00:08:08: von mir ist auch das Wetter die Sprache und auch die Geschichten sehr gut ineinander greifen.

00:08:15: Das versuche ich ja auf Reisen zu vermitteln.

00:08:17: es sind also eben nicht nur in Schottland schöne Ausblicke sondern man findet gerade in dieser Region einen tieferen Zugang zu so einem Ort und Kenyusi ist dafür ein wunderbarer Ausgangspunkt.

00:08:31: Bade noch, so heißt diese Region.

00:08:36: Was aus dem Gälischen kommt und soviel heißt wie das versunkene Land.

00:08:42: Und also in einem Teil der Highlands, die etwas stiller wirkt als manche, ich sag mal berühmte Regionen aber der vor allem sehr viel tiefer hat Man kommt da ganz schnell von irgendwelchen Flussauern in ganz tolle, alte aber auch jüngere Kiefernwälder.

00:09:00: Man kommt von Morin in offene Berglandschaften und Gleichzeichen ist es besonders schön.

00:09:07: in dieser Region hat diese gegend eine starke Erzähltradition und die Menschen sind ... Die werden durch diese Erzähletradition sehr lebendig.

00:09:21: haben wir versucht auch in dieser Reise mit einzubauen, weil die Geschichten der Menschen natürlich auch die Region ausmachen und die Region zu etwas ganz Besonderem machen.

00:09:30: Mitten im Kerngorms Nationalpark, dem größten Nationalpark Großbritanniens.

00:09:36: Jetzt quasi so örtliche Einordnung Wo liegt dein Gebiet?

00:09:43: Wo liegt King Yusi, wo liegt die Kairgroms.

00:09:46: Wo ist das?

00:09:47: Also von meinem Gefühl ... Ich habe natürlich die Karten angeschaut, aber dass wir unsere Zuhörerinnen ein bisschen mitnehmen ganz oben oder ziemlich weit oben von diesem langen Großbritannien-Shotland.

00:09:59: Auf jeden Fall ja.

00:10:00: Die

00:10:00: Bilder.

00:10:01: Ja, Shotland nimmt dir eine große Landmasse Großbritaniens ein auch wenn hier nur ein Zehntel der Briten leben Und die Kerngorms, die legen praktisch im geografischen Zentrum Schottlands.

00:10:15: Also ja genau wir haben die Westküste, Westschottland relativ bekannt Nord-Schottland dann haben wir noch in Norden ein paar Inseln Orkney Shetland und dann gibt es die Ostküsten, dann gibt's so den Zentralkürtelschottlands.

00:10:29: das ist der Bereich wo drei Viertel aller Schotten leben mit den großen Städten Edinburgh Glasgow und dem vielen kleinen Ortschaften und Städten drumherum.

00:10:40: Und nördlich das Zentralkörtel Schottlands liegen die Highlands, wenn man so will.

00:10:46: Und dort sind wir mittendrin in den Bergen.

00:10:51: Kaum Städte ein paar Ortschafte und ganz viel Natur.

00:10:56: Also es klingt noch ganz dünner Besiedelung oder?

00:11:01: Wie viele Einwohner hatten Kinyusi zum Beispiel?

00:11:03: oder wie dicht besiedelt ist die Region?

00:11:06: In den Highlands selbst gibt es teilweise Regionen mit locker unter zehn Einwohnern pro Quadratkilometern auf den Inseln ebenfalls.

00:11:13: Kenyosiew hat, glaube ich, etwa anderthalb Tausend ist damit so mit der größte Ort in dieser Region.

00:11:20: aber man spürt das nicht.

00:11:21: Es ist halt keine Stadt im Gegenteil.

00:11:23: Das ist ein sehr ländliches Miteinander eine Hauptstraße wie in vielen Highland-Orten.

00:11:29: Eine sehr schöne fast pittoreske Hauptstrasse und auch Was wir auch nicht wollen, also sowohl in unserem Alltag als auch auf Reisen.

00:11:42: Auf denen wir unterwegs sind.

00:11:43: in Schottland ist dieses ja das Highlight gehaschere.

00:11:49: und wie haben jetzt hier einen Tourierotspot und da ein großen Busparkplatz für zwanzig Reisebusse?

00:11:56: Das gibt's doch nicht!

00:11:57: Also das wäre auch irgendwie viel an Platz oder dann würden wir uns da auch nicht so wohlfühlen.

00:12:03: Ja, das klingt sehr nach einer wirklichen Weltweitwandernreise.

00:12:09: Also beeindruckende Schlösser oder Kultur und Geschichten sind schon toll aber oft des was einen dann so bewegt sind Menschen, sind Geschichten, sind Begegnungen Und die hat man auch beim Wandern in der Stille wenn es wenige Menschen gibt weil dann ist man sich irgendwie näher Du, Großbritannien, Schottland.

00:12:35: Wie ist das?

00:12:35: Man hört ja immer die Schotten, die wollen eigentlich eh lieber zu EU.

00:12:39: Ich will jetzt halt politisch werden aber da gibt es eine ganz starke Identität.

00:12:43: oder wie spürt man das so?

00:12:45: Schotte oder Britte?

00:12:47: Erzähl mal ein bisschen was drüber!

00:12:50: Ich würde auch gar nicht auf die EU- oder Nicht-EU-Diskussion... Das haben wir jetzt auch schon erfasst jetzt schon jahrzehnt hinter uns dass es wirklich Zeit vergeht eingehen, sondern vielmehr darauf dass ich und nicht nur ich sehr viele Menschen die nach Schottland kommen wahrnehmen.

00:13:08: Dass man plötzlich auf ein sehr warmherziges oder für ein sehr gastfreundliches Volk trifft.

00:13:15: Teilweise erstmal auch zurückhaltend aber wenn man sie dann in den ich sage mal Gemeinschaftszentren oder in den PAPS kennenlernt und das passiert sehr schnell.

00:13:25: Das ist mir auch mehr anfangs passiert.

00:13:27: Dann geht er in den Pap.

00:13:28: rein Ende des Abends.

00:13:31: zwei, drei neue Freunde oder zumindest gute Bekanntschaften die sich für einen interessieren.

00:13:37: Die total herzoffen sind und besonderen Humor auch haben aber schon immer in der ganzen Welt und auch in Großbritannien eine andere ich sag mal gemeinschaftlichere Rolle gespielt haben als anderer Teile Britanniens.

00:13:57: Also so eine ganz eigene Identität.

00:14:00: Ich kann das auch bestätigen, wir waren ja mit unserer Familie mal zwei Wochen in Schottland unterwegs, dieses ja auch so selbstironische Trockenei sich über sich selbst ein bisschen lustig machen Und herzlich unter einer trockenen Oberfläche.

00:14:19: Also nicht so italienisch mit beiden Armen und herumgeweht, sondern so hintergründig freundlich.

00:14:25: Das war echt ... Ja, ist spannend.

00:14:26: Und

00:14:26: auch ehrlich?

00:14:27: Ehrlich-freundlich!

00:14:28: Also da ... Uneitel

00:14:31: irgendwie.

00:14:32: Da werden oft Türen geöffnet an die man als Besucher oder als Gast erst mal gar nicht gedacht hat.

00:14:38: Da wird man dann plötzlich auf ein Dorf irgendwo reingebeten auf einen Getränk, auf den Essen, auf Geschichten und Fragen.

00:14:46: Und das macht halt dann auch natürlich die Menschen aus.

00:14:50: Wenn ich die Menschen sage, dann meine ich wirklich einen ganz großen Teil vor allem der Heiländer- und Inselbewohner.

00:14:59: Ja und aus deinen Erzählungen kommt ja so, springt ja so raus weil du sagst Geschichten die Natur alles das spielt greift so ineinander hat es auch was mit einer Mystik zu tun.

00:15:13: Also dass die Landschaft ist ja sehr mit diesen Nebeln und diesen verschiedenen Wetter über das wir ganz sicher noch sprechen werden.

00:15:20: was besonders ist Wie ist da das Verhältnis von den Menschen und ihrer nationalen oder regionalen Identität in den Highlands?

