#38 - Fotografieren auf Reisen mit Pascal Violo

Shownotes

Gute Reisefotos entstehen nicht durch teure Technik, sondern durch Achtsamkeit und Sehen-Lernen. Christian spricht mit Pascal Violo, einem der bekanntesten Reisefotografen und Multivisionsreferenten im deutschsprachigen Raum, über die Kunst des Fotografierens, bewegende Begegnungen und sein humanitäres Engagement mit der Karawane der Menschlichkeit.

Fotograf, Geschichtenerzähler, Humanist

Pascal dokumentiert seit Jahrzehnten Reisen in die entlegensten Winkel der Welt – von den Wüsten Israels über den Himalaya bis nach Kuba. Seine Multimedia-Vorträge mit bis zu 100 Live-Reportagen pro Jahr verweben Bilder, Musik und Geschichten zu bewegenden Erlebnissen. Für Weltweitwandern hat Pascal viele der schönsten Bilder geschaffen und erzählt in dieser Folge von bewegenden Begegnungen, darunter ein Treffen mit dem Dalai Lama in Ladakh.

Doch Pascal engagiert sich auch dort, wo es zählt: Mit seiner Karawane der Menschlichkeit bringt er seit 2020 konkrete Hilfe in Krisengebiete – über 200.000 Euro Spenden und 45 Tonnen Hilfsgüter hat sein Team bereits transportiert.

Praktische Tipps fürs Fotografieren

Nahe rangehen: Bei Porträts den Fokus auf Menschen legen, nicht zu viel Umgebung

Licht nutzen: Die goldene Stunde am Morgen und Abend, Mut zum Gegenlicht

Respekt zeigen: Immer um Einverständnis bitten, niemanden in peinlichen Situationen fotografieren

Kamera griffbereit: Außen am Körper tragen – wer sie im Rucksack verstaut, verpasst die besten Momente

Ruhig halten: Bei wenig Licht die Kamera an Brüstungen oder Säulen anlegen

Die wichtigste Erkenntnis: Fotografieren lernen heißt Sehen üben. Manche machen mit einem Smartphone bessere Bilder als andere mit einer Spiegelreflexkamera.

Die Karawane der Menschlichkeit

2020 fuhr Pascal nach Moria statt wie geplant Eisbären in Kanada zu fotografieren. Die Bilder aus dem griechischen Flüchtlingslager hatten ihn so berührt, dass er handeln musste. Daraus entstand die Karawane der Menschlichkeit mit drei Säulen: Geldspenden, Hilfsgütertransport und Lebensfreude durch Clowns, Künstler und Musiker in den Camps. Pascal bringt nicht nur materielle Hilfe, sondern auch Hoffnung und Würde.

Eine besondere Verbindung zu Weltweitwandern Wirkt ist Sophie, die für beide Organisationen arbeitet und zeigt, wie wertvoll es ist, wenn sich Menschen mit ähnlichen Werten vernetzen.

Links & Infos Pascal Violo: violo.at | Karawane der Menschlichkeit: karawane-der-menschlichkeit.org Weltweitwandern-Reisen: weltweitwandern.com | Weltweitwandern Wirkt: weltweitwandernwirkt.org Kostenloses E-Book mit Tipps rund ums Wandern auf weltweitwandern.com

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🌍 Weltweitwandern-Reisen: www.weltweitwandern.com

🥳🏆 3. Platz beim Ö3-Podcast-Award 2026

Was für eine schöne Wertschätzung: Unser Weltweitwandern-Podcast belegt beim Ö3-Podcast-Award 2026 in der Kategorie „Corporate“ den 3. Platz. Danke an alle Hörer:innen, an unsere Weltweitwandern-Family und alle, die uns nominiert haben!

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👉 Im Interview verrät euch Podcast-Host & Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade die Highlights seiner akustischen Reisen rund um den Globus: https://www.weltweitwandern.at/allgemeines/weltweitwandern-podcast-feiert-1-jaehriges-jubilaeum/

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, bevor ich mit dieser Folge starte muss ich dir noch eine super tolle Nachricht erzählen.

00:00:07: Wir haben nämlich Ende März für den Weltweitwandern-Podcast den Ö-III Podcast Award verliehen bekommen!

00:00:14: Wir sind bei Copyright auf Platz drei hinter dem Roten Kreuz und dem Spitalsverbund.

00:00:19: Und damit als beliebterster, bester Reise-Podcast des Landes ausgezeichnet worden!

00:00:25: Wow!

00:00:26: Danke, danke, danke dir fürs Woten, fürs Zuhören und fürs Dabeisein – jetzt geht's los!

00:00:39: Eigentlich geht's im Leben um nichts anderes als um den Moment.

00:00:41: Es gibt uns hier und jetzt.

00:00:42: Von dem sind wir so oft abgelenkt.

00:00:45: Das Fotografieren ist für mich ein Werkzeug.

00:00:48: Diesem Moment zu zelebrieren, zu leben und zu beobachten dankbar zu sein.

00:00:53: Und auf Reisen dadurch dass alles neu ist sind unsere Sinne geschärft.

00:00:58: also wir müssen einfach aufmerksamer sein auf reisen und dadurch fällt es uns viel leichter hier und jetzt zu seinem Moment zu sein.

00:01:07: Die Magie des Fotografierens Aufreisen.

00:01:10: mit Pascal Violo.

00:01:12: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern Deinem Podcast übers Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.

00:01:20: Ich bin Christian Lade der Gründer von Weltweitwandern.

00:01:24: Heute lade ich Dich wieder ein zu einer besonderen Begegenung Mit einem genialen Fotografen, einem langjährigen Weggefährten Und einem Menschen dessen Engagement weit über die Fotografie hinausgeht Pascal Violo.

00:01:39: Einige unserer schönsten Fotos im Katalog aus Ladak, aus Nepal, Kuba und vielen anderen Regionen stammen von Pascal.

00:01:47: Mit seiner Kamera hält er nicht nur Landschaften fest sondern vor allen Stimmungen Begegnungen und Momente die eine als Betrachter noch lange in Erinnerung bleiben magische Momente in Fotos gekostet sozusagen.

00:02:01: Darüber hinaus begeistert er aber auch mit seinem Multimedia-Vorträgen ein großes Publikum weil sie die Magie des Reisens unmittelbar spürbar machen.

00:02:11: Und das ist wirklich beeindruckend und über das möchte ich dann mit Pascal heute lang reden, er ist nicht nur Fotograf sondern er macht auch die Karawane der Menschlichkeit wo er wirklich konkrete Hilfstransporte nach Syrien und in all die Nachbarländer bringt wirkungsvoll direkt und mit einem Team das anpackt.

00:02:32: doch Genug der langen Worte, der Pascal sitzt ja mir gegenüber und ich freue mich jetzt schon auf einen voll spannenden Podcast mit dir.

00:02:40: Herzlich willkommen beim Welttartanern-Podcast, Pascal!

00:02:43: Danke lieber Christian, ich freu' mich auch sehr, ihr seid zu dir von...

00:02:46: Ja voll cool!

00:02:47: Magst du dich gleich am Anfang kurz vorstellen bitte, Pascal?

00:02:50: Ja also ich bin der Pascal Violo.

00:02:54: Ich komme aus Wien, wohne aber schon seit siebzehn Jahren im Südburgen Land und das ist für mich ein wunderbarer Kontrast weil ich natürlich auf meinen Reisen sehr viel unterwegs bin.

00:03:02: Auf allen Kontinenten, auf meinen Vortrags-Tournee dann auch viel Zeit in den Großstädten dieser Welt verbringe und dann eben als Kontrast bei uns zu Hause im Land so richtig auftanken kann, zuruhekommen kann und mich wieder für neue Projekte natürlich vorbereiten

00:03:16: kann.".

00:03:17: Ja, ein Leben zwischen wirklich vielen Polen und ich muss sagen du bist ja mein echt großes Vorbild weil das ist einer meiner gescheiterten Berufswünsche die du jetzt ausführst.

00:03:28: Ich hab seit Vorträge, weißt ihr eh?

00:03:30: Ich habe selbst vorträge gestartet und bin damit ein bisschen gescheitert wie es dir da ging, wie gehst du an die Sache ran dass man das... Es ist ja quasi wenn wir geredet werden bewundert Reisefotografie wow aber der Weg dorthin kann schon steinig sein oder

00:03:46: Ja, also tatsächlich wäre ich auch damit oft konfrontiert oder angesprochen quasi der Traumjob zu reißen und darüber zu erzählen damit Geld zu verdienen.

00:03:56: Es ist mein Traum Job es war mein Traumen und das ist mein Beruf geworden.

00:04:00: Ich sehe es fast mehr sogar als Berufung denn als wirklich Beruf.

00:04:03: Ich würde es auch machen ohne Geld damit zu verdinnen weil es mir einfach so Spaß macht aber natürlich sehr schönes zu kombinieren.

00:04:10: Aber ja es war nicht einfach.

00:04:13: gute fünf Jahre habe ich kaum Geld damit verdient, hab Tag und Nacht gearbeitet ohne Erfolg.

00:04:18: Mein erstes Turnier da kam inzwischen siebenunddreizehn Besucher irgendwie.

00:04:23: Und ich hab gewusst okay ich will's aber weitermachen Ich muss was verbessern, ich muss an mir arbeiten an meinen Plakaten, an meiner Wirksamkeit, an meine Kontakten und da reinwachsen.

00:04:35: Das hat dann so ganz langsam Fahrt aufgenommen Aber war schon eine längere Zeit ... bis es dann einfach ein Beruf geworden ist.

00:04:44: Und jetzt aber seit mittlerweile fünfzehn Jahren darf ich... ...es Beruf nennen, darf ich davon leben und macht mir nach wie vor unglaublich viel Spaß.

00:04:52: Ich habe aber nie vergessen, wie diese Anfangsphase war.

00:04:54: also das ist mir noch immer im Kopf.

00:04:56: Also ich bin nach wie vorher bei jedem gelungenen Vortrag, bei jeder gelungen Veranstaltung in der gelungenen Tournee dankbar weil ich weiß wie viele Komponente die zusammenspielen dass es möglich ist und dann Ja, froh dass es sein darf.

00:05:13: Sehr lustig!

00:05:13: Ein Lieblingsautor von mir ist der Malcolm Gladwell.

00:05:17: Der beschreibt ja das sind die Beatles quasi für Getränke und Kost- und Logie viele Jahre in Hamburg spült haben also wirklich ausgebeutet wurden bis sie dann die Beatles wurden.

