#33 - Bosnien-Herzegowina: Im Herzen der Dinarischen Alpen mit Evelin
Shownotes
Bosnien-Herzegowina: Nur eine knappe Flugstunde von Wien entfernt und dennoch für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte! Orient trifft Okzident, spektakuläre Dinarische Alpen laden zu Wanderungen ein und Geschichte ist zum Greifen nah. In dieser Folge spricht Christian mit Evelin, unserem langjährigen Partner - der sein Land mit großer Leidenschaft und Erfahrung präsentiert.
Warum Bosnien-Herzegowina?
Die Dinarischen Alpen - ein spektakuläres Karstgebirge von Slowenien bis Montenegro - bieten unberührte Natur und authentische Begegnungen. Sarajevo als "Jerusalem Europas" vereint verschiedene Kulturen, der Perućica-Urwald ist der letzte Urwald Europas, und die bosnische Gastfreundschaft macht jede Reise unvergesslich. Trotz der Nähe zu Österreich touristisch noch nicht überlaufen.
Mit dabei:
✨ Christian: Gründer von Weltweitwandern, spricht live aus der Partner Academy in Graz
✨ Evelin: Langjähriger Partner aus Bosnien, bereits zum dritten Mal bei der Academy, Experte für nachhaltigen Tourismus in den Dinarischen Alpen
Highlights in Bosnien-Herzegowina:
Sarajevo - Das Jerusalem Europas
Multikulturelle Geschichte mit Nebeneinander der Religionen, osmanische & österreichisch-ungarische Prägung, Olympische Winterspiele 1984 - Sprungschanzen heute als Wanderziele, Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg der 90er Jahre, offener Umgang mit komplexer Geschichte
Die Bergwelten der Dinarischen Alpen
Maglić (2.386m) - höchster Berg Bosniens mit Aussicht bis Montenegro, Bjelašnica, Prenj & Sutjeska - unterschiedliche Gebirgscharaktere, Tsingys - messerscharfe Kalksteinformationen, spektakuläre Karstlandschaften zum Erwandern
Besondere Orte:
Lukomir - höchstgelegenes Dorf Bosniens mit traditioneller Architektur, Stecci-Grabsteine - UNESCO-Weltkulturerbe, mittelalterliche Grabmäler der Bogumilen, Sutjeska-Nationalpark - Perućica-Urwald, letzter Urwald Europas, uralte Bäume & Heimat von Bären und Wölfen, Mostar - berühmte Stari Most (Alte Brücke) als Symbol der Versöhnung, Brückenspringer & osmanische Altstadt, UNESCO-Welterbe
Unsere Reisen:
Bosnische Bergwelten - klassische Tour von Sarajevo über Umoljani, Lukomir, Sutjeska bis Mostar, Winter-Schneeschuhwandern - besondere Erlebnisse in verschneiten Dinarischen Alpen, verschiedene Schwierigkeitsgrade für unterschiedliche Konditionsstufen
Kulinarik & Wein:
Ćevapi, Burek & Bosanski Lonac - Mischung aus osmanischen & österreichischen Einflüssen, traditionelle Bergküche in Pensionen - frische Zutaten aus eigenem Anbau, Herzegovina-Wein - lokale Rebsorten & Weingüter, vegetarische Optionen mit saisonalem Gemüse
Begegnungen & Gastfreundschaft:
Herzlichkeit der Menschen & Tradition der Bewirtung, multikulturelies Zusammenleben trotz komplexer Geschichte, junge Generation mit Hoffnung & Aufbruchstimmung, lokale Guides mit tiefem Wissen über Land & Kultur
Nachhaltigkeit:
Sanfter Tourismus mit kleinen Gruppen, lokale Wertschöpfung in Bergdörfern - Einkommen für Familien, Erhaltung traditioneller Lebensweisen, Naturschutz & Umweltbewusstsein
Praktische Infos:
📅 Beste Reisezeit: Mai-Oktober für Wandern, Winter für Schneeschuhtouren
✈️ Anreise: Nur 1 Flugstunde von Wien, Direktflüge nach Sarajevo
🥾 Kondition: Verschiedene Schwierigkeitsgrade - von moderat bis anspruchsvoll
🏔 Trittsicherheit teilweise erforderlich bei Karstlandschaften
🌍 Wanderwege sind sicher - markierte Gefahrenzonen werden gemieden
💚 Local Guiding: Guides aus der Region mit authentischen Geschichten
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🌍 Weltweitwandern Reisen nach Bosnien-Herzegowina: www.weltweitwandern.com/europa/bosnien-herzegowina
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Transkript anzeigen
00:00:07: Jeder Berg ist anders, hat einen anderen Charakter, hat einen anderen Vibe, sage ich mal so.
00:00:13: Das, was es eigentlich ausmacht, das, was sie jetzt sagen, Landschaft, Traum hat schön, aber die Menschen.
00:00:18: Aber die Menschen, sie bieten dir Tee, sie bieten dir Peter, Börek, sie bieten dir das, was sie selber machen.
00:00:24: Ja, das ist besonderer.
00:00:26: So Bosnien schön zu besuchen, jederzeit
00:00:31: noch kommt.
00:00:36: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern.
00:00:39: Dein Podcast übers Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.
00:00:44: Ich bin Christian Lade, der Gründer von Weltweit Wandern.
00:00:47: Heute geht es um Bosnien Herzegovina.
00:00:50: Ein Land, das nur eine knappe Flugstunde von Österreich entfernt liegt, aber für viele von uns noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte ist.
00:00:59: Ein Land, wo Orient und Occident aufeinandertreffen, wo die dinarischen Alpen zu spektakulären Wanderungen einladen und wo europäische Geschichte zum Greifen nah ist.
00:01:11: Mein heutiger Gast ist Evelyn, unser langjähriger Partner und Freund aus Bosnien.
00:01:17: der nicht nur unsere Reisen vor Ort leitet und organisiert, sondern auch schon mehrmals bei uns hier in Österreich, bei unseren Guide und Partneracademin waren.
00:01:27: Wir springen gleich rein.
00:01:28: Herzlich willkommen, Evelyn.
00:01:30: Hallo, schön, dass du da bist.
00:01:31: Hallo, Christian.
00:01:32: Schön, euch hier zu finden.
00:01:34: Schönen lieben Grüß an alle Mithörerinnen, allen Mithörern.
00:01:40: die die Zeit mit diesem Podcast verbinden.
00:01:43: Schöne Grüße an dich, an das ganze Weltweitwander-Team oder wie gesagt die ganze Weltweitwander-Familie.
00:01:49: Schön.
00:01:50: Du bist ja jetzt auf einer Rundreise, bist jetzt unterwegs und machst auf deiner Reise auch Station hier in Graz.
00:01:57: Wie bist du heute in den Dach gestartet?
00:02:00: So, ja ganz genau auf einer Rundreise.
00:02:03: Dieser Podcast war eigentlich eine der Hauptgründe, dass wir uns auf dem Weg gemacht haben.
00:02:10: Die Einladung kam, die konnte ich nicht ablehnen.
00:02:13: Ja, wir hätten das auch online machen können, aber ich wollte unbedingt einen Grund finden, wieder nach Graz zu kommen.
00:02:22: Und jetzt eigentlich sind wir auf dem Weg nach heim zu Hause.
00:02:27: Gestern Abend sind wir spät nach Graz angekommen.
00:02:31: Und gestern Abend, so gegen die Uhr, einen schönen Spaziergang bis zum Turmhoch.
00:02:37: Die Stadt, einfach Traum.
00:02:40: Schlossberg.
00:02:41: Wir haben jetzt gerade vorher beim Tee gesprochen, Bosnien, Herzegovina ist ja sehr eng mit Graz verbunden, oder?
00:02:48: Also es
00:02:48: gibt ja da
00:02:49: lange Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht, aber noch heute viele unserer Mitbürgerinnen sind ja aus Bosnien.
00:02:56: Oh, das stimmt.
00:02:57: Und das habe ich auch festgestellt, auch mit meinen Gästen, die mich nach Bosnien besuchen und dann... einer oder der andere erwähnt, ich habe eine Mitarbeiterin aus Bosnien, ich habe eine Schulfreund aus Bosnien und es bin wirklich toll auf die bosnische Gemeinde hier, dass sie einen guten Ruf haben.
00:03:16: Das freut mich, das freut mich und da kommt auch die Beziehung her.
00:03:20: Während meiner Studentenzeit.
00:03:21: viele meine Freunde sind auf Sarajevo nach Graz studieren gekommen und es ist auch nicht weit weg.
00:03:29: Wie gesagt, es sind keine zwei Tage Autofahrts, sondern ein paar Stunden ist man schon da.
00:03:36: Ist sehr nah.
00:03:37: Und einfach eine Verbindung.
00:03:39: Ich erinnere mich noch, wo ich gesagt habe, ich gehe nach Graz, einer von meinen alten Kumpeln, alten Bergsteiger.
00:03:46: Und er hat mir erwähnt, früher sind wir aus Yugoslavia extra nach Graz, um Equipment kaufen zu.
00:03:53: kommen oder einfach mal so zu schauen, was es so alles gibt.
00:03:57: Ich rede von den Siebzigern und Achtzigern.
00:04:00: Und das ist die Verbindung.
00:04:01: Und dann letztendlich, ich muss immer wieder den Ibiza Osimer wehnen, der eine Legende in Sarajevo ist, in einer Stadt, wo ich herkomme eigentlich.
00:04:13: Es gibt viele Verbindungen.
00:04:14: Also ganz, ganz viele Verbindungen und trotzdem ist ein Land so ein weißer Fleck und das wollen wir natürlich heute aufklären.
00:04:21: Aber bevor wir so reinspringen, dann mal zu dir.
00:04:24: Du bist ja einer unserer geschätztersten Weltweitwandern.
00:04:27: Geiz, bist vor Ort, lebst dort, stammst im Wohnz in Sarajevo, hast du gerade gesagt.
00:04:32: Wissen Sie ein bisschen deine Geschichte?
00:04:34: Das ist die Evelyn, glaubt mir ein bisschen.
00:04:36: Entschuldige Erstens.
00:04:37: Das ist eine Frau bei uns, ist eine Frauenname.
00:04:40: Evelyn, wie kommt der Evelyn zum Wandern?
00:04:45: Wie kommt der
00:04:46: Evelyn zum Wandern und zum Weltweit Wandern?
00:04:49: Eine, wie sage ich das?
00:04:53: Eine interessante und meiner Meinung eine schöne Geschichte.
00:04:57: Wenn ich meinen Leben rückblick, es war turbulent.
00:05:01: Als erstes Deutsch habe ich als Flüchtling gelernt.
00:05:05: Ich war in Berlin in den neunzigern Jahren als Flüchtling.