00:15:31: Naja, geschichtlich ist ja hier viel in Schottland aber speziell auch in den highlands passiert.

00:15:36: Und es steckt sicherlich auch in vielen Menschen weil eben auch in die Geschichten mit drin.

00:15:43: also hier wurden hunderttausende Menschen von ihrem Land, vom eigenen Land vertrieben.

00:15:48: Das Klarnsystem, was hier einst in Schottland bis ins achtzehnte Jahrhundert hinein existierte.

00:15:52: Das wurde praktisch mit einem Federstrich aufgelöst und die Klarnswunden machtet.

00:15:59: Und ja das Land hat in vor gar nicht allzu langer Zeit halt einige Traumata erlebt, die die Vorfahren der heutigen Schotten durchmachen mussten.

00:16:10: Und das spürt man auch aber es ist eben nicht wenn ich von Traumater rede also ein entsprechender Umgang damit, dass das Land einer jahrtausende alte Geschichte – wir können auch noch gerne über die Kelten reden.

00:16:27: Hat die hier vor Tausenden von Jahren ins Land gekommen sind und der Umgang mit seiner eigenen Geschichte Schottlands also, die ja wirklich Jahrtausender zurückgeht….

00:16:42: Der ist auf jeden Fall im Alltag vor allem auch in der Musik, in den Geschichten wahrnehmbar.

00:16:48: Aber auch in den Menschen und ich denke dass wir auch da haben ihm gesagt eine sehr viel Herzlichkeit Gastfreundlichkeit das auch viele Aspekte des heutigen Schottlands eben aus der Vergangenheit hier geblieben sind.

00:17:04: also bei dem Klans war es auch alltäglich dass egal ob Freund oder Feind vor deiner Tür steht und Hilfe braucht anklopft Hilfe braucht Dann lässt du die rein, dann hilfst du den.

00:17:16: Dann unterstützt du die.

00:17:18: und ja das ist ein Teil sicherlich der Gastfreundlichkeit, die wir heute immer noch an Schottland spüren hier, der übrig gebleiben geblieben ist.

00:17:26: und deswegen werden wir

00:17:31: vielleicht gehen mal ein bisschen so kurz auf die Geschichte.

00:17:34: wie sind die Besiedlungsgeschichte bis rauf zu diesen Clearances, Maria Stewart.

00:17:43: Also machen wir mal so eine Tour de force durch die Geschichte bitte.

00:17:47: So

00:17:48: ein

00:17:48: Schottland für Anfänger in zwei Minuten.

00:17:51: Na

00:17:53: ja, die letzte Eiszeit, die vor etwa fünfzehntausend Jahren zu Ende war hat das Land quasi wieder freigegeben für all die Tiere, Pflanzen aber dann eben auch Siedler und Menschen, die hier ins Land gekommen sind.

00:18:04: Und da gab es unterschiedliche Besiedlungsschwünge.

00:18:07: vor allem Was bekannt ist, sind die irischen Kelten, die an der Westküste Schottland sich niederlassen haben.

00:18:14: Während ein bisschen später dann auch Festland-Kelten also eher so aus dem britonischem... Später dann englischen Raum und im Süden vom Kontinent hier den Osten des Landes siedelt haben.

00:18:27: Es waren in die Pikten.

00:18:29: Später wurden sie zumindest verliehen Römern bei Ankunft auf dieser Insel, so genannt.

00:18:34: Ja die waren auch noch dabei.

00:18:35: es kamen dann nicht nur diese vielen keltischen Völkchen.

00:18:39: Die haben dann versucht hier vor sich hinzuleben Teilweise abgelegen in irgendwelchen T-Ländern an Flussläufen an Küstenabschnitten und das kam aber immer wieder in Versoren vorbei.

00:18:50: also zum Beispiel die Römer oder die Wikinger Oder dann später auch die Normandien die Engländer die dann immer wieder ins Land kam und versucht haben dass land auch nutzbar zu machen bzw.

00:19:03: auch denjenigen Stämmen, die dort schon lebten wieder wegzunehmen.

00:19:07: und wenn wir jetzt einen großen Sprung machen nämlich quasi ins achtzehnte Jahrhundert hinein wo hier ganz viele also etwa hundertfünfzig verschiedene Clans in den unterschiedlichsten Ecken des Landes lebten und die britischen Besatzungs-Truppen Allerdings mit der Macht, der Klans und auch das britische Königshaus.

00:19:31: Mit der Macht der Klanz nicht so wirklich einverstanden waren über Jahrhunderte immer wieder versucht haben – auch mit der Etablierung des schottischen Königshauses immer wieder versucht wurde diese Klans zu entmachten hat man nach und nach dann die Möglichkeiten genutzt und der eine oder andere hat vielleicht schon mal von Jakubitenaufständen gehört.

00:19:50: Auch da sind wir in einer Region mit dieser Reise unterwegs die sehr geschichtsträchtig ist.

00:19:58: Und diese Jakobitenaufstände, also die Heiländer, die versucht haben ihr Land gegen Invasoren aus dem Süden in dem Fall zu verteidigen, die sind allerdings gescheitert und mit der Niederlage der Jakobieten Mitte des achtzehnten Jahrhunderts sind dann auch hat sich sehr viel verändert in Schottland es sehr viel schottisch sein.

00:20:19: ich sag mal zumindest zeitweise verloren gegangen was Ich wurde mit einem Trauma angedeutet hatte.

00:20:28: Zum Beispiel die Sprache der Heiländer, das schottische Gälisch, wurde verboten.

00:20:33: Ein Großteil der Heilentkultur wurde verboten und es durften keine Kils mehr getragen werden.

00:20:38: Es durften sowieso keine Waffen getragen haben.

00:20:41: Und auch der Dudelsack, also das Instrument was man mit Schottland, mit Irland verbindet war für mehrere Generationen hinweg verboten.

00:20:56: Schottland als das Wahrnehmen, was wir alle irgendwie vielleicht schon mal in Dokumentationen oder Geschichten gehört haben ist mehreren letztendlich glücklichen Ereignissen zu verdanken.

00:21:10: Unter anderem Königin Viktoria spielt eine Rolle aber auch der Nationalschriftsteller Sir Walter Scott dass wir einen Großteil der schottischen Heilentkultur heute noch so wahrnehmen können Boten oder unterdrückt wurde.

00:21:33: Man sollte möglichst englisch sein, also auch hier in Schottland und das kam dann erst wieder mit Sir Water Scott und Königin Victoria ins Land und heute können wir die Spuren dessen, dass es auch ins Land gekommen ist – ganz gut im Zentral-Schottland, also hier in den Kerngoms entdecken!

00:21:53: Weil es ist schon so was, wenn man Schottland denkt.

00:21:56: Ist schon so diese Markenzeichen ein bisschen grob.

00:21:58: aber Dudelsack, Kild, Caro das ist irgendwie und Whiskey natürlich weil das müssen wir dann auch ausgiebig reden in einem weiteren Teil Das ist schon starke Merkmale

00:22:12: Klar.

00:22:13: Aber gerade zum Dudelsac Wir haben einmal im Jahr gibt's den nationalen Dudelsagtag wird dann überall daran erinnert, dass es den Dudelsack gibt.

00:22:25: Falls man das irgendwie vergessen haben sollte über das Jahr hinweg.

00:22:28: aber der Dudelsak spielt halt auch wirklich in der in der lokalen Kultur und in den lokalien Geschichten noch alle und auch da wieder.

00:22:37: wenn ich jetzt auf unsere Reise zurück komme finde ich eigentlich fast viel spannender der Dudel Sack als so bloßes Schottland Symbol ist das eine.

00:22:46: es gibt aber eben auch lokale geschichten in dem Fall eine Geschichte von einem Dudelsack-Spieler, der in die Anderswelt geraten ist.

00:22:59: Dort wo er für die Fähen gespielt hat und als er zurückgekehrt hatte es draußen sehr viel Zeit vergangen In seiner eigentlichen Welt weil die Zeit bei den Fänen ein anderes Struktur hat Musik Brücke zwischen diesen Welten, um zu verborgenen Orten so einen Zugang zu

00:23:26: bekommen

00:23:27: und mitzukriegen dass die Zeit dort anders läuft.

00:23:29: Und diese Geschichten, die es halt auch gerade hier in dieser Region gibt machen den Duttelsack dann eben nicht nur zu einem Klischee was man denkt von außen sondern eben auch zum Teil regionaler Kultur.

00:23:43: Schockland ist nicht immer gleich Dudelsack.

00:23:45: Viel schöner ist, dass ein Dudelsackspieler, ein Piper hier in Beta noch so wichtig ist, das er eben sogar für Geschichten zwischen den Welten unterwegs ist und es zeigt, was dann auch nicht nun Klischee ist.

00:24:00: Ja, das macht Lust da tiefer hinzutauchen in die Geschichten der Region.

00:24:04: Wow!

00:24:09: Du lass uns einmal über die verschiedenen Landschaften sprechen, die man so in deiner Umgebung ... du sagst ja es ist eine Standortwanderung.

00:24:17: Man geht quasi ausgehend von einem Quartier, über das wir auch noch reden werden.

00:24:24: und welche Landschaftsräume werden wir da erleben?

00:24:28: Alles mögliche!

00:24:30: Das ist das Schöne an Schottland.

00:24:32: Wir haben auf sehr kleinem Raum so viele unterschiedliche Elemente und das haben wir auch versucht in dieser einwöchige Reise mit zu integrieren, dass man halt nicht jeden Tag irgendwie über die Hügel oder jeden Tag durch irgendwelche Täler, die alle gleich aussehen.

00:24:47: Das ist ja auch gar nicht so.

00:24:48: Also du findest den Schottlern kaum einen Tal, das dem anderen leicht geschweige denn?

00:24:53: Dass an dem einen Tag, an dem du mit wunderbaren Sonnenlicht- und Regenbögen durch das eine Tage wandert bist Wann hast du durch eine tolle Nebellandschaft auf... Also nein, das sieht sowieso jeden Tag alles anders aus.

00:25:08: Aber wir haben die Reise beginnt in der Beidenoch-Region habe ich eben schon gesagt.

00:25:15: Das ist eine Region, die sehr stark durchs Wasser geprägt ist.

00:25:20: Durch einen der wichtigsten Flüsse-Shottlands, durch den Fluss Bay aber auch Auenlandschaften.

00:25:28: und damit man erst mal so ein Überblick bekommt Dachte ich, gehen wir am Anfang dieser Reise auf einen kleinen Hügel und überblicken diese ganze Region den Crackback.

00:25:39: Das heißt man kann schon relativ früh anfangen, diese Regionen zu verstehen, diese Landschaft zu lesen.

00:25:47: Ich sage jetzt Hügelberg wie auch immer wir es nennen wollen.

00:25:51: aber das ist so ein wichtiger Moment gerade am Anfang einer Reise wo man halt merkt diese Landsschaft erschließt sich nicht nur durch spektakuläre, sondern eben durch viele Dinge wie das Licht die Weite.

00:26:06: Die Art wie das Wasser durch die Landschaft fließt und da geht es los.

00:26:11: aber dann kommt halt noch viel mehr kommen.

00:26:13: Auenlandschaften habe ich schon erwähnt hohe Bergebenen ganz tolle Täler entlang des Flusses Speigates auf jeden Fall und das kommt auch kommen auch nochmal Kultureelemente im Raum in Vanessa dazu die man so in dieser Region vielleicht gar nicht erwarten würden wo man vielleicht denkt, oh da muss ich um jetzt Steinkreise zu sehen oder so.

00:26:32: Muss sich auf die weitenfernten westlichen Inseln reisen oder so, ne?

00:26:36: Gibt's hier auch einige tolle Ecken.

00:26:40: Uralte Siedlungsquasi-Reste.

00:26:45: Du dieser Fluss bei Das ist ein bisschen der rote Faden dieser Reise oder das bewegt sich immer drum herum.

00:26:54: Du hast schon geredet, du bist deswegen raufgezogen weil es hier so viel Tierwelt gibt.

00:27:00: da gibt es ja einige sicher zu sehen entlang des Flusses in diesen Feuchtgebieten.

00:27:05: Genau also der Fluss ist für mich auch nochmal mehr als einfach nur ein schöner Fluss.

00:27:11: Wir haben in Schottland über sechstausend Flüsse, wir haben über dreißigtausend Seen die sogenannten Lochs in Schotland.

00:27:16: aber der Fluss Spey ist eigentlich eine Lebensader für diese Regionen aber irgendwie auch für diese Reise.

00:27:24: das heißt wenn man diesen Fluss folgt versteht man ziemlich schnell dass In dieser Region Natur und Kultur Geschichte gut zusammenlaufen.

00:27:34: es gab sehr viel Fischerei an dem fluss Es gibt unterschiedliche Siedlungen und Wege, die da durch geprägt sind.

00:27:42: Holz wurde transportiert.

00:27:44: später können wir noch drauf kommen hat der Fluss auch was mit dem Whisky zu tun gehabt.

00:27:49: Und das Schöne ist der Space eben nicht nur Hintergrund Der erzählt halt irgendwie auch die ganze Zeit mit.

00:27:55: er verbindet Wasser, Wald, Auen, Dörfer und diese ganze Spacesite Kultur.

00:28:02: Und beim Whiskey merkt man das dann genau.

00:28:04: Das ist nicht einfach nur ein Getränk, es gehört auch zu dieser Landschaft dazu fast.

00:28:09: Man könnte fast so schön sagen Es ist die verflüssigte Landschaft irgendwie.

00:28:15: Dann diese Du hast ja kurz erwähnt Die Inch Marshes eine Auenlandschaft Die auch vor allem zu dieser versunkenen Wille zur Bade noch gehört denn Gerade wenn im Frühjahr hier der Schnee auf den Bergen schmilzt.

00:28:31: Das ist nicht immer nur am Frühjah, wir hatten teilweise auch schon mal im Juni neue Schnee Auf den höchsten Bergen des Landes Ist aber eher untypisch.

00:28:39: Aber generell, wenn in dem Frühjahren der Schneeschmilzt oder wenn es stark regnet Dann tritt nicht nur der Fluss Space sondern auch viele seiner Zuflüsse Häufig auch weit über die Ufer hinweg.

00:28:51: Also Gebiete werden praktisch jedes Jahr mindestens einmal überschwemmt Und die Inchmarsches gehören dazu.

00:29:02: Das ist eine Region, ein großes Seenfeuchtgebiet in denen es halt unterschiedlich ist.

00:29:08: Es gehört zu einem der wichtigsten Feuchtgebiete Großbritanniens weil es sehr viele wichtige und auch seltene Vögel dort gibt große Brachvögel Kiebitze Becasin ganz ganz viele Entenarten Schwäne.

00:29:27: Ich weiß jetzt, ich habe nur Vögel erwähnt weil die Briten tendenziell so eine große Affinität zu vögeln haben.

00:29:35: Aber da gehören ja noch viele andere Tierarten dazu von anderen Säugern wie Fischottern oder auch Wildkatzen, die es hier gibt hin zu den ganz kleinen Teilweise Insekten, die in dieser Auenlandschaft leben muss man sagen, recht leise sind.

00:29:55: Also auch bei Vögeln ist ja nicht so das den ganzen Tag die Vögel hier zwitschern und dass man merkt da ist was los.

00:30:01: aber wenn man durch diese Gebiete zieht gerade durch dieser Feuchtgebiete dann merkt man sehr schnell, dass einiges um einen herum intakt ist und dass es funktioniert.

00:30:12: das System.

00:30:13: und dann muss man auch mal – und das wollen wir auch auf unseren Reisen machen sich die Zeit nehmen da genauer hin zu hören, hinzusehen weil Man denkt immer, dass man im Urlaub so die großen Sichtungen von irgendwelchen Tieren also gerade die schottische Wildkatze davon gibt es ein paar Dutzend.

00:30:31: Es ist halt nicht wahrscheinlich das wir sie sehen aber vielleicht sieht man einen Fußabdruck oder vielleicht sieht mal eben etwas anderes das auch nicht das große Tier am Ende der Nahrungskette sein muss sondern das kleine was den Tag eben verschönern kann.

00:30:49: und Diese Erlebnisse in der Natur sollen auf jeden Fall nicht nur, aber auf jeden fall eine zentrale Rolle spielen.

00:30:57: Und da bietet die Natur uns ja alles was war.

00:31:01: Also staunend und aufmerksam einfach durch die schöne Umgebung oder diese schönen Feuchtgebiete... ...und die Wege sind befestigt.

00:31:11: dann?

00:31:11: Man muss nicht Stiefel anhaben!

00:31:13: Oder wie geht man da?

00:31:14: Da gibt es quasi Wanderwege.

00:31:16: Ja, grundsätzlich kann man im Schottland alles machen.

00:31:18: Du kannst auch in ein super Querfeld eingehen und du kannst auch so richtig durch Moore stapfen

00:31:24: Aber

00:31:25: das ist auf dieser Reise nicht vorgesehen.

00:31:26: Das sind gute befestigte Wege die natürlich auch mal je nach Wetterbedingungen schlammig sein können.

00:31:33: aber wir brauchen keine Gummistiefel

00:31:36: oder

00:31:37: schwimmen Kleidung, um durch diese Feuchtgebiete zu

00:31:40: ziehen.

00:31:41: Aber sie trotzdem quasi ist dem so nahe?

00:31:43: Es sind so Fernwanderwege teilweise oder?

00:31:46: Teilweise?

00:31:47: ja wir haben einige unter anderem der Space Side Way auf den wir auch unterwegs sein werden aber eben nicht nur die Fernwänder.

00:31:54: Wege sind ja letztendlich verbundene Segment von häufig schon sehr lang bestehenden Routen und Wanderwegen und wir werden uns aber auch immer wieder abseits Größe in Routen.

00:32:07: Ich würde jetzt fast den Spacehead Wave nicht als den größten Wanderweg-Shotlands bezeichnen, das ist ja ganz sicher nicht.

00:32:13: Also da sind auch nicht hunderttausende Wanderer unterwegs.

00:32:17: Aber manchmal lohnt es sich dann doch sehr von der Hauptroute nochmal so einen kleinen Schlenker zu machen und das haben wir über die Jahre gelernt... Ich verstehe das auch nicht bei der Ausweisung von solchen Routen, gerade bei Fernwanderwegen.

00:32:31: Warum dann eben der Schlenker nicht mitgemacht wird?

00:32:33: Weil er kann sehr viel mehr zeigen und das versuchen wir auch.

00:32:39: Ja, deswegen braucht man ja dann einen lokalen Experten.

00:32:42: Einen Local so wie dich der das dann weiß.

00:32:44: oder diese Umwege... Das

00:32:47: bietet sich dann an!

00:32:47: ...wie oft schöner

00:32:48: sind's weiss und es ist ja nicht nur unten in diesen Feuchtebenen sondern es geht auch in die Berge hoch quasi, die Highlands.

00:32:59: Wie heißen die Mona-Dilette?

00:33:00: Oder wie spricht man die aus?

00:33:02: Ohi sicher falsch.

00:33:04: Nein,

00:33:05: das sind die Monaliers.

00:33:07: Monaliers

00:33:09: kommt auch wieder aus dem Gälischen wie sehr viel hier in der Kultur und in der Bezeichnung von Orten.

00:33:16: Und das sind die grauen Berge, wenn man so will.

00:33:20: Ich finde sie sehen jetzt nicht immer so sonderlich grau aus.

00:33:22: Das kann also die Farben, die man den schottischen Highlands erleben kann, die sind alles andere als Trist.

00:33:31: Man muss halt nur hinschauen.

00:33:32: Wenn man nur so eine rosarote Brille aufsetzt und denkt, ich kriege da jetzt das krasseste Kontrastprogramm an Farben geliefert.

00:33:44: Dann kann das je nach Jahreszeit auch mal schiefgehen.

00:33:47: aber wenn man ganz genau hinschaut die unzähligen Grüntöner, die vielen bunten kleinen Farben von Flechten auf Steinen.

00:33:57: Die Berge sind natürlich voller Stein sehr viel Granit aber auch anders Gesteinsarten die aber dann mit bunten, unzähligen Flechten überseht sind.

00:34:08: Da gibt es wirklich einiges zu sehen.

00:34:09: Ja und kommen wir nochmal kurz zurück zu den Monaliersbergen.

00:34:13: ich habe anfangs hier kurz über lange fiese Winter gesprochen.

00:34:18: in diesen Bergen spielt eine Erzählung, eine Rolle nämlich von der Kejoch.

00:34:29: Die Kejoche das ist sowas Einige sagen, es ist die Wintergöttin.

00:34:34: Andere gibt unterschiedlichste Bezeichnungen davon.

00:34:39: und was an den Erzählungen um sie herum so spannend ist dass sie eben nicht nur wie so eine Märchenfigur wirkt das ist viel mehr das was die Menschen in den Highlands wirklich lange kannten also lange winter plötzliche Wetterumschwünge Frost Wind.

00:34:57: man musste Geduld haben vor allem Respekt vor der Landschaft haben.

00:35:03: Gerade wenn man aus einem langen, nassem Winter langsam in den Frühling kippt, dann versteht man sehr gut warum Menschen das Wetter eben nicht nur beschrieben haben sondern dem Wetter auch ein Gesicht wie de Kejoch gegeben haben.

00:35:18: und deswegen kommen diese Geschichten und diese Figuren halt irgendwo in der Landschaft immer wieder vor, weil die Berglandschaften waren eben noch in den Nassen-Auen und Flussgebieten.

00:35:35: Die Berglandschaften sind zwar auch wie ein großer großer Schwamm, weil irgendwoher müssen sich die Flüsse nähern aber sie wirken wie das komplette Gegenstück zu dem was man unten in den grüneren Tälern hat.

00:35:48: Weil es ist nicht so dass unsere Berge alle beweidet sind.

00:35:53: Das liegt auch mehr an den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten, was die Menschen mit den Wäldern angefangen haben.

00:35:59: Aber deswegen finden wir auf den Bergen ja diese Weite, diese Fernsicht und das betrifft nicht nur alle Gipfel, die jetzt bis zu thousand dreihundert Meter hoch sind sondern du kannst auch hier locker mal auf einem fünfhundert Meter hohen Berg Gipfel stehen und Dutzende Kilometer weit schauen.

00:36:20: und das macht natürlich nochmal die Perspektive verändert sich da ja komplett.

00:36:25: Das ist für mich als Alpenbewohner auch spannend gewesen, dadurch dass die Berge nicht bewaldet sind, weil es sehr weiter nördlich liegt als die Alpen Wirkt quasi ein Fünfhundert oder siebenhundert, eine Tausend Meter hoher Berg wie bei uns.

00:36:43: Ein dreitausend meter hoher Berge so von der Anmutung also die

00:36:48: auch von der Vegetation.

00:36:49: ja.

00:36:50: also die berge wirken wie Hochgebirge obwohl sie eigentlich zahlenmäßig nicht infuse ist es im Meer aber in Meta ist es oft.

00:36:58: irgendwie stellt man sich als österreicher eigentlich an Weinhügel vor und dort ist es aber hoch Gebirge bei euch in Schottland

00:37:06: Genau, aber dann liegt ja das Tal und der Gipfel liegen auch so dicht beieinander.

00:37:11: Dass man innerhalb eines Tages – wenn man hier durch die Gegend wandert – dass man halt so viele unterschiedliche Gebiete gleichzeitig mitnimmt.

00:37:21: Also wir haben nicht nur über den Gesamtdauer der Reise hinweg unterschiedlichste Regionen dargestellt sondern auch innerhalb eines Tages kann sich halt die Landschaft radikal sehr schnell verändern, indem man halt nur mal zweihundert Höhenmeter hinauf oder hinab geht.