00:05:29: Also dass jeder einmal so eine Übungsphase unbedingt braucht.

00:05:32: ein Ritter von zehn bis zwanzigtausend Stunden.

00:05:36: Du gibst ja auch ein Tipp, hast mir vorher erzählt.

00:05:38: Ich würde dir das jetzt etwas spoilern wenn junge Leute kommen und sagen so toll und sie haben kein Geld.

00:05:45: Sie wollen so gerne reisen vielleicht erzählst selbst deine Tipps die du sagst wie du es selber gemacht hast.

00:05:52: Ja tatsächlich kann man ja sehr viele Leute am Büchertisch zu mir nach dem Vortrag oder der Pause und will nicht mehr Reis-Tipps von mir.

00:05:58: und mein erster Tipp ist tatsächlich meine ersten zwei Tipps lasst den Handy zu Hause und reist mit möglichst wenig Geld.

00:06:05: Stoß natürlich auf sehr wenig Verständnis, also erst mal das Handy zu Hause lassen.

00:06:09: Kommt schon gar nicht so gut an mit wenig Geld zu reisen, wie soll denn das gehen?

00:06:12: Naja habe ich auch gemacht.

00:06:13: gute Hände es gab's damals noch nicht als ich zu Reisen begonnen hab vor dreißig Jahren aber ich hatte einfach wenig Geld und das war meine einzige Möglichkeit entweder nicht zu reißen oder mit wenig geld zu reizen.

00:06:24: Und ich habe es gemacht.

00:06:25: Ich habe mich quasi getraut, ich habe das Vertrauen gehabt gefunden entwickeln können Und es hat wunderbar funktioniert.

00:06:32: Ich habe unterwegs Menschen kennengelernt, die mir geholfen haben und mich eingeladen haben.

00:06:36: Ich hab unterwegs Arbeit gefunden, ich hab unterwegs Straßenmusik gemacht, schon kliert, verschiedene Sachen... ...und bin ja um die ganze Welt gereist zum Teil oder um große Teile der Welt mit fast keinem Geld.

00:06:49: Ich kann mal ruhig sagen du hast es mehr Zeit, das war unglaublich!

00:06:52: Du bist gestartet mit wie viel Budget?

00:06:54: Na ja genau also meine allererste Reise, wie das alles für mich begonnen hat diese Reisemagie.

00:06:59: drei Tage nach der Matura bin ich, wollte ich ja raus in die weite Welt.

00:07:03: Ich hatte keinen anderen Pläne und wollte unbedingt die Welt sehen.

00:07:05: Das war mein wichtigstes Projekt!

00:07:06: Ich habe mir irgendwie zusammengespart das Ticket nach Vancouver Kanada ohne Rückflugticket und hatte siebzig Euro.

00:07:14: Das ist alles was ich hatte also tausend Schilling eigentlich, dass man damals tausende Schillungen war.

00:07:17: Ehe viel Geld.

00:07:18: tausenden Schillings hat sich damals irgendwie gut angehört, er hat sich sehr wenig an.

00:07:23: Und ich hab einfach gedacht es wird irgendwie klappen.

00:07:25: Ich kann ein paar Sprachen Vertrauen in mich, in die Menschheit.

00:07:31: Und bin dann losgereist und habe ich eineinhalb Jahre unterwegs gewesen bei Autostop von Canada bis Nicaragua.

00:07:37: Wow!

00:07:37: Hab da unterwegs ziemlich fließend spanisch gelernt und natürlich unglaubliche Erfahrungen machen dürfen, die mich bis heute prägen.

00:07:46: Und auch meinen Beruf damals schon den Grundstein gelegt der Samenkorn für meinen Beruf was ich damals nicht wusste aber all das kann ich Leuten mitgeben, jungen Leute geht's raus in die Welt.

00:07:57: Es wird etwas Wunderbares passieren, nicht nur.

00:07:58: Es werden auch traurige Sachen passieren, das gehört dazu.

00:08:01: Das ist das Leben aber geht es voller Vertrauen in die Welt.

00:08:05: Die Welt ist gut!

00:08:08: Ja, die Welt ist gut.

00:08:09: Das ist glaube ich echt ein gutes Motto, weil es war bei mir... Ich war so beschämt, ich war dann mit sechszehn in der Türkei mit Autostopp und bin unterbrochen eingeladen worden.

00:08:19: Ich habe mich auf die Straßen gestellt, da sind Leute gekommen und haben gesagt für Autostop?

00:08:24: Nein nein nein!

00:08:25: Du hast ja nicht Autostoffen, du hast eine Busticket.

00:08:28: Also Bustickets wurden mir geschenkt das kennst du oder?

00:08:31: Absolut.

00:08:31: Und wenn man das erlebt, dann erlebten wir wie Dürken bei uns behandelt werden.

00:08:37: geschämt, weil ich so doll aufgenommen worden bin oder?

00:08:41: Also da geht sich das um.

00:08:43: Die

00:08:44: Gass-Fondschaft ist in sehr vielen Ländern sehr hochgeschrieben und bei uns wird ein bisschen anders damit umgegangen.

00:08:51: tatsächlich also fremde Menschen werden eher selten von der Straße wieder eingeladen bei uns was ich sehr schade finde.

00:08:59: Das muss man dann zurückgeben oder du nimmst jetzt Anhalter, gibt's ja nicht mehr viele.

00:09:04: Aber dass man einfach das zurückgibt, dass man offenes Haus hat versuchen wir Gäste einlädt.

00:09:10: Absolut!

00:09:10: Das machen wir eben auch.

00:09:11: also wir sind bei uns im Südmannland sehr vernetzt mit vielen Menschen die auch von woanders kommen, die teilweise nicht so einfache Startbedingungen hatten.

00:09:19: und da ist unser Haus tatsächlich so ein bisschen offenes Haus wo sich dann Menschen treffen, die in der Nähe wohnen, Menschen aus Afrika, Irak, wenn viele Freunde aus der kultischen Region und das kommt alles zusammen bei uns.

00:09:30: Die Kinder spielen zusammen und das sind gute Momente auf jeden Fall sehr gut.

00:09:34: Und

00:09:35: andere Kultur ist auch reichtum oder?

00:09:36: Ist bereichert das Leben

00:09:37: oder?

00:09:37: Bereichert enorm.

00:09:39: also das ist ja für mich immer so treu, wenn manche Menschen sich Angst haben, sage ich mal vor anderen Kulturen, was gibt es schöneres andere Kulturens zu leben, anderes Essen mal aussprobieren, andere Musik zu hören, andere Sprachen andere Farben in dem Gewand.

00:09:56: Also alles ist bereichernd, die Vielfalt ist für mich das Schönste was es gibt und manchmal habe ich da ein bisschen wenig Verständnis wie Menschen, die vielfalt ablehnen können.

00:10:06: Ja

00:10:07: also ich merke immer so Es hat... Also andere Kulturen singen ja total gern.

00:10:12: haben wir auch schon bei der Vorbesprechung geredet Das machst du auch mit deinen Karawane der Menschlichkeit dass du Lieder- und Clowns bringst sicher noch ein bisschen mehr davon.

00:10:23: Und dann habe ich gemerkt, wie sind meine eigenen Volkslieder?

00:10:27: Dann habe ich gesehen Mantren im Tibetischen Buddhismus.

00:10:31: Wie ist das mit den Rosenkranzbeten?

00:10:33: Das klingt ja voll ähnlich!

00:10:35: Mit dem Armen und Omen... also ich bin dann zu meinen eigenen Sachen zum beten, zum wünschen Ganz eine andere Beziehung kriegt, wie es in einer anderen Kultur, in einer anderer Form.

00:10:49: Also das eigene wird eigentlich oft bewusster, finde ich.

00:10:53: Stimmt!

00:10:53: Wenn man zurückkommt, dann schätzt man auch wieder... Es wird

00:10:55: nicht weniger?

00:10:56: Ja, das

00:10:56: stimmt.

00:10:56: Das hat in beiden Seiten eine bereichernde Wirkung.

00:10:59: Ja ja, Reisen ist einfach noch nicht als Chef von Weltweitwander muss ich das ja sagen aber ich find's auch ist für mich so einfach unglaublich bereichert.

00:11:09: Ja du warst ja echt schon, also wir sind ja schon lange miteinander parallel zueinander unterwegs.

00:11:16: Du warst auch schon mit für uns in Ladakh.

00:11:19: Du kennst unsere Destinationen wie Kuba, wie Nepal.

00:11:24: Hast du unsere Kontakte genutzt?

00:11:25: was mit Gruppenteilweise unterwegs?

00:11:27: Hast du da irgendeine spannende Geschichte die du da erlebt hast?

00:11:31: Naja durchaus mehrere tatsächlich und das waren immer sehr intensive Reisen.

00:11:36: Vielleicht kann ich so kurz anschneiden... Eine sehr besondere Begegnung für mich war natürlich mit dem Bottle House in Nepal, dass ich durch euch kennengelernt durfte.

00:11:46: In Sudama bin ich nach wie vor ein sehr gut befreundeter.

00:11:48: Ich habe das Bottle Haus mehrmals besucht und unterstützt es auch.

00:11:50: also bei meinen Himalayertournieren gebe ich immer zehn Prozent meiner Garschen an das Bottelhaus weiter noch wie vor.

00:11:54: Großes

00:11:55: Danke!

00:11:55: Bottle house ist unser Schulprojekt.

00:11:57: Selbstverständlich

00:11:58: für mich und nach den Tagen die ich dort verbringen durfte war sehr berührend und schön Aber auch wunderbar war die Teebetreise, die ich mit Welten Wander machen durfte.

00:12:08: Wo wir zuerst den Keiler umrundet haben was wirklich anstrengend war aber geschafft.

00:12:12: und dann war das Saga Dava Fest.

00:12:15: Geburtstag vom Buddha wird gefeiert und da kann ich mich erinnern dass sich der Gei so toll eingesetzt hat weil die chinesischen Behörden wollten uns fast nicht hinlassen.

00:12:23: Die haben Angst gehabt, dass sie wieder irgendwelche Fotos machen, was sie nicht wollen Und ich wollte unbedingt dahin.

00:12:27: Das war für mich ein großer Traum.

00:12:29: Ich wollte das erleben Und er hat sich eingesetzt, tagelang verhandelt und diskutiert.

00:12:33: Ich war wirklich schon so auf Nadeln.

00:12:35: die andere Gruppe, was ich ja, sie wurscht, gemalt nicht.

00:12:37: Die sind, ah!

00:12:37: Ich will da unbedingt

00:12:38: hin.".

00:12:39: Und der hat mit letzter Sekunde das geschafft.

00:12:40: Wir wurden zugelassen, konnten hin- und haben das erleben dürfen.

00:12:43: Dieses Fest mit Tausenden Dibetern davor am Kailas zu feiern.

00:12:47: Das war besonders ... Aber natürlich hätte ich fast vergessen.

00:12:51: ein Highlight war auch die Reise mit meiner Familie in Ladakh wo wir waren... Wo die Kinder dabei waren, die waren damals noch ein bisschen jünger.

00:12:57: Wo wir mit dem Sassi Geit vom Weltwand, den ich sehr schätze.

00:13:01: Der sich mit den Kindern sofort wirklich viel Zeit genommen hat und wir sind da wochenlang gewandert über die schönen Berge Ladax und das war auch ein Highlight.

00:13:09: also mehrere kann nicht sagen was das tollste war.

00:13:12: alle waren toll.

00:13:13: Ja, denn Sassi das ist ja echt der coole Guide von uns.

00:13:15: Ich habe im Jahr zweitausendundzwanzig im Juni ein Geiztraining gemacht und dort waren wir wieder zusammen.

00:13:22: Also der ist schon ein langjähriger Mitarbeiter.

00:13:25: Und

00:13:26: ganz besonderer Mensch finde

00:13:27: ich.

00:13:28: Es

00:13:28: war sofort die Nähe zu unseren Kindern.

00:13:30: Das Vertrauen war ganz schnell und aufgebaut.

00:13:33: Ich mag ihn gern.

00:13:34: Tolle Reise gewesen!

00:13:35: Du bist ja Profi-Erzähler mit deinen Multimedia Shows, auch sehr fleißig.

00:13:41: Irgendwo habe ich gelesen auf deiner Webseite oder hast du mal seit hundert Vorträge im Jahr?

00:13:47: Können schon sein!

00:13:48: Also da kommst du jetzt gerade von einer Vortrags-Tournee.

00:13:52: Genau, ich bin vor eine Woche zurückgekommen.

00:13:53: Ich hab tatsächlich zwischen achtzig und hundert Termine im Deutschsprachigen Raum also quasi von Hamburg, Wien, Zürich... Das ist die Region, wo ich auftrete.

00:14:03: Jetzt hatte ich gerade eine Zweiundzwanzig-Tage-Tournee, wo Ich Zweiandzwanzige Vorträge hatte auch quer durch Deutschland und die Schweiz.

00:14:10: Und der macht mir nach wie vor extrem viel Spaß meine Geschichten zu erzählen.

00:14:14: Ich bin natürlich mit verschiedenen Themen unterwegs.

00:14:16: Es gibt dann immer wieder welche, die da mehr im Vordergrund gerade sind.

00:14:19: aber unter anderem auch mein Himalaya-Vortrag zeige ich nach wie vorher sehr oft, wo er auch weltweit war, dann vorkommt und er saß sich vorkommen und Ladak vorkommt und all diese schönen schönen Erlebnisse.

00:14:31: Aber jetzt gerade auch Kanada Alaska ist mein aktuelles Thema und ich arbeite jetzt auch gerade in meinem nächsten Vortrag, den ich aber noch nicht verratet ist.

00:14:37: Noch Geheimnis wird noch ein bisschen dauern, aber bin schon drauf und dran wieder einige tolle Geschichten auf die Bühne zu bringen.

00:14:44: Sind wir schon gespannt?

00:14:45: Nein, da habe ich mal einen Eiervortrag angeschaut.

00:14:47: der war super.

00:14:48: also man reißt so richtig mit.

00:14:51: Ich habe es ein bisschen auch als Ex-Vortragender dann immer so im Hintergrund, ich muss sagen also jetzt so behind the scenes hinter der Kulisse.

00:15:01: Für mich war es oft sehr einsamer Job.

00:15:04: Also man ist auf Reisen, das ist dann auch so... Man isst ja nicht immer in einem großen Team sondern man isst dann auch allein bei einem Projekt oder zu zweit.

00:15:13: Ist sehr intensiv, dann kommst heim, hast eine Familie schon und dann reißt wieder los und fahrs der Vorträge und bist wieder alleine im Hotel oder irgendwo auf irgendwelchen Bahnhöfen oder Ja.

00:15:26: also das ist schon Für mich war das sehr herausfordernd.

00:15:30: Wie geht es dir damit?

00:15:31: Ja,

00:15:31: das stimmt.

00:15:32: Das ist ein guter Punkt, den du ansprichst.

00:15:33: Man muss gut alleine sein können und man muss mit sich selber zurechtkommen.

00:15:37: Also man sollte sich selbst mögen, sage ich mal so eine gute Grundvoraussetzung weil man ist tatsächlich viel alleine.

00:15:44: also auch meine Reisen nicht immer aber es gibt doch viele Reisen wo ich danach wachendlang allein unterwegs bin in Landschaften, in Bergen usw.. Nicht immer Team dabei gibt es schon manchmal die Situation, aber nicht immer.

00:15:56: Und die Tonäen ja dann ist man quasi auf der Bühne erzählt für fünfhundert Leuten das sind die zwei Stunden und am Bücher Tisch wird man umringt.

00:16:07: Aber natürlich hat man eine lange Anreise über die Autobahn oder ob dies mal Modell alleine also muss das können.

00:16:13: Ich mag beides gern, ich liebe Menschen.

00:16:16: Ich liebe auch viele Menschen um mich herum zu haben wenn es wurdelt das daugt mir, dass ist eine Komfortzone für mich aber ich bin noch gerne alleine und kann mit mir sehr gut zurechtkommen.

00:16:26: Und ein Vortragstag der... Es gibt nämlich einige Kollegen die lieben das Reisen, das Fotografieren und auch das Erzählen.

00:16:34: Aber das Runde drum erzählen wir immer wieder Ah!

00:16:37: Das ist mühsam Die lange Anreise und das Aufbauen usw.

00:16:41: Und bei mir ist es nicht so, tatsächlich.

00:16:42: Ich habe das mal reflettiert und ein bisschen nachgedacht.

00:16:45: Da haben wir gedacht na eigentlich muss ich sagen ist alles für mich angenehm an so einem Tag weil die Anreise auch wenn sie stunden dauert das ist irgendwie das wachsende Vorfreude auf den heutigen Abend.

00:16:56: Die technische Aufbau der auch bis zu drei Stunden dauern kann da wächstes Adrenalin mittlerweile immer stärker als Adrenaline.

00:17:01: Dann kommt natürlich der Vortrag voran geht auf dann bist du richtig im Moment hier und jetzt erzählst eine Geschichte Und dann, nachher wenn die Leute wieder weg sind kommt das Gefühl der Dankbarkeit.

00:17:11: Das ist ein schöner Tag weil es sind vier Gefühle, vier schöne Emotionen hintereinander und so ist einen Vortragstag für mich auch ein wunderbar gelungener Tag und bin dankbar dafür!

00:17:22: Ich glaube man hört richtig du hast den richtigen Job gefunden, gell?

00:17:25: Es ist alles nicht so... Also man stellt sich's auf romantischer vor aber ich glaub' du liebst wirklich das.

00:17:32: also ich glaub', man spürt das dass du das hast.

00:17:35: Ja, also manchmal sage ich tatsächlich wenn es den Job nicht so geben hätte dich ihn erfinden müssen.

00:17:40: Ich liebe alles daran eben das Reisen.

00:17:42: Das Fotografieren natürlich ganz besonders, obwohl ich es nicht gelernt habe.

00:17:45: Ich bin autodidakt aber mittlerweile glaube ich habe mich sehr gut eingelebt auch in dieses schöne Medium und ich liebe die Tournee genauso.

00:17:53: Also es sind alle Aspekte daran die ich angenehm finde... Ich bin froh, dass es diesen Beruf gibt und dass ich ihn haben darf.

00:18:01: Voll

00:18:01: cool, dass aber so Leute gibt wie dich die uns ein bisschen die Welt herbringen und uns das miterleben lassen.

00:18:07: ja voll cool.

00:18:09: Jetzt möchte ich es ein bisschen dein Wissen anzapfen.

00:18:11: Gerne!

00:18:12: Weil du hast ja doch beim Fotografieren so einiges gelernt, also unsere Gäste sind ja auch viel oder Menschen die reisen.

00:18:20: man mag das festhalten und dann ist es oft vielleicht verwackelt oder es ist dann oft nicht so.

00:18:26: dieser Moment am Bild ist dann auf doch nicht so wie man in... Also ich bin oft so ein bisserl Perfektionist.

00:18:35: Also was macht ein gutes Foto aus?

00:18:37: Was kannst du da als Tipps mitgeben?

00:18:41: Naja, da gibt es natürlich viele Tipps.

00:18:43: Also erst mal nicht zu viel Fokus auf das technische.

00:18:47: Das heißt immer ja, die Außen der Euro in einer Equipment investieren dann wird schon alles super nahe und das ist nicht der Fall sondern man kann den einfachsten Kameras oder heute auch mit Händekammern durchaus wunderbare Bilder machen.

00:19:02: Es sind ganz andere Aspekte, die für mich stark im Vordergrund stehen.

00:19:05: Das ist ja mal das Sehen lernen und was gar nicht so einfach ist wie ich es anhört weil in der heutigen Zeit wo wir ständig unglaublich viele Eindrücke kriegen am Handy und überall und im Fernsehen usw.

00:19:16: lauter Videos und dann sich einlassen auf den Moment vielleicht einfacher Weg wo einen Schäfer entlang geht oder eine Wolke die langsam über dem Berg wandert oder so und sich da wirklich einzulassen drauf das ist in der heute Zeit nicht so einfacher.

00:19:30: aber genau findet man den richtigen Moment, wo die Komposition des Bildes passt.

00:19:35: Wo ich quasi ein Gemälde erschaffen kann.

00:19:37: Fotografie heißt ja Zeichnen mit Licht.

00:19:40: Es soll nicht nur Schnappschuss sein sondern ich will eigentlich eine Gemäle erschaffen und da müssen alle Aspekte zusammenpassen das Motiv, das Licht Die Menschen wenn es drauf...wenn welche drauf sind oder so weiter.

00:19:50: Und die Schatten natürlich.

00:19:52: Und dass ist das Sehlerne Ist eigentlich für mich das was ich über die Jahre gelernt habe.

00:19:57: Natürlich muss man jetzt sagen wir die Technik Beherrschen, wenn man denn eine verwendet.

00:20:03: Auf den Händen ist ja nicht sehr viel Technik zu verwenden.

00:20:08: Ich habe schon größere Kameras, Spiegeler vielleicht Kameras verschiedene Objektive und so weiter Aber das ist für mich nicht im Vordergrund.

00:20:13: Also es sind eher die Momente des Zeitnehmens.

00:20:16: Oh natürlich dass früh aufstehen Ja

00:20:20: über das können wir auch noch reden.

00:20:21: Das ist glaube ich wichtig Das

00:20:22: ist sehr wichtig.

00:20:22: Diese

00:20:23: magische Stunden oder am Abend geht's ja auch Aber oft in der Früh,

00:20:28: ja.

00:20:29: Warum ist das so?

00:20:30: Naja ... tatsächlich, neunzig Prozent aller guten Bilder entstehen entweder in den ersten Morgen-Lichtstunden oder am Abend wobei...

00:20:40: Wenn ich unterbricht und es früh heißt sehr früh.

00:20:43: also das ist Finster wenn man aufsteht weil bis man dann irgendwo ist muss man Muss es noch immer Finster sein, damit man's da wischt?

00:20:51: Also die Allerbeißmente sind tatsächlich das allerall erste Licht.

00:20:54: Da reden wir jetzt nicht von einer Stunde nach dem Sonnenaufgang oder eine halbe Stunde sondern wirklich alle ersten Minuten Momente.

00:21:00: Da ist oft ganz eine unglaubliche Magie.

00:21:03: Das hat man vielleicht eh schon mal erlebt wenn man wo den Bergen war und dann wirklich im Sonnenaufgang erlebt hat dass auch schon vor dem Sonneaufgang schon Lichtstimmungen entstehen und dann kommt das erste Licht rein Die Schattenspiele und so weiter.

00:21:14: Und natürlich um dort zu sein, wo das passiert... ...und die richtige Position zu finden, den richtigen Winkel die Kamera aufzubauen oder schon vorzubereiten... ...um erst mal hinzufahren?

00:21:24: Natürlich!

00:21:25: Man muss zwei Stunden vor dem Sonnenaufgang unterwegs sind.

00:21:28: Da

00:21:28: reden wir von drei in der Früh.

00:21:30: Ja klar.

00:21:31: Und sich am Vorabend auch schon ein bisschen Bilder machen, Überlegungen machen.

00:21:34: Natürlich gibt es Schnapschüsse keine Frage.. ..und sie sind auch wichtig für eine Geschichte.

00:21:41: Muss man spontan sein, will man spont an sein?

00:21:42: Das kann auf einem Markt passieren am Nachmittag oder so natürlich auch.

00:21:46: Aber dann diese Gemälde von denen ich vorgesprochen habe, diese komponierten Bilder wo das Licht stimmt die sind Arbeit.

00:21:52: Die erarbeitet man eigentlich.

00:21:54: ja

00:21:55: und so wie wir bei deinem Leben gesprochen haben und ihr habt den Meld kommt leiduellen und die Bittel zitiert

00:22:01: üben

00:22:02: oder genau das ist auch ein Geheimnis.

00:22:04: Also ich

00:22:05: kann nicht fotografieren.

00:22:07: hast du es schon Zehntausend Stunden geübt?

00:22:10: Dann kannst du es.

00:22:11: Also, es ist schon viel Übung dabei oder?

00:22:13: Dass man Fotos macht und ich muss sagen schon bei mir ist es schon dass man andere Fotos also deine Fotos anschaut.

00:22:22: Das eine da ist so genial, wo der Mönig seine Robe gerade aufmacht und du hast dagegen Licht.

00:22:29: Und die Robe wird so von der Sonne, kannst du dir erinnern?

00:22:32: Ja natürlich!

00:22:33: Super Fotos ja, meinst auch von dir.

00:22:35: Aber wenn ich so ein Foto sehe dann denke man Puh okay wie hat der das gemacht?

00:22:40: also dass man andere Fotografen ein bisschen analysiert und ein bissel nachgeht.

00:22:45: was ist eigentlich?

00:22:46: oder arbeitest du auch so oder bist du vor ein bisschen los?

00:22:51: Ja, doch natürlich.

00:22:53: Ich schaue gerne Bildbänder an und lass mich inspirieren.

00:22:58: Tatsächlich ist das sogar mehr als dass ich jetzt technische Instruktionen lese und technische Bücher durchlese.

00:23:03: Lass mich einfach nur inspirieren von Bildgestaltung oder Vorbild, wie man es so nennen kann.

00:23:09: In dem Fall, dass eine Bill ist, das ist ein gutes Beispiel.

00:23:13: Wir waren mehrere Tage immer bei der Morgenputscher.

00:23:15: Das war ein Tickseller-Dag.

00:23:16: Ja,

00:23:16: Morgenmessel, Morgensämonie.

00:23:17: Genau, die Morgsämonien, Putscher sagt man dort und haben dann natürlich... Ich habe dann beobachtet was passiert hier weil es sind ja oft die Abläufe ähnlich.

00:23:26: D.h.,

00:23:26: die Mönche gehen zu einem gewissen Zeitrein, es kommen dann... Es wird so angeblasen, die Sonne geht zu einem ähnlichen Zeitpunkt auf, ist dann so zu der Minute.

00:23:34: Das habe ich natürlich am ersten Tag beobachtet, es ist auch oft sogar so wenn ich auf einen neuen Ort komme dass ich am ersten tag die Kamera gar nicht ausbacke.

00:23:41: Es hat einfach verschiedene Vorteile.

00:23:43: erst mal möchte ich den Menschen näher kommen.

00:23:45: Ich möchte die Menschen kennenlernen.

00:23:47: das geht viel besser ohne Kamera und einfach mal ankommen mich vorstellen versuchen vielleicht.

00:23:53: ich versuche immer in jeder Region wo ich bin ein paar Wörter in der Sprache zu lernen.

00:23:57: ich liebe das.

00:23:58: ich liebe andere Sprachen.

00:23:59: da kann man auch das Eis ein bisschen brechen Und dann, das zu beobachten.

00:24:03: Dann komme ich am nächsten Tag wieder und dann habe ich schon ein bisschen mehr den Überblick oder Ahnung bekommen was hier passiert.

00:24:11: Das war im dritten Tag bei der dritten Morgenzeremonie.

00:24:14: Habe ich dann schon gewusst mit ein bissel Glück... Da kommt die Sonne hinauf mit ein bisschen Glück in der Sekunde.

00:24:19: Ich kann natürlich niemand sagen geh jetzt darauf!

00:24:21: Das ist ja gestellte, sehr blödsinn, das mag ich nicht.

00:24:24: Sondern da kommen immer wieder Mönche, die kommen nicht alle gleichzeitig sondern so ein bisschen nacheinander ganz spontan.

00:24:29: Mit etwas Glück kommt er genau im Richtmoment drauf Wenn das Licht dann so reinfällt durch die Tür und das Fenster oben mit bunten Glas war, eben auch so spiegelt.

00:24:37: Und er hat seine Robbe aufmacht.

00:24:38: Er hat das gar nicht gemerkt.

00:24:39: ich bin da unten gestanden oder gesessen eigentlich neben einen Eingang und hab von unten infotografiert.

00:24:44: Das schaut so aus als würde er losfliegen finde ich für mich also ich leid's für mich irgendwie so schmetterlinges Foto weil er so als würde eher in die Landschaft fliegen.

00:24:52: Und es hat natürlich alles zusammengepasst aber es war schon erarbeitet das Bild über mehrere Tage her.

00:24:57: Wow, also das ist ja leicht und mir ein bisschen weil ich denke man manchmal so tolle Fotos.

00:25:03: Ich meine du hast ein geniales Auge aber es ist auch Handwerkszeug dabei und Geduld.

00:25:08: als normaler Reisebesucher hat man da nicht mehr drei vier Tage.

00:25:14: Du sagst auch eine Reiseproduktion?

00:25:16: Das hast du mir auch erzählt!

00:25:18: Also wenn du einen Vortrag zusammenstehst der dauert eineinhalb Stunden Da bist du drei

00:25:23: Jahre Produktionszeit.

00:25:24: Drei

00:25:24: Jahre und machst irgendwie sieben bis zehn Reisen oder so?

00:25:28: Genau,

00:25:28: sieben, acht, neun Reisen sowas

00:25:30: für eineinhalb Stunden.

00:25:31: Also es ist natürlich das Beste auf die Creme de la Creme.

00:25:34: Nein ich sage immer ja, für ein Hollywood-Filmproduktion wird auch nicht nur neunzehn Minuten gefilmt sondern zehn Wochen.

00:25:41: Und als Tausendstumm Material kommen eineinherbst Stunden raus... ...und man sieht nicht wo die Schauspieler dazwischen auf die Toilette gehen.

00:25:47: Das wird rausgeschnitten!

00:25:50: Aber das soll so sein, es soll eine runde Geschichte sein.

00:25:54: Die Besucher bekommen einfach dann den richtig schönen Eindruck in diese Region auch was mir wichtig ist alle Jahreszeiten zu porträtieren.

00:26:02: Das geht gar nicht in einer Reise außer sie dauert ein Jahr.

00:26:04: So viel Zeit habe ich leider auch nicht.

00:26:06: Das heißt ich reiß zu allen Jahreszeichen hin und lebe verschiedene Feste, verschiedene Zeremonien.

00:26:11: Besuch Leute wieder nach mehreren Monaten was auch schöne Kontakte ermöglicht.

00:26:16: Und so kommt man dann in die Tiefe einer Region Und da kann man die Magie festhalten.

00:26:26: Das ist eine hohe Latte, gehen wir wieder ein bisschen zurück so für's kein Anwenderfall.

00:26:32: Also sehen mit Licht.

00:26:35: vielleicht dass ich von mir ein bissel teile... Ich habe so verschiedene Phasen also ich fotografiere nie so aufwendig wie du!

00:26:43: Ich bin eher vielleicht so näher bei Reisegästen das ihr halt eine Gruppe begleitet und dann kann man auch gute Fotos machen.

00:26:49: Also

00:26:50: wenn man nicht viermal hingeht, sondern aufs Schauen.

00:26:54: Ja also das oft beim Sonnenuntergang die Sonne ist unten und alle rennen davon Und die schönen Fotos sind dann eigentlich nachher oder?

00:27:04: Oft wird so Violett und die neuen Handykameras können ja in Totaler Dämmerung, oft unglaublich schönes Licht einfangen.

00:27:13: Sie sind sehr lichtintensiv und wie sagt man lichtempfindlich?

00:27:17: Es war früher noch schwieriger als ich noch mit dir ein Film gearbeitet habe und Hundert Asas verwendet.

00:27:22: da war es schon... also Bill Schatten war schon schwieriger.

00:27:25: Vierhundert Asa war sehr körnig, brauchst du auch Stativ.

00:27:28: Also das ist natürlich heute ein Traum.

00:27:30: Du kannst auf keine Ahnung, auf Sechseinhund Asa auf drei tausend Zwei-Hundert Asen locker rauf die Kamera jagen und das passiert nix.

00:27:37: Ist unglaublich!

00:27:38: Ist für mich immer noch

00:27:39: kurze.

00:27:39: Übersetzte sind die Erfindlichkeit vom Sensor, dass der einfach mit wenig Licht

00:27:44: erfunden war.

00:27:45: Genau und das ist schon toll was sich da entwickelt hat.

00:27:51: Der eindruckende Technik man darf nicht vergessen das Auge ist trotzdem noch wichtig oder dem Moment halt zu spüren

00:27:56: Ja, ja und üben.

00:27:58: Und ich also was ich noch sagen wollte, ich habe so Phasen über Zeit lang gehabt wo ich nur mehr mit den Händen fotografiert haben weil die so gut sind.

00:28:06: dann muss man allerdings sagen wenn wir es schon auf einen großen Monitor anschauen hast halt so unschärfen ist es verwackelt.

00:28:14: Dann bin ich wieder zurück gegangen hab mir jetzt mittlerweile doch wieder eine so eine Sony Kamera Mit Vollformatssensor das heißt der ist so groß wie früher.

00:28:25: Fläche, wie groß ist das?

00:28:26: Drei, sechs Zentimeter oder so was.

00:28:30: Also ein großer Sensor und dann muss man halt wieder lernen weil da kann man so viel einstellen.

00:28:35: Da braucht man schon ein bisschen Handwerkszeugs und ich muss sagen ganz ohne... Das hat mir dann schon wieder getaugt.

00:28:42: also sehen lernen und dann auch ein gutes Werkzeug dass wir natürlich dann Das ist dann einmal steigter Aufwand extrem und die Kilo steigen auch, aber dass man so einen unschlafen Vordergrund machen kann.

00:28:56: Ein paar Dreh, wo dann hinten nur mehr alles so puttrig weich ist.

00:29:01: So was ist auch cool.

00:29:02: also das Werkzeug zu bedienen, sehen lernen, aber auch ein cooles Werkzeug.

00:29:08: Bei mir geht es ein bisschen so hin- und hergegangen.

00:29:10: Ja verstehe ich ja

00:29:11: gerade mit der Tiefe schäfelt das Spiel, weil es natürlich super schön ist.

00:29:14: Das geht mit den Händen natürlich sehr bedingt.

00:29:16: Es gibt schon ein paar Funktionen, aber durch die Kamera geht das natürlich schöner.

00:29:21: gerade mit, keine Ahnung ... Mit den richtigen Objektiven, die für der II.

00:29:26: VIII der Lichtschirche haben oder sogar noch eine bessere und dann kannst du schon Porträts machen, die man sonst nicht so leicht machen kann.

00:29:31: Das stimmt!

00:29:31: Aber man muss halt die Kilos entschleppen, je nachdem wie man sich's antun, wie will... Ja, wichtiger ist vielleicht leicht zu reisen.

00:29:40: Travel-Light ist immer ein schönes Motto weil man auch dann den Menschen näher kommt umso mehr Technik hat und so weniger Risiko geht man auch ein und umso weniger leicht ist es die Nähe zu den Menschen zu erzeugen.

00:29:50: das ist ganz klar.

00:29:51: wenn man Rucksack eine Technik um fünf tausend Euro hat dann überlege ich halt ob ich in jede Dorfgasse reinge oder nicht.

00:29:57: logischerweise ja?

00:29:58: Und wenn ich aber der Locker unterwegs bin und einfach offen und spontan vielleicht auch bleiben kann gelingen dann auch ganz besondere Aufnahmen und Bilder.

00:30:07: Und das kann jeder natürlich auch so Nachmach unterleben.

00:30:10: Finde ich cool aus deinen Worten, so wenig Equipment von Profifotografen.

00:30:15: Du zum Thema Schnapschüsse auf Reisen.

00:30:18: da ist es schon so dass ... Das tut man oft so weh wenn Gäste oder andere, da ist ein Kind und dann fängt einer an zu fotografieren.

00:30:29: Und schon sind drei Andere dort...und du merkst so das ist fast wie ein Staat!

00:30:34: Und vier-fünf westliche Touristen fotografieren ein einheimisches Kind und es ist irgendwie da wert sie was in mir.

00:30:43: Also diese Grenzenüberschreiten...also das ist ja Thema, dass Sie schon ansprechen.

00:30:49: Wie gehst Du damit um?

00:30:51: Weil auf der anderen Seite ist es so, wir waren jetzt auf La Réunion.

00:30:54: Da war ein Festival.

00:30:55: die Leute haben sich grissend rum.

00:30:57: von uns fotografiert zu werden.

00:30:58: das ist ja auch man hat ein Kostüm und man will fotografiert werden.

00:31:02: also da gibt's diese Pole Menschen.

00:31:05: Es heißt nicht dass man nie Menschen fotografieren kann.

00:31:08: Also gerade heutzutage wo ja wirklich fast jeder Mensch in Handy hat und gerne selber fotografiert möchte auch fotografiert wären.

00:31:16: das ist mittlerweile normal weltweit.

00:31:20: Aber wie du es angesprochen hast, ich hab das auch schon erlebt oder beobachtet.

00:31:24: Eine Gruppe stürzt auf Menschen ob sie Kinder sind oder Erwachsene ohne zu fragen.

00:31:29: Schon mal sträubt sich auch in mir alles.

00:31:31: also das geht für mich nicht.

00:31:32: Das finde ich sehr respektlos.

00:31:34: Man kann fragen auch wenn die Sprache nichts spricht mit Händen und Füßen eben Kontakt aufnehmen sprechen.

00:31:39: deswegen Ich habe eine Kamera da stirb zur Seite hängt.

00:31:42: Das heißt ich kann der Rally vielleicht die Kamera rausholen aber versteckt.

00:31:46: Also ich habe die Kamera nicht in der Hand oder um den Hals, weil es erzeugt sofort eine Distanz.

00:31:51: Das heißt ich hab sie da drinnen aber griffbereit.

00:31:54: Nicht im Rucksack das wäre zu kompliziert.

00:31:56: Das heisst ich komme hin und begrüße die Menschen mit Händen und Füßen und versuche dann auch rauszufinden ob's okay ist wenn ich sie fotografiere indem ich entweder direkt frage wenn wir eine gemeinsame Sprache haben oder mit Hände und Füsse oder über einen Übersetzer.

00:32:09: Das geht natürlich auch und erst wenn diese Erlaubnis quasi habe oder diese Frage beantwortet habe, dann hole ich die Kamera raus aus der Seitentasche und fange an Fotos zu machen.

00:32:18: Was sogar auch ein guter Eisbrecher ist, Foto zu zeigen – es geht ja im Handy wunderbar!

00:32:24: Von der eigenen Familie von den eigenen Kindern.

00:32:26: das lieben viele Menschen auf der Welt.

00:32:28: Früher ist jetzt heute nicht mehr so, hab' ich sogar eine Polaroid-Kamera mit gehabt und hab' dann Fotos einmal hergeschenkt.

00:32:34: Und dann konnte ich natürlich auch selber welche machen.

00:32:36: Das sind schon schöne.

00:32:37: Eisbrechern.

00:32:38: einfach nur loszustürmen und so fotografieren finde ich persönlich, würde ich mir wünschen dass es nicht stattfindet.

00:32:46: Ja

00:32:47: und wie gesagt das ist ja auch eine gute Methode mit Leuten in Kontakt zu kommen.

00:32:52: Dass man mit Kindern einmal spielt, dass man ein paar Worte wechselt und mal eine Kommunikation aufbaut mit Händenfüßen oder ein paar Worten die man gelernt hat und das macht sehr aus die Begegnungen.

00:33:06: paar Worte lassen sich eigentlich in jeder Sprache recht schon lernen.

00:33:08: Manche haben ein bisschen einen Scheu davor, aber das ist eigentlich eine meiner ersten Sachen wenn ich in ein neues Land komme dass ich mal die ersten fünf bis zehn Worte lerne.

00:33:15: mittlerweile sind es glaube ich schon aus dreißig Sprachen so ein paar Fetzen!

00:33:19: Aber das ist eine wunderschöne Rangensweise oder einfach Begrüßung weil das freut einfach jeden wenn er von einem Menschen den noch nie gesehen hat aus einem fremden Kontinent in seiner eigenen Sprache begrüßt wird und dann kann man schauen wohin sich die Begegnungen entwickelt.

00:33:35: Und ich glaube, das ist ein super guter Tipp.

00:33:37: Also nicht irgendwie so hinstürmen und ohne Kommunikation jemanden... Man muss vielleicht denken wie man es selber gerne hätte wenn da jetzt jemand auf einen hinsturmt und mit der Kamera ins Gesicht fährt.

00:33:49: Das mag man selber auch nicht.

00:33:51: Ja, denke ich auch.

00:33:53: Immer Respekt immer... Genau!

00:33:56: Das hast du gut gesagt.

00:33:57: den Menschen so zu begehen wie man auch selbst gern begegnet werden möchte.

00:34:00: sehr gut ausgedrückt.

00:34:02: Wobei es schon so ist, wenn man sagt, man soll jetzt nicht den Leuten so nahe hingehen nach dem die Kommunikation da ist oder auch wenn ich Gruppenfotos mache.

00:34:12: Ich muss sagen, ich leide immer, wenn ich Leute in meine Kamera hindut und sage mach ein Gruppen-Foto Und die Hälfte von ist Himmel.

00:34:19: Kennst du das auch?

00:34:21: Also schon als Tipp eher näher rangehen.

00:34:24: Natürlich.

00:34:25: Nicht

00:34:25: alles oben haben wollen.

00:34:26: also ich habe dann einen Berg und ich möchte die Person und dann links unten ist es mehr Und dann ist es einfach zu viel oben am Bild.

00:34:33: Also man muss ein bisschen sich konzentrieren und prinzipiell so ein Grundtyp ist eher näher rangehen, oder?

00:34:40: Also meine Lieblingsarte Fotografie sind jetzt eigentlich Porträtes und sogar teilweise angeschnittene Porträts.

00:34:45: Das ist eine eigene Kunstform.

00:34:47: Angeschnitten heißt was?

00:34:48: Angeschnitten heißt dass man den Kopf nicht komplett drauf hat.

00:34:51: Okay also noch näher als es

00:34:53: sieht.

00:34:53: Genau das heißt eben wie ich sage, das sei nicht so Himmel und ebenso sondern eben ganz leicht angeschnittener ist ein Teil vom Kopf sich mehr zu sehen Und das erzeugt im Porträt eine ganz eigene Atmosphäre in der Magie.

00:35:04: Das sind eigentlich meine Lieblingsfoto, also ja absolut näher gehen und unbedingt auch Makrophotografien ganz nah rangehen an einen Regentropfen, der auf einem Blatt gerade hängt oder vielleicht ein kleiner Frosch oder so etwas ganz nach angehen.

00:35:18: Dieses Motiv in den Vordergrund stellen keine Ablenkung.

00:35:21: Das ist wunderschön!

00:35:22: Das ist dann auch wieder Zeichnen finde ich ein bisschen.

00:35:24: Das hat was von dem Stillleben oder eben von einem Gemälde.

00:35:29: Da wird dein Fotografie zu Kunst formen.

00:35:31: Oder auch so Dinge, die man sonst übersieht, die aber speziell ist wie eine handgeschriebene Speisekarten in einem Lokal oder Essen oder irgendeine Hand- oder Gebetsmühle mit einer Hand.

00:35:44: Also näher ran gehen und so ein bisschen erforschen das ist auch... Und dann ist fotografieren eine Reise?

00:35:52: Es ist ja eine Übung besser hinzusehen also eine Übung die Sinne zu schärfen, das sage ich auch immer warum Reisen für mich so wertvoll ist.

00:36:00: Weil im Alltag wir haben alle viel zu tun, sind ja vielleicht alle sehr getaktet und da ist es oft gar nicht so einfach wirklich im Moment zu sein unter Freisen.

00:36:11: Dadurch dass alles neu ist, sind unsere Sinne geschärft.

00:36:14: also wir müssen einfach aufmerksamer sein auf Reisen und dadurch fällt uns viel leichter hier und jetzt zu seinen Momenten zu sein und das ist für mich die Magie des Reisens.

00:36:25: Ja und noch auf was anderes wollte ich noch eingehen, weil du sagst dass die Kamera da auf der Seite.

00:36:31: Deshalb dich als Tipp auch für wichtig wenn die Kamera hinten im Rucksack ist überhaupt also jetzt gar nicht wenn man nur Menschen fotografieren will oder am Markt ist.

00:36:40: Ich gehe so dahin und denke mir ah da ist jetzt eine schöne Landschaft der Nebel.

00:36:46: Aber das rausnehmen, ich mache es später und später ist nie.

00:36:50: Also beim Gehen auch nie die Kamera im Rucksack.

00:36:54: wenn ich sie einfach so heraus habe dann wird sich schnell hin.

00:36:58: also gute Kameradaschen wo ich die Kamera so auf der Seite wo ich schnell hinkomme oder wenn nicht eine Kamera hab' Und da das Handy halt so dass ich's in einer Seitentasche von der Hosen hab', das ist gut erreicht.

00:37:12: Also mich fragen auch immer viele, ob das nicht anstrengend ist.

00:37:14: Ich habe ja dann doch mehr Objektive mit und zwar kann man es ein bisschen schwerer aber eben genau diese Seitentasche von der du redest.

00:37:21: Genauso reise ich seit zwanzig Jahren immer unterfragen.

00:37:24: vieles ist anstrenden so schwere Taschen da links.

00:37:27: Das ist für mich die Art wie ich Reisen fotografieren verbinden kann weil da hab' ich sie griffbereit aber sie ist nicht sichtbar.

00:37:33: Die Kammer hat jetzt auch niemand die neueste Da steht auch nicht ganz groß Nico drauf oder so sondern ist ein bisschen abgewetzt.

00:37:38: Von dem her Klar, dass da was drin ist eigentlich.

00:37:43: aber ich kann halt wenn es passt.

00:37:45: Wenn ich quasi gefragt habe um die Laubnis oder wenn der Moment passt Foto machen und sie wieder weggeben dann bin ich auch wieder im Wandern oder im Beobachten Und nicht nur immer mit dem Auge hinterm Sucher weil das ja auch ein bisschen was nimmt dann vom Reiselebnis.

00:38:00: also dass ich's quasi mache und sich dann wieder weg Schauen kann mit den Augen.

00:38:06: So

00:38:06: hin und her, Benton!

00:38:08: Da kommt schon auf die Kritik dass man sagt du schaust ja dann alles nur durch die Kamera an Und du vergisst es zu genießen.

00:38:15: also das die Kamera.

00:38:16: Es gibt schon so die Ansicht Die Kamera und des Fotografieren verhindert eigentlich das erleben.

00:38:24: Was sagst Du dazu?

00:38:26: Ich verstehe diesen Kreditpunkt ich sehe es aber anders.

00:38:29: Für mich ist es eher so dass ich genauer hinschau haben wir vorher besprochen gerade eben vielleicht den Tautropfen am Blatt würde ich nicht so lange beobachten oder das kleine Insekt, was ja wunderschön ist.

00:38:39: Oder die Blume oder die Pflanze oder auch die Menschen.

00:38:45: Das mache ich eben in Kombination mit dem Wunsch jetzt zu fotografieren und kann aber die Wunder der Welt dadurch auch wahrnehmen also noch ein bisschen intensiver wahrnehmen.

00:38:54: Ja, es gibt Momente wo man dann relativ viel ins Fotografieren kommt und vielleicht sogar ein bisschen in den Stress kommt.

00:38:59: Ah das Licht ist gerade so toll!

00:39:01: Und dann hat man so ein bisschen ein Ding.

00:39:05: Das gibt's auf jeden Fall auch.

00:39:07: Bei mir ist halt so wenn ich weiß okay jetzt ist eine Situation die möchte ich unbedingt fesseln.

00:39:11: Dann möchte ich quasi eine Reportage darüber machen, dann möchte ich eine Geschichte drüber basteln Dann bin ich richtig, vielleicht auch durchaus ein paar Stunden, richtig drinnen.

00:39:19: Und dann bin ich in einer Situation die ist schön aber für mich ganz klar okay das hat jetzt nichts zu tun mit meiner Geschichte... ...dann ist die Kamera auch weg da mache ich gar keine Fotos dran.

00:39:28: Da werde ich zum Beispiel kritisiert oft dass ich Zuhause kaum fotografiere also Ich mach kaum Fotos von der Spiele meine Familie.

00:39:35: Das haben wir eine fotografende Familie und es gibt keine Fotostes von uns selber.

00:39:38: und von unseren Kindern sag ich ja du mir leid fotografieren ist für mich tatsächlich unterwegs und mit berufe verbunden Und ich klick's nicht jeden Tag, alles was ich sehe.

00:39:48: Der Pascal Reisefotograf ist zu Hause und dann macht er Urlaub sozusagen oder nach den Reisen quasi manchmal?

00:39:55: Ja, als Fotograferin auf jeden Fall ist es nicht so, dass ich das ständig mache, sondern für mich... Da gibt's die Momente dafür und da ist ganz intensiv.

00:40:04: Wenn Freunde von Reisen mitkommen, dann erleben sie mich mal bei Fotografinnen und Fotos.

00:40:08: Da bin ich schon auch in dieser Energie halt.

00:40:13: Aber

00:40:14: das ist nicht immer, da gibt es die Phasen dafür.

00:40:18: Ich kann mich erinnern, ich war jetzt im Juni in Sizilien und habe ein neues Makro-Objektiv mitgekauft.

00:40:25: Und plötzlich eröffnet sich einen Massit dann schon Sachen die man vorher nicht gesehen hat.

00:40:30: Also da ist man ununterbrochen auf der Suche nach Käfern und Blumen... ...und an denen wäre ich vorhin verbeigegangen und die anderen hat es dann... ...ich hab dann eher aufgekehrt, hat's dann ein bisschen genervt, weil ich bin nunmehr am Bauch gegen dann auf der Blumenwiese.

00:40:44: Aber das ist halt so eine Phase!

00:40:48: Also das war wie eine neue Dimension, weil dann ist man in der Makrowelt.

00:40:52: Absolut!

00:40:53: Makrofotografie ist wunderbar, ich liebe es auch.

00:40:56: Ich muss mich immer zurückhalten, dass ich nicht zu viel mache, weil sie in den Vorträgen... also ich würde sehr gerne, weil man kann da wunderschön spielen mit den Überblendungen, kann man so richtig ja fast schon so psychedelische Landschaften entstehen lassen.

00:41:08: Das habe ich immer früher viel gemacht und dann kam ein bisschen so kritisch, wir wollen aber mehr die berühmten Sightseeing, Autos sehen und die Tempel noch was auch immer.

00:41:15: Und

00:41:16: nach den Sehnsen blumen Fotos ist es schwierig?

00:41:18: Ich

00:41:18: finde das schade weil ich mache das Farbenspiel der verschiedenen Landschaft.

00:41:23: mich interessiert nicht jetzt nur die berühmelten Sehenswürdigkeiten aber da habe ich halt den Kompromiss finden müssen von jedem ein bisschen was

00:41:30: Und man kann immer was lernen, oder?

00:41:31: Es gibt immer etwas Neues, wo wir sie beim Schauen wieder selbst aneignen können.

00:41:38: Absolut!

00:41:39: So ist ja das Leben allgemein, dass man nie auskleinert hat und auch nicht diesem Irrtum reinfahren sollte, damit man alles weiß, weil es stimmt einfach nicht.

00:41:48: Und gerade auf Reisen – das ist einfach perfekt.

00:41:51: Man lernt so viel Neues lernen jeden Tag Ist das für mich so.

00:41:56: Meine Komfortzone ist reißen eigentlich, ja?

00:41:58: Und

00:41:58: Fotografie ist da ein Mittel oder einfach das Schauen.

00:42:01: Das heißt haben wir glaube ich hast sehr schön gesagt es schauen lernen sehen lernen.

00:42:05: Ja und im Moment immer mit.

00:42:06: Ich fange einen Moment ein mit der Kamera.

00:42:10: Das ist ja wirklich der ultimative hier und jetzt.

00:42:12: also ich habe diesen Ort und dieses Moment wirklich eingefangen in besten Fall gut eingefallen dass es dann wirklich ein schönes Bild wird was auch andere Freude beim anschauen.

00:42:22: und um das geht's ja.

00:42:24: Eigentlich geht's ja im Leben um nichts anderes als am Moment.

00:42:26: Das gibt uns hier und jetzt, von dem sind wir so oft abgelenkt!

00:42:29: Und das Fotografieren ist für mich ein Werkzeug diesen Moment zu zelebrieren, zu leben, zu beobachten, dankbar zu sein.

00:42:38: Aber es ist schon so eine Konzentration oder?

00:42:40: Also wieder zurück bei dem Foto vom Mönch... Man hat beim guten Foto finde ich, das ist ein Moment der ist so besonders den gibt nur ganz selten.

00:42:51: Also so dieses Gefühl beim guten Foto, das ist jetzt ein kostbarer Moment oder?

00:42:56: Das ist ein besonderer Gänsehaut manchmal.

00:43:01: Ja, es stimmt ja doch.

00:43:03: Es kann auch einen richtigen Rausch werden.

00:43:05: also wenn man merkt dass da gerade ein magisches Foto entsteht was nicht jeden Tag entsteht... Es geht jetzt so weiter, aber da habe ich einige Gänsehautmomente, wo die Leute um mich herum dann ganz komisch geschaut haben wie ich da gerade euphorisch aus mir raus sprudel.

00:43:25: Aber ihnen halt nicht verstanden haben weil ich gerade auf dieses Foto habe ich teilweise Woche oder Monate gewartet und jetzt passiert es und bin ja um die halbe Welt gereist irgendwo ... bin ich da mittendrin in dieser Kulisse und das ist halt einfach... Ja, es ist ein Moment der Exzase eigentlich.

00:43:39: Und

00:43:39: man spürt das dann im Moment, dass das jetzt so passt?

00:43:42: Da müssen einige Sachen passen oder...?

00:43:44: Da

00:43:45: müssen viele Sachen passEN!

00:43:46: Also alles den Moment des Lichts, der Tagesverfassung die Menschen um dich herum,... Die Landschaft, die Position auch oft verändert sich viel... Ja muss viel passen.

00:43:55: und dann kommt der Gänseuton-Ment auf die... gewartet hast.

00:43:59: Mit dem du dann auch viele Leute glücklich machst.

00:44:02: oder beim Anschauen, ich spüre schon so ein cooles Foto das macht was ja.

00:44:06: Ja im besten Fall.

00:44:07: also für mich sind die Fotos auch wiederum oder die Vorträge auch ein Mittel zum Zweck.

00:44:12: oder meine Botschaft ist eigentlich die ich vermitteln möchte geht es in die Welt raus schaut sich die Welt an!

00:44:19: Es gibt jetzt einen ganz schönen Spruch Wer nicht reiß hat nur die erste Seite von einem guten Buch gelesen den finde ich perfekt.

00:44:25: Also ich sage Geht's raus in die welt traut euch sei es mutig, sei es neugierig.

00:44:30: Es gibt so viel zu erleben und ich glaube wenn viele Leute reisen würden, ist so eine Vermutung von mir eine Hoffnung, dass die ständige Angst oder was man in der Gesellschaft merkt... ...dass

00:44:41: er vielleicht

00:44:42: ein bisschen abnehmen würde und auch das Positive eben auf die Vielfalt der Menschheit wachsen würde und sich auch die eigene Urvertrauen vielleicht ein wenig stärkt um an dem ganzen Leben positiver gegenübersteht würde ich mir wünschen und ich denke Reisen kann dazu ein Mittel sein.

00:45:03: Ich glaube, du bist ein super Beispiel und das war jetzt glaube ich echt eine Super-Enleitung weil du hast aus den... Du machst nicht nur Reisen und Fotografierst und Beglückst Menschen sondern du bist echt aktiv die Welt besser zu machen.

00:45:17: Und man denkt dir es gibt zwei Pascal Violo Weil du machst ihm deine hundertvorträge im Jahr, du produzierst jahrelang die Themen.

00:45:25: aber du hast noch diese soziale Ader ganz am Anfang bei der Vorstellung gesagt diese Karawane der Mensch.

00:45:34: Was ist das?

00:45:34: Also wir begleiten dich ja schon, aber erzähl einfach.

00:45:38: Ich finde es so großartig was du da in dein dichtes Leben auch noch rein bringst und es kommt vielleicht auch so durchs Reisen zurückgeben ich weiß nicht woher kommt.

00:45:48: die Motivation

00:45:50: auf jeden Fall also die Mutation kommt sicher daher dass sich auf meinen reisen den letzten Jahrzehnten so viel bekommen durfte so viele leben durften so beschenkt wurde Und jetzt der moment war oder jetzt also vor fünf jahren unbedingt einfach zurückgeben wollte an Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir und hat sich dann eigentlich ein bisschen spontan alles entwickelt.

00:46:10: Ich habe mitbekommen vor fünf Jahren ist das größte Flüchtlingslager Europas abgebrannt.

00:46:14: Moria in Griechenland, dreißigtausend Menschen waren zum zweiten Mal in ihrem Leben im Nichts erste mal nach der Flucht.

00:46:21: Und für mich war das so einen Moment wo ich sage okay, ich möchte, ich muss, ich will was tun um am besten sofort loszufahren Und halt die paar Schlafsäge, die ich am Dachboden rumliegen habe und die Decke und so einfach den Leuten zu bringen.

00:46:33: Und daraus ist dann – das konnte ich am Anfang nicht erahnen – ein sehr großes Projekt geworden.

00:46:36: Es haben sich ganz viele Menschen angeschlossen.

00:46:39: Wir haben da nicht nur ein paar Schlafsäge gebracht sondern tatsächlich einen Lkw mit zehn Tonnen Hilfskütern damals nach Lesbos diesen Menschen.

00:46:46: Und ja, in den letzten Jahren ist das immer weiter gewachsen.

00:46:49: Mittlerweile haben wir zwanzig Projekte in zwölf Ländern auf vier Kontinenten umgesetzt und haben sechshunderttausend Euro verteilt an Menschen in Not und hundfünfzig tausend Kilo Sachspenden bei schulengegründet im Libanon in Afghanistan auch Brunnen gebaut und Mädchenschuhe unterstützen können in Idiope in einer Geburtenstation.

00:47:10: Aber das macht nicht nur alles.

00:47:12: ich, sondern ich habe diese Idee geboren.

00:47:14: Die Vision erschaffen die ist gekommen vor fünf Jahren und dann haben sich so viele Menschen angeschlossen, die auch diese Visionen sich gespürt haben zu geben, zu helfen einfach dass wir diese Menschheitsfamilie mehr auf dieser Welt spüren können.

00:47:30: Nicht gingen an dazu sein nicht Angst zu haben von den Menschen, sondern den Zusammenhang zu sehen.

00:47:35: Wir sind alle eine Familie auf dieser Erde.

00:47:37: uns geht es extrem gut hier in Österreich.

00:47:41: Zumindest keiner, die nicht hungrt und friert hier in Österreich.

00:47:45: Und da gibt es halt sehr viele Menschen, denen es anders geht.

00:47:47: Und was zurückzugeben, das hilft einem auch selber!

00:47:49: Weil anderen zu helfen, hilft ihnen auch selber.

00:47:52: Also ich wollte gerade so ein bisschen einhaken weil... Du machst ja richtig coole, also Hundertfünfzigtausend Kilo Sachen.

00:47:59: Das ist ja irre!

00:48:00: Das sind riesige Mengen... Wir sind ja eine der Verteilstationen wo die Leute Sachen abgeben bei Weltweitwandern.

00:48:08: Das wird dann alles zusammen geladen und im Burgenland helfen dir dann Schulkinder bei dir ein Güssing.

00:48:15: Also die ja auch dann, wie sie es sagen, das macht ja bei uns was.

00:48:18: wenn Schulkinder, du sagst auch Frauen kommen erzähle ein bisschen wie das dann das muss ja sortiert werden, seine Sattelschlepper voller Schuhe und Kleidung und wo haben wir Sachen?

00:48:30: Es

00:48:30: sind tatsächlich fast unvorstellbar große Haufen.

00:48:33: also wir haben immer Viele Wochen, wo wir nicht glauben, dass wir fertig werden.

00:48:37: Wenn das so ein fünf Meter großer Berg an Dingen vor uns ist und dann kommen immer mehr Menschen helfen uns Und dann nehmen wir jetzt mittlerweile auch viele Schulkinder Wir sind gleich neben der Schule in Güssing Und dann irgendwie schaffen was dann bis zum letzten Tag In letzter Sekunde die zweitausendste Kiste zu backen Dass die Kisten sind perfekt sortiert.

00:48:53: Da geht es dann eben um Mädchenhosen Bubenjacken Schuhe usw.

00:48:56: Alles nach Größen ganz genau sortiert beschriftet Wow!

00:48:59: Und wenn dann der LKW kommt kriegt die Schule frei Der Direktor Auch der Stützer der Karawane und dann kommt die ganze Schule.

00:49:06: Und dann werden diese zweitausend Kisten in einer Kette, in den Lkw gebracht noch die hundert Rollstühle, die Hundert Fahrräder... ...und wir reisen damit nach Irak, Syrien und Libanon um das zu verteilen dort an die Menschen mit lokalen Partnern natürlich immer.

00:49:20: An Projekte, die wir vorher schon kennengelernt haben und wo wir wissen dass es alles super funktioniert und verteilt die Dinge auch selbst tatsächlich also vor Ort.

00:49:29: aber das ist ja nur das eine Der Karawane, das andere ist ja noch dass wir nicht nur materiell helfen wollen mit in Form von Geld spenden und Sachspenden sondern eben auch Lebensfreude und einfach überhaupt Begegnung.

00:49:40: Und da gibt es dann die Clowns, die sogenannte Karawana der Clown sie sich uns angeschlossen hat.

00:49:45: Das sind einfach hauptprofessionelle Clown's, die auf uns zugekommen sind und gefragt haben ob sie uns nicht begleiten können?

00:49:51: Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ein bisschen skeptisch war.

00:49:54: Naja wir besuchen Menschen, die nichts zum Essen, nix zum Anziehen damit.

00:49:57: Clownz zu kommen ist jetzt nicht ein bisschen eine Themenverfehlungen Aber mein Zweifel haben sich ganz schnell aufgelöst, weil in der ersten Begegnung war klar.

00:50:04: Ja es ist gut das Wirkwand bringen, es ist gutes Weißen bringen aber die Lebensfreude.

00:50:09: Das ist sowas Wichtiges auch und sofort wurde gemeinsam getanzt gesungen.

00:50:12: wir haben dann Kreise gemacht mit denen Kreistenze usw.

00:50:15: Und dadurch war auch die Begegenung auf Augenhöhe möglich.

00:50:18: denn dies natürlich wenn du gibst und jemand anderen nimmt nicht da und für uns auch immer ein bisschen komisches Gefühl wollen ja drüber sein, wir wollen auf Augenhöhe.

00:50:27: Und die Clowns haben das sofort Eis gebrochen und seitdem sind wir auch immer wieder in selben Regionen.

00:50:32: Die Leute kennen uns schon seit Jahren, kommen mit den Clownen hin.

00:50:34: Die freuen sich, dass wir sie immer noch nicht vergessen haben, dass Sie immer noch an sich denken und damit wieder gemeinsam gespielt werden festgefeiert.

00:50:40: Und natürlich dann auch die Sachspenden übergeben.

00:50:43: Und dieser Dreiklang aus Lebensfreude, Sach-und Geld spenden... Das ist die Karawane der Menschlichkeit!

00:50:49: war voll cool.

00:50:50: Da schließt sich also ein bisschen der Kreis zum Fotografieren, wo man auch sagt, bevor man fotografiert, dass man mit den Leuten singt, dann spielt... ich glaube das ist ein menschliches Bedürfnis oder?

00:51:01: Dass man wenn anderen kennenlernt und auch wenn man die Sprache nicht so gut kann kommuniziert was miteinander macht oder?

00:51:08: Und es ist dann brichtes Eis.

00:51:10: Ich glaube alle Menschen in der Welt sind grundsätzlich offen, also vom Inneren her offen für Begegnungen und wollen gemeinsam feiern, andere einladen Gastfreundschaft.

00:51:22: Das ist auf der ganzen Welt extrem verbreitet.

00:51:26: Ein bisschen vermischt ich es manchmal nicht in Europa.

00:51:29: Ich will jetzt nicht zu sehr kritisieren aber es ist schon so.

00:51:33: tatsächlich also muss man ganz klar sagen... Können wir Fülle

00:51:37: an einen von anderen Kulturen?

00:51:38: Eigentlich schon!

00:51:40: Wir haben nichts und teilen das was sie nicht haben.

00:51:43: Und wir haben alles und teils nicht.

00:51:45: Ich frage mich da, warum ist das so.

00:51:47: Aber ich habe immer trotzdem noch meine Hoffnung, dass es besser wird.

00:51:52: Ja und vor allem wir dürfen da was lernen oder?

00:51:54: Und mit nach Hause bringen!

00:51:55: Und öffentlich nachhause bringen ja.

00:51:58: Du warst Karl, du hast mal schon im Vorgespräch erzählt von einem Projekt mit Mädchenschulen in Afghanistan.

00:52:05: Wie geht denn das?

00:52:06: Ich hab in der Zeitung gelesen und den Reportagen, dass die alle verboten wurden.

00:52:11: Das erzähle ich nicht zu also... Ich war persönlich nicht dort aber ein Teil von unserem Karawann-Team, also der Bruno, mein guter Freund und der Heiner waren gemeinsam in Afghanistan jetzt gerade erst vor kurzem vor wenigen Monaten.

00:52:23: Und haben mir auch dann direkt berichtet dass es schon ziemlich anders ist als die Wahrnehmung von hier.

00:52:29: Also es herrscht tatsächlich grad eine Aufbruchstimmung in Afghanistan.

00:52:33: Natürlich, es gibt weiterhin sehr viel Ungerechtigkeit und vom Gleichberechtigung brauchen wir nicht reden.

00:52:37: Das ist alles nicht in Ordnung weit entfernt.

00:52:40: aber dass dort nur Elendherrsch, nur alles Schwieriges, nur Alles furchtbar ist Auch das trifft nicht unbedingt den Punkt, sondern es gibt sowohl eine Aufbruchsstimmung.

00:52:49: Es werden gerade neue Brunnen gebaut und neue Straßen gebaut.

00:52:52: Es gibt viele Projekte auch sehr positive Menschen und es gibt eben gar nicht so wenige Mädchenschulen die ein bisschen unter dem Radar der Regierung laufen.

00:53:01: Das stimmt.

00:53:02: Da gibt's einige Menschen zu denen wir Kontakt haben die da die Möglichkeit haben diese Mädchenschulen aufzubauen vor allem in einem in den Dörfern ein bisschen entfernt, aber wo sehr viele Mädchen tatsächlich Schulunterricht bekommen.

00:53:15: Und das war eine große Freude, dass ich das über meinen Kollegen im Bruno eben über die Karriere noch kennenlernen durfte und darüber haben wir auch berichtet auf unserer Webseite.

00:53:26: Ja da merkt man wieder, dass Reisen nicht nur schwarz-weiß ist und dass das Bild vor Ort dann immer mit vielen Schadierungen.

00:53:34: Auf

00:53:35: jeden Fall!

00:53:36: Du, wie geht's weiter?

00:53:38: Zum Abschluss.

00:53:39: Wie sind deine Weitoste gesagt ein neues Projekt vom Vortrag?

00:53:43: Erzählst du noch nicht

00:53:44: das wird dann wandelt

00:53:46: da raus?

00:53:47: Naja ich war schon einige mal in der Region habe mich schon in sie verliebt bin da schon ganz eingetaucht.

00:53:52: genau hab auch für nächstes Jahr schon drei Reisen geplant Dann noch eine Winterreise im nächsten Winter und dann wird es langsam interessant und da werde ich dann so in einem Jahrzeke releasesen wahrscheinlich und dann auf große Turnier damit gehen.

00:54:07: Auch sicher in Graz, in Wien wo er auch immer zuhört gibt es sich ja dann zu sehen, zu hören auf der Bühne mit neuen Geschichten.

00:54:13: Das war schon gespannt!

00:54:15: So als schönen Abschluss möchte ich gern dich zitieren.

00:54:19: Irgendwo habe ich bei dir gelesen dass du gesagt hast ich bin ein Träumer.

00:54:23: Ich glaube weiterhin fest an eine Welt die ohne Krieg existiert, ist das wahr?

00:54:29: Ich glaube es ist irgendwie schön.

00:54:30: so zum Schluss.

00:54:31: Also du bist ein unverbesserlicher Optimist und glaubst ans Gute.

00:54:36: oder nach all deinen Reisen und alles was du gesehen hast.

00:54:39: Das war ja nicht immer nur gut was du siehst.

00:54:43: Na ganz und gar nicht.

00:54:44: ich habe vieles gesehen was sehr unschön war aber ich glaube ganz ganz fest rein und es kommt einfach daher dass ich tief überzeugt bin der Mensch im Grunde gut ist.

00:54:58: Dafür werde ich oft ausgelacht für diese Meinung, wenn sie sagen ja schau mal die Nachrichten, das stimmt ja gar nicht überall nur Chaos und Leid.

00:55:08: Ich glaube jeder Mensch sehnt sich eigentlich nach Frieden, nach Gerechtigkeit.

00:55:13: aber die Umstände unserer Gesellschaft nicht diese Frieden und Gerechtigkeit, sondern die fördern das Gegenteil.

00:55:20: Die fördern Rücksichtslosigkeit!

00:55:21: Die fördern ein Ellbogen-Gesellschaft... ...die fördern eben auch Gewalt und die fördert leider auch Krieg.

00:55:26: Weil gerade der Krieg kriegt in unserer Gesellschaft so viel Fokus und man muss noch schon in den Schulbüchern unsere Kinder nimmt der Kriegshoffel Platz ein, dass schon das Gefühl entstehen kann, ja Kriege ist eh etwas Normales, hat es immer schon gegeben und ist was Menschliches.

00:55:39: Und ich glaube das eben nicht, sondern es wird gefördert und in unserem Inneren Sehnen wir uns aber nach Frieden, nach Gerechtigkeit.

00:55:47: Und wenn wir schaffen wieder mehr nach innen zu hören und uns nicht von außen ständig negativ beeinflussen zu lassen dann glaube ich sehr wohl vielleicht wird es noch ein bisschen dauern Aber ich bin ein geduldiger Mensch dass wir gemeinsam eine welt ohne kriege und ohne ausbrüttung erschaffen können.

00:56:01: und für das arbeitest du das sieht man auf allen auf so vielen ebernein dass man denkt es gibt nicht nur zwei habe gesagt sondern mehrere paskals oder mein voll schön Lieber Pascal, danke für dieses inspirierende Gespräch.

00:56:17: Das war richtig cool dass man irgendwie auch so deine Motivation gespürt hat wie du brennst für eine gute für eine positivere Welt durchreisen und durch deine vielen Aktivitäten wo du so viel beiträgst.

00:56:32: Ja und dir liebe Hörerinnen, lieber Hörern auch ein großes Dankeschön dass du bis jetzt dabei geblieben bist.

00:56:38: Und das heißt es hat dich interessiert hoffe ich!

00:56:42: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat dann wird mir auch total taugen wenn du uns eine positive Bewertung da lasst, wenn's den abonnierst und vielleicht an einen oder zwei Freunde, Freundinnen weiter empfiehlt.

00:56:54: Wenn du Fragen hast Anregungen dann schreiben wir doch ein E-Mail unter podcast atweltzeitwandern.

00:57:01: Ich verspreche, ich beantworte alle Anfragen persönlich.

00:57:06: Auf unserer Webseite weltweitwandern.com findest du dann alle Infos, Fotos von Pascal natürlich zu unseren Reisen auch mein E-Book mit Reisetipps und auch Fotografiertipps drinnen.

00:57:20: Und über den Pascal kannst Du natürlich auch informieren unter violo.at oder unter caravane-der-menschlichkeit.org.

00:57:32: Wenn du das alles vergessen hast, dann schau runter in die Shownotes.

00:57:35: da werde ich es dann noch

00:57:36: einmal

00:57:37: verlinken.

00:57:38: Vielen vielen herzlichen Dank fürs zuhören.

00:57:40: bis hoffentlich zur nächsten Folge der Christian Lade von weltweit wandern.

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