#35 - Die Bildungsrevolution im Himalaya: 30 Jahre"Friends of Lingshed" mit Greta und Petra

Shownotes

1991 war Lingshed ein abgelegenes Himalaya-Dorf ohne Schulbildung, nur nach tagelangen Fußmärschen über 5.000 Meter hohe Pässe erreichbar. Heute unterrichten dort 19 Lehrkräfte knapp 100 Schüler bis zur 10. Klasse. Christian spricht mit Greta Kostka, Petra Schinagl und Projektkoordinator Sonam Dorje über 30 Jahre Friends of Lingshed und eine Bildungsrevolution, die aus einer verrückten Idee eines Architekturstudenten entstand.

Mit dabei:

Christian: Gründer von Weltweitwandern & Friends of Lingshed

Greta Kostka: Vereinsobfrau 2003-2010

Petra Schinagl: Vereinsobfrau seit 2010

Sonam Dorje: Projektkoordinator vor Ort seit 2004

Von der Ruine zur besten Schule des Bezirks

1991 wanderte Christian mit seinem Bruder Peter nach Lingshed auf 4.000 Metern Höhe. Es gab keine Schulbildung. Als Architekturstudent plante er spontan eine Schule für seine Diplomarbeit. 1993 startete der erste Unterricht mit zwei Lehrern in einer Ruine, 1995 entstand der Verein, 1999-2000 die Solarschule. 2008 übernahm die indische Regierung die Schule - heute die beste Schule des Bezirks mit 19 Lehrern und 100 Schülern.

Die drei Säulen heute

Winterunterricht in sieben abgelegenen Dörfern, Studierendenförderung mit über 100 Patenschaften bis zum Studienabschluss, und Curriculum-Impulse wie Computerunterricht ab der 5. Klasse, Kindergarten-Lehrerinnen und Sport-Programme.

Sonam Dorje - Das Herz des Projekts

Sonam stammt selbst aus Yulchung auf 4.100 Metern. Als Kind hütete er Schafe, floh aus seinem Dorf um zu studieren und kehrte zurück, um seiner Gemeinschaft zu dienen. Seit 2004 koordiniert er als Projektkoordinator zwischen Verein, Community und Schulen. Ohne seine unermüdliche Arbeit wäre das Projekt nicht möglich.

Erfolgsgeschichten

Ehemalige Patenkinder arbeiten heute als Lehrerinnen, es gibt eine Zahnärztin, eine Bauingenieurin und viele erfolgreiche Bildungswege. Die IT-Lehrerinnen für den Computerunterricht sind ehemalige Stipendiatinnen - ein Kreislauf des Gebens und Nehmens.

Sport-Erfolge & Singela Marathon

Juni 2025: Schüler aus Lingshed holten Gold und Silber bei regionalen Meisterschaften. Nawang Tsering aus Lingshed qualifizierte sich für den Ultra-Trail du Mont-Blanc in Frankreich. Am 10. August 2025 findet der zweite Singela Marathon statt - eine Trail-Route von 17 Kilometern von Yulchung nach Lingshed.

Die neue Straße - Fluch und Segen

Die neue Straße bringt besseren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Doch traditionelle Werte gehen verloren, die Umwelt leidet. Die fünftägige Wanderung dauert jetzt acht Stunden - bald nur noch drei. Eine Herausforderung für die junge Generation, die Balance zwischen Tradition und Moderne zu finden.

Links & Infos

Friends of Lingshed: www.lingshed.org

Singela Marathon: www.singelaareamarathon.com

Ladakh-Reisen mit Weltweitwandern: www.weltweitwandern.at/asien/ladakh

Kostenloses Wander-E-Book auf www.weltweitwandern.com

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Transkript anzeigen

00:00:07: Natürlich ist jeder gekommen, weil wenn der große Gehäschler kommt muss man zuhören.

00:00:11: Sondern es ist etwas gelungen was beide Seiten, beide Kulturen bereichert.

00:00:16: When I started that time there is no education because our previous generation they don't have an education system.

00:00:25: Dreizig Jahre Friends of Linkshed Bildungsprojekt im Himalaya.

00:00:29: mit Greta und

00:00:31: Petra.

00:00:37: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern Dein Podcast über Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.

00:00:45: Ich bin Christian Lade der Gründer von Weltweit Wandern.

00:00:49: Heute nehmen wir Dich mit zu einem ganz besonderen Ort für mich aber viele Menschen.

00:00:57: keine reine Wanderdestination sondern zu einem Projekt ein Projekt aus meinem Leben und das von vielen anderen Menschen grundsätzlich verändert hat.

00:01:06: Ein Meidlestein wie man so sagt im Leben Turning Point.

00:01:11: Wir sprechen für über dreißig Jahre Friends of Linkshad und eine Bildungsrevolution, die in einem abgelegenen Himalaya-Dorf auf viertausend Meter Seehöhe ihren Anfang nahm.

00:01:26: dass bei meinem ersten Besuch, reichbar war, nur nach tagelangen Fußmärschen über zwei Fünftausend Meter hohe Bässe damals völlig ohne Strom und Straße und vor allem eben ohne jede Schulbildung.

00:01:42: Heute unterrichten dort neunzehn Lehrkräfte knapp hundert Schülerinnen bis zur zehnten Klasse in einer modern ausgestatteten Schule, die aus meiner verrückten Idee als damaliger Architekturstudent entstanden ist.

00:01:57: Was Ninzeintreiundneinzig mit zwei LehrerInnen in eine Ruine begann wurde zu einer echten Bildungsrevolution.

00:02:05: Viele der heutigen Lehrerinnern stammen aus Familien, die selbst nie Schulbildung erfahren hatten.

00:02:12: Es gibt inzwischen eine Zahnärztin, eine Bauingenieurin und viele weitere erfolgreiche Bildungskarriere mit diesem Projekt begannen.

00:02:22: Aber wir springen jetzt mitten rein.

00:02:24: Ich habe zwei spannende Gäste, die Greta Koska und die Petra Schienagel, zwei Frauen, die das Herz und die Seele von Friends of Linkshire sind.

00:02:33: Greta hat vom Jahr drei bis zum Jahr zehn die Vereinsleitung von mir übernommen und das Projekt durch entscheidende Entwicklungsjahre geführt.

00:02:43: Petra ist seit Jahrzehnten die Abfrau des Vereins und führt das Projekt heute.

00:02:49: Und jetzt stellen wir gleich ein und stellen mal die beiden vor.

00:02:52: Hallo Greta, hallo Petra, schön dass ihr da seid!

00:02:56: Hallo!

00:02:57: Ja mögt sie euch vielleicht einfach kurz selber vorstellen?

00:02:59: Ja

00:03:00: also Greta...und ich muss sagen das ist die Begeisterung für den Tag bei mir schon nünzelnfünfundachtzig begonnen hat.

00:03:07: Ich war nämlich bei einer Asienreise einmal kurz dort und als ich dann den Christen kennengelernt habe, das war glaube ich neunzehn sechsund Da hat er einen Vortrag gemacht und hat gefragt, wer vielleicht der Freiwillige sucht.

00:03:23: Freiwilliger, die mitarbeiten wollen, haben mich gleich gemeldet.

00:03:26: Und in den Sieben und neunzig bin ich dann schon auf Projekteinsatz gegangen.

00:03:31: Also die Begeisterung war schon sehr lang da und es hat sich ausgezahlt.

00:03:35: Die sieben Jahre dieses Projekt geführt.

00:03:38: Wow!

00:03:38: Du bist Lehrerin?

00:03:39: Ich war.

00:03:40: Ich bin schon im Pensionen.

00:03:41: Ja, war Lehrerin, bin auch italienische Übersetzerin Und mein Herz ist Harbert in Ladakh immer noch.

00:03:48: Wow, schön!

00:03:50: Ja?

00:03:50: Ich bin die Petra.

00:03:52: Petra Schienagli ist mein Name.

00:03:53: Ich habe ich seit dem Jahrzehnten in Graz gelebt und bin sehr verbunden mit der Stadt.

00:04:02: Auch wenn ich heute am Attersee lebe mit meiner Familie und meinen Partner und meine Tochter sind fast dreizehn Jahre alt Und für mich war es so, dass wirklich ein Plakat mein Leben tatsächlich verändert hat.

00:04:20: Also ich bin damals auf den Schlossberg gegangen und da wollte ich eigentlich in einen Lokal gehen und stand vor einem Plakat zehn Jahre Friends of Linkshed am Schlossberg.

00:04:32: Das war dann, neunzehnte November, zwei Tausendvier.

00:04:35: Dann haben wir gedacht Himalaya, boah das klingt gut!

00:04:39: Da gehe heute einfach einmal hin die Begeisterung von der ersten Sekunde an.

00:04:46: Ich bin dort hingekommen, ich hab die Menschen gesehen.

00:04:48: Es waren die Menschen, die mir begeistern und die da im Team waren ... Das war damals schon der Koordinator aus Ladak dort.

00:04:57: Und die Bilder, genau, der Sohn am Deutsche.

00:05:01: Die Bilder von dort, ich habe das gesehen, dann dachte ich, wow!

00:05:04: Ich will da einfach mitarbeiten und was tun?

00:05:06: Und ich bin wirklich zur nächsten Besprechung gegangen, ab dem Jahr zweitausendfünf.

00:05:11: Da war ich dabei mit einem Herz und das begleitet mich bis heute.

00:05:17: Gott sei Dank!

00:05:18: Manchmal macht es einfach Glück, wenn man was sieht und spürt.

00:05:21: Dann

00:05:22: weiß man, dass ist richtig hin zu dem Zeitpunkt.

00:05:26: Ja, wie seid ihr beide heute in den Tag gestartet?

00:05:29: Wir haben ja in der Vorbesprechung schon gehört, Peter.

00:05:31: Du bist gestern vom Attersee angreist und die habt sich dann getroffen.

00:05:36: aber ich mag nicht vor, wie war euer Start?

00:05:39: Hat er gestern schon angefangen?

00:05:40: Ja genau wir sind, haben uns gestern getroffen... Fotos angeschaut und alte Erinnerungen aufgefrischt.

00:05:48: Ich habe bis dreiviertel zwei in der Früh noch überlegt, wie wir euch da heute was erzählen und so.

00:05:55: Und ja dann haben wir gefrühstückt gemeinsam heute.

00:05:58: das war schön.

00:05:59: Da haben wir auch schon gedacht Mardi Joghurt damals die Jagd, die Ziegenjoghut, Schafi Joghurte.

00:06:05: es hat geschmeckt sowas halt gestern und heute.

00:06:09: Ja und für mich ist es diese besondere Art.

00:06:12: Das Projekt Arbeit ist ja nicht Arbeit Das ist dieses Eintauchen in diese Welt.

00:06:19: Der Projekteinsatz von mir war, das ist ja doch schon eine Zeit her aber immer wieder schaffe ich es gewisse Erinnerungen einfach in meinen Alltag zu integrieren auch wenn man überrollt wird von der Hektik.

00:06:31: und genau das war wieder die bewusste Entscheidung.

00:06:34: Danke Christian dass du uns heute diesen Termin ausgemacht hast weil genau deswegen bin ich echt hergegangen und habe wieder in dieses Tagebuch geblättert Nach Jahren wieder mal, was ich damals geschrieben habe und eben diese Fotos angesehen.

00:06:49: So extra treffen wir uns Kräter.

00:06:52: Ich fahre einen Tag früher hin und es ist einfach herrlich!

00:06:55: Und genau das macht das aus wo man dann einen Schritt zurück geht und ein bisschen diese Langsamkeit und diese Intensität wieder spürt und bewusst lebt

00:07:04: Es braucht oft so Termine, oder dass man dann wieder sich hinsetzt und zusammenkommt.

00:07:08: Das ist schön!

00:07:09: Ganz genau ganz genau das ist wunderschön und ich bin so froh, dass die Kräter weder mal so intensiv sowie in alten Zeiten wo wir dann stundenlang zusammensitzen und sprechen

00:07:20: Menschen zusammenbringen.

00:07:22: Ich glaube das ist ja auch ein Ziel von unserem Projekt Menschen zusammen bringen Chancen auf Augenhöhe quasi gemeinsam entwickeln.

00:07:33: Und da möchte ich es ein bisschen anfangen, dann so... meinen Part einzubringen, ich habe das Projekt ja gründen dürfen.

00:07:42: Das war am Anfang nichts Großartiges!

00:07:44: Es war eine großartige Reise mit meinem lieben Bruder Peter, mit dem wir in nineteen-einundneunzig da über den Himalaya gewandert bin.

00:07:53: und nach der vierten Wochenwanderung, dass wir waren bei der Ende des Studiums sind wir dann ins Dorf Linkshed gekommen Und du Petra aus dem gesagtes hat Klick gemacht beim Plakat Bei mir war es so das Ankommen vom Dorf Linkshed.

00:08:07: Da war ich so, wow!

00:08:08: Was ist denn da?

00:08:09: Also sowieso ein Traum, ein Bergdorf, viertausend Meter Seehöhe... Der Jankbäll der erste Bauer auf unserem Weg im Dorf, neben dem Kloster hat uns begrüßt und er gesagt, kommt's da auf meinem Feld, nehm' dem raus Ich bringe euch ein lokal gebrautes Bier.

00:08:27: Und aus dieser ersten Begegnung ist dann schon eine Freundschaft entstanden, weil der Young Pell war dann ein langjähriger Hausmeister und enger Verbündeter beim späteren Schulbau.

00:08:37: Aber das wussten wir alles noch nicht!

00:08:39: Mir hat es einfach so irrsinnig gut gefallen.

00:08:41: Ich hab da meine Diplomarbeit für Architektur über dieses Dorf geschrieben verfast geplant, habe eine Dorfschule geplant... Das war alles noch sehr theoretisch.

00:08:52: angefangen Geld zu sammeln, weil ich merkte die Hamgorker Schule.

00:08:57: Und dann haben wir im Jahr threehundneinzig mit dem Unterricht sehr, sehr einfach in einer Ruine da sind die Ziegen herum geklettert.

00:09:05: Die haben wir vom Dorf zur Verfügung gestellt bekommen.

00:09:08: noch waren zwei halbwegs Räume drin und da haben wir angefangen mit unserer Schule.

00:09:13: Und aus diesem sehr unspektakulären Anfang ist eben, wenn wir heute ganz viel reden dieses Bildungsprojekt die Bildungsrevolution entstanden.

00:09:23: Ja jetzt ihr habt es dann weiter übernommen und jetzt reden wir mal zu eurer Rolle.

00:09:28: ich war sozusagen der Gründer aber irgendwann einmal dann ist es zu groß geworden.

00:09:34: ich bin ins Berufsleben eingestiegen.

00:09:36: Ich habe dann Hilfe gebraucht.

00:09:38: Ich wollte fragen wie wurde das?

00:09:41: Sozusagen kein Baby abgegeben hast.

00:09:43: Schwierig, schwierig!

00:09:45: Also ich habe schon gesagt es ist mal ein bisschen zu viel geworden und das ist auch so ganz spannend wenn ich jetzt schaue auf mein Leben.

00:09:52: wir haben noch weitere Vereine gegründet.

00:09:55: Ich bin immer so in der Rolle des Spaters, des Gründers Und dann werden die Sachen groß und dann wird es mir oft ein bisschen zu viel, das ist ja bei den anderen.

00:10:05: Man braucht andere Menschen, die mitmachen.

00:10:08: und so ein großes Glück, dass wir uns einmal gefunden haben, Greta, oder?

00:10:13: Ja, ich sage mal für mich war schon eine Riesenherausforderung.

00:10:17: Es ist nicht so einfach was Größeres zu übernehmen und es ist auch etwas will man eigentlich dort.

00:10:23: und am Anfang war's so, dass Wir und unsere Sponsoren eher so gesagt haben, ja das ist was Karitatives.

00:10:29: Wir wollen den Menschen helfen aber eigentlich ist ja ganz etwas anderes.

00:10:34: Auch die Ladakis selber haben gesagt oh wir sind so poa und so weiter.

00:10:38: Das ist es ja nicht weil wir sind ja partnerschaftlich und das hat sich aber erst entwickelt.

00:10:44: Es war auch so.

00:10:45: die Mönche haben auch einerseits sehr geholfen weil der Dacke sehr geprägt von diesem buddhistischen Mönchsleben und auch die haben gesagt Die haben ja diese Autorität noch und dieses Vortalsystem ist ja auch noch nicht weg.

00:10:58: Es war nicht einfach so was Partnerschaftliches auf Augenhöhe zu installieren, am Anfang waren wir selber in Richtung Wir wollen was Gutes tun!

00:11:09: Und das geht immer zusammenarbeit und es hat dann auch geklappt.

00:11:12: Es hat lange dauert viele Dorfversammlungen und ein Mönchenhocher Lama Unser Freund Gesche Navang-Chankjub, der hat einerseits zwar diese Autorität verkörpert also was uns nicht so getaugt hat aber andererseits hat er da Versammlungen einberufen.

00:11:29: Natürlich ist es jeder gekommen weil wenn der große Gesche la kommt muss man zuhören und da hat er dann auch immer gesagt Bildung ist wichtig Bildung is wichtig Schicksale Kinder in die Schule Nichts um Ziegenhütten Besse in die schule.

00:11:41: Und so hat er uns auch geholfen.

00:11:44: Also IPTC spannend gefunden, man denkt sich ja so.

00:11:46: Man kommt da hin bei uns gibt es eine Schule, man sieht dann ein bisschen.

00:11:51: das wäre doch wichtig.

00:11:52: die Zeiten sind auch.

00:11:53: damals hat sich so Umbrüche haben sich angekündigt aber dass wir zuerst einmal Bauern erklären muss, dass es einen Sinn hat ihre Kinder nicht zum Ziegenhüten oder als billige Arbeitskräfte zu verwenden sondern das ist sehr sinnvoll.

00:12:09: Eine Schule zu haben muss man erst einmal.

00:12:11: wir da Jahre gebraucht also wir dann auch so mit Tricks gearbeitet wie gratis Mahlzeiten und so weiter.

00:12:19: Also dass man wirklich die Kinder in die Schule bringt oder?

00:12:21: Es war am Anfang dieses Partnerschaftliche mit dem Dorf ein gemeinsames Projekt ohne zwang dass man mal Werbung dafür macht, dass eine Schule für was gut ist.

00:12:32: Für mich wäre dann auch noch etwas, was mich an dem Projekt so fasziniert hat war eben genau diese Einstellung das diese Zusammenarbeit auch spürbar war.

00:12:42: Für ich war immer das Schlimmste wenn irgendwelche Europäer sagen ja wir machen dieses oder jenes Projekt und da wird dieses oder je gebaut.

00:12:51: Nein hier war es umgekehrt sagen immer die Menschen, was sie brauchen.

00:12:56: Und eben unser Koordinator der Sohn am Deutsche kennt die Menschen.

00:13:01: Der ist vernetzt und wird geschätzt und weiß, was benötigt wird.

00:13:06: Nichts anderes tun wir.

00:13:08: Wir können Ideen haben.

00:13:09: Das bringt alles nichts, wenn die nicht davon überzeugt sind.

00:13:14: Es war praktisch die Wichtigkeit zu erkennen der Bildung und dann aber auch noch, dass man da wirklich dran bleibt.

00:13:26: Und das nicht einfach nur kurz so gesehen wird sondern, dass es wirklich wächst.

00:13:31: Das war eben das Schöne.

00:13:33: Es war danach für mich als ich später dazugekommen bin schwierig weil ja schon so viel entstanden ist.

00:13:39: Weil ich mir gedacht habe, na wie kann ich da mit jetzt?

00:13:43: Gibt's ja so eine lange Vorgeschichte!

00:13:44: Aber das war ihm so wichtig mit diesem Austausch ganz toll möglich und ich finde das ist eines der wichtigsten Dinge, nicht zu wissen was gut ist sondern zu fragen oder zuzuhören.

00:13:59: Also ich glaube es ist ein bisschen wenn man so will vielleicht unser Erfolgsgeheimnis.

00:14:05: Das war mir auch schon wichtig und ihr habt es dann übernommen, besser strukturiert.

00:14:10: Dass man nicht hinkommt und sagt wir sind die großen weißen Menschen aus dem Westen.

00:14:15: Ich würde mich darüber treiben und wissen was für euch gut ist sondern dass man wirklich hingeht... Jahre lang, wir haben dann schon ein bisschen angefangen mit der Schule.

00:14:25: Aber viel Zeit war einfach mit Diskussionen und teilweise natürlich auch so dass man schaut da hat es einen Bürgermeister gegeben Goba ist ja der Tasche weiß ich nicht wie der hat dann immer Sachen versprochen, dann sind wir wieder weg geworden und nächstes Jahr ist nichts passiert.

00:14:42: Also dass man dann auch sagt, man ist irgendwann einmal auch ungehalten oder sagt Hallo da werden wir jetzt irgendwie ausgebremt.

00:14:49: also so ein Annäher an einer anderen Kultur was aber nicht immer nur so friedlich und lieb ist sondern das man wirklich miteinander diskutiert.

00:14:59: jeder hat seine Vorstellungen manchmal reibt es auch Aber ich glaube gerade dieser Prozess, der es gibt uns jetzt seit über dreißig Jahren.

00:15:08: Das war ein Volksgeheimnis!

00:15:10: Ich war ja viel in Ladakh da wir gesehen so gibt's NGOs die stellen ein riesiges Gebäude irgendwo hin.

00:15:16: zwei oder drei Jahre später sind sie weg und dann ist das eine Ruine.

00:15:19: also wir haben glaube anders angefangen mit dem Inhalt, mit dem Intensiven und gleich mal geschaut dass man Leute haben die auf unserer Seite sind wie der Sohn am Dortscher oder der Young Pell Genau.

00:15:33: Ich

00:15:34: würde nur sagen, was auch so schön war, ich habe mir ja sehr viel gelernt von Ihnen.

00:15:38: Voll!

00:15:38: Dass man einfach zusammensitzt in einer Rauchkugel, dass man da einen Butterteck kriegt, dass wir einfach warten können... Dass man sieht, dass zufriedenheit sein kann wenn man nicht soviel hat.

00:15:49: natürlich gibt es ein Dach Eifersucht und Neid und das gibt's alles wie bei uns.

00:15:55: Aber doch, dass mit dieser Aufmerksamkeit die Schaden so an, so ins Gesicht, so richtig die Augen.

00:16:03: Also, wir sind immer ganz anders geworden.

00:16:05: Wie achtsam diese Menschen sind?

00:16:08: Oder bei den kleinen Kindern mit dem Teilen.

00:16:10: Du gibst ihm ein Zugel und das Erste, was das kleine Kind macht, es streckt die Hand aus und gibt es dem Nächsten.

00:16:20: Diese Menschen sind wirklich gewohnt zu teilen!

00:16:23: Natürlich, eine Jahrhunderte lange auf engem Raum zu leben ist klar ohne Teile kannst du nicht überleben ist halt bei uns schon sehr verwunderlich, dass so was gibt.

00:16:34: Da auch schön!

00:16:35: Das beschreiben wir vielleicht ein bisschen wo dieses Dorf liegt weil es ist ja... Es ist dort so wie Tibet.

00:16:41: Es liegt zwar nicht in Tibet sondern in Nordindien.

00:16:44: Es ist sehr trocken In diesem Dorf auf viertausend Meter gibt's ja ganz wenig Holz und die Winter sind wirklich lange.

00:16:52: Und im Winter ist das Dorf völlig von der Außenwelt Auch heute noch wenn es wie Schnee liegt dann kommt man dort nicht hin wenn es jetzt eine Straße gibt, das heißt quasi sind wirklich harte Bedingungen.

00:17:04: Sehr isoliert dieses Dorf.

00:17:10: Ja und da glaube ich du sagst sehr richtig dass man quasi voneinander lernt, dass wir nicht Leute sind die sagen also wir haben schon gewusst Schulbildung ist etwas was wichtig ist, das haben wir gesehen durch unsere westliche Welt aber wir haben ganz viel von denen dort gelernt.

00:17:28: denke mir ja

00:17:30: Genau, also das ist eines der Dinge wo ich unendlich dankbar bin.

00:17:33: Ich bin ja damals in meinem damaligen marketing job wollte einfach was Sozialwichtiges machen und Das Projekt hat mich sozusagen gefunden.

00:17:47: und da sind aber genau die Themen Aktuell geworden Die wirklich wesentlich und wichtig im Leben sind dieses intensive befassende Dankbarkeit etwas nicht als selbstverständlich anzunehmen.

00:18:01: Also wie ich die Kinder dort erlebt habe, wie dankbar die in der Schule sitzen, wenn man denkt das ist so ein Unterschied zu unseren Kindern, es ist nicht selbstverständig sie sind dankbar dass sie in die Schule gehen dürfen und sie verkörpern das auch.

00:18:15: und diese Lebensfreude.

00:18:17: also für mich war einfach dieses Kageleben was dort ist aber gleichzeitig ja stolz auf die Kultur Selbstständigkeit, die ist ja überhaupt nicht arm.

00:18:31: Die sind so reich in ihrem Schatz mit dieser Geschichte, mit der Tradition umzugehen und trotzdem natürlich jetzt die ganzen modernen Dinge genauso mittragen.

00:18:45: Und für mich war da wirklich das Schlüssel die Bildung.

00:18:48: Sonst kann man diese Dinge nicht gut verbinden.

00:18:53: Ich bin sehr dankbar dafür.

00:18:55: ganz viele kleine Dinge da in der täglichen Einstellung, wie man mit Dingen umgeht.

00:19:00: Wie man diskutiert, wie Man achtsam umgeht mit Dingen und auch die Dinge annimmt wenn einmal was ganz anders wird als geplant.

00:19:12: wir haben immer unsere Pläne gehabt sowohl zeitlich als auch von den Ideen.

00:19:16: nein es gibt auch andere Wege, die zum Ziel führen und im Gegenteil das ist jetzt nicht so wo wir sagen naja das hat man jetzt anders gemacht.

00:19:24: Das war eine Alternative?

00:19:26: Nein!

00:19:27: Auch ein alternativer Weg kann

00:19:29: viel

00:19:30: besseres Ergebnis bringen und es ist gut so dass es so ist wie es ist und das ist für uns sehr sehr schwer anzunehmen gerade für mich weil ich so ein strukturierter Mensch

00:19:39: bin.

00:19:40: Es ist so wunderschön wenn man sich einmal auf das einlässt Dinge entstehen lässt und das habe ich wirklich gelernt.

00:19:47: Und ich bin den Menschen sehr dankbar, dass sie mir das so gezeigt haben.

00:19:51: Das glaube ich wirklich.

00:19:52: unsere drei Jahrzehnte Projektarbeit ist wirklich eine Reise von Zusammenkommen von Kulturen oder also wo wir ganz viel lernen durften, wo dann schon was tolles entstanden ist miteinander.

00:20:06: aber es ist jetzt nicht unser Projekt vom westlichen Standpunkt, sondern es ist etwas gelungen was eigentlich beide Seiten, beide Kulturen bereichert.

00:20:17: Es ist ja zu theatralisch gesprochen aber ich möchte es auch in besseren anschaulichen Bildern am Anfang wenn wir kommen sind, sind so Kinder kommen und gesagt was ich gebe uns an Pein?

00:20:29: Gib uns Geld, gib uns Zucker!

00:20:31: Wir sind so arm.

00:20:32: Und jetzt nach dreißig Jahren, ich war ja heuer im Frühsommer dort für die für die Dreißig-Jahresfeier habe nur Leute gesehen.

00:20:42: Ja wir haben jetzt einen super Job und es geht gut.

00:20:46: also so dieser Stolz auf die eigene Kultur der in seiner Umbruchphase oft ein bisschen geschüttelt worden ist.

00:20:54: Wir sind so rückständig und arm von dem her habe ich nichts mehr dort erlebt.

00:21:00: Das Leben ist nach wie vor sehr herausfordernd, aber es gibt dann total großen Stolz auf die Kultur.

00:21:06: Wie erlebt ihr das?

00:21:08: Ja also das habe ich auch so erlebt... Diese Lehrerinnen, ich kann zum Beispiel von einer Lehrerin sprechen.

00:21:16: Die war Schülerin die hat ein Peich gehabt im Leben.

00:21:19: Sie hatte einen Buckel also so eine Virusanvergrümung und sie ist so still gewesen und wir sind drauf gekommen dass sie irrsinnig intelligent ist und schlau und wir haben sie gefördert das Detainless Joral Und die haben wir dann nach Txamu geschickt.

00:21:35: Das ist eine Stadt, wo man was auch uniegibter Gute.

00:21:38: Die wurde Lehrerin und ist wieder zurückgekehrt in ihr Dorf Juhltschung ganz in der Nähe von Linckstedt, auch in dieser Hochgebirgswüste dort Und die ist laut, die ist lustig.

00:21:48: Die schreibt mir WhatsApps, schickt Videos von ihren kleinen Schülern und die hat sich vollkommen verändert und ist richtig glücklich!

00:21:57: Ja das ist so eine meiner besten Freundinnen inzwischen, meine latakischen Freundinnen.

00:22:02: Voll schön ja.

00:22:04: Und für mich ist es auch so dass ich als eines der wichtigsten Dinge sehe auch diesen Bezug.

00:22:11: Das ist ja glaube ich auch eines dieser Erfolgskonzepte.

00:22:15: Wir sind da wirklich, wir haben diese persönlichen Kontakte.

00:22:19: Und es ist etwas anderes ... weil man damit viel mehr Verbindlichkeit hat.

00:22:26: Weil wir vielleicht später noch dazukommen, wie wir dann diese Selbstständigkeit gefördert haben, weil man dann ganz ein mehr viel besser dahinter steht und das ganz anders.

00:22:36: Ich vergleiche das immer mit Kindern, wenn sie klein sind Muss man ihnen Wurzeln geben, aber wenn sie älter werden muss man ihnen Flügeln geben.

00:22:46: Und ich glaube das ist das Wichtige.

00:22:48: diese unsere Werte und unsere Grundwerte sind immer noch dieselben.

00:22:52: also dieses Kooperation auf Augenhöhe die Chancengleichheit die uns wichtig ist die Bildung Aber in einer Freiheit des zu gestalten und es hat aber viel mehr Verbindlichkeit und dass wird viel eher gelebt und es bleibt auch als er nicht aufgesetzt ist sondern dieser verantwortungsvolle Umgang mit etwas, was man selbst gestalten darf.

00:23:15: Ich glaube das ist sehr wichtig.

00:23:20: Gehen wir vielleicht ein bisschen auch in die Zeitachse, dass man es für die Hörerinnen besser anordnen kann.

00:23:27: Wir haben schon erzählt, ich habe dieses Dorf entdeckt mit meinem Bruder und wir haben dann gestartet mit ersten Spendensammlungen ganz im Abbruchhaus wo uns Räume zur Verfügung gestellt worden sind und es ist dann mit euch gemeinsam gewachsen.

00:23:44: Es gab quasi die Friends of Linkshad, ein Verein den wir dann gemeinsam gegründet haben hier in Österreich und jedes Jahr Projektbesuche war's ja dort auch unterwegs beide.

00:23:56: du warst sehr lang Greta, du warst dann einmal gemeinsam dort.

00:24:01: Wie waren das für euch als Westlerinnen die dort angekommen sind?

00:24:06: Schon sehr herausfordernd!

00:24:09: Man muss sich vorstellen da gab es ja noch keine Straße.

00:24:11: also fünf Tage und fünf Nächte zählt.

00:24:13: aufstellen in der Hochgebungswüsse waschen im Fluss Zelt abbauen, einfach reißen die Flüsse überqueren ohne Brücke.

00:24:23: Wie geht es von Stein zu Steinhupfen?

00:24:26: Unglaublich mal!

00:24:27: Naja gut jetzt bin ich schon älter, damals war ja noch Vita aber das ist die Herausforderung gewesen an die Trockenheit und die Müdigkeit Fünftausend Meter halb Pässe überqueren, fünf Tage lang und dann endlich im Dorf.

00:24:42: Und wie sind die Leute?

00:24:44: Was machen wir da?

00:24:44: Also es war schon ...

00:24:46: Und in diesem Dorf leben so rund tausend Leute?

00:24:49: Ja

00:24:49: genau!

00:24:51: Großes Dorf, dann halt sehr viel Ehrfurcht vor den Mönchen.

00:24:54: das große Kloster und dann wir als Lehrerinnen ... Sie waren aus dem Jahr nineteen siebenundneinzig, wir haben gesagt mit zwei Frauen dort Peter Weiland und Claudio Jost.

00:25:05: Und wir drei haben halt dann mal geschaut, was machen wir?

00:25:08: Und da komme ich jetzt zu den Dorfversammlungen weil alles das, was wir besprochen haben ist ja in einer Riesentorffersammlung passiert.

00:25:17: Da gab es so einen zusammengezimmerten Pult wo dann der Redner stand, der Redener konnte seinen Lehrer oder ich oder die Petra wäre auch immer ein Mönch.

00:25:27: Und dann saß da, also es war wirklich Demokratie in Rheinkultur.

00:25:31: Kinder, alte, junge Frauen, Mönche und die haben zugehört.

00:25:37: Dann haben wir halt geredet.

00:25:38: aber was wird da gereden?

00:25:40: Wurde mitgeschrieben keine Ahnung!

00:25:42: Wurden gut übersetzt?

00:25:43: Keine Ahnung.

00:25:43: Also das ist auch eine Herausforderung gewesen.

00:25:46: Da Versammlungen... undengedauert.

00:25:50: Wie war das für dich?

00:25:51: Du kennst ja das, gell Christian!

00:25:52: Also ich bin natürlich ein ungeduldiger Mensch.

00:25:55: auch heute noch möchte gern dass was passiert, dass es weitergeht.

00:25:59: Das war für mich eine große Schule weil das dann oft über ein Jahr geht Und du hast das Gefühl im nächsten Jahr Oh Gott oh Gott.

00:26:06: alles was wir besprochen haben ist da eigentlich gar nicht umgesetzt aber dann doch also Es war schon so Ein jahrelanger Prozess wo man's gedacht hat Was machen wir denn da irgendwie?

00:26:19: Aber, dreißig Jahre später mit strahlenden Augen von Lehrerinnen einer großen Schule müssen wir noch erzählen.

00:26:28: Die ist ja nicht mehr nur unsere Schule, die ist ja von der Regierung inzwischen übernommen aber das hat schon was gebraucht wenn Leute reden.

00:26:36: Aber man muss natürlich dran bleiben und oft werden auch wie gesagt von diesem Bürgermeister Da hat es angegeben, die hat nur groß geredet.

00:26:45: Das muss man natürlich dann

00:26:46: alberreißen.".

00:26:48: Genau also für mich waren da noch zwei Dinge, die auch noch so befremdlich waren.

00:26:53: Einerseits wird er wirklich diskutiert und ich habe das ganz toll gefunden, dass auch Kinder mit dabei sitzen dürfen, dass sie einfach lernen ihre Meinung zu äußern.

00:27:03: Die haben dann wirklich aufgestanden und haben praktisch das aufgesagt praktisch allen Blicken ausgesetzt gewesen.

00:27:12: Aber ich finde es so toll und so mutig, schon so früh das zu schärfen.

00:27:18: Zu den Frauen komme ich dann extra noch.

00:27:19: Und die zweite was für mich ganz schräg eine Kombination war ... Sie haben dann wenn alles geklappt hat, haben sie dann unbedingt ein Schriftstück aufgesetzt wo alle unterschreiben.

00:27:31: Dann gibt's einen Siegel und einen Award oder irgendein Ding.

00:27:36: Es hat dann einen hochoffiziellen Charakter und ganz formal.

00:27:40: Es ist ihnen so wichtig, das ist dann wieder das andere Extrem wo wirklich alle unterschreiben und wo es dann so wirklich ganz sperrig ausgedrückt wird.

00:27:49: aber das war ihnen wichtig Und das muss man auch berücksichtigen.

00:27:53: Dass man dann nicht nur, wenn jetzt da in meinem Wählverkehr, auch wenn das modern ist mit dem Sonam zwischendurch für so wichtige Dinge, muss es alles ganz formal formuliert sein und ein Ansuchen oder eine Bestätigung, das muss alles verschriftlich sein.

00:28:10: Und

00:28:10: Urkunden sind das wichtig, indem man sich an die Wand trägt?

00:28:13: Gott

00:28:13: sei Dank!

00:28:13: Das kommt dann noch später wo wir das auch bei unserer Feier gemacht haben und sie auch bedankt haben.

00:28:20: Urkunde, das ist so wichtig.

00:28:22: Ja es ist schon spannend wenn man dann lernt sich so auf die anderen mit den sozusagen Mitteln der anderen Kultur bin ich mir nicht sicher.

00:28:30: ein bisschen.

00:28:30: was Britisches wird dort auch drinnen sein Indien war ja lang quasi britisch beeinflusst wird schon auch drinnen sein.

00:28:39: Dieses formale hierarchische System, aber doch quasi wo jeder zu Wort kommt, wo er fühlt die Frauen, finde ich ja spannend.

00:28:48: Bis heute eine Studentin, eine Schülerin von der Schule hat das ganze fest moderiert.

00:28:55: Das war so ein fünftsechzehnjährige junge Frau, hat selbstbewusst, hat das Ganze fest.

00:29:02: die dreißig Jahresfeier wie dort war im Juni Und auch geplant, die Schüler.

00:29:09: Also das ist schon spannend dass die da... Auch gerade Frauen denken es in Indien sind ja ein bisschen unterdrückt.

00:29:15: aber nein!

00:29:16: In dieser Schule sind's die Frauen, die so stark sind.

00:29:20: Das habt ihr eher schon erlebt

00:29:22: oder?

00:29:22: Ja Petra wollte über die Frauen sagen was sag du.

00:29:25: Das ist

00:29:25: für mich wirklich so beeindruckend gewesen weil wie immer sagen Emanzipiert und man also wir können uns so viel von den ladackischen Frauen abschauen als er was mit wird fasziniert hat, war der Zusammenhalt.

00:29:38: Das ist wirklich eine Form von Zusammenhalt untereinander – also da gibt es nicht, sage ich jetzt diesen ticken Krieg!

00:29:46: Dann gibt es diesen Zusammenhalt zwischen den Generationen und mir hat das so fasziniert dass wirklich von der ganz jungen Frau bis zur Ur-Oma alle gemeinsam sind und auch sprechen und auch voneinander lernen und sich zuhören.

00:30:05: Das ist sehr, also kooperativ.

00:30:07: Die haben ja auch ganz viele Verantwortung dort und die organisieren ganz viel dort.

00:30:10: die Frauen weil ja da wird glaube ich die Greta dann noch was erzählen weil die Männer da nicht immer so präsent sind.

00:30:16: Und das was aber dann das Schönste ist, sie haben aber auch soviel Spaß miteinander.

00:30:21: Also ich zum Beispiel habe immer getanzt dort mit den Frauen wenn man uns.

00:30:26: Es konnten ja nicht alle Englisch, ich hab immer getanzt und es war aber immer wichtig.

00:30:31: Sie haben mit ihren Besprechungen etwas getan und sie haben dann getanzt – diese Lebensfreude!

00:30:36: Und ich glaube das ist das wo wir uns wirklich was abschneiden sollten.

00:30:41: Nicht mit Krampf und Gewalt irgendwas zu tun sondern mit einer Begeisterung und dann geht's ganz leicht und gut

00:30:47: Er kriegt gerade Gänsehaut, weil es ist wirklich ... Das kann man echt lernen für unsere Meetings.

00:30:52: In Linkshad gibt's immer was Gutes zum Essen nachher und das wird immer getanzt!

00:30:57: Sollten wir auch machen.

00:30:58: Also nach dem Podcast gehen wir kurz herunter essen und dann tanzen.

00:31:02: Dann tanzen, ja auf der Straße.

00:31:04: Die Frauen kann ich noch sagen, die machen sehr viel.

00:31:07: Ich sage mit Fragezeichen wo sind die Männer?

00:31:10: Aber die Frauen sind auf den Feldern, die Frauen betreuen diese Wasser, diese Bewässerungskanäle, die es da umgibt weil sie nicht regnet.

00:31:18: das wird alles so mit Schmelzwasser bewässert Und die Frauen machen eigentlich alles mit Tieren unterwegs und so weiter.

00:31:26: Und die Männer sind entweder auf der Jagdweide oben, der Hochweide oder in der Stadt oder als Guides oder bei Militär oder auf Handels.

00:31:36: Aber das macht nichts!

00:31:36: Die Frauen checken das

00:31:38: super!

00:31:39: Ich glaube es war schon.

00:31:40: wenn ich so ein bisschen analysiere Man braucht ja doch auch Geld.

00:31:45: Es gibt Seife zum Waschen, die Kinder brauchen Schulbücher... es gibt viele Dinge und die Männer müssen dann rausgehen irgendwelche Jobs machen ob das jetzt bei Militär oder als Transportarbeiter ist.

00:32:00: so kommt halt Geld rein und da sind sie viel oft unterwegs und fehlen unter Anführungszeichen Und die ganze Gesellschaft wird im Sommer wenn die Männer dann unterwegs sind Vielfach von den Frauen getragen ist, ändert sich aber jetzt.

00:32:15: Weil es gibt ja die Jobs für die Frauen, die eigentlich oft in der Schule, muss ich sagen, erlebt mir auch bei uns in der Gesellschaft das Frauen eigentlich von der Bildung her, das oft besser machen.

00:32:27: und in Ladak ist das voll extrem.

00:32:28: also die Mädels, die zahlen da voll an wenn man so auf Österreichisch sagt oder?

00:32:34: Genau Ja, was wollen wir noch?

00:32:37: Ich hab einiges noch vergetet.

00:32:38: Nach von der Geschichte glaube ich, dass man ein bisschen so historisch schaut das ist ja nett Habe ich schon gesagt, unsere Schule.

00:32:46: Es ist inzwischen... Das war uns ganz am wichtig!

00:32:48: Wir wollten keine elitäre Privatschule dort eröffnen sondern haben immer mit der Regierung geredet und waren dann auch so ein bisschen ein Stackel.

00:32:58: Wir haben dann gehört dass quasi die indische Regierung oder laudakische Regierung es dann so erzählt hat.

00:33:04: Haben uns Freunde erzählt?

00:33:06: Die Westler können durch das Schul bauen wir müssen da jetzt auch was machen.

00:33:10: also es war schon so eine Art der dazu geführt hat, dass die Regierung dort ordentlich investiert hat dann in den Jahren drauf.

00:33:19: Das ist für uns auch so ein Meilenstein, würde ich sagen.

00:33:21: Also das ist ganz wichtig deiner Anstoß, den wir gegeben haben.

00:33:25: Denn während wir da unsere Solarschule, die war schon fertig, haben wir dann auch gesehen am anderen Hügel drüben nur getrennt durch einen kleinen Bach.

00:33:33: Da wird auch gebaut und es war genau das was du sagst.

00:33:36: Die Regierung hat gesagt ja hey wenn die Ausländer da eigentlich werden ist unsere Aufgabe, unsere Aufgabe her.

00:33:42: Und ja, das ist ein wunderbares Große Schulgebäude errichtet worden mit Nebengebäuden.

00:33:49: Was ist jetzt mit unserer Solarschule?

00:33:51: Die steht deswegen aber sicher nicht leer im Gegenteil, die es integriert.

00:33:55: Das sind jetzt Computerräume, die wird vielfältigst genutzt.

00:33:58: Also unsere Schule hat den Anstoß gegeben, dieser ganz wichtige für uns einen wichtigen Schritt

00:34:04: gewesen.

00:34:04: Ein bisschen Initialzündung, voll cool!

00:34:07: Und ich glaube, Greta, diese Geschichte wie das früher war, das war ja dieses wirklich abgelegene Dorf.

00:34:13: Das war auch für Lehrer nicht so attraktiv und da hat Friends of Linkshed einen sehr wichtigen Meilenstein gemacht.

00:34:20: Vielleicht möchtest du da erzählen?

00:34:22: Weil das einfach deins...

00:34:23: Das war in meiner Zeit... ...eine Zeit

00:34:25: war.

00:34:26: Also in meinerzeit war es so, es gab zwei Projekte.

00:34:29: also das eine war das Pattenkinderprojekt.

00:34:32: wir haben Pattenkindern nach Leges schickt Ich erzähle gleich warum.

00:34:35: Und dann war das eben das Schulprojekt.

00:34:37: Wir bauen diese Schule, weil sie wollten ja die Schule.

00:34:39: Der Extra-Manns sind Siebenundneinzig beim ersten Expeditionen.

00:34:44: Weil meine erste Expedition zur gefragt musste.

00:34:47: Ja!

00:34:47: Wollte die Schule?

00:34:48: Ja!

00:34:49: So, es gab zwei Schulen und nicht zwei Schulen.

00:34:52: Es gab zwei Bereiche aber irgendwie war das... Wir wurden ja keine Wiederkristian.

00:34:57: schon gesagt dass keine Privatschule.

00:34:59: Wir wollen ja auch dort die Kinder wegführen von Linkshed in die Stadt Aber es gab halt keine gute Schule.

00:35:07: Und da haben wir eben etwas gemacht.

00:35:09: Das ist wie du sagen auch ein ganz wichtiger Teil.

00:35:12: den nicht sehr begeisterten Regierungslehrern, die sind immer weg.

00:35:16: Die waren oft nicht da, das ist ja dort so einsam, es ist so unwirtlich.

00:35:23: Denen haben wir ein bisschen ihr Gehalt aufgebessert damit sie bleiben, damit wir sie halten und wir haben zusätzlich noch zwei Privatlehrer dazu gegeben, die waren auch mühsam zu finden.

00:35:32: aber wir haben's geschafft Und es waren dann mehr Lehrer und die Schule wurde immer besser, besser.

00:35:39: Am Anfang waren es nur fünf Klassen, dann waren es acht Klassen und jetzt sind schon zehn Klassen.

00:35:42: Das ist eine sehr gute Schule, die sogar schon Preise gewonnen hat.

00:35:46: Ob das in der Solar-Schule stattgefunden hat oder im anderen hügelbefindlichen Schule ist egal.

00:35:51: Es war die Schule und wir haben nie eine Privatschule gründen wollen.

00:35:55: Das wurde oft missverstanden.

00:35:56: Ah!

00:35:57: Ich habe mich nach einer Tag gebaut zur Privatsschule.

00:36:00: Nein, wir haben die Regierungsschulen unterstützt und gestärkt.

00:36:04: und den als Stachel sozusagen ein großes Schulbauprojekt ausgelöst, weil die haben dann gesagt wenn die Ausländer das schaffen, dann müssen wir es auch schaffen quasi.

00:36:16: Und wie gesagt dieses beste Schule des Bezirks was da war schon so ein Ein Zeichen, dass das wirklich gut funktioniert hat.

00:36:26: Genau die haben wir da einen diesen wichtigen Awards, den Ladak ist so wichtig und sie haben diesen Best School Award bekommen und das ist wirklich was Außergewöhnliches und

00:36:38: wo

00:36:39: ganz viel dahinter steht.

00:36:40: und es waren ja auch noch andere Dinge.

00:36:43: jetzt wollte ich Christian fragen Die Schule, die du ja als Architekt sozusagen gebaut hast.

00:36:49: Wie war das für dich?

00:36:50: Dass es jetzt ein Bildungsprojekt ist?

00:36:52: Das ist eine Erweiterung!

00:36:54: Ist es für dich schwierig dass du da jetzt sagst okay sie sind nicht nur mehr in der Schule sondern kannst du das auch als großes sehen dass es jetzt einfach mehr ist als das Gebäude?

00:37:06: Naja, überhaupt nicht.

00:37:07: Also ich bin natürlich stolz als Gründer und ein bisschen sehe ja unsere Solarschule in der Mitte von diesem großen Gebäuden.

00:37:17: Das ist so ein bisschen das Logo.

00:37:18: Sie sagen ja noch, das Schild gibt es noch immer Linkshads Solar School.

00:37:22: Das ist da ein bisschen der Überbegriff von allen was entstanden ist.

00:37:27: also den Samen für etwas größeres gesetzt zu haben finde Total schön, vor allem auch so die Argumente von kritischen Spenderinnen.

00:37:39: Wenn man denen Bildung gibt dann laufen sie alle davon und das Dorf wird entvölkert!

00:37:45: Überhaupt nicht, wir haben jetzt neunzehn Lehrerinnen und noch einmal zehn Leute die dafür sind der nahezuständig sein.

00:37:52: Das sind fast alles Schülerinnen von unserem Projekt, die dort arbeiten.

00:37:57: also wenn man... ich merke das auch in der Flüchtlingskrise Wenn es im Land, wenn es im Dorf gute Chancen gibt, wenn man ein gutes Leben hat.

00:38:07: Der Mensch geht nicht so gern weg von seiner Heimat Und die sind alle wieder zurückkommen oder viele.

00:38:14: Das war ja am Anfang gut und wichtig.

00:38:17: Wir haben ja wirklich kleine Kinder in Familien weg, weil sie das so älternden wollten zum Beispiel zum Leihansklapp-Hosteln in Tarnatinlee und dann in die Privatschulen.

00:38:28: Und es ist einfach jetzt nicht mehr notwendig, kleine Kinder wegzubringen, weil die Schule so gut ist wenn sie größer sind natürlich schon dann in die Stadt und weiter zu ohne oder so wer halt will.

00:38:39: Aber das ist auch eine glaube ich ganz große Rummelschaft, dass wir gesagt haben wir sind jetzt kein Baden-Kinder da, Solarschule da sondern ein Bildungsprojekt.

00:38:50: Also das war so eine Anfangsschicht, dass man es hat noch die Schule nicht geben und dass wir Kinder quasi in einer Ausbildung in die Hauptstadt geschickt haben.

00:38:58: Das sind viele von denen sind jetzt Lehrer.

00:39:00: Das war so die Initialzündung.

00:39:02: an der Stelle möchte ich ein bisschen den Einschub ankündigen.

00:39:07: Wir reden dann nachher gleich weiter.

00:39:08: wie habe ich im Juni-Zweißen-Zwanzig vor Ort war?

00:39:13: Habe mit unserem Projektkoordinator gesprochen mit dem Sonam Dorje, der ja ganz viel treten der ganz viel eine wichtige Rolle hat, die auch schon mehrmals bei uns in Graz war.

00:39:26: hier so jemandem braucht man.

00:39:28: Wir sind ja weit weg wir kommen dann immer wieder für ein paar Wochen aber wir haben wirklich jemanden vor Ort und den lassen wir jetzt zu Wort kommen!

00:39:46: Ich habe jetzt denn So nahm Deutsche da, unseren Projektkoordinator-Projektbetreuer eigentlich dem Herz unseres Projektes.

00:39:56: Friends of Linkshed SolarSchule LinkShed und wir werden jetzt wieder auf Englisch schwenken Weil Sonam ist ein langjähriger Freund und Wegbegleiter.

00:40:09: Ja, mein Name ist

00:40:28: Sonam Dorje.

00:40:29: Ich bin nur in einer kleinen Stadt von Himalaya geboren.

00:40:35: Nach meiner Vollentwicklung kam ich zurück zur Nähe des Landes für Social Work.

00:40:43: Dann war ich etwa sechs Jahre alt.

00:40:58: In den vergangenen Jahren, dass Christian Halare und die Mitglieder der Linkshade mich als Projektkoordinator der Link-Shed Austria verabschiedet haben, um das Projekt zur Entwicklung der Bildung in Linkshäde zu monitorieren.

00:41:22: So du sagst, du kommst zurück zu deinem native Ort.

00:41:25: Du bist aus Yulchung und es ist eine kleine Stadt.

00:41:28: Dein native Ort ist diese Region.

00:41:30: Es nennt sich Transsingular-Region mit der Village of Linkshed.

00:41:35: Ja,

00:41:36: das ist eine kleine Stadt von Yulchung.

00:41:38: Das heißt exactly Linxit-Irya-Villages.

00:41:42: Wir können sagen Linx it Irya Villages oder Linx It Iryan Region.

00:41:45: Vielleicht

00:41:45: sprechen wir ein bisschen, weil unsere Leser uns vielleicht nicht wissen, wo es ist.

00:41:52: Es ist, wenn ich zuerst versuchte, es war ein fünf Tage Träger nach einem Tag... Es ist ein sehr remote Ort.

00:42:04: Und es ist jetzt noch nicht?

00:42:07: Ja, das ist richtig.

00:42:09: Es ist noch ein remote Ort, aber von Lae City, aus der Stadt ist es ca.

00:42:15: zuhundert, sieben bis sechs Kilometer von hier.

00:42:19: Das bedeutet, dass die Menschen von dort arbeiten, um etwas zu bekommen.

00:42:26: Sie brauchen die restlichen Dinge.

00:42:31: Manche Tage arbeiten?

00:42:32: Ja, fünf

00:42:34: oder sechs Tage.

00:42:39: So ist es ein sehr remote Bereich und wie ich vorhin gesagt habe ... Passing by with my brother, nineteen ninety one.

00:42:49: And we started this project in a very old house where the roof was a little bit leaking but we got his house from village to start first school training there I think Tukche was the teacher and Tolka Und dann Padma.

00:43:11: Es war ein sehr kleiner Start und jetzt sind wir zurückgekommen.

00:43:16: Wir haben uns für unsere Fremds of Linkshed-Foundationen geholfen.

00:43:21: Wir hatten eine wirklich tolle Organisation zusammen, du bist die Projektkoordinatorin.

00:43:28: In den vergangenen Jahren waren viele Dinge

00:43:32: passiert.

00:43:32: Ja, das ist echt... In den vergangenen Jahren haben wir eine sehr große Erleichterung, ein unglaubliches Erlebnis.

00:43:39: Es gab viele Produkte und die Bildungs- und Entwicklungen wurden gelöst.

00:43:43: Und dann hatten viele Studenten wirklich ... Wir haben eine gute Höhe der Studierenden, Tintes und Doktorinnen.

00:43:51: Einige sind auch die Architektur und Computer.

00:44:00: Das ist gut,

00:44:01: weil ich auch ein Architektor bin!

00:44:03: Du

00:44:05: hast den Solar-School gebaut als Architektschere.

00:44:08: Jetzt haben wir auch Architekten.

00:44:13: So many students from that area got really achievement in.

00:44:18: And also they are now working and come back after their completion of education, comeback in the villages, native places... In different fields departments like Education department then Health Department then Rural Development department so working that the students is working.

00:44:36: very good achievement we have.

00:44:39: Ich glaube, das war ein richtig historisch guter Moment, dass mit deinem Hilfe und der Hilfe von vielen Sponsoren starten wir die Schule, um größer und größer zu kommen.

00:44:51: Und jetzt hat sich das indienische Regierung getroffen.

00:44:54: Und in Linkshed sind es nun viele weitere Jobs, weil sie etwas für die Gesundheit brauchen.

00:45:00: Es ist ein Zentrum einer großen Region dieser Religion.

00:45:04: Also gibt es einen kleinen, hohen Hospitale.

00:45:08: Sie brauchen Leute und unsere Studenten sind jetzt in einer guten Position, dass sie Jobs bekommen.

00:45:17: In ihrer eigenen Stadt.

00:45:19: Und sie können zurückkommen.

00:45:20: Und das tun

00:45:21: sie?

00:45:22: Ja, die machen es jetzt.

00:45:23: Die haben auch die Regierung Jobs und Privatjobs und speziell für die Government Jobs.

00:45:28: Das Gleiche wie in der Medikale oder ... Es geht um die Bildungspartnerin, die in der Regierung arbeiten.

00:45:37: Sie haben ihre eigenen Arbeitsplätze, wie die Privat- und Rural-Jobs.

00:45:45: Es ist sehr wichtig, dass sie sich in einer jetzigen Region entwickeln können, damit alle andere Infrastrukturen sind.

00:45:54: Ich bedanke mich für die Freunde der Linkshed, für die Hocheducation.

00:46:01: Ja, jetzt, nach diesen vielen

00:46:03: Jahren und zurück zu Linkshed, für mich war es eine sehr große Freude, wirklich eine große Dankfulness, um alle diese Karriere zu sehen.

00:46:15: Wie gesagt haben wir Tentistinnen, viele Lehrer Und all day, lots of them came back.

00:46:23: The critics over the years was when you give good education that people will run away and they'll never come back.

00:46:31: And this is not true No?

00:46:33: Not at all!

00:46:34: So that's what aims an objective of the Friends of Linkshade was to support for their education.

00:46:40: after their education comes back it gives some service in their communities.

00:46:46: That really a great

00:46:48: achievement.

00:46:49: Ein bisschen mehr über dich, Sonam Doache.

00:46:51: Ich glaube... Sorry zu sagen, dass es offen ist.

00:46:55: Ich denke, du bist eine sehr spezielle Person.

00:46:58: Ich bin auch in deinem Profil geholt, ich weiß nicht Facebook oder in einem Report.

00:47:04: Dein Herz ist, dass du willst, Du willst die Bildung zu deinem Geburtstag bringen.

00:47:14: Und du bist wirklich verdammt.

00:47:16: Die letzten so viele Jahre, wo wir arbeiten und berichten waren... Wo kommt deine Motivation aus?

00:47:26: Weil ich denke das ist extraordentlich, was ihr

00:47:29: macht!

00:47:29: Ja, das ist nicht extraordinär, aber als ich starte, dachte ich, dass diese Region Es gibt keine Bildung, weil unsere jüngeren Generationen nicht eine Bildung haben.

00:47:43: Denn wenn ich meine Bildung kompliziert habe, dachte ich, dass wir etwas für die Bildung machen können.

00:47:52: Die Leute oder die Studenten motivieren sich sehr.

00:48:00: Ich hatte eine gute Möglichkeit mit den Freunden von Linkshed zu arbeiten.

00:48:04: Das ist eine Erleichterung in diesem Bereich.

00:48:08: Jetzt habe ich gedacht, weil die Erleuchtung der Gewährleistung eine gewisse Entwicklung ist und auch einen menschenen Ressort zu entwickeln.

00:48:21: Wenn Leute eine Erlegung haben, können sie ihre Familien... Für die Familien, für den Vizepräsidenten, für die Gemeinden, für das Nationen und für das Land.

00:48:33: Das ist der erste.

00:48:35: Wir brauchen eine Bildung von dem, was der Prinz of Lancers startet.

00:48:38: Ich habe eine gute Möglichkeit, zusammen zu arbeiten.

00:48:42: Was du gesagt hast, merke ich sehr lange.

00:48:44: Das war es, was ich gedacht habe.

00:48:46: Wenn ich vorhin merke, dann kann ich nicht als soziale Arbeit gehen, weil wir für die Familie schauen.

00:48:54: Kinder, Wife, all these things and then I will not be free.

00:49:01: So some work even when I was becoming like a consular admirer of this constitution regions for the fifteen years during that time also did not merit because i thought it is not possible if im merit before than just thinking only family person children wife Sie können wirklich für die anderen Menschen arbeiten.

00:49:24: Ich habe es mir erinnert.

00:49:26: Weil du viel treffst, und jetzt hast du gesagt, dass du ein Kommissar warst.

00:49:30: Ich muss dir das zu unseren Lesern erklären.

00:49:36: Du hattest eine politische Funktion auch von der Regierung zu koordinieren, die Bildung, die Entwicklung.

00:49:47: Also einen anderen wirklich glücklichen Zustand für unser Projekt.

00:49:54: Denn du hast diese große Nahrung, weil wir ... Austria, Germany, collect money.

00:50:02: Making raising sponsors... Aber wenn wir hier nicht die Leute haben, die das Geld benutzen wollen, die uns anwesend sind und die arbeiten wie sie heute Abend und Nacht zu bringen in der Bildung, zu diskutieren mit den Soldaten... Es gibt viele Dinge zu tun, um das Geld zu nutzen.

00:50:25: Um es auf die Räume zu bringen, um es in Funktion zu bringen.

00:50:31: Einiges von dem Geld kann nötig sein, wenn ein Europäer etwas macht und es nicht verbindet.

00:50:49: Ja, das ist der

00:50:54: Kollektivwerk.

00:50:57: Die Team-Overculturen.

00:51:00: Ja, die Team-overculture.

00:51:02: Das ist eine Entwicklung dieser Bildung.

00:51:05: Und auch das ist ein wirklich appreciate, das ist der Prinz von Linkshit.

00:51:11: Was immer, was wir in der Zusammenarbeit mit den deutschen Schulen arbeiten, nicht separat.

00:51:18: Das ist wirklich

00:51:18: wichtig für die Zusammenarbeit mit der Regierung.

00:51:23: Das ist ein weiterer Erfolg und dann ein langsamer Erfolg, aber manchmal auch andere Menschen, so wie in Jeus und arbeiten separat.

00:51:33: Es funktioniert nicht sehr lange, weil die Regierung... Wenn die Injeus nur eine Verbrechung oder vielleicht verschiedene Probleme hat, dann ist die Regierung noch da, also können wir einfach aufhören.

00:51:47: Wir arbeiten mit der Regierung.

00:51:49: Das ist sehr wichtig und ich mag das auch wirklich, dass die Prinzessin Linkstedt nicht gesagt hat, dass wir alle diese Dinge fressen.

00:51:59: Ich

00:52:01: denke es ist eine Win-Win Situation.

00:52:03: Und jetzt können wir sprechen, was die Prinz von Link Sedt noch tut!

00:52:09: Weil die Entscheidung war, dass wir nicht eine private Schule machen wollen.

00:52:13: Als er sagt, vielleicht nach zehn bis zwölf Jahren werden die Funken runtergegangen und dann wird das ganze System nicht da sein.

00:52:20: Wir haben also auf den Regierungssystem gesetzt.

00:52:27: Und wir machen es noch immer.

00:52:28: Da gibt es einen großen Ladak Sports-Event.

00:52:34: mit verschiedenen Sportstunden und die Freunde von Linkshed haben eine Transportation gefordert.

00:52:42: Was ist das Sport-Event, wenn die poor children keine Möglichkeit haben, dort zu gehen?

00:52:48: Wir oder die Freunde der Linksheds geben den Extra.

00:52:53: Die Studierungen, die Sponsorship von Studenten, dass sie lernen können, was jetzt

00:53:01: alles geht.

00:53:01: Das ist wirklich interessant.

00:53:03: Jetzt bedeutet das Sponsorship wie ein Scholarsystem?

00:53:08: Scholarschiff-Scheme, das ist für die Hochschul-Education.

00:53:12: Also dass es hier Studenten, der wirklich Interesse hat zu studieren, wie in den Universitäten oder Ingenieuren, also Computer-Ingenieure, und dann, so wie jetzt ein paar Studentinnen, was für eine Ph.D.

00:53:28: sie auch machen.

00:53:29: Und dann sind alle diese helfen, weil hier ist das Problem, wenn nach zehn Stand up, then cannot study higher because the parents can not afford.

00:53:41: Can't support for a higher education little bit more expensive all these things.

00:53:45: so that's why and also Friends of Linkshade provide wintertutions in older villages And also provide like...

00:53:54: With wintertutions.

00:53:55: I have to explain it is an extra school in the holiday where they have exam afterwards after holidays.

00:54:04: sometimes there are.

00:54:05: Wir versuchten die Lehrer, die den Kindern in den Holidays trainieren.

00:54:14: Es gibt einen langen Winter-Holiday.

00:54:16: In Ladak, weil es kalt ist und der Snowing ist.

00:54:21: Und dann zwei Monate und ja, fünfzehn Tage lang sind es lange Holidays.

00:54:25: Während des Lebensverbandes wird das nicht schulieren.

00:54:31: Die Freunde von Linkshed, wir organisieren die Lehrzeuge und in den Städten.

00:54:37: Und dann gibt es die Lehrer und verschiedene Subjekte für die Lehrer.

00:54:40: Meine Freunde von Linkshed, was du gesagt hast, ist nur eine Begründung für die Soldaten für zwei Monate.

00:54:48: Wir können einen Erkrankungen zu den Kindern geben oder vielleicht auch für die Schüler zusammenzuarbeiten oder extra Täter.

00:54:58: Ja, das ist sehr hilfreich.

00:55:00: Denn die Abtörzer sind wie die N-Standard und N-Sstandards Studenten.

00:55:07: In der Winterkoholität müssen sie die Examinationsformen aufnehmen, damit es ihnen zu viel hilft.

00:55:16: Und ich denke, als

00:55:17: ich gesehen habe, war ich gestern in Leih oder neuer in Jogh-Lamsa auf dem Weg nach Tixi im Linkshed Hostel.

00:55:24: Es gibt eine Gebäude neuer... Der Zentrum.

00:55:28: Und da sind jetzt viele Studenten, die Bachelor machen, Technik und Medizin.

00:55:35: Und etwas, was ich mit dir diskutieren will... Da gibt es viele Mädchen!

00:55:44: So, unser Projekt ist wirklich erfolgreich, diese Sponsoren zu geben, um Master- und Bachelor-Sicherheit zu bekommen Qualifikation.

00:55:58: Aber ich denke, die girls sind ca.

00:56:02: seventy-eighty Prozent.

00:56:05: Das ist

00:56:06: interessant!

00:56:07: Warum?

00:56:08: Ja ja, warum ist das so?

00:56:09: Es gibt wirklich Frauenpower.

00:56:10: Ja, Frauenpower ist da.

00:56:11: Nicht nur in den Linken-Scheid-Ereflagges, sondern auch in Ladakh.

00:56:15: Die Mädchen kommen für die Hochschulen, Sport und andere Dinge.

00:56:22: Das ist weshalb sie mehr interessiert sind als die Mädchen.

00:56:26: Die Kinder sind nur auf den Standort, zehn oder zwölf Standort.

00:56:31: Sie haben Studie oder vielleicht Bachelor und dann werden sie nach anderen Jobs gehen.

00:56:37: Vielleicht Tourismus oder maybe like an die Armee oder ja so.

00:56:43: So dass es bei der mehr successiven looks like in the girls.

00:56:48: Also das Future of Ladak ist female.

00:56:53: Yeah, very!

00:56:54: So in Deutschland makes me so proud... Aus meiner Schule glaube ich wirklich ein bisschen wie eine Stadt von Linkshed nach den vielen Jahren, dass unsere Kinder so gut gemacht werden.

00:57:08: Und auch ein paar Jahre ago hat ein Lehrer mir ein Award für die beste Schule in der Stadt gezeigt.

00:57:17: Ich denke, das war wirklich eine gute Idee von uns, dass wir die Government-School nehmen und extra Effort machen.

00:57:26: Trainings, die wir in der Holiday machen.

00:57:29: Wir haben Nachhilfe-Tutionen und ich denke, dass wir ein wirklich guter Ziel erreichen.

00:57:36: Das ist wirklich ... Ich denke, wir können sagen, vielen Dank an alle unsere Sponsoren.

00:57:40: Vielen Dank an allen Lehrerinnen, die auch im Winter arbeiten.

00:57:46: Danke für die Studenten, die hier sind.

00:57:49: So, das ist echt wie eine Win-Win!

00:57:51: Ich denke, es ist ein wirklich guter Beispiel, dass zwischen Farbe und Kulturen eine Freundschaft gibt.

00:58:02: Wie der Name sagt, Freunde von Linkshut.

00:58:05: Wir sind wirklich Freunde, die sich

00:58:07: für uns beachten.

00:58:08: Wie eine Familie.

00:58:09: Ja,

00:58:09: wie eine Familie, das ist echt ein tolles

00:58:15: Zeichen.

00:58:16: Also am Ende haben wir auch einen glücklichen Ende für Sonam Dorje, weil wir gesagt haben, dass ihr nicht langsamer seid.

00:58:24: Aber jetzt gehen wir zum privaten Sonam-Dorje.

00:58:27: Ich denke, ich bin sehr froh, dass du eine Familie hast.

00:58:31: Wie ist dein tägliches Leben nun?

00:58:34: Du lebst neulich, glaube ich, neben dem Kapital der Hauptstadt hier in Lodak.

00:58:38: und wie

00:58:39: ist es jetzt das Leben von Sonam Deutsche?

00:58:42: Jetzt

00:58:44: ist es ein bisschen relaxierter.

00:58:47: Ja, ich habe eine Frau und einen kleinen Mann.

00:58:49: Ich bin der Sonne und am Morgen ist es leichter.

00:58:55: Manchmal funktioniert es auch jetzt weniger.

00:58:58: Und dann mache ich auch some prayers and doing somethings for this my life also And then yeah that is not too much.

00:59:11: but even I Interessiert, für den sozialen Weg in diesem Bereich zu arbeiten.

00:59:16: Sondern auch für die Bildung und die Gesundheit und andere Dinge.

00:59:21: Wir wollen vielleicht sogar ein paar Studenten, die sehr talentig sind, wie der UPSC studieren wollen.

00:59:36: Was ist das?

00:59:37: Der Publik-Service-Kommission.

00:59:42: Wenn er oder sie komplett ist, dann wird der höchste Rang wie ein DCB genannt werden.

00:59:49: Das ist eine

00:59:51: hohe Regierung.

00:59:52: Nicht politisch, aber nicht administrativ.

00:59:58: Das sind die

01:00:00: high level Jobs.

01:00:01: Das heißt Indian Administrative Service.

01:00:04: So, wir schauen für auch das.

01:00:06: Und jetzt haben wir ein Lekturer und dann haben wir einen Lehrer... Was ist das?

01:00:13: Sorry!

01:00:13: Ja, ja, ja.

01:00:14: Jaa, die Doktorinnen, all diese Dinge, die wir hier haben.

01:00:16: Also, jetzt schauen

01:00:17: wir

01:00:17: auf dieses.

01:00:20: Wenn sie in ihrer größten Beziehung zwischen dem Publikum und den Administrativen arbeiten können...

01:00:26: Also, ihr seid nie stolz darauf zu arbeiten für die Entwicklung.

01:00:30: Vielen Dank, Sonam Dorje.

01:00:33: für diesen Interview.

01:00:35: Ich denke, wir hätten einen sehr guten Ansatz für deine Leben, für den Arbeit, für das Linkshed und nicht all diese Geschlechtstorien.

01:00:53: Es gibt viele mehr, aber wir können noch zwei Stunden reden

01:01:03: über alle Geschlechtsstorierungen.

01:01:07: Vielen Dank!

01:01:08: Zum Ende vielleicht etwas Spass für dich als die letzte Sache?

01:01:14: Hast du was zu sagen für unsere Leserinnen?

01:01:20: wie die letzten Worte?

01:01:23: Vielen Dank für das Lesen.

01:01:25: Danke sehr viel, dass Sie unsere Worte hören können und es wirklich für dieses Video herrscht.

01:01:33: Wir

01:01:34: haben auch Ihren Herzen geholfen!

01:01:42: Wir können jetzt weiter, wir haben den Sonam zu watchen.

01:01:45: Ich würde unbedingt noch etwas sagen, weil gerade dieses Wort Nachhaltigkeit wird so inflationär überall verwendet.

01:01:52: Aber ich glaube auch das ist einer unserer Erfolgsfaktoren.

01:01:58: dieser Stolz, dass die, die die Ausbildung machen auch unbedingt ihrer Gemeinschaft wieder was zurückgeben möchten.

01:02:04: Das ist ganz stark.

01:02:05: Also das war diese Dankbarkeit also gerade unser...also die Computerlehrerin, die es dort gibt, das ist ja eine...das ist also die Lopsang Dorje, die jetzt Computerleherin in Linkstädt ist und die sagt ich es bereitet mir Stolz und Freude, IT an der Schule meiner Kindheit zu unterrichten.

01:02:28: Das macht mich so dankbar dass ich mir da wieder engagieren kann und etwas wieder zurückgeben kann!

01:02:34: Und das ist wirklich dieser nachhaltige Kreislauf wo wir sagen Das macht Sinn, also da wird nicht abgewandert.

01:02:41: Die Bildung wird nicht exportiert sondern im Gegenteil von denen die sich auskennen wie es wirklich ausschaut, die geben das gerne weiter.

01:02:48: und das ist ganz was Besonderes und glaube ich eine der Erfolgsfaktoren einfach wenn man so macht.

01:02:54: Deswegen funktioniert es auch heute noch, weil dieser Kreislauf einfach da ist.

01:02:58: Und das Schulgebäude, das jetzt nicht nur so dasteht, sondern das ist eines der wichtigsten Dinge von unserer Hauptzweile dem Winterunterricht.

01:03:08: Da kann man vielleicht noch dazu eine Nachhilfeunterricht unterrichten.

01:03:11: Die Solarschule, meinst

01:03:12: du?

01:03:12: Genau und das findet physisch in der Solarsschule in Linkstedt statt.

01:03:16: Dafür wird sie verwendet, weil dort geht's nämlich.

01:03:18: Dort kann man reingehen kalten Tagen ist es auch warm genug, dass man dort drinnen ein Unterricht abhält.

01:03:25: Und das ist wirklich toll!

01:03:27: Auch da schließt sich wieder der Kreis und das ist so wichtig überall.

01:03:31: Ich glaube das was wir da reden und über das was wird sozusagen jetzt in der Vergangenheit und was wir da so aufzeigen soll vielleicht auch anderen Mut machen.

01:03:43: Wir haben jetzt über drei Jahrzehnte können wir echt stolz sein, Partnerschaft mit dem Dorf im Himalaya das so erfolgreich am Ende selbstbewusste junge Menschen Lehrerinnen aber viele andere Karrieren macht hat.

01:04:01: und es sind auch viele Bauernsöhne, die sind gekommen.

01:04:04: mit denen kann ich mich jetzt super in Englisch unterhalten.

01:04:07: Der jetzige Bürgermeister von der Schule wie dort war, hat mir in sein Haus eingeladen ist Bauer aber ist natürlich auch ein Bauer der jetzt quasi seine Produkte gut.

01:04:18: Er ist ein Tischlersohn und hat selbst so eine Tischlerwerkstatt, also Bildung ist auch für die Bauern dort gut.

01:04:24: Und sie können einfach ihre Rechte besser vertreten wenn es irgendwie politisch ist.

01:04:30: Also das sind wirklich so viele kleine Mikro-und große Erfolgsstories die man da berichten kann.

01:04:37: Ich glaube das ist wirklich schön und das hat dann Sinn wenn man mit verschiedenen Kulturen gemeinsam an Weg geht denke ich mal.

01:04:44: Das ist so ein bisschen eine Resonäte sich für mich gezogen habe, auch wie ich jetzt wieder dort war im Juni.

01:04:52: Für mich ist es schon immer noch wichtig das Schlagwort, diese Zusammenarbeit.

01:05:00: Wie hat das konkret ausgesehen?

01:05:01: Zum Beispiel bei unserem wirklich ältersten Projekt dieser Winterunterricht, der wirklich schon seit deinerneunzig stattfindet?

01:05:08: Was ist da los?

01:05:09: Also im Winter, zweieinhalb Monate gibt es Ferien und das wäre natürlich wirklich zu lange.

01:05:14: Das ist dann ein Nachteil wenn die Kinder aus der Region dann die Schule weitermachen müssen.

01:05:21: was machen wir?

01:05:23: Wir finanzieren nach wie viel Lehrer sozusagen, das sind manchmal Studenten oder auch Lehrer wo man das finanziert.

01:05:30: aber der Beitrag des Dorfes zum Beispiel eben warmes Gebäude zur Verfügung zu stellen und auch das hat wieder diese Verbindlichkeit.

01:05:39: Und auch das ist wieder das, warum es immer noch funktioniert weil beide Seiten einen Beitrag leisten und das ist wirklich Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

01:05:48: Das hat mich immer fasziniert und das glaube ich ist ein Erfolgsrezept.

01:05:52: Voll schön!

01:05:54: Du gretest, sagst du hast so eine Geschichte vorbereitet wo man das alles so schön sieht.

01:05:59: Wir sind am Ende, machen wir dann so eine Zusammenfassung.

01:06:03: noch einmal aber die erzählt deine Geschichte

01:06:06: wo

01:06:06: man vieles glaube ich erinnert

01:06:07: hat.

01:06:08: Ja unsere gemeinsame Geschichte Petra und meine Geschichte und zwar wir sind mit unserem treuen Schulwart und Freund und Horseman Jankbäll aufgebrochen nach Diebling.

01:06:22: Das ist ein kleines Dorf, in dem auch Winterunterricht abkalten wird und das ist am weitesten entfernt so ein Weiler der auch irgendwie zu Linkshed gehört.

01:06:30: Und wir sind da los.

01:06:32: jetzt kommst du Petra!

01:06:37: Die erste Herausforderung war, wir wollten weitergehen.

01:06:40: Da hat der Jankbilder gesagt, das geht heute nicht!

01:06:43: Der Wasserstand des Flusses ist zu hoch und da haben wir unsere europäische Einstellung wieder geändert.

01:06:52: Und dann war der nächste Tag noch wie gehen wir weiter in dieses Dorf?

01:06:57: Ja, und dieses Dorf liegt an einem kleinen aber sehr reißenden Fluss.

01:07:04: Wo man irgendwie... Oma heißt Milch, so ein milchiger Fluss.

01:07:07: Und da musste man zu einer Schlucht rechts-und links felswände.

01:07:14: Wie kommt man da jetzt weiter?

01:07:16: Und zwar entweder reiten durch das Wasser oder ja, Reiten ist die einzige Möglichkeit für mich gewesen und ich habe mich schon so gefreut.

01:07:25: Ich bin so begeistert gewesen.

01:07:27: Das Pferd ist bis zum Bauch im Wasser meine Füsse müssen so austrägt sein und unten dieser Wildpacht das ist ein Getöse und die Steine unten, das Rollen der Steine und das Pferde geht trotzdem durch.

01:07:40: Der Jankbüller sagt no problem, they have fall legs!

01:07:44: Also gut, er hat ja vier Haxen geteilt und ich bin da zickzack immer von einer Sandbank zu anderen Vorstellen rechts und links steilste Felswände.

01:07:52: Und es war für mich herrliche, mir ist so toll gefällig, liebe das!

01:07:56: Du bist muttig,

01:07:57: ja?

01:07:58: Genau und für mich war es totale Gegend.

01:08:00: also wie du Christian gesagt hast um Gottes Willen erstens einmal ich als Nichtreiterin also unvorstellbar hätte man das nie getraut.

01:08:07: was mache jetzt?

01:08:08: und dann bin ich wirklich zum wirklich allerersten Mal in meinem Leben vor einer tatsächlichen Entscheidung gestanden.

01:08:14: Ich würde sagen Leben und Tod aber wirklich etwas wo ich mit die hundertprozentige Verantwortung übernehmen, wenn ich jetzt sage, ich gehe nicht durch den Fluss sondern oben über den Berg.

01:08:25: Wenn dann was passiert, dann habe ich mich bewusst dazu entschlossen.

01:08:28: Ich nehme dieses Risiko voll auf mich und mache etwas aus voller Überzeugung!

01:08:34: Und das habe ich dann wirklich gemacht.

01:08:35: Das war damals das Glück, es war noch ein zweiter Mann dort mit Und der hat gesagt, wir können schon noch über diese Felsen drüber gehen.

01:08:43: Da gibt es einen Winterweg und da gehen wir.

01:08:45: Ich habe gesagt ich gehe mit ihm – ich mache das!

01:08:47: Das war für mich

01:08:49: so

01:08:50: toll, also es war schwierig aber es war dann dieser Stolz auch die richtige Entscheidung getroffen zu haben und diese Wahlmöglichkeit zu sehen.

01:09:01: Das hat mir einfach wirklich und das ist so etwas was man so mitnehmen kann

01:09:05: Ja, und ich bin inzwischen hin- und her, zickzack durch diesen reißenden Fluss.

01:09:11: Und irgendwann waren wir dann an dieser Felswand und ich habe schon gebetet, bitte, Lass dich Petra Heil da runterkommen!

01:09:18: Das ist mir entsetzlich vorkommen wie steilig

01:09:20: es war.

01:09:20: Weil das durch die Felsen ist ja auch nicht so

01:09:21: viel anders.

01:09:22: Ist auch rutschig und so, oder?

01:09:24: Ja, sie ist Heil runterkommen... Dann sind wir weiter, der Fluss hat sich ein bisschen abseits vom Fluss endlich ins Dorf... ...ins Dorf Dieblinge und das ist ein sehr uriges Dorf mit sehr urigen Menschen.

01:09:37: Wir wurden dann gut bewirrt und dann kam das mit dem Händewaschen.

01:09:43: Und zwar, wir haben uns ja immer wieder die Hände gewaschen weil es war dreckig und dann wurde uns eine Waschschüssel gereicht und wir haben es halt gewascht.

01:09:53: Das war alles irgendwie sehr schräg.

01:09:56: Als wir gebeten haben dass man waschen können, ist uns schon ein bisschen komisch vorgekommen.

01:10:00: aber was mir dann so gefallen hat, wie man damit mit diesem Fremden umgeht.

01:10:04: Es war für beide Seiten fremd und die haben das mit Humor gemacht und wir uns das dann übersetzt wurde.

01:10:10: Die haben dann einfach gesagt, warum wascht ihr euch?

01:10:14: Ihr seid sehr eh schon weiß!

01:10:16: Ja genau, da merkt man einfach wie verschiedene Kulturen und verschiedene Zugänge haben.

01:10:23: Spannend ja... Und man kann nur beobachten und staunen, nicht urteilen.

01:10:29: Wie vielfältig unsere Welt ist!

01:10:32: Ja super dass wir uns getroffen haben.

01:10:34: Wir sind jetzt am Ende.

01:10:35: Ich möchte es ein bisschen zusammenfassen wenn ich was vergesse.

01:10:38: Tut's mich... gerne ausbessern oder ergänzen.

01:10:41: Also wir haben seit uns von zwanzig Jahren mit den Friends of Linkshed das dreißig jährige bestehen dieses Projektes, dieses unseres Unser mit dem Menschen vor Ort gemeinsam ein Projekt ist gefeiert und quasi jetzt ein bisschen euch die Geschichte erzählt wie wir von einer Architekturstudenten verrückten Idee über eine Ruine mit zwei Lehrerinnen zu einer modernen Schule, mit zehn Klassen und neunzehn Lehrenden gekommen sind.

01:11:13: Wir haben über die drei Hauptzäulen des Projektes gesprochen – den Winterunterricht, den wir jetzt noch machen wo sehr kalt ist und das Dorf noch immer sehr abgeschnitten ist, wo wir die Studierenden fördern um hinauszugehen in die Welt und aus dem Dorf auch Chancen zurückzubringen und auch im Bullse immer wieder wie zum Beispiel den Computerunterricht, den wir zusätzlich fördern.

01:11:39: Denn die Friends of Linkshad unterstützen.

01:11:43: das Projekt möchte ich dazu sagen ist ja nach wie vor von Spendenabhängig.

01:11:47: also all diese vielen Maßnahmen, die da zusätzlich dazu führen dass die Schule so gut ist werden alle durch Spenden aus Österreich als Deutschland und von lieben Menschen finanziert.

01:12:00: Die beste Schule der Region haben wir dadurch erreicht.

01:12:03: das sind wir auch stolz.

01:12:05: Wir haben geredet dass lange Diskussionen und Urkunden so wichtig sind in Ladak aber über gerade diese Urkunde nehmen vielen vielen anderen sind wir besonders Stolz aktiv.

01:12:20: Wie gesagt, wir haben in Graz in der Geburtsstunde des Vereins die dreißig Jahre gefeiert eben aber auch im Juni mit der Dorfbevölkerung in ihrem Dorf und so ist quasi das wirklich ein gutes Beispiel von einer Zusammenarbeit verschiedener Kulturen.

01:12:41: Fällt euch noch irgendwas eins als Abschlussresumee?

01:12:46: Ja, ich wollte noch sagen du hast ja Christian wie du dort vor Ort warst und was.

01:12:53: App-Gruppe eingerichtet mit.

01:12:54: Da sind Mönche drauf das sind Geiz drauf da sind ehemalige Schüler drauf wir Und ich schreibe immer noch mit denen.

01:13:01: also das geht wirklich weiter.

01:13:02: Also da hast Du die Nachhaltigkeit so zu sagen auch eine Eingesetzte.

01:13:07: Dann haben wir mal die Marathonergebnisse weil den gibt's halt zwei Jahren Sportveranstaltung.

01:13:13: Also wirklich von, ich sage jetzt Mittelalter entlegen.

01:13:17: fünf Tage ohne Kommunikation hingehen zu WhatsApp-Gruppen und schnellem Internet ist in dreizig Jahren jetzt quasi das sind Jahrhunderte übersprungen worden in diesem Dorf und es schön ist dass man natürlich mit diesen Mitteln ganz schnell mit den Leuten in Verbindung treten kann.

01:13:35: Ist ja auch schön!

01:13:37: Und

01:13:38: für mich auch noch dieses beidseitige, also diese dreißig-jahrfeierengraht war für mich unglaublich außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht.

01:13:46: Weil es einerseits die konnten sich bei uns bedanken.

01:13:50: Also da war die Plattform mir mal so Videogrußbotschaften geschickt und wir haben uns auch gleichzeitig bei ihnen bedankt mit dieser Urkunde.

01:13:59: Das war so unglaublich, ich bin stunden gesessen.

01:14:02: Es waren dreiunddreißig Videos Ich bin stunden gesessen und ich war so gerührt.

01:14:09: Und es war aber so viel Inhalt drin, so viel ernsthafter Dank.

01:14:13: Das ist aber so schön!

01:14:14: Da muss man auch zurückschauen.

01:14:16: So ähnlich wie du uns heute sozusagen diesen Termin gemacht hast, dass man etwas ansieht und anschaut und mit Stolz dann zurückblicken kann, war das auch diese dreißig Jahre zurück zu blicken und aufzuarbeiten?

01:14:30: Es war unglaublich viel auffahnt.

01:14:32: Aber wenn man das dann so aufbereitet sieht, das ist ganz wichtig für den Fortbestand, der die Rückschau, weil wir einfach auch mit unserer Geschichte weiterleben und uns weiterentwickeln.

01:14:43: Es geht weiter!

01:14:44: Die Freundschaftsgeht weiter.

01:14:47: Auf die nächsten dreißig Jahre.

01:14:50: Ja danke fürs Zuhören liebe Hörerinnen.

01:14:52: ich hoffe dass Dich, dass wir euch mitgenommen konnten auf seine Reise in den Himalaya mitten hinein in dieses Dorf Linkshed und die vielen Jahrzehnte, die wir jetzt schon als Friends of Linksheds, als Freunde des Dorfes mit dem Dorf verbringen.

01:15:10: Auf die Erfolgsstories, auf diese positiven Nachrichten, die wird er berichten können und bedanke mich recht herzlich fürs Zuhören!

01:15:19: Wenn dir unser Podcast gefallen hat, dann hinterlas mir bitte ein eine fünf Sterne Bewertung ist ein bisschen frech, aber dadurch können auch andere werden andere darauf aufmerksam und kommen wir mit unserer Nachricht mit unseren Botschaften ein bisschen weiter in die Welt hinaus.

01:15:37: Ich bin sehr interessiert an einem Austausch und da lass mir bitte gern dein Feedback entweder gleich auf der Podcastplattform oder in einem E-Mail unter podcast at weltweitwandern.com Wenn du dich jetzt mehr interessierst für die Friends of Linkshad, da gibt es natürlich eine Webseite unter www.linkshad.org oder eben auf der Webseiten von weltweitwandern und der weltweitwandan.com.

01:16:07: Da findet man dann auch Stories, die Reisebeschreibung meiner Reise Ladakreisen, bisschen Werbung darf natürlich jetzt auch sein.

01:16:17: Es gibt auch mein kostenloses E-Book mit vielen die Bruntums Wandern

01:16:21: und Reisen!

01:16:23: Auf alle Fälle vielen herzlichen Dank fürs zuhören und hoffentlich bis zur nächsten Folge Dein Christian Lade.

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