00:37:39: Eine Etage höher alles anders ja.

00:37:42: Du und diese Geschichten die du ja jetzt schon so uns endauchen lässt, die kriegt mir auf der Reise auch gut mit.

00:37:50: Da gibt es ja Geschichtenerzählerinnen sogar die sogar auf Deutsch erzählt was hat sie mit dir auf sich?

00:37:57: Ja die Eiler haben wir vor ein paar Jahren kennengelernt Lebt witzigerweise genau in dieser Region und hat sich schon lange für das Zählen von Geschichten, auch aus Familiengründen interessiert.

00:38:11: Aber diese Region ist wahrscheinlich in Schottland eine der besten weil es sehr viele Geschichten erzähle und dieses sowohl einfach nur im Erzählen als auch im musikalischen Bereich machen gibt.

00:38:23: Und den hat sie sich angeschlossen und da hat sie dann noch sehr viele lokale Geschichten, als die dann hierhergezogen ist.

00:38:29: Sie hat sich angeschaut, das Ganze auch studiert tatsächlich also wirklich steckt er sehr tief drin im Thema und kann dann entweder abends bei einem Feuerchen draußen oder drinnen am Kamin oder wir haben eine sehr vielseitige Unterkunft was das betrifft auf jeden Fall in einer sehr gemütlichen Runde uns ein paar weitere Geschichten, die ich vielleicht noch nicht erzählt habe näher bringen.

00:38:56: Aber es war schon ein ganz guter Einstieg, was du so erzählt hast über die mystischen Hochländer und die Galter- und die Dudelsackwelten quasi.

00:39:07: Apropos Quartier, das sollte man auch noch kurz.

00:39:10: Das ist ja auch etwas Besonderes auf der Reise – die Unterkunft?

00:39:15: Ja, das ist auch für uns was besonderes.

00:39:16: Es ist auch Schottland was Besondereres!

00:39:19: Wir wollten Wir wollten eine Unterkunft, die wirklich diese Region repräsentiert bzw.

00:39:30: die uns auch den Freiraum gibt, die man häufig in größeren Hotels sowieso nicht aber auch in den kleineren Hotels, die wir hier im Schottland haben eben nicht so bekommt.

00:39:40: Wir sind in einem alten Bahnhofsgebäude untergebracht.

00:39:44: und wenn ich sage alt keine Sorge das ist nicht alt es ist gerade vor einem Jahr komplett renoviert, saniert worden.

00:39:52: Wunderschönes Gebäude mit sehr vielen Bereichen die vor allem für die Gemeinschaft der Gruppe halt gut funktionieren.

00:40:00: Es gibt eine riesige Lounge es gibt einen tollen Küchenbereich es gibt mehrere Rückzugsräume die auch nicht eben das eigene Zimmer sind sondern auch nochmal so gemeinschaftsräume.

00:40:12: und das ganze Gelegen sehr zentral in Kenyusi direkt am Bahnhof.

00:40:16: und jetzt könnte man sich sagen machen oh mein Gott da fahren ständig hier Die Güterzüge oder hast auch immer alle zwei, drei Minuten vorbei.

00:40:25: Das liegt entlang einer zweite Hauptverbindung zwischen dem Süden des Landes und dem Norden aber da fahren jetzt nicht die ganze Nacht hindurch die Züge.

00:40:35: Im Gegenteil ist es irgendwann nicht nur sehr ruhig sondern auch tagsüber.

00:40:39: Da kommt halt alle paar Stunden mal ein Zug.

00:40:44: Das hat ein ganz besonderes Flair.

00:40:46: Also diese Unterkunft, ich bin so froh dass wir die gefunden haben

00:40:49: und

00:40:50: dass wir dort nochmal was ganz Besonderes,

00:40:55: extra-besonderes

00:40:56: erleben können.

00:40:57: Ich mag das sehr wenn quasi das wo man wohnt schon Teil der Reise ist also nicht so Vorstadt Hotel und man muss dann weit in die Innenstadt fahren sondern man ist irgendwie mitten an einem Ort wo es eigentlich schon Teil einer Geschichte des Landes ist.

00:41:11: Also das liebe ich.

00:41:12: da ist man quasi Vierundzwanzig Sieben ein Gedauch dann mit so besonderen Plätzen, wo man auch wohnen und Frühstücken und rausschauen kann.

00:41:21: So mitten drin?

00:41:23: Eben!

00:41:23: Und an diesem Bahnhof hält zum Beispiel auch der Nachtzug nach London.

00:41:30: Ich finde das halt total charmant in den Launsch des Hauses zu sitzen und da draußen fährt der Nachtzug vor, der dann irgendwann am nächsten Morgen in London ankommt.

00:41:43: Und man hat aber dieses Zuhause-Gefühl.

00:41:45: Das Zuhausegefühl, das hat man in dieser Unterkunft auf jeden Fall... Man freut sich halt auch wieder in diese Unterkünfte zurückzukommen.

00:41:56: Wann kann ich kommen?

00:41:57: Wow, das klingt wirklich so verlockend.

00:42:00: Du, Rava, reden wir noch weiter über... Wir sind gerade bei Gebäuden.

00:42:04: du hast irgendwann mal zwischendurch geredet.

00:42:07: man muss gar nicht so weit drauf auf Inseln fahren um prehistorische Reste und Gräber usw zu sehen.

00:42:15: was gibt's denn da alles zu sehen also an Architektur- und alten Kulturstätten.

00:42:23: Die Klaverkerns sind für mich einer der stärksten Orte, der ganzen Reise tatsächlich.

00:42:29: Weil an solchen Orten sofort spürbar wird dass die Vergangenheit in Schottland eben nicht einfach vergangen ist.

00:42:39: Was sind die Klerver Kerns?

00:42:40: nur damit was er bildet?

00:42:42: Archäologisch sprechen wir da praktisch von etwa viertausend Jahre alten bronzezeitlichen Begräbnisstätten.

00:42:50: Kern is immer ein Steinhügel Aber es ist nicht nur eine Begräbnisstätte, sondern auch eine Rituallandschaft.

00:42:57: Es ist eine Anlage die als ein Teil oder vielleicht sogar zwei prongsozeitliche Friedhöfe dargestellt hat.

00:43:08: aber besonders faszinierend ist da das halt dass das über viele, viele Generationen Jahrtausende bewohnt und benutzt wurde Und genau deshalb wunderts mich auch nicht dass solche Orte später dann auch wieder kommen.

00:43:25: wir wieder zu den Geschichten, die Geschichten angezogen haben.

00:43:28: Wenn man heute durch diese Klavakerns und da gibt es auch Steinkreise und stehende Steine geht, dann merkt man sehr schnell dass das nicht ein Platz ist der irgendwie nur gewöhnlich ist oder war sondern archäologisch ist natürlich alles greifbar.

00:43:43: Man kann diese Orte untersuchen, man kann Ausgabungen machen, man können bisschen versuchen darzustellen wie die Menschen dort damals gelebt haben.

00:43:54: Aber gleichzeitig versteht man halt auch, dass solche Orte oft bei den vielen nachfolgenden Generationen noch zu so schwellen Orten wurden.

00:44:07: Weil die Energie an diesen Orten was ganz besonders ist.

00:44:10: Orte in denen die Welt ein bisschen dünner wird und Zeit und Erinnerung irgendwie noch sehr, sehr wichtiger werden.

00:44:18: Und das ist so eine ganz besondere Ort, die man spüren muss.

00:44:22: Es ist schwer die Energie und die Besonderheit dieses Ortes durch Worte jetzt hier darzustellen.

00:44:32: Und deswegen gehen wir da ja auch hin, also wir müssen ja nicht darüber reden oder Bücher schreiben sondern wir wollen es halt selber spüren.

00:44:38: Das ist ja sozusagen auch die Magie des Reisens allgemein.

00:44:43: man kann ganz viel über ein Land über Kultur lesen, auch Filme sehen Wenn man dort ist, ist es noch einmal immer anders.

00:44:51: Ist das irgendwie eher so dann im Bauch erlebbar oder?

00:44:54: Ich kann's nicht anders ausdrücken.

00:44:56: oder über Gerüche... Es wird zum Gefühl wenn man dort is und nicht so im Kopf.

00:45:03: also Erzählungen auch unser... Wobei deine Geschichten du machst man manchmal schon ein bisschen fast Gänsehaut weil du erzählst das so gut.

00:45:13: aber ja man muss auch mal dort sein.

00:45:16: Aber es gibt zwar eine Begeisterung oder das was du erzählst, gibt's ein bisschen einen Vorstimmung.

00:45:24: Wunderschön!

00:45:26: Kann man das echt gut vorstellen?

00:45:28: Oder man dockt ja an Erlehmnisse die jeder hat.

00:45:31: Es ist auch bei uns gibt so Orte.

00:45:34: Also unberührte Natur, uralte Bäume wo man irgendwie spürt... Da wäre jetzt still, das berührt mich oder?

00:45:42: Das ist glaube ich so dieses Thema.

00:45:45: Und es ist mir schon immer ganz wichtig gewesen auf meinen Reisen dass dafür auch die Zeit da ist.

00:45:50: natürlich könntest du jetzt... Ich habe Freunde die nehmen an so Bergrennen teil, die rennen über die Berge hinweg.

00:45:56: Das wäre das Gegenteil meiner Vorstellung der Wahrnehmung von dieser wunderbaren Landschaft und von diesen auch wunderbaren Orten.

00:46:03: Du musst die Zeit dir selbst teilweise in der Gruppe aber oft auch dir selbst nehmen Und das ist in meinen Reisen auch immer möglich, dass man dort, dass jeder für sich diese Orte wirklich spüren kann.

00:46:18: Wie du eben gesagt hast, du kannst halt so einen Ort, ganz Steinkreise, ganz toll in hübschen Werbelprospekten irgendwie darstellen aber du kannst nicht den Steinen fühlen, denen du vor Ort wirklich, wirklich spürst.

00:46:30: und es klingt jetzt so Meter und das bin ich eigentlich nicht.

00:46:36: Aber man kann es halt nicht anders beschreiben

00:46:40: als

00:46:40: dieses besondere Gefühl, was man dort wahrnimmt.

00:46:44: Ja ich glaube er sieht's einfach so ab!

00:46:45: Ja, eine Ahnung die wir jetzt kriegen bei dem Gespräch.

00:46:50: Man muss hinfahren und das erleben.

00:46:52: Das ist ja das Schöne am Reisen.

00:46:53: Und dann gibt es immer wieder auch Überraschungen.

00:46:56: Das Blöde ist wenn man zu viel schwärmt habe ich schon erlebt, dass es dann auch schwierig ist.

00:47:01: Ich weiß nur, ich war irgendwann einmal in Burma unterwegs.

00:47:04: Ich war so berührt von einer Landschaft.

00:47:06: Mein Bruder einige Jahre oder kurze Zeit später hat sich gedacht... Also es hängt ja sehr vom Moment ab oder von der Stimmung im Augenblick, vom Wetter.

00:47:17: Man kann so Sachen nicht garantieren.

00:47:19: aber wenn man genügend Zeit hat und das ist ja in einer kleinen Gruppe persönlich geführt mit einem Geschichten dann steigt die Wahrscheinlichkeit.

00:47:28: So möchte ich's vielleicht

00:47:29: ausdrücken.

00:47:29: Es gibt

00:47:30: nie eine Garantie Aber es steigt sozusagen die Wahrscheinlichkeit des Zufalls unterwegs immer wieder solche Erlebnisse zu haben.

00:47:39: Ja auf jeden Fall

00:47:45: Lass uns vielleicht weitergehen.

00:47:47: Wir sind gerade bei Steinen, es gibt ja nicht nur viertausend Jahre alte Zusammengesetze von Menschen zusammen gesetzte Steine wenn ich jetzt so ein bisschen technisch rede sondern auch mittelalterliche schottische Schlösser-Stichwort.

00:48:02: da gibt's ja auch einiges am Weg auf unserer Reise zu sehen.

00:48:06: Ja und da haben wir eigentlich in die Reise auch noch was Besonderes eingebaut das sich erst vor wenigen Wochen eröffnet hat.

00:48:14: Das klingt jetzt nicht nach einem alten Schloss.

00:48:16: Aber

00:48:17: es

00:48:17: ist tatsächlich ein Schloss, das Inverness Castle, was eine sehr tiefgehendes tolles Besuchserlebnis bietet.

00:48:26: Ich muss dazu sagen ich bin jetzt nicht der ... da hat jeder seine eigenen Ideen von... ich bin ja jetzt nicht diejenige in jedes Museum reingeht.

00:48:35: Ich finde Museen können ihren Reiz haben wenn sie ganz besonders auf die Besucher auch letztendlich eingehen und den Besucher vor allem abholen, das wird an dieser Stelle gemacht.

00:48:49: Das ist ein Castle wenn man so will was wir besichtigen.

00:48:53: aber dann kann man auch das Cordercastle nicht unerwähnt lassen.

00:48:57: CorderCastle hat eine sehr weit zurückgehende Geschichte.

00:49:00: da sind wir wirklich im Mittelalter.

00:49:04: Die Legende besagt dass das Castle von einem Ja, durch einen Ohmen oder durch ein Traum im Prinzip der Bauplatz für das Kasse.

00:49:14: Durch einen Traum bestimmt worden sein soll.

00:49:16: Dort hat sich nämlich ein... Ich glaube es war ein Esel oder so wo er sich niederlegt für seine Nachtruhe.

00:49:24: dort sollte dann das Schloss entstehen und lange hat man von einem Weißdornbaum gesprochen.

00:49:32: Es ist aber wohl doch kein Weißdaun sondern eine Stechpalme.

00:49:38: Eine StechPalme die man dort, das Holz dieser Stechpeime heute immer noch innerhalb dieses Baus des Schlosses findet.

00:49:48: Wurde auf Dreizehnhundertseinhalbzig datiert.

00:49:51: aber drumherum ist dann halt ein Heilenschlösschen entstanden, dass sogar in Shakespeare's Macbeth eine Rolle gespielt hat oder zumindest dadurch nochmal neues Leben eingehauchen bekommen hat.

00:50:05: weil viele denken, Das ist der Zane of Corder, da irgendwie bei Macbeth, der dabei eine Rolle spielt.

00:50:14: Der Titel dort gewesen wäre.

00:50:18: aber naja... Da können wir dann vor Ort tiefer reinschauen.

00:50:21: Ja unbedingt!

00:50:23: Du immer wieder ist quasi das Wetter von uns angesprochen worden.

00:50:30: Reden wir mal ein bisschen ausführlicher.

00:50:32: wie is es denn?

00:50:33: Ist es so arg wie man Oft hört, dass es so viel Regen hat.

00:50:38: Dass es so stürmt?

00:50:40: wie ist ein euer typisches Wetter und vielleicht damit verbunden zu welcher Zeit sollte man denn kommen?

00:50:45: Was ist eine gute Reisezeit?

00:50:47: Was muss man sich dann entstellen?

00:50:50: Ich glaube das Wetter ist eines der größten Missverständnisse, was über Schottland erzählt wird vor allem mit dem ewigen Regen.

00:51:00: Es denken sehr, sehr viele Leute.

00:51:02: Das ist ein Schottland die ganze Zeit regnet.

00:51:04: Also vor allem das Wetter ist erstmal sehr wechselhaft.

00:51:07: Ich sprach vorhin schon von Aprilwetter.

00:51:09: da kann man sich eigentlich ganz gut auch das ganze Jahr hinweg darauf einstellen.

00:51:14: im Sommer es ist mild mit um die zwanzig Grad warme.

00:51:19: ich versuche jetzt noch mal so einen typischen Sommertag darzustellen während es im Winter plus fünf Grad, also auch recht mild ist.

00:51:28: Das Wetter in Schottland vor allem durch das... Vor allem auch an der Westküste durch den Golfstrom sehr stark geprägt.

00:51:34: Wir liegen zwar sehr weit nördlich, durch den Gulfstrom sind wir aber in einer sehr milden Klimazone die bedeutet dass es im Flachland selten Schnee gibt im Winter wenn wir von plus fünf grad reden und im Sommer halt aber auch nicht sich so stark aufwärmt.

00:51:52: Das ist für mich die ideale Klimazone, ich habe ab dem Jahrzehnt zwanzig Grad, wenn ich quasi ohne Bewegung anfange zu schwitzen, komme ich nicht so gut klar.

00:52:02: Aber das Wetter war nicht der einzige Grund jetzt hier

00:52:05: hinzuziehen.

00:52:05: Bist du jetzt so ein Tropenfan?

00:52:08: Ja,

00:52:09: geht so!

00:52:11: Das heißt diese Idee von einem Dauerregen oder den ständig nebelverhangenden Tellern... Die gibt's zwar insofern, aber die ist halt nicht Realität.

00:52:24: Weil das wechselt sich häufig und zwar auch ganz schnell ab.

00:52:27: Es kann zehn Minuten regnen dann kommt die Sonne wieder raus.

00:52:30: Das heißt man sollte wenn man sich darauf vorbereitet was man jetzt, ne?

00:52:34: Die Kleidung macht das Wetter am Ende in Schottland aus.

00:52:39: Es gibt hier kein schlechtes Wetter es gibt wirklich nur unpassende Kleidungen.

00:52:44: Man sollte einfach darauf vorbereitet sein dass es mal regnen kann Dass es mal feuchter wird, aus dem Regen kann auch mal Hagel werden.

00:52:53: Aber es gibt keine großen dramatischen Wetterkapriolen die einen hier irgendwie in den Knie zwingen

00:52:59: würden.

00:53:00: Irgendwie lese ich so heraus, es ist ein ständiges An- und Ausziehen oder?

00:53:04: Regenjacke an.

00:53:06: Viertelstunde später wird's wieder warm, kommt die Sonne raus, ist zu heiß, wieder alles runter und zwei Stunden später braucht man aber die Regenjacke dann vielleicht schon wieder.

00:53:17: Also Schichtenprinzip dieses Zwiebeln.

00:53:18: Das ist

00:53:19: das eine genau.

00:53:20: Das hilft sehr wenn man da in Schichten angelangt auch wenn die Schuhe möglichst Ja, ich sag mal Regen-Wasser fest sind.

00:53:28: Das kann natürlich helfen.

00:53:30: Hilft

00:53:30: ja.

00:53:31: Muss aber auch noch dazu sagen dass Regionalschottland ganz große Unterschiede hat.

00:53:37: während die Westküste des Landes sehr für den hohen Niederschlagsbereich teilweise zehntmal so viel wie an der Ostküse bekannt sind ist es halt eine Ostküsse vergleichbar wie mit einigen Regionen in Deutschland oder auch Österreich.

00:53:55: Also wir sind mittendrin, mit dieser Reise.

00:53:58: Wir kriegen also das Beste von beiden Regionen

00:54:02: ab

00:54:03: und nehmen es aber auch wirklich dazu sagen, in der Region, die wir jetzt hier schon über fünf Jahre zu Hause sind, kriegen wir die wenigsten Stürme ab und vom Regenmengen her sind wir im absoluten Durchschnitt des Landes.

00:54:17: Also längst nicht so bei den teilweise viertausend Millimeter Mengen an der Westküste.

00:54:25: Also man darf nicht böse sein, wenn es dann eine Wochenlang gar nicht regnet kann auch passieren.

00:54:29: Das passiert auch auf jeden Fall.

00:54:31: Ja genau aber man muss sich einstellen dass es eben da nicht so ist.

00:54:34: aber solange Regen sind nicht so häufig.

00:54:38: oder weil du sagst

00:54:40: das ist sehr wechselhaft?

00:54:41: Das Schöne ist selbst wenn's wochenlang nicht regnen sollte werden All unsere Gäste sehr viel Wasser sehen.

00:54:47: Ich habe vorhin schon sechstausend Flüsse erwähnt, wir haben nur dreißigtausend Seen und das Wasser ist...das fließt trotzdem die ganze Zeit!

00:54:53: Ich kenne hier kaum einen Fluss oder ein Wasserfall der aufhört zu fließen weil es mal ein paar Tage lang nicht regnet.

00:54:59: Das liegt an dem vielen Moos, an der Torflandschaft, an dem Schwamm, der quasi den ganzen Täler- und Berge umgibt, der genügend Wasser speichert.

00:55:12: Du und von der Jahreszeit, wann soll man kommen?

00:55:14: Ist da Hochsommer, also ich rede jetzt von unserem Juli-August.

00:55:18: gut.

00:55:20: Wann ist noch gute Zeit zu kommen?

00:55:22: Das ganze Jahr

00:55:23: hinweg.

00:55:24: Ja okay.

00:55:25: Wirklich!

00:55:26: Das habe ich eben versucht auch mit Auszudrücken.

00:55:27: auf dem Winter hat Schottland wirklich tolle... Also kann seine Faszination ausspielen.

00:55:36: Im Allgemeinen sagt man das so der Mai der September die trockensten Monate sind, davon hatte ich jetzt keine Geheimnisse.

00:55:46: Das kannst du ja nicht wissen.

00:55:50: also wir haben auch schon einen durchweg sonnigen mit blauen Himmel versehenen Juli erlebt.

00:55:56: das kann auch das Gegenteil das weiß man nicht.

00:56:01: aber zwischen ich sag mal zwischen Mai und September da kann Wenn man Schottland mehr auf der sonnigeren und warmeren Seite erleben möchte, kann man da eigentlich ganz

00:56:13: gute

00:56:15: Erlegnisse machen.

00:56:16: Ein W hätte ich noch zumindest eins.

00:56:20: Wetter- und Whiskey.

00:56:24: Über Whiskey haben wir uns schon ein bisschen angeteasert.

00:56:27: Du hast gesagt das muss immer merken flüssig gewordene Geschichten oder Geschichte.

00:56:34: Was erleben wir da auf der Reise und welche Rolle spielt der Whiskey?

00:56:38: Na ja, wir sind hier in der Space Site unterwegs.

00:56:40: Das ist die Region, die fast eine der bekanntesten Whiskey-Regionen Schottlands ist.

00:56:47: Das liegt vor allem daran dass dort in dieser Region Zehntausende Schwarze Brenner ihr Besen getrieben

00:56:56: haben.

00:56:56: Also jetzt nicht mehr!

00:56:57: Ja okay...

00:56:58: Das war die Region wo Whiskey einfach zur Kultur und zum Alltag auf jeden Fall schon seit Jahrhunderten dazugehörte.

00:57:07: Es wurde den Schotten auch eine Zeit lang verboten, Whiskey herzustellen aber in dieser Region den abgelegenen Bergtälern und Bergen?

00:57:16: ja da konnte man mehr oder weniger unkontrolliert weiterhin in dem Fall dann illegal das Üschgebehe also das Wasser des Lebens auf Gaelisch herstellen.

00:57:32: Insofern werden wir uns auch einer der neueren, der sehr moderneren Whiskey-Brennereien direkt am Spay gelegen anschauen und da einiges über die Geschichte des Whiskies aber vor allem auch über die Besonderheit dieser Brennerei lernen.

00:57:50: Lass mal das Wasser im Mund zusammen!

00:57:53: Du bei uns hört man viel über die Highland-Kultur, über Highland Games der Schatten.

00:57:59: Was hat's denn damit?

00:58:00: Was erlebt man da oder wieviel davon ist heute lebendig?

00:58:05: Sehr viel!

00:58:06: Bei den Highland games kommen heute alle Menschen aus den Dörfern und um legenden Gebieten zusammen – um einen Tag lang unterschiedlichste Sport- und Kultur Veranstaltungen zu genießen.

00:58:20: Das sind ja Dudelsack-Wettbewerber, das sind Bergrennen, da werden Baumstämme durch die Gegend geworfen, Heuballen taut ziehen und so weiter.

00:58:32: Tolle gemeinschaftliche Feierlichkeiten gibt es über fünfzig Stück im ganzen Land über die ganze Saison von der ich eben sprach also vom Mai bis September hin verteilt.

00:58:44: Die bekanntesten Highland Games sind vielleicht die, wo auch die Königsfamilie immer hingeht oder hinging.

00:58:51: Und den Anker würde ich noch kurz aufmachen nämlich zu Königin Victoria noch etwas sagen weil wir in einer Region unterwegs sind, die fast zur königlichen Space Site hätte gegründet benannt werden können.

00:59:06: heute kennt man die königliche D-Site weil der Mann von Königen Victoria dass ihr Schloss, das bei Morrill Castle seiner Frau geschenkt hat und gekauft hat.

00:59:19: Und die sind dann da eingezogen.

00:59:22: Viele ahnen halt nicht wie stark eigentlich das romantische Bild der Highlands durch Königin Victoria mitgeprägt wurde.

00:59:31: Also sie hatte ihre Tagebücher im Jahrhundert veröffentlicht.

00:59:34: Der erste Monarch, den Buch geschrieben hat und es veröffentlich Leaves from the Journal of Our Life in The Highlands enorm dazu beigetragen, die Highlands kulturell.

00:59:45: Also solche Dinge wie die Highland Games, wie den Dudelsack für viele Menschen wieder als ein Sehnsuchtsort sichtbar zu machen.

00:59:53: das war einmal das Buch und dann sind die Menschen Königin Victoria letztendlich gefolgt und sind in die HighLands gekommen.

01:00:03: Und was sie in ihren Büchern beschrieben hat haben die Menschen vor Ort auch teilweise vorgefunden oder wurde in der Kultur der Heiländer dann auch wieder integriert.

01:00:17: Das heißt, es wurde denn wieder normal dass man in den Highlands nicht typisch Englisch sein muss.

01:00:23: und das Schöne ist wenn wir auf diesen Reisen diese Orte sehen die man dann auch noch mit der Folklore verbindet – mit den Geschichten.

01:00:33: Dann wirken all diese Geschichten über Hexen, über Fähen, über das Wetter- und Wasserwesen und all das eben nicht mehr wie so eine So eine Dekoration wie so eine Fantasie, sondern sind halt letztendlich auch kulturelle Antworten auf eine sehr echte Lebenswelt der Heiländer hier in Schottland.

01:00:52: Also ich finde es voll spannend, Rob, wenn du erzählst dass quasi diese Kultur quasi wie verschwunden war oder langsam unterdrückt und nicht als adäquat, dass all das Englisch sein sollte und wie es dann quasi so mächtig wieder hervorgebrochen ist.

01:01:11: Durch einige Menschen die das angeführt haben.

01:01:16: aber das ist sehr spannend also eine alte Tradition die sich dann wieder nach langer Unterdrückung den Weg bricht und die jetzt wieder lebendig ist.

01:01:25: Das ist sehr interessant!

01:01:28: Ja Rob, jetzt haben wir wirklich eine große Rundtour im Podcast um die Umgebung deiner neuen Heimat gemacht mit vielen, vielen Highlights.

01:01:39: Lass uns ein paar Höhepunkte zum Abschluss so zusammen sammeln.

01:01:44: also was mir quasi lebendig geblieben oder lebend ich im Kopf ist durch deine Erzählungen waren diese Verbindung aus Mystik, als Geschichten Geschichte wo man viel vor Ort noch sehen kann.

01:02:00: Diese unterschiedlichsten Landschaften von Bergen, von Moan und Feuchtgebieten über Kinusi dort kann man spazieren gehen und dort gibt es ja Willen habe ich gelesen zumindest

01:02:13: Ja, eben deswegen.

01:02:14: Das ist ja ein super gemütlicher Ort durch den man auch abends oder morgens vorm Frühstück vom Kaffee ziehen kann um halt möglichst nachhaltig und auch möglichst lokal unterwegs zu sein.

01:02:29: Stichwort Nachhaltigkeit Robb!

01:02:32: Wir kompensieren ja den CR-Zwei-Ausstoß der Fluganreise.

01:02:36: aber das ist ja noch nicht alles Zum Thema Nachhaltigkeit zu sagen auf der Reise.

01:02:43: Viel war ja schon in unseren Erzählungen, also diese lokalen Wege zu benutzen die lokal Produkte das ist ja alles nachhaltig.

01:02:54: Wir haben zwei Sachen noch nicht angesprochen.

01:02:56: einmal dadurch dass die Unterkunft so ideal gelegen ist nämlich direkt an einem Bahnhof können wir halt auch den öffentlichen Personennahverkehr, das heißt die Züge und die lokalen Linienbusse auf jeden Fall sehr gut mit in diese Landschaft und in diese Reise integrieren.

01:03:11: Und das andere was ich auch noch nicht erwähnt habe ist mein Lieblingstal und meine Lieblinsregion, die wir auch auf dieser Reise besuchen werden und damit ein Projekt dass nicht nur die Vergangenheit abbildet wo über jetzt wir in letzten Minuten gesprochen haben sondern was auch sehr in die Zukunft schaut.

01:03:33: Wir besuchen nämlich das KernGOMS Connect-Programm, was ein Programm ist zur Wiederherstellung gesunder schottischer Ökosysteme mit sich regenerierenden Wäldern und auch wieder Flusslandschaften und einer ganz besonderen Bossi,

01:03:49: eine

01:03:50: Talhütte, die einen nochmal ganz eigenen Anziehungspunkt auf dieser Reise bedeutet.

01:04:00: Das heißt, die Heilungen sind also nicht nur ein Ort von alten Geschichten.

01:04:03: Sie sind auch ein Ort an dem heute aktiv darüber entschieden wird wie man Landschaft, Kultur und Gemeinschaft in Zukunft aussehen lassen möchte.

01:04:14: Das ist das was in diesem Kernungsconnect-Programm wo über zweihundert Jahre lang Visionen gestaltet werden für die Zukunft Shortlands dargestellt wird.

01:04:24: Und das wären wir mit berücksichtigen und auf jeden Fall... da ganz tief reinschauen.

01:04:31: Wow Rob, das sind glaube ich schöne Schlussworte von der viertausend oder älteren Vergangenheit.

01:04:38: in die Zukunftsperspektiven reist man auf dieser Tour.

01:04:43: Vielen vielen Dank für diese wunderbaren Einblicke an deine Wahlenheimer und die schottischen Highlines!

01:04:49: Das war echt ein großes Vergnügen mit dir über deiner Region, dir zu lauschen und deinen Geschichten.

01:04:56: Danke

01:04:57: Danke Christian.

01:05:00: Ja und danke dir liebe Hörerinnen, lieber Hörern dass du uns bis jetzt gefolgt bist durch magische Welten, Dudels hat Pfeiffer und Schottland und die Highlands.

01:05:12: Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, Schottlands selbst zu erleben, alle Informationen zu unserer Schott-Land-Wanderreise zwischen Moa, Mythen und Monaliath findet ihr auf unserer Webseite weltweitwandern.com.

01:05:27: Die Reise findet von Mai bis September statt um fast acht Tage mit dann fünf Wandertagen.

01:05:34: Wenn ihr Fragen zum Podcast habt, neue Themen vorschlagen wollt sie freue mich total über ein Mail das ich ganz versprochen persönlich beantworte unter podcast at weltweitwandern.com.

01:05:46: Und wenn dir dieser Podcast gefallen hat dann freue ich mich sehr über eine fünf Sterne Bewertung und wenn du ihn öfters hören willst dann abonnier doch den Kanal damit

01:05:56: du keine

01:05:56: Folge verpasst.

01:05:57: Vielen vielen Dank fürs zuhören und vielleicht hören wir uns ja bei der nächsten Folge Von weltweit Wandern,

01:06:04: dein

01:06:04: Podcast übers Wandern-, Reisen- und bewegende Begegnungen.

01:06:08: Bis zum nächsten Mal!

01:06:09: Dein Christian

01:06:33: Labe.

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