00:05:09: Und dann mit fünfzehn sind wir zurückgekehrt und dann im Bosnien nach dem Krieg gewohnt.
00:05:15: Aber dann mit fünfundzwanzig hat mich die Ferne angezogen.
00:05:21: So, Christian, du bist ein Architekt, ich hab Architektur studiert, in Sarajevo, ich wollte auch ein Architekt sein, aber dann mit twenty-fünf, der Weg hat sich aufgemacht, dass ich nach Amerika auswandere.
00:05:32: Und Amerika wollte Architekt werden, Architektur studieren, aber es war fast unmöglich für mich damals, irgendetwas zu finden.
00:05:39: Aber dann, das Leben hat mich zu einem Rikscha gebracht.
00:05:44: So, das waren eigentlich auch die erste Schritte in Tourismus, damals war ich auch das nicht bekannt.
00:05:50: Aber ich habe die Rikscha erfahren und ich bin ein Rikscha-Fahrer geworden.
00:05:54: In Manhattan.
00:05:55: In Manhattan, Rikscha.
00:05:56: In dem Verkehr.
00:05:57: In dem Verkehr.
00:05:59: Spannend.
00:06:00: Das musst du bitte erzählen.
00:06:01: Wegen dem Verkehr, der Zentralpark hat mich sehr, sehr angezogen.
00:06:06: Und warum erwähne ich das mit Tourismus?
00:06:09: Weil auch in Manhattan Rikscha-Fahrer haben meistens mit Touristen zu tun.
00:06:14: Und dort habe ich meine Liebe zum Tourismus gefunden, im Sinne wenn ich das Augenblinken von meinen Gästen sehe, wenn sie begeistert sind.
00:06:24: Und dann auch, da ich kein Englisch so gut gekannt habe, musste ich irgend so Nischen finden, wie verdiene ich mein Geld?
00:06:33: Alle Touristen wollen Times Square oder Central Park oder das sehen.
00:06:38: Aber wenn ich ihn anbiete, was sie nicht erwarten, zum Beispiel die Brücke, wo die Dame in Home Alone filmen oder Filmszene.
00:06:46: Und das war den Gästen, meinen Gästen, mein Richterfahren.
00:06:49: Sie wollen von Punkt A zum Punkt B, aber ich bringe sie unterwegs zu einem Ort, das sie vergessen haben.
00:06:55: Zu coolen
00:06:55: Plätzen, ja.
00:06:56: Genau.
00:06:57: Und damals, da für ein paar Jahre, habe ich das schon gemacht, für zwei, drei, vier Jahre.
00:07:02: Und an Geschichte kurz, ungefähr im Jahr zwölf, nach Bosnien zurückgekehrt.
00:07:07: Und dann war es ins Rückkehr und er wollte unbedingt meinen Fremdsprachen ausnutzen.
00:07:13: Ich rede jetzt Englisch, ich rede Deutsch, ich habe mich in meinem Land verlobt.
00:07:18: Und als Wanderführer oder als Bergsteiger, ich muss allerdings sagen, als Kind war ich immer in den Wäldern.
00:07:26: So mein Spielplatz waren Wälder, Täler.
00:07:29: Und wo ich gewohnt habe, es war wirklich... Buchstäblich, zweihundert Meter von meinem Haus ist schon ein tiefer Wald.
00:07:35: Als Kleinkind Schlimpfer gesucht.
00:07:38: Meine große Enttäuschung, meine erste große Enttäuschung im Leben war das Feststellen, dass das nur eine Lüge war, dass das ein Zeichentrick für ein Milster war.
00:07:47: Aber ja, davon wollen wir nicht reden.
00:07:50: Aber da war meine Liebe für Wandern, meine Liebe für Natur, meine Liebe Bäume zu klettern.
00:07:57: Aber wenn man als Kind so aufwächst in diesem Gemeinde, dann treibt es einen etwas anders zu sehen.
00:08:03: Deswegen kam New York.
00:08:05: Ich hatte keinen Bock, hier in Amerika National Park zu besichtigen.
00:08:08: Ich wollte da Manhattan sehen.
00:08:11: So, das waren all diese Erfahrungen, wo ich nach Hause gekommen bin, im Jahr zwei Tausend Zwölf, wollte meine Sprachen ausnutzen, wollte, ja, wandern.
00:08:20: Das wollte manken, meine Liebe zum Tourismus.
00:08:23: umsetzen und dazu kam es eigentlich.
00:08:26: Wow, und ein bisschen klingt das ja so schon wie die Welt der Twandernphilosophie, weil bei uns ist es auch so, bei unseren Reisen, weißt du ja, da müssen schon die Highlights drinnen sein, die Leute wollen Mosta sehen oder Sarajevo, wenn wir noch davon reden.
00:08:40: und dann das, was man eigentlich mitnimmt, was das Herz berührt, sind nicht
00:08:45: so
00:08:45: sehr oft die großen Sehenswürdigkeiten, sondern so kleine Dinge am Weg.
00:08:50: Man braucht oft ein Ziel, der Gipfel am Berg, aber der Weg ist dann oft das Schöne, oder?
00:08:55: Das ist ja, also beim Rikschauffahren hast du schon geübt, wie man sozusagen Menschen überrascht am Weg, oder?
00:09:02: Genau.
00:09:03: Für mich, das ist eigentlich A und O über einer Reise.
00:09:07: Wenn man, wie nennt man das Mehrwert, könnte man das nennen oder nicht, aber wenn man etwas zu sehen kriegt oder etwas erfährt, was man nicht erwartet hat, was man nicht bewusst war oder einfach diese Kleinigkeiten, die sich am Ende zusammenbilden, dass man eigentlich diese Kleinigkeiten sich erinnert, weil die Ziele sind da, Sarajevo, Mostar oder die Hauptstädte, man weiß drüber sie, aber ja.
00:09:34: Kleinigkeiten unterwegs.
00:09:36: Ja, genau.
00:09:36: Und das von einem Einheimischen, der sein Land liebt, so wie du, das ist ein bisschen so das Betriebsgeheimnis, glaube ich, unserer Reisen, warum die Gäste so schätzen.
00:09:47: Denke ich auch mal, dass das so der Cheat Code ist.
00:09:51: Aber
00:09:51: es gibt so viele Sachen zu zeigen, es gibt so viele Sachen zu sehen und man darf auch nicht da in diese Falle reinfallen, dass man zu viel.
00:10:00: Also einfach das, was man gerne selber Interesse hat oder selber sehen wird in der Zeit.
00:10:07: Aber es gibt so viele Sachen.
00:10:08: Ja, ja, über das wollen wir ja auch reden.
00:10:10: Ein paar Gehemmisse oder ein paar Gehemmeplätze oder auch über Sarah Eva wollen wir auch reden.
00:10:16: Aber bevor wir so reinspringen in Details und schöne Plätze, Wir haben ja vorher geredet, Bosnien Herzegovina, wir sagen immer der Evelinas Bosnien.
00:10:26: Was ist jetzt, heißt das Land Bosnien oder Herzegovina?
00:10:30: Wie ist das korrekt gesagt?
00:10:33: Korrekt gesagt und so sollte man auch, glaube ich, immer sagen, es ist Bosnien und Herzegovina.
00:10:40: Ich bin sehr stolz auf diesen Herzegovina Teil des Landes.
00:10:45: Wunderbare Leute.
00:10:46: Viele, viele Freunde, Familie.
00:10:48: Und korrekt wäre Bosnien und Herzegowina.
00:10:50: Aber ich weiß schon aus... Nicht Mütigkeit, aber wie nennt man das?
00:10:55: Kurzform.
00:10:56: Kurzform.
00:10:57: Man will es nur...
00:10:59: Die Ösis.
00:11:00: Genau.
00:11:01: Nicht die Ösis.
00:11:03: Das wollte ich nicht sagen.
00:11:03: Das ist
00:11:03: auch Kurzform.
00:11:04: Aber
00:11:05: Kurzform einfach... Und die Einheimischen, wenn sie es am kürzesten sagen wollen, dann sagen sie einfach B-I-H.
00:11:12: W und H.
00:11:13: Das Autokennzeichen.
00:11:15: Genau, genau.
00:11:17: Aber korrekt wäre Bosnien und Herzegowina, obwohl es meist nur Bosnien sagen.
00:11:22: Aber erzähle ein bisschen aus der Geschichte, das habe ich ganz spannend gefunden vielleicht.
00:11:25: Also was du mir erzählt hast, wie kommt es zu Bosnien und Herzegowina?
00:11:30: Das ist ja ein paar hundert Jahre her, die Geschichte.
00:11:32: Das
00:11:32: ist schon ein paar hundert Jahre her, aber ich gehe mal ganz ganz ganz am Anfang.
00:11:37: Früher war ein Königreich und es hieß nur Bosnien.
00:11:40: Das war der Königreich.
00:11:42: Das war der Name.
00:11:43: Und Herzegovina war ein Bestandteil davon.
00:11:46: Und damals hieß es auch nicht Herzegovina.
00:11:49: Damals hieß es HUM.
00:11:50: H-U-M.
00:11:53: Und es wurde von adeligen Familienmitglieder beherrscht.
00:11:56: Das war ein König und dann unter dem König waren, was weiß ich, Familienmitglieder.
00:12:01: Ich gehe jetzt nicht in den Namen her und Geschichte und das kann man sehr leicht erfahren.
00:12:06: Aber der Herrscher von HUM, damaligen HUM, er hatte einen Gastempfang aus Baward, Bayern, aus Österreich.
00:12:13: Ich weiß, einen gewissen Herzog, weiß auch jetzt nicht, wer genau das war.
00:12:18: Aber es war ein Herzog-Titel.
00:12:20: Und der Gastgeber, der Herrscher von HUM damals, er mochte den Klang.
00:12:26: Herzog, es klingt halt.
00:12:27: Kinkul, ja.
00:12:28: Kinkul,
00:12:28: Herzog, ich will auch Herzog genannt.
00:12:30: Das war auch so, ich will auch Herzog in einem ... sein werden.
00:12:36: Und dann meinte er, mein Land heisst nicht mehr HUM, es wird Herzogsland bezeichnet.
00:12:43: So, Land des Herzogs.
00:12:45: Herzog-Govina.
00:12:46: Herzog-Govina.
00:12:48: Land des Herzogs.
00:12:48: Genau.
00:12:49: Land des Herzogs.
00:12:51: Und so war es auch.
00:12:52: Nur, dass immer noch, damals, jeder hat nur Bosnien, wenn man für das Land, es hieß Bosnien, Herzog-Govina war ein Bestandteil, es wurde nicht erwähnt.
00:13:02: Aber wie es dazu kam, dass das jetzt der Name in den Namen eingebaut wurde, als die Osmanen diesen Teil Europas langsam, langsam, langsam benommen haben, sie haben Bosnien als Königreich nicht auf einmal alles genommen, weil Bosnien ist ein Land von Bergen und Tälern und Flüssen und so, das ist sehr schwer.
00:13:24: Und sie haben fast das ganze Land errobert.
00:13:27: Nur der Teil von Herzegovina war noch ein bisschen schwieriger für sie.
00:13:31: Ein paar Jahre später haben sie das auch erobert und ein General aus der Mannschaft meinte, jetzt haben wir endlich das volle Land, das ganze Land.
00:13:40: Jetzt haben wir Bosnien und Herzegowina.
00:13:42: Und das blieb einfach in den Ohren, so blieb es.
00:13:46: Und wenn man jetzt für das ganze Land referieren möchte, es heisst Bosnien und Herzegowina.
00:13:51: So, das ist der Unterschied.
00:13:54: In dem Namen.
00:13:55: Zwischen den Menschen gibt es überhaupt keinen Unterschied.
00:14:00: Überhaupt kein Unterschied.
00:14:01: Natürlich Dialekt, Akzent, wenn man redet.
00:14:03: Aber genauso gibt es Unterschiede in den nördlichen Teilen des Landes, in den südlichen Teilen des Landes.
00:14:08: So, das sind typische Unterschiede.
00:14:11: Nur ein großer Unterschied spielt ist im Klima.
00:14:14: Herzegowina ist auch genannt als Kalifornien, Europa.
00:14:19: Es klingt cool, ja?
00:14:20: Es klingt cool,
00:14:21: nur im Hochsommer, weil es warm ist, im Hochsommer.
00:14:24: Es ist nicht
00:14:25: cool, sondern heiß.
00:14:25: Nein, heiß, hot.
00:14:29: geht regelmäßig bis plus fünftig in Mostar, Celsius, weil es sitzt in diesem Tal.
00:14:36: Es hat mediterranes Klima, so Klima, genau so gleiches Klima wie von den Dalmatien, Kreuzchen, Küste, Granat, Apfelwachsen, Kiwiswachsen, aber es hat kein Meer.
00:14:46: Es gibt keine Abkühlung.
00:14:48: Es hat wunderschönen Fluss, wenn man unbedingt fehlen muss.
00:14:53: Und das ist der Unterschied.
00:14:54: Es ist mediterranes Klima, wenn man nördlich weiterfährt, Man fährt durch den Tunnel oder über die Gebirge und dann ist man in Kontentales, Thales Landes und das ist schon Bosnien und dann das ist schon Zwetschken, Apfel, Birnen, Alpine, Alpine-Klima, minus zwanzig.
00:15:14: Und es ist auch Wasserscheides.
00:15:15: So alle Tropfen, die Herzegowina aus dem Grund kommt, es fließt nach Süden, entweder in den Nerretwafluss, sondern fließt es in den Adriatische Meer.
00:15:26: Im Bosnien, auf der anderen Seite des Berges, jedes Tropfen Wasser, das rauskommt, das fließt entweder nach Norden, in den Flussbosner, von den Flussbosner nach Sava, Donau, entweder.
00:15:38: Und am Ende ist schwarzes Meer.
00:15:40: So, das ist auch ein Unterschied.
00:15:42: Ja, spannend.
00:15:43: Also Bosnien, und das ist ja spannend jetzt so quasi vom Klima her, Kann man wunderbar wandern im Frühsommer und im Frühherbst.
00:15:51: Also dort ist gar nicht so heiß, gerade im Gegenteil, oder?
00:15:54: Man muss sich oft echt warm anziehen.
00:15:56: So, genau.
00:15:58: Und das Schöne an Bosnien ist wegen diesen unterschiedlichen Klima eigentlich, es gibt viele verschiedene Berge und man kann sich eigentlich aussuchen, was man machen will.
00:16:10: Zum Beispiel, aus Sarajevo, wo wir wohnen, ich kann mir aussuchen, ob ich Tneschu wandern gehe.
00:16:17: oder runter nach Süden, nach Mostar, irgendeine Wierferata-Kletter in einem Südwand, die im Sonne liegt.
00:16:23: Mit
00:16:23: T-Shirt.
00:16:24: Mit T-Shirt.
00:16:25: So das ist das Schöne eigentlich.
00:16:26: Ja, voll cool, ja.
00:16:28: Ja, wenn wir noch darüber reden, Sarajevo ist ja auch Winterspielorts olympische Spiele gewesen, also da ist ordentlich Schnee bei euch und kalt.
00:16:37: Kalt und jetzt momentan ist sehr viel Schnee, sehr viel Schnee momentan.
00:16:41: Ja, wir sind jetzt im Jännern, nur damit man weiß, ja.
00:16:44: Im
00:16:44: Jännern.
00:16:45: Sehr kalt.
00:16:46: Bei uns in Graz, auch gerade im Jena.
00:16:48: Ist auch kalt und auch ne.
00:16:51: Sehr kalt und die Spiele sind eigentlich der große Stolz Sarajevo.
00:16:55: Wir sind wirklich, wirklich stolz auf unsere olympische Spiele.
00:16:59: Aber ich muss auch immer sagen, die olympische Spiele wurden in Sarajevo ausgerichtet, aber damals ein ganzes Goslawien-Stand dahinten.
00:17:10: Ganzes Goslawien.
00:17:10: So Bosnien, Herzegovina und Sarajevo.
00:17:15: Wir waren nicht für die Olympische Spiele verantwortlich, sondern das ganze Land.
00:17:25: Wir waren das Zentrum.
00:17:26: Und es war den Politikern damals sehr wichtig, dass Sarajevo, die Spiele, weil die Slowenen, sie waren sehr aufgeregt.
00:17:33: Die haben auch schöne Berge.
00:17:34: Genau, sie haben schöne Berge, sie haben die ganze Infrastruktur.
00:17:37: Sie haben alles, alles, alles, aber die Spiele sind nach Sarajevo gekommen.
00:17:40: und damals Sarajevo hatte überhaupt keine Infrastruktur.
00:17:44: Keine Schneeberger, keine Pisten, alles wurde von Null gemacht.
00:17:47: Aber dem Politiker damals war es wichtig, dass Sarajevo es kriegt, weil Sarajevo war ein Zentrum Yugoslaviens.
00:17:53: Und jeder, der sich an Yugoslavia erinnerte, er weiß, Bosnien, Herzegovina eigentlich war ein kleiner Yugoslavia in Yugoslavia.
00:17:59: Und man wollte damals der Welt die Vielfältigkeit zeigen.
00:18:03: Ost und West und Verschiedenheit.
00:18:06: Es ist gelungen.
00:18:08: Spannend.
00:18:09: Und deine Hauptstadt hat Weltraum, oder ist heute noch so, oder?
00:18:13: Kann man heute noch sehen, die ganzen Anlagen.
00:18:15: Und beim Wandern geht man dran vorbei.
00:18:17: Genau, genau.
00:18:19: Leider wegen den Aktivitäten von den Neunzigern.
00:18:22: Viele davon ist eine Ruine.
00:18:24: Ist im Krieg zerstört worden,
00:18:26: oder?
00:18:26: Nicht im Krieg, eher nach dem Krieg.
00:18:28: Vernachlässig.
00:18:29: Vernachlässig.
00:18:31: Und jetzt ist das Halt zerstört.
00:18:35: Last Places, oder heißt das heute?
00:18:37: Genau,
00:18:38: sind aber coole Plätze für Instagram, sag ich mal, für Bilder.
00:18:44: Es gibt viele auch Pisten, die vollkommen funktionfähig sind, die wieder aufbewahrt sind, die besser aufgebaut sind.
00:18:54: So, das sind meistens die Schiebpisten.
00:18:57: Aber alles andere springen.
00:18:58: Punk-Schanzen,
00:18:59: Bob-Schanzen
00:19:00: und alles andere sind
00:19:03: so Olympische Spielruinen.
00:19:05: Genau,
00:19:06: genau.
00:19:06: Aber eh, das hat ja oft so einen Charme, oder?
00:19:08: Die Architektur aus diesen neunzig Jahren, achtziger Jahren, oder?
00:19:13: Die
00:19:13: Brutalismus
00:19:16: betonen.
00:19:18: Und jeder redet, die meisten reden darüber, aber man muss auch erwähnen, dass alle Infrastruktur, die für Olympische Spiele in Sarajevo auf neu gebaut wurde, ist später im Umsatz im Alltag eingesetzt.
00:19:32: Zum Beispiel alle Apartments Wohnungen, wo die Sportler gewohnt haben, sind jetzt Apartment Wohnungen und so war es auch designiert.
00:19:42: So zum Beispiel in einen Stadtteil Mäumel oder zum Beispiel, man würde nie sagen, dass da irgendetwas anderes war als ganz normaler Stadtteil mit Wohnungen, Apartments.
00:19:52: Und da sieht man auch Einkaufszentrum und da sieht man auch Kindergarten.
00:19:56: Und zufälligerweise, ein paar Jahre her, war ich von einer Tour zurück, von Croatia, sitze im Bus und neben dem Bus ein älterer Herr neben mir, um wir fangen zu quatschen, weil wir haben fünf Stunden.
00:20:07: Der Herr war der Präsident von der Olympischen Komitee.
00:20:10: Wow, cool.
00:20:11: Und er stellt jetzt Fragen wie ist es in Moimilo und unser Office ist in diesem Stadtteil.
00:20:16: Und er meinte, ja, ja, ja, da war unsere Zentrale.
00:20:19: Ich meinte da, wo jetzt der Kindergarten ist.
00:20:22: Er meinte, ja, ja, Kindergarten.
00:20:23: Also, ja, aber es sieht aus wie Kindergarten.
00:20:25: Er meinte, ja, es war so designiert, es war so prägitiert.
00:20:28: Also,
00:20:28: das hat man schon mitgeplant, dass das dann später wirklich Verwendung
00:20:32: für super,
00:20:33: super.
00:20:33: So, es gibt vieles davon und weniger Reden davon.
00:20:37: Es hat uns viel gebracht.
00:20:39: Also ein positives Beispiel von so einem Entwicklungsschub.
00:20:42: Genau, genau.
00:20:42: Danke für das Wort Entwicklungsschub.
00:20:44: Ja, okay, cool.
00:20:45: Ja, reden wir gleich weiter über Sarajevo.
00:20:48: Ist ja deine Heimat.
00:20:49: Von dort kann man eben in den Süden oder runter ins warme Klima oder Schneeschuh wandern.
00:20:55: Was bietet Sarajevo noch?
00:20:58: Ich
00:20:59: habe so das Gefühl, es ist so ein kultureller Mix, oder?
00:21:02: Verschiedene Religionen, da muert sie in die Kirche
00:21:05: die verschiedenen
00:21:07: Restaurants.
00:21:08: Alles
00:21:09: auf den Kopf getroffen hat, genau richtig gesagt.
00:21:12: Sarajevo ist ein besonderes Stadt, aber man muss von ganz, ganz, ganz anfangen, also von der Gründung der Stadt.
00:21:21: Also ich werde jetzt nicht lang über die Gründung, nur so was für mich sehr interessant ist.
00:21:27: Wo die Stadt gegründet wurde, von ungefähr fünfhundertfünfzig Jahren, gegründete Stadt.
00:21:31: Bosnien war immer Am Rande, irgendeines Reiches.
00:21:35: Am Rande, nicht in Mitte, sondern am Rande.
00:21:38: So war es auch mit den Austrungern, so war es auch mit den Osmanen.
00:21:41: Und das Osmanen kam bis nach Bosnien.
00:21:44: Und dann haben sie dieser Stadt gegründet.
00:21:46: Am Rande des Reiches.
00:21:48: Aber wenn man geografisch denkt, also er sitzt in Europa, es ist nicht weit weg wie in Graz, bin hier gefahren, ist nicht weit weg von Wien.
00:21:55: So der Gründer von Sarajevo hatte eine geniale Idee.
00:21:59: So... Das macht die Stadt eigentlich jetzt so aus.
00:22:04: Er wollte Händler anziehen.
00:22:08: Wie hat er das gemacht?
00:22:10: Er hat allen Händlern Alle, die nach Sarajevo kamen, egal wie viele Leute es kamen in einer Gruppe, egal wie viele Kamele oder Pferde, jeder hatte drei Tage und drei Nächte umsonst schlafen, parken, seine Sachen abstellen.
00:22:23: Drei Tage und drei Nächte waren umsonst.
00:22:27: Und von dieser Zeit kommt die Ausrede, jeden Gast drei Tage genug.
00:22:32: So, bei uns, wir haben diese, also
00:22:35: jeden Gast, das ist drei Tage
00:22:36: genug.
00:22:37: Aber drei Tage dürften man umsonst
00:22:40: wohnen,
00:22:40: seine Sachen abstellen, seine Sachen verkaufen.
00:22:42: Wenn man vierten, fünften Tag schlafen will, man zahlt oder sehnt.
00:22:47: Clever, ja?
00:22:47: Clever.
00:22:48: Und wie gesagt ... Das heißt,
00:22:49: es gibt dann schnell einen Austausch, weil jeder schaut, dass er nach drei Tagen alles auf den Markt
00:22:54: geworfen hat.
00:22:54: Dann kommt
00:22:55: er den nächsten.
00:22:56: Genau.
00:22:56: Und die geografische Position von Sarajevo, damals ... wenn man etwas von Westen will, von Wiener, von Paris, man musste nicht so weit mit den Kamern reisen, sondern auch
00:23:15: von Sarajevo,
00:23:16: es kam zu uns.
00:23:17: Aber auch diejenigen, die vom Westen etwas aus der Orient folgen.
00:23:21: Sie wollten etwas aus Istanbul oder Süden.
00:23:23: Sie müssten nicht nach ganz nach unten reisen, sondern sind nach Sarajevo.
00:23:28: Und deswegen Sarajevo hat sich so entwickelt als eine Handelstadt damals.
00:23:32: Alle Handwerker, alles Mögliche, was man finden konnte.
00:23:37: Und wie gesagt, am Rande eines Reiches so man mingelt.
00:23:40: mingelt, oder wie heißt das auch, Deutsch mit den anderen.
00:23:43: Vermischt, ja.
00:23:43: Vermischt sich, so, alles Mögliche.
00:23:46: Und ich will nur sagen, zum Beispiel die Brauerei, die eine der wichtigsten Gebäude in der Stadt ist, Sarajevo, die Brauerei wurde in den Eightzehn und Sechzehntzig gegründet, obwohl die aus Mann bis Eightzehn und Sechzehntzig da gewesen sind.
00:24:01: Ist auch interessant, wie es dazu kommt.
00:24:03: Aber man wusste, dass die Ausdrungen ankommen werden, man wusste, wo man liegt.
00:24:08: ist ein sehr interessanter Stadt.
00:24:10: Deswegen, wegen diesen Gastfreundlichkeit, wegen diesen drei Tage umsonst, wegen diesem KOM, KOM bring etwas Neues in die Stadt.
00:24:19: Also wir gucken nicht anders.
00:24:22: Also jeder ist willkommen.
00:24:24: Das macht die Stadt aus, seitdem, für diese Zeit.
00:24:27: Ja, und diese vielen verschiedenen Kulturen und Völker, die da durch und die Randlage, die quasi gut ausgenutzt wurde, wenn man so zwischen den verschiedenen Kulturen liegt, oder?
00:24:38: Genau, deswegen.
00:24:40: So, Bosnien und Herzegowina war immer interessant für andere Leute von anderen Seiten der Welt zu kommen wegen unseren Reichtum in Mineralien, in Wasser, in Kräuter, man alles gegenüber die Geschichte, durch die Geschichte runter und alles... Leute sind von überall gekommen und jeder bringt etwas seines und deswegen kommt die Vielfältigkeit.
00:25:06: Deswegen nennt man es auch Jerusalem Europas, weil man kann in Sarajevo Ruinen von Kirchen finden, die aus dem siebten, achten Jahrhundert stammen, man kann alles mögliche dort finden.
00:25:21: Wie gesagt, wir sehen Kirchtürme, alles mögliche.
00:25:29: Ja und dann kam er leider der Krieg.
00:25:31: Ein paar Worte möchte ich auch dazu, obwohl es ein finsteres Kapitel ist.
00:25:34: Wir haben schon bei deiner Vorstellung gehört, du musstest fliegen mit deiner Familie mit fünfzehn seid ihr nach Berlin raus, bist aber wieder zurückgekommen.
00:25:43: Das ist natürlich schon so ein Kapitel, das noch immer so ein bisschen mitschwingt oder so.
00:25:47: Ja das schwingt und das spielt sich immer noch heute in den Alltag von von ganz normalen Menschen, die jetzt in Bosnien-Herzegorgen erleben.
00:25:56: Leider die den Neunzigern, wo die ganze Welt einfach in Frieden war, aber nur bei uns war es sehr, sehr, sehr schlimm.
00:26:04: So, wenn man Bosnien-Herzegorgen besucht, wenn man Sarajevo besucht, man kann sehr viele Spure noch sehen.
00:26:11: Noch sehr viele Gebäude.
00:26:12: Man kann, wie gesagt, auch die Ruinen von olympischen Spielen.
00:26:15: Man kann auch sehr viel Aufgebaute sehen.
00:26:19: Was ich immer lieben gerne sehe, Suche unbedingt und unbedingt zeigen will, wenn ich Rückkehrer finde, wenn ein Haus wieder aufgebaut wird.
00:26:32: Wenn ein Flüchtling von irgendwelchen Gründen aus diesem Gebiet weg musste und jetzt nach zwanzig Jahren kommt er im Erste wieder sein Haus.
00:26:41: Es gibt Hoffnung, oder?
00:26:42: Es gibt Hoffnung.
00:26:43: Das
00:26:43: gibt mir Hoffnung.
00:26:45: Die jungen Generationen sind meine Hoffnung, nur den Neunzigern.
00:26:48: Ich kann es mir nicht erklären.
00:26:50: Da gibt es Hunderte von Varianten, Versionen, warum es kam, wer ist schuld, wer ist nicht schuld.
00:26:57: Es ist verrückte Zeit, wo der gesunde Mensch verstanden ist, wer funktioniert.
00:27:01: Es gibt keine Sieger im Krieg, es gibt keine, alle sind Opfer.
00:27:05: Ja, es ist nicht schwarz-weiß, oder?
00:27:09: Genau, es ist nicht schwarz-weiß.
00:27:10: Du bist ja ein super Beispiel, weil wie gesagt, du bist über Amerika, über Berlin, Amerika, über Rikscha-Fahren, haben wir gehört, dann wieder zurück und machst jetzt wirklich eine coole Aufbauarbeit, indem du Ökotourismus quasi fassierst.
00:27:25: Also du bist echt ein gutes Beispiel, du und deine Freunde.
00:27:28: Danke dir.
00:27:29: Danke dir, ich muss auch sagen, obwohl ich dein Bosnianer zugehört bin, Ich arbeite sehr viel auch für Kroatien.
00:27:36: Wir haben weltweit eine traumhaft schöne Tour in Insel Hüpfen da und immer runter in Dalmatien.
00:27:43: Ich habe sehr viel in Serbien gearbeitet.
00:27:45: Ich habe sehr viel, wie gesagt, Kroatien, Serbien, Montenegro.
00:27:49: Ich fühle mich daheim.
00:27:51: Ich fühle mich zu Hause in Kroatien.
00:27:52: Ich fühle mich zu Hause in Montenegro.
00:27:54: Ich fühle mich zu Hause in Serbien.
00:27:55: Ich habe Freunde überall.
00:27:57: Und wie gesagt, die Neunzigern sind immer noch ein Rätsel und wir müssen nach vorne schauen.
00:28:02: Und ein bisschen ist es auch so, also ich merke nur in Österreich, wenn man auf den Bergen unterwegs ist, also die dinarischen Alpen, möchte ich dann gleich, wenn wir gleich hinspringen zu den herrlichen Gebirgslandschaften, das ist ja auch so ein bisschen eine Verbindung.
00:28:16: Es gibt ja diese Via Dinarica, so ein Friedensweg, der diese ganzen Länder da euren Nachbarländer verbindet, oder?
00:28:24: Und an Berg ist es irgendwie auch so, man merkt auch, über ein Tausend Fünfhundert Meter ist man per Tu, die Leute sind besser drauf.
00:28:34: Ich glaube, wenn da ein Berg steigen, Natur genießen, ist auch was, was jetzt, ich möchte nicht übertreiben, was Frieden schafft, aber zumindest die Menschen verbindet, oder?
00:28:43: Ist es nicht so?
00:28:43: So, Motto von Viedinarika ist connecting naturally.
00:28:52: So eine natürliche Konnexion oder keiner.
00:28:57: Das ist halt so.
00:28:58: Und die Vier-Dinarika ist ein Traumprojekt.
00:29:01: Eigentlich ist eine Verlängerung von Vialpinae.
00:29:04: Die Idee kam sehr spontan.
00:29:08: Ein paar Freunde auf dem Berghütte mit einem Bier.
00:29:10: ... über Vialpina geredet und da kam einfach die Idee.
00:29:14: Oh, stell dir vor, wir machen eine Vier-Dinarika.
00:29:17: Ja, über die Grenzen.
00:29:18: Genau, über die Grenzen hinweg und ... ... diese Bergkette dehnt sich von den jüdischen Alpen ... ... ganz runter bis zum Albanien.
00:29:26: Die dinarischen Alpen,
00:29:27: ja.
00:29:28: Wir nennen sie dinarischen Alpen.
00:29:30: Der Name stammt ... ... von einem ... ... den höchsten Bergkroatien Dinara.
00:29:34: Mhm.
00:29:35: Dinara.
00:29:36: Es ist nicht der höchste Berg.
00:29:38: Es ist nicht der schwierigste Berg.
00:29:40: Aber die ganzen Bergkette hat von diesem Berg die nahrischen Alpen gekriegt.
00:29:46: Auf diesem Berg war ich unzählige Male und sage ich mal, neunzig Prozent davon wurde ich vom Gewitter erwischt, weil es auf der Grenze von Mediterraneanes und Konzentral.
00:29:58: Das sind die Typen von unseren Bergen, die viele unterstätzen.
00:30:03: Muss man früh starten, so wie bei uns im Zimmer.
00:30:05: Genau, früh starten.
00:30:07: Aber ist eine traumhafte Kette vom Gebirge und Teelein und Wasser und alle Berge haben einen anderen Charakter.
00:30:14: Über eine Tausend Sechsehundert Kilometer und fast jeder... So
00:30:17: lang sind die?
00:30:18: So lang sind die?
00:30:19: Wie weit geht's unter?
00:30:21: Die Bergkette ist nicht so lang, aber der Weg, die wir die Nahrung haben.
00:30:24: Weil es geht auch so und so.
00:30:27: Aber wie gesagt, jeder Berge ist anders, hat einen anderen Charakter, hat einen anderen Vibe, sag ich mal so.
00:30:33: Und dann, was man auf den Bergen findet, sind die Menschen.
00:30:39: Die Einheimischen, die wir noch da oben wohnen.
00:30:41: Obwohl wir in einer Pandemie wohnen, wo alle weg vom Dorf wollen.
00:30:45: Alle wollen in die Städte rein.
00:30:46: Die Dörfer werden vernachlässig und nur älter in Generation bleiben.
00:30:51: Und ja leider viele sterben ab.
00:30:54: Aber mit diesem Tourismus, nachhaltend Tourismus, es gibt jetzt immer wieder einen oder anderen, die wieder zurückkehren, die einen kleinen Shop aufmachen, die ihre Wollsocken, weil sie kennen nichts anderes machen als Wollsocken zu stricken oder vielleicht aus Holz einen Löffel zu karmen.
00:31:12: und da kommt ein Tourist und zahlt ein paar Euro, davon hat man ein paar Svenier, ist nützlich.
00:31:17: So, es kommt langsam, ich hoffe, dass es wieder zum Leben kommt.
00:31:23: Aber das ist das Schöne.
00:31:24: Alle, die wir Dinarika, ganze Strecke, zu Fuß gelaufen sind, und die meisten, nicht die meisten, aber viele davon treffe ich zum Beispiel Anfang des Jahres, treffe ich in Slowenien oder Kroatien, wo sie starten, zwei, drei Monate später sehe ich sie auf den Gebirge in Bosnien, ein Monat später sehe ich sie in Gebirge in Montenegro.
00:31:43: Und jeder sagt, das ist so schön, landschaftlich schön, ursprünglich.
00:31:47: Und auch so verschiedene Kulturen, oder?
00:31:50: Ja, jeder sagt aber die Menschen.
00:31:52: Ja.
00:31:52: Die Menschen, weil unsere Menschen in Dörfern, die sind es nicht gewohnt, zum Spaß zu mal anzugehen.
00:32:00: Diese Menschen haben viel zu tun.
00:32:02: Und wenn sie Freizeit haben, dann ruhen sie sich aus oder tun etwas andere.
00:32:06: Aber zum Spaß einfach in die Berge, seine Kraft zu verwenden, umsonst den Tag, das dieser Konzept ist nicht.
00:32:12: Das ist
00:32:13: strange.
00:32:13: Ja.
00:32:14: Und dann, wenn sie die Menschen da sehen, Dann wollen sie jemanden einladen.
00:32:18: Sie wollen, dass sie das Beste von sich zeigen.
00:32:21: Und hier in unseren Gebergen ist das, was es eigentlich ausmacht.
00:32:26: Das, was sie jetzt sagen.
00:32:27: Landschaft, traumhaft schön, aber die Menschen.
00:32:30: Aber die Menschen.
00:32:31: Sie binden dir Tee, sie binden dir Peter, Börek, sie binden dir das, was sie selber machen.
00:32:37: Ja, das ist das Besondere.
00:32:38: War cool.
00:32:38: Das hat der Marin auch erzählt als Albanian beim Podcast, dass es eben wirklich in Albanien ganz stark ist.
00:32:45: Da gibt es ja auch dieses Projekt Beaks of the Balkan.
00:32:48: Auch ein Teil von der Wiederbindlinarika, die wir dann auch bewandern mit unseren Gruppen.
00:32:53: Und dass man wirklich merkt, wie ein um das andere Tourismusbetrieb, also das sind alte Bauernhäuser.
00:33:00: wo es kleine Unterkünfte gibt, also wo wirklich Leute jetzt wieder zurückkommen, also dass dieser Ökotourismus, der Wandertourismus, Menschen irgendwo oben am Berg dann ein Zusatzeinkommen ermöglicht und dann können die Leute dort bleiben und müssen nicht absiedeln.
00:33:17: Also das ist schon eine positive Vision, die wir da auch unterstützen können mit unserem Wanderreisen.
00:33:23: Da ist eine kurze Geschichte, die ich gerne mitteilen werde, aber zum Beispiel Jetzt in Bosnien, Wiener, Mostar, Sarajevo, man hört, hat diese Städte gehört, aber man hört immer wieder so ein Dorf, zum Beispiel Lukomir.
00:33:37: Man hört davon.
00:33:39: Man weiß es.
00:33:40: Aber ich muss sagen, nach dem Neunzigern, nach dem Krieg, eine Handvoll von Menschen in Sarajevo wussten über dieses Dorf, dass dieses Dorf existiert.
00:33:54: Handvoll von Menschen.
00:33:55: So, nicht einmal die Einheimischen Wussten über Lukomir.
00:33:59: Und Lukomir liegt auf ´tausendfünfundet Meter höchstgelegene und wirklich abgelegene, abgelegenes Dorf.
00:34:06: Lukomir heißt Harbour of Peace, Harfridshafen, Hafen von Frieden, liegt am Rande des Kanyons.
00:34:16: Wahrscheinlich die Menschen damals, wo sie gesiegelt haben, Mittelalter, wollten nicht gestört werden, wollten ihnen Friedenshafen haben.
00:34:23: Aber das ist die Geschichte für sie selber.
00:34:25: Was ich sagen will, dieses Dorf war vor dem Krieg voll mit Leben.
00:34:30: Junge, alte, in der Zwischenmenschen.
00:34:34: In den Krieg, viele Jungen mussten das Land verteidigen, sind aus dem Dorf runtergezogen, zum Kampflinien, was auch immer.
00:34:41: Und danach, den Krieg, hatten Apartments oder Häuser unten im Tal gefunden.
00:34:45: Und alle Jüngeren, nach dem Krieg, wo Internet kam, wo die moderne Welt kam, natürlich die Jüngeren, sie wollen nicht mehr in diesem Dorf wohnen, weil da gibt es keine Schule, keine Internetverbindung, keine Straße, jetzt gibt es einen Schotterweg.
00:34:58: So, und dieses Dorf war am Absterben.
00:35:01: Nach dem Krieg sage ich wieder mal, eine Handvoll von Menschen wussten in Sarajevo über dieses Dorf.
00:35:07: Und dieses Dorf wurde von vielleicht zehn Familien noch besiedelt damals.
00:35:13: Und alle waren so ... älter als sechzig, siebzig.
00:35:17: Sehr alte Menschen, die jetzt nur im Sommer damals waren, im Winter runter zu Familien, aber diese dort war am Absterben, buchstäblich.
00:35:24: Jedes halbes Jahr, der stirbt, der stirbt, man weiß.
00:35:28: So, eine Lokalagentur, für die ich, wo ich zurück aus Amerika gekommen bin, eine Traumagentur, die wurde da damals in dieser Zeit gegründet von super, super, super netten Menschen und die Idee war Bosnisch Landschaft zu... schützen und auch Menschen zu zeigen, was es so gibt.
00:35:48: So, vier, fünf von den Gründern von dieser Agentur sind nach Lukomir gelaufen, mit den Einheimischen haben sich hingesetzt, haben gefragt, habt ihr etwas dagegen, wenn wir Touristen bringen?
00:35:59: Wir reden von einer Zeit, wo es noch kein Tourist in Bosnien war, nach den Krieg.
00:36:03: Schweigenem von Lukomir.
00:36:05: Und sie haben sie alle ausgelacht.
00:36:08: Ha, ha, ha, es spinnt dir.
00:36:09: Was wird Touristen?
00:36:10: Touristen gehen nach Mostar.
00:36:11: Tourist geht nach Dubrovnik.
00:36:13: Wir sind von Gott Vergessenes.
00:36:16: Okay, okay, habt etwas dagegen.
00:36:18: Sie meinten, ihr könnt bringen, wenn ihr wollt, aber keiner wird kommen, spinnt hier.
00:36:22: Aber wir werden andere Touristen bringen, die die Wandern gehen.
00:36:25: Wandern, umsonst.
00:36:27: Sie zahlen noch dazu.
00:36:28: Anstrengern.
00:36:28: Anstrengern.
00:36:29: Sie zahlen noch.
00:36:30: Ha, ha, ha.
00:36:30: Sie meinten, ihr könnt bringen, wenn ihr wollt.
00:36:33: So, und langsam, unsere erste Gäste waren die fremden Menschen, die in Sarajevo gewohnt haben, in den Botschaften, in den Firmen.
00:36:40: Die Ex-Pets,
00:36:41: ja.
00:36:41: Genau, und sie wollten Wandern gehen.
00:36:43: Sie haben uns kontaktiert.
00:36:44: Und das waren die ersten Wandertouren sozusagen.
00:36:47: Und diese Gäste, die haben auch viele Verbindungen.
00:36:50: Und dann auf einmal Lukomir erscheint auf Nationalgrafik, Frontpage, Outside-Magazin.
00:36:57: Da jetzt Lukomir sind junge Menschen wieder zurückgekommen.
00:37:02: Sie haben Geschäfte aufgemacht, Restaurants, Bed & Breakfast.
00:37:06: Aber wir wollen jetzt auch nicht, dass das eine neue Dubrovnik wird.
00:37:10: So ist immer noch...
00:37:11: Die Balance ist immer wichtig.
00:37:13: Inzwischen ist ja auch UNESCO-Weltkultur eher bei dieser Stecchi... Stetschi.
00:37:22: Unsere Sprache ist sehr leicht, wenn man nur die von Netflix.
00:37:27: Stetscht sie, das sind mittelalterliche bosnische Grabsteine, die auch im Lukomir, man kann sie da sehen, in einem zustand, einem natürlichen Zustand.
00:37:37: Das sind monolithische Karststeine oder Grabsteine.
00:37:45: Und warum gibt es die?
00:37:46: oder wie alt sind die?
00:37:48: Das ist eine gute Frage.
00:37:49: Die Bücher, in den Bücher, die wir haben, die sagen, dass sie mittelalterlich sind.
00:37:57: und dass sie so eine Volk gehören, die Bogomili hier.
00:38:01: Bogomili sind von Bulgarien nach Bosnien und haben sich in Bosnien eingesiedelt, weil in Bulgarien sie hatten ihre Probleme.
00:38:09: Das waren immer noch, sag ich, ein Volk, der einen anderen Götter geglaubt hat, als damals die Gestruktur es erlaubt haben, sagen wir so, und sie konnten sich nirgendwo niederlassen, aber nur Bosnien, unsere Königin damals, in einer Königin damals, war viel... allen offen, aber benimmt dich, also ganz einfach.
00:38:31: Und die haben sich da in Bosnien eingesiegelt.
00:38:32: Ich rede von zehnten, elften, zwölften, dreizehn Jahrhundert.
00:38:36: Und wir sind die Meinung, dass sie diese Sechzige gebracht haben.
00:38:40: Obwohl es gibt andere Alternativ-Geschichten, die behaupten, dass das viel älter ist, immer noch aus der neolitischen Zeit.
00:38:49: Es gibt sechzehn, sechzigtausend registrierte.
00:38:52: Wow!
00:38:53: Registrierte, eingezeichnete.
00:38:55: Ich persönlich, ich kenne noch mindestens Tausende, die nicht registriert, nicht eingezeichnet, nicht dokumentiert sind und die liegen überall.
00:39:04: Die liegen in den tiefsten Tälern.
00:39:06: Die liegen auf den höchsten Bergen, auf Bergplatonen, auf zwei tausend Meter, obwohl es rund um kein Stein gibt.
00:39:14: Die hat jemand irgendwann irgendwie hochgetragen und ich rede von nicht eins oder zwei, sondern von hunderten auf einen Platz.
00:39:22: Spannend, mystisch klingt das.
00:39:24: Es ist mystisch.
00:39:25: Super spannend und für Archäologen rate ich wirklich, Bosnien ist ein Traum.
00:39:31: Bosnien ist ein Traum im Sinne, weil Archäologie fast gab es keinen.
00:39:35: in die guslawischen Zeiten.
00:39:36: Man wollte nicht runter in die Geschichte, runtergraben, es war Fortschritt, Lass uns bauen, vergiss, was da war.
00:39:44: Aber wirklich im Bosnien, wenn man irgendwo eingrebt, man wird entweder römisches Hinterlassenheit finden, illyrischen, noch vor den Römern und essen, essen Schatz, essen Traum.
00:39:54: Ein Unentdeckter.
00:39:57: Apropos mystisch, da gibt es ja auch die Pharaonen bei euch.
00:40:01: Blödsinn, ich rede von einem bosnischen Pyramiden.
00:40:03: Da gibt es ja ganz viele, ein bisschen esoterisch, glaube ich, aber ich kenne einige Bekannte, die darunter pilgern.
00:40:10: Weil da irgendein, ich weiß nicht, ob es ein Professor ist, dort irgendwie so... Kegelförmige Berge entdeckt hat und gesagt hat, das ist eine Atlantis, oder ich weiß es nicht, eine uralte Kultur und das sind die Pyramiden von Bosnien.
00:40:25: Was sagst du dazu?
00:40:27: Spannend, oder?
00:40:28: Die
00:40:28: Berge, es ist spannend.
00:40:30: Die Berge, die Berge, wenn man von gewissen Winkeln guckt, sind aus wie einer Pyramide.
00:40:37: Es gibt Tunnels unter den Pyramiden, aber man muss sagen, Bosnien war immer attraktiv für Berg.
00:40:45: Arbeiten für Minen.
00:40:46: Wir haben viele Mineralien.
00:40:48: Das, was auch ein Problem jetzt eigentlich ist.
00:40:52: Und diese Tunnels, wer weiß, wo man sie stammt.
00:40:55: Diese Berge sehen aus wie Pyramiden.
00:40:57: Ich will nicht sagen, dass das Pyramiden sind oder nicht.
00:41:02: Weil, wo ich noch studiert habe, sie wurden entdeckt vor Vor dreizehn Jahren, vor zwanzig Jahren oder so.
00:41:08: Zwar mal voll in bei uns dort, die bausnischen Pyramiden.
00:41:10: Pyramiden.
00:41:11: Sollten zwanzig tausend Jahre alt sein, sollte das, sollte das sein.
00:41:15: Am besten, dass jeder einfach runterkommt und sich selber eine Meinung.
00:41:19: Und das genießt.
00:41:20: Das genießt.
00:41:20: Ja, genau.
00:41:21: Ja, voll.
00:41:23: Was wir jetzt noch ein bisschen vergessen haben, wo liegt denn dein Land überhaupt?
00:41:28: Dass man es ein bisschen einordnet.
00:41:30: Wir sagen, das ist ganz nahe, aber wie sind denn da so eure Nachbarn?
00:41:35: Wo, wo liegt sie?
00:41:35: ja?
00:41:36: Ach, will.
00:41:37: Die
00:41:37: Groß ist Bosnien.
00:41:39: So, Bosnien ist eine Republik von ehemaligen Jugoslawien.
00:41:44: Jugoslawien und wir haben einen Traum gehabt in Nachbarn.
00:41:48: Kroatien, Montenegro und Serbien sind unsere Nachbarn.
00:41:52: So, Jugoslawien hatte ein paar Republiken, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Macedonien und Bosnia-Herzegowina.
00:42:00: Und wir waren einer von den Republiken in den Neunzigen und sind unabhängig geworden.
00:42:05: So ungefähr, ich will mal sagen, von Graz aus, im sieben achten Fahrt.
00:42:11: Grenze muss man ein bisschen warten.
00:42:12: Grenze muss
00:42:13: man ein bisschen warten, weil auf dem Weg war vier Stunden Grenzwart, aber das war gleich nach, ja, nach Silvester.
00:42:20: Genau, na, wie sind dir die Strecke schon einmal gefahren, dann zu Una, und waren dort Raften, und für uns war das schon, also... bisschen lästig, dass man da gut geht.
00:42:30: Es ist außerhalb der EU und da muss man quasi staut dort ein bisschen.
00:42:35: Aber man kommt dann sofort die ersten Moscheen, dann auch, was waren da ein paar Touristen aus Dubai plötzlich, weil das war, plötzlich ist man ein bisschen in einer anderen Welt.
00:42:46: Die Küche ist anders.
00:42:47: die Preise sind unglaublich günstig, dann plötzlich, also wenn man von Kroatien rüber kommt, wo die Preise sehr teuer geworden sind seit dem Euro-Einführung, aber wie gesagt, das ist sehr nahe von Kroatien, ein paar Stunden Autofahrt.
00:43:01: Ein
00:43:01: paar Stunden Autofahrt, was die Preise angeht und das macht auch Sarajevo besonders aus, das macht die bosnische Gasfrantlichkeit aus, denke ich, das ist meine Meinung, vielleicht lege ich falsch.
00:43:14: Aber bei uns ist es sehr wichtig, dass die Preise den lokalen Menschen gemessen
00:43:21: folgen.
00:43:22: Im
00:43:22: Einkommen.
00:43:23: Obwohl Sarajevo super touristisch geworden ist in den letzten zehn Jahren und speziell was du erwähnt hast, die aus Dubai, die Araber, die lieben Bosnien, sie sehen Flüsse überall, Wasser überall, Grün überall und sie haben Muschee.
00:43:38: Sie können rumlaufen, keiner guckt sie komisch, sie lieben es.
00:43:42: Obwohl es eine Überflut von von arabischen Touristen sind, obwohl es ein Überflut von allmöglichen Touristen sind.
00:43:51: Wegen den neunzigern Menschen konnten Bosnien oder Yugoslavia nicht besuchen.
00:43:56: Sie haben die ganze Welt und da steht ein Fehler, ein Fleck.
00:44:00: Und dann kommen sie.
00:44:00: Aber wir legen immer noch Wert, dass ein lokaler Mensch in Sarajevo auf den Hauptplatz ein Kaffee trinken kann, in den Restaurant gehen kann.
00:44:08: Und das wird auch so bleiben.
00:44:09: Es ist nicht so wie andere Städte, wo, wenn man jetzt da geht.
00:44:14: Man sieht ein Restaurant, man sieht nur Touristen.
00:44:17: Manu ist wie hier in Wien oder London.
00:44:20: Preise wie Wien, London und der Gast neben dir ist auch einer der Touristen.
00:44:24: In Sarajevo, Mostar, das macht einen Aus.
00:44:26: Man geht in den Restaurant, man ist im volltouristischen Platz, aber der Tisch neben dir ist ein lokaler Mensch und ein Tourist und ein wieder lokaler Mensch.
00:44:33: Das mischt sich und die Einheimischen können sich das essen und vor allem das Wohnen ist ja auch das Problem.
00:44:38: Genau.
00:44:39: Die Einheimischen können das Essen sich leisten.
00:44:40: Barcelona kann man nicht mehr wohnen als Spanier, ja.
00:44:43: Ja, weiter ist es so.
00:44:46: Bei uns.
00:44:47: Der Einheimische kann sich etwas leisten, aber der Gast kommt und hat das authentisches Gefühl, wenn man in ein Restaurant reinkommt und man hört auch einheimische Sprache, es ist halt anders.
00:44:59: Ja, gehen wir so ein bisschen jetzt von Sarajevo und diesen Orten, wo halt auch Leute erst du beikommen, was ja durchaus spannend ist, wo viele Touristen sind.
00:45:09: Unsere Reisen sind natürlich auch dort, aber wir gehen ja dann immer raus und sind in den Bergen und dort ist es recht einsam.
00:45:17: Was gibt's denn da zum Wandern?
00:45:18: Welche Reisen sind denn da im Angebot?
00:45:21: Du sagst eben, hast du ihm schon erzählt, man kann Schneeschuh wandern, auch das kann man eben mit uns mit Weltweit wandern.
00:45:27: Was gibt's denn da im Angebot?
00:45:29: Was führst du da alles?
00:45:31: Ja, ganz genau.
00:45:32: Schneeschuhe waren dann.
00:45:33: Wir haben jetzt im Angebot zwei Reisen.
00:45:36: Auf die freue ich mich sehr, sehr, sehr.
00:45:38: Und da geht es in den Bergen.
00:45:41: Natürlich die Ankunft ist im Sarajevo.
00:45:44: Da haben wir eine Stadtführung mit lizenzierten Stadtführer.
00:45:51: Ich mag nicht.
00:45:52: Stadtführung zu geben, weil ich bin ein Reiseleiter.
00:45:56: Ich muss dafür sorgen, dass der Stadtführer da ist, dass der Bus da ist.
00:45:59: Und dann lasse ich lieber den Stadtführer in seine eineinhalb Stunden seine Show.
00:46:07: Natürlich, es gibt so viele Sachen, die in eineinhalb Stunden, die kann man nicht erwähnen.
00:46:11: Und der Stadtführer erkennt die Gruppe nicht und er macht seinen Ding.
00:46:16: kann die Gruppe einschätzen, dann weiß, was ihr nicht erwähnt habt, aber das hätte oder das könnte interessant sein.
00:46:22: Man muss zugeben, ich hab die Geschichte von Sarajevo, Mostadonalen Städten von allen Stadtführern gehört, von allem, von mindestens fünfzig.
00:46:31: Und jeder hat seine eigenen Geschichte.
00:46:32: und jetzt, ich baue mir raus, einfach so.
00:46:36: Aber wie gesagt, da gibt's eine gemütliche Stadtführungs-Sarajevo, das erste Abendessen, gemütliches lokales Essen, die eine Mischung von Osmanischer Küche, eine Mischung von Ungerischer Küche, eine Mischung von Österreichischer Küche, eine Mischung von allem.
00:46:52: Und das ist auch das Besondere in Bosnien, wie wir waren immer von jemandem beherrscht.
00:46:57: Und was gut ist, es bleibt hier so.
00:47:00: Man kann sagen, Wiener Schnitzel ist ein Heimheitsgericht von Sarajevo Bosnien oder Gulasch oder Sarma oder Czorbe von Türki.
00:47:10: Der einzige Unterschied ist, wir verwenden nicht sehr viele Gewürze.
00:47:16: Ist das genau?
00:47:17: Nicht
00:47:17: scharf oder?
00:47:19: Bei uns Salz und Pfeffer.
00:47:20: Und das war's.
00:47:21: Es gibt kein Koriander.
00:47:22: oder natürlich jetzt.
00:47:24: mittlerweile in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren gibt es aber auch.
00:47:26: unsere Oma, unsere Mütter haben so gelernt mit Salz und Pfeffer zu kochen.
00:47:30: Nur die Zutaten müssen gut sein.
00:47:32: Natürlich die Bohnen müssen gut sein, der Fleisch muss gut sein, dann schmeckt es.
00:47:35: Man braucht nichts mehr anderes.
00:47:37: Leider mit der Globalisierung.
00:47:40: Es ist ein bisschen schwieriger, richtige Zutaten zu finden, aber die kann man immer noch.
00:47:46: Das ist die Küche.
00:47:47: Herrlich, da läuft mir das Wasser.
00:47:49: Und Vegetarierinnen können auch nahtessen, oder bei euch, oder?
00:47:53: Natürlich, natürlich.
00:47:53: Überall, wo die aus Mahnen waren, muss ich sagen, wo der Orient ist, ist sowieso Paradies für Vegetarier, oder?
00:47:59: Die Vorspeisen sind ... Die Vorspeisen,
00:48:02: wir haben Pitas.
00:48:05: Pitas sind bekannt als Börek.
00:48:09: Weltweit Teig waren.
00:48:11: Es ist Filoteig, sehr, sehr dünner Teig und es gefühlt mit entweder Fleisch oder Kartoffeln oder Spinat oder Käse.
00:48:21: Spinatschaftkäse, genau.
00:48:24: Es gibt viele vegetarische Optionen, wenn man keinen Fleisch essen will.
00:48:28: Und Bosnien, ich muss auch sagen, früher waren meistens Menschen Vegetarier.
00:48:34: Fleisch gab es, wann?
00:48:35: Selten,
00:48:35: ja.
00:48:36: Selten.
00:48:36: Jetzt, wenn man ein Mahlzeit ohne Fleisch anbietet, ist man fast beleidigt, aber es gibt Option.
00:48:42: Ja, gut.
00:48:43: Ja, und das Sarajevo gehen wir dann raus.
00:48:45: Jetzt sind wir beim Essen hängenblieben,
00:48:47: was natürlich
00:48:48: beim Wandern, na na na, das ist ja total das Wichtigste, das ist das Wichtigste zuerst natürlich.
00:48:53: Na, aber damit man Hunger kriegt zum guten Essen genießen in Bosnien, Herzegowina, gehen wir natürlich auf die Berge.
00:49:01: Wo kommen wir da hin?
00:49:03: Wir reden jetzt mal über die Sommerreise, glaube ich, bosnische Bergwelten.
00:49:07: Bosnische Bergwelten und es gibt einen Dorf Umuliani, der einer meiner Lieblingsdorfer und Plätze in Bosnia sind.
00:49:17: Nicht Lukomir.
00:49:19: Zum Lukomir kommt es von Umuliani.
00:49:21: Also Umuliani ist Startpunkt zum Lukomir und es ist ungefähr acht Kilometer zu Fuß entfernt in einer Richtung.
00:49:27: Es gibt ein paar Wege.
00:49:30: alle attraktiv alle attraktive und rundreise ist so vierzehn-fünfzehn kilometer.
00:49:35: aber umuliani ist immer noch so ursprüngliches dorf um die menschen ganz jährlich leben.
00:49:44: ganz herrlich lukomir.
00:49:45: wie gesagt winter sind sie runter.
00:49:47: erst jetzt in ein paar letzten paar jahren kommen auch übers winter menschen die oben wohnen und dort gibt es so leckeres essen wieder weil menschen bauen selber ein und eine Kartoffel und das Essen in den Dörfern ist eigentlich sehr basic, simpel.
00:50:06: Aber wenn man draußen ist, wenn man wandern geht, Schneeschuh wandern, wandert, man kriegt Hunger und alles schmeckt gut.
00:50:15: So, aus der Revo geht es nach Hummeljani, muss Hummeljani.
00:50:19: Und auch im Winterreise, die geht auch in Hummeljani, dann gehen wir in Schneeschuh wandern dort.
00:50:24: Ja, und dann geht es... wie heißt das?
00:50:26: Da gibt es ein Urwald dort, oder?
00:50:28: Perucica.
00:50:29: Wir haben ein paar Urwälder in Bosnien, aber der Höhe Spekante ist in den Nationalpark Sutheska.
00:50:36: Perucica, Urwald.
00:50:38: Du als Waldmensch.
00:50:39: Genau.
00:50:40: Schaut euch bitte das Podcastbild an.
00:50:43: Der Evelyn ist schon so ein bisschen der typische, ich würde sagen ein bisschen rühbezahl aus meiner, du hast so einen langen Bart, also schon so typ Holzfeller Waldmensch, oder?
00:50:54: Genau.
00:50:54: Eine Waldliebe
00:50:55: prägt dich ein bisschen.
00:50:56: Entschuldige, ein bisschen frech, aber
00:50:58: jetzt ist das
00:50:59: schon zugegeben.
00:50:59: Vollkommen
00:51:00: richtig.
00:51:02: Ich fühle mich im Wald am besten.
00:51:04: Berge liebe ich.
00:51:06: Aber irgendwie, wenn ich auf dem Gipfel bin, auf dem Grad, es gibt so eine Stimme in mir, die sagen, ah, Berlin, du gehörst hier nicht.
00:51:14: Also, sei zu, dass du sicher und runter bist.
00:51:18: Aber wenn ich im Wald bin, bin sicher.
00:51:20: Ich fühle mich daheim zu Hause.
00:51:22: Und das kannst du dann gut erklären.
00:51:24: dann und dann gestern.
00:51:25: Genau.
00:51:25: Aber
00:51:27: wenn man in so ein Urwald reinkommt, Da muss man auch nicht so viel erklären.
00:51:30: Die Luft erklärt sich von alleine.
00:51:33: Alles, die Stimme, das Geräusch von den Blättern, Wind kommt, von auf einmal da.
00:51:39: So zum Beispiel die letzte Reise, da habe ich meinen Gästen versprochen, wollt ihr einen Horn Vipal sehen?
00:51:47: Die giftigste
00:51:47: Sprenger Europas, die sehr da ist.
00:51:50: Wie meinst du?
00:51:51: Ich weiß, wo sie wohnt.
00:51:53: Und gestern gesagt, der muss spinnen.
00:51:55: Ich sagte, wollt ihr, da wollt ihr nicht.
00:51:57: Ja, wollen wir.
00:51:58: Und am Rande des Urwalds, wo man da reingeht, es gibt eine Wasserquelle.
00:52:02: Die Wasserquellen sind sehr beliebt bei Schlangen, weil sie sind ein Ambush-Tier.
00:52:07: Und sie warten da auf anderes.
00:52:08: Und da gehen wir runter.
00:52:09: Und tatsächlich, da sind zwei auf einem Ast.
00:52:12: Trauma.
00:52:13: Und ich meine, wie wusstest du das?
00:52:16: Aber ja.
00:52:17: Du kennst die einfach aus.
00:52:18: Der Wald ist einfach Trauma.
00:52:19: Okay.
00:52:20: Bei den Schlangen wollt ihr ein bisschen dazusagen, weil manche haben ja dann Angst, dass die dann warten und dann fallen sie über die Touristen her.
00:52:28: Das ist natürlich nicht
00:52:28: so, oder?
00:52:29: Ja, ja, auf jeden Fall.
00:52:29: Sie spucken Feuer und nehmen da ein Trachen und dann nehmen wir den Portemonnaie weg.
00:52:36: Die Schlangen sind überhaupt kein Gefahr.
00:52:39: So, die einzigste Gefahr, die wir in unserem Gebirge haben, ist die Übereinschätzung von den Menschen.
00:52:48: Okay, dass man zu waghalsig geht
00:52:51: oder schlecht
00:52:51: ausgerüstet wird.
00:52:52: Schlecht
00:52:52: ausgerüstet, schlecht informiert.
00:52:57: Aber schlangen und wilde Tiere, die wir wissen halt einfach nicht, wie viel Wölfe wir haben.
00:53:02: Wir wissen nicht, wie viel Bären wir haben.
00:53:04: Wir haben alles, alles Mögliche.
00:53:06: Ein Land Bosnien von knapp nicht einmal sechzig tausend Quadratkilometer.
00:53:12: hat zwei Komma drei Millionen Menschen.
00:53:16: so es gibt viel Platz für wilde Tiere sich zu verziehen viel Platz und wir haben alles.
00:53:22: Und das ist das Schöne.
00:53:23: Nur, dass die Tiere in Bosnien, sie wollen nichts mit den Menschen zu tun zu haben.
00:53:28: Wenn sie uns riechen können, wenn sie uns hören können, sie verziehen sich.
00:53:32: Vielmal hat der Busfahrer mir gesagt, neben euch waren Beeren und sie haben sich versteckt für euch.
00:53:36: Weggerannt, versteckt, gewartet, dass ihr weg seid, weil ihr jetzt vom Weiten mitten Fernstecher gesehen habt.
00:53:44: Die Schlangen sind keine Gefahr.
00:53:46: Aber wie gesagt, wenn man bewusst ... Da reingeht, wenn man weiß, was Gefahr sein könnte, dann ist es kein Gefahr.
00:53:54: Die Schlange geht weg, wenn man guckt, wo man reintretet, wenn man guckt, wenn man ins Wiegebüsch geht, man wird nicht sehen, weil die Schlange geht weg.
00:54:00: Aber wenn man mit dir unterwegs ist, dann kann man sie finden.
00:54:03: Weil du dich auskennst, wo sie
00:54:05: sind.
00:54:05: Muss man leise sein, oder?
00:54:07: Leise sein oder vorsichtig.
00:54:08: Nicht so trampeln.
00:54:10: Nicht so trampeln, weil sie können alle, die
00:54:12: schütterten
00:54:13: Vibrationen.
00:54:15: Und sind dann weg, ja.
00:54:20: Unsere Reisen sind ja so eine Mischung aus, dass wir schon Kultur erleben.
00:54:25: Da gibt es ja voll coole und tolle Sachen in Bosnien Herzegovina.
00:54:30: Vor allem in Herzegovina ist ja diese berühmte Brücke von Mostar.
00:54:34: Ein bisschen erinnere ich mich, das ist eine andere Brücke, aber die Brücke über den Fluss.
00:54:40: Wie heißt der?
00:54:42: Ivo Andritsch.
00:54:44: Möchte ich sehr empfehlen.
00:54:47: Wenn man den Balkan besucht, so die Bücher vom Ivo Andritsch zu lesen, der beschreibt es so schön, also diese Österreichische Monarchie, die Soldaten, die kommen und gehen, die Osmanen, da kann man dieses
00:55:00: Bild.
00:55:01: und ein bisschen so stellen wir vor, Moster, der Fluss, die Brücke, das ist ein Bild, oder?
00:55:07: Auf
00:55:07: jeden Fall.
00:55:08: Was kann man da erleben?
00:55:09: So,
00:55:10: in der Herr Andritsch.
00:55:12: Nobelpreis gewinnen und er sagt eigentlich alles und das war in der Zeit vor der Nobelpreis noch etwas bedeutet hat, viel Literatur.
00:55:20: Und zwei Brücken haben wir jetzt erwähnt.
00:55:22: Die eine ist in Mostar und die andere ist in Wichegrad.
00:55:25: Ein Brück über die Drine, wo Iván Ritsch diesen Roman geschrieben hat.
00:55:29: Voll cooles Buch, ja.
00:55:30: Voll cooles Buch.
00:55:31: Aber das gibt auch einen Zusammenhang zwischen diesen zwei Brücken, die ich oft meinen Gästen erwähne, einfach damit sie wissen, was so ist.
00:55:40: Mostarbrücke.
00:55:42: ist eine Brücke einbogen hat es, ein traumhaft schöne Brücke, einfach war.
00:55:47: Aber wo der Auftrag kam, die Brücke zu bauen, da war noch zur Zeit von Suleyman, der Magnificent, Mostar gab es nicht.
00:55:55: Es gab kein Mostar als Stadt, es gab nur eine Hängebrücke, die sehr gefährlich war und die Alternative war über die Berge.
00:56:02: Die Berge Viele Bergmenschen, Räubern, waren gefährlich.
00:56:08: Da wollten die Menschen da, bau uns eine Brücke da.
00:56:10: Der Sultan Suleiman, er hat seinen Architekten damals, den Sinan, einer der besten Architekten.
00:56:16: Der hat Moscheen gebaut.
00:56:17: Genau, so Michelangelo von das manchen damals in Zeit.
00:56:22: Also, Sinan, geh nach Bosnien, bau eine Brücke.
00:56:24: Wie gesagt, am Rande.
00:56:25: Am Rande des Reiches, unbekannt, nicht wichtig, gab es kein Mostar.
00:56:30: Das Sinnen, wie du gesagt hast, hatte die Moschee, die Moschee, diesen Projekt.
00:56:34: Der Star-Architekt.
00:56:35: Der Star-Architekt.
00:56:36: Er meinte, ah, lieber, lieber Sultan, ich bin zu beschäftigt.
00:56:40: Ich kann halt leider nicht, ich werde meine besten Studenten nach Mostar schicken und Erwitz bauen.
00:56:46: Der Student kommt mit dem Archaerodin, hat nichts im Leben gebaut bis dann, aber war der beste Student.
00:56:52: Und er war verzweifelt.
00:56:56: Und er war verzweifelt.
00:56:57: Aber Gott sei Dank, die Legende nachsagt, er hat eine kleinere Brücke gesehen.
00:57:00: Der Maßstab von der Brücke und dem Kanon war gleich.
00:57:04: Er hat die Brücke gebaut.
00:57:04: Lange Geschichte kurz, lange Geschichte kurz.
00:57:07: Da war die Sitte, wenn die Ausrüstung von der Brücke aufgemacht wurde.
00:57:11: Der Architekt muss unter der Brücke stehen.
00:57:13: Wenn die Brücke zusammenkolapsen, geht auch dein Leben.
00:57:15: Er hatte sich nicht getraut.
00:57:17: Er ist weggerannt.
00:57:19: war erstes Projekt und ist für fünfhundert Jahre die Brücke gestanden, nur die Menschen haben sie zusammen.
00:57:23: Aber,
00:57:24: was ich sagen will, auf einmal die Brücke ist ein Phänomen geworden.
00:57:28: Jeder hat über die Brücke geredet.
00:57:30: Und das hat ein bisschen den Sinn an, ein bisschen gestört.
00:57:34: Dass ein Student, jeder redet mehr über den Studenten, über die Brücke.
00:57:38: Macht so cooles Bauwerk, ja.
00:57:39: Genau.
00:57:39: Dann kommt der Master Sinn an, er will jetzt über Treffen.
00:57:45: Er geht nach Bosnien, sucht sich einen größeren Fluss drinnen und macht diese Brücke, wo der Ivo Andritsch ... und diese Brücke hat zwölf Bögen.
00:57:55: Zwölf, nicht einen.
00:57:56: Einfach traumhaft schöne Brücke.
00:57:58: Aber die Brücke ist erst bekannt geworden, wo Ivo Andritsch ... das Buch geschrieben hat, aber die Mostar Brücke ist seit fünfhundert Jahren bekannt.
00:58:06: Das war ein kurzes Zusammenhang.
00:58:08: Ja, spannend.
00:58:09: Und wie gesagt, dieses Buch gibt es so, das geht so über die Jahrhunderte, wo diese Brücke durch verschiedene Eroberer und Siedler, das ist so ein tolles, also wirklich ein Buch, wo man so richtig reisen kann.
00:58:23: oder
00:58:23: in der Geschichte.
00:58:26: Ja, und das besuchen wir.
00:58:27: Und Moster ist natürlich, muss man sagen, ist natürlich kein ensamer Platz mehr.
00:58:32: Also da sind natürlich viele, die kommen von der Küste.
00:58:36: Meistens von Dubrovnik, Kreuzfahrtschiffe.
00:58:40: Aber man muss sagen, es ist nicht ständig voll.
00:58:42: Es hat so Wellenförmig.
00:58:44: So zwei Stunden ist es voll, dann zwei Stunden ist fast keiner.
00:58:47: Zwei Stunden ist voll, zwei Stunden keiner.
00:58:49: Und wenn man morgen früh, es gibt Zeitabschnitte, wo man die Stadt auch für sich da genießen kann, aber man muss halt wissen.
00:58:56: Das ist oft so, also ich merke so den Rhythmus von den großen Touristengruppen ist, die essen so Frühstück, so bis neun, dann steigen sie in den Bus und zu der Zeit, um zehn, elf, zwölf, darf man nicht dort sein, aber wenn man sieben oder acht wird, ist es oft
00:59:12: komplett allein.
00:59:13: Ja, spannend.
00:59:13: Und
00:59:14: das machen wir hoffentlich.
00:59:15: Und das machen wir auf jeden Fall.
00:59:17: Und das machen wir auf jeden Fall.
00:59:19: dass so spitzenmäßig ist auf der Brücke in der Altstadt.
00:59:22: Es gibt andere Teile in Mostar, die sehr schön, sehr interessant zu besuchen sind, aber keine Rede davon.
00:59:28: Ja, oft so links abgebogen aus der Hauptgasse ist ein Venedig oft so.
00:59:32: Wenn man so ein bisschen außerhalb ist, auf einmal ist dann niemand mehr dort und die Kinderspielen und Frauen mit Kinderwagen und das sind dann meine Lieblingsgegenden.
00:59:41: Ja, genau.
00:59:42: Ja, du, reden wir mal ein bisschen über unsere Guide-Academy.
00:59:46: Wir haben beim Vorgespräch schon über die coole Party, wo wir gedanzt haben, gesprochen und dass du seit dem Salzer-Fan bist, weil du uns beobachtet hast.
00:59:56: Du warst ja schon mehrmals bei uns hier zu Gast.
01:00:00: Reden wir uns ein bisschen.
01:00:00: Das ist ja so ein bisschen unsere Kulturverbindung im Weltweitwandern-Team.
01:00:07: Diese Guide-Academy, die bedeutet mir persönlich... ist einer der Highlights des Jahres für mich.
01:00:14: Oh cool, freundlich.
01:00:16: Aber wirklich.
01:00:16: Und das ist so eine tolle Sache, Christian, das muss ich dir jetzt auch sagen, ist unglaublich, dass ich jetzt gleichgesinnt aus Nepal, aus Korsika, aus Mongolien, ganz der Welt lerne ich andere Evelines kennen.
01:00:32: Eveline aus Marokko, Eveline aus Jordan ist einfach ein Traum.
01:00:39: Nummer eins, das ist einfach ein Traum.
01:00:40: Nummer zwei ist sehr wichtig für uns, unsere Fahrung zu auszutauschen.
01:00:45: Und am Ende, obwohl alle Reiseziele so verschieden sind, vollkommen verschieden, es gibt keinen Zusammenhang zwischen den zwei Reisen, aber wir haben einen gleichen Nenner und der gleichen Nenner sind die Gäste.
01:00:56: Ja, und das Spirit, oder?
01:00:58: Wenn man gerne in den Bergen ist, dann hat man sich viel zu sagen, oder?
01:01:01: Natürlich,
01:01:01: natürlich.
01:01:02: Auch über die Kultur
01:01:02: nimmt weg, ja.
01:01:04: Ich, nur in dieser Guide-Akademie, ich fühle mich, als ob ich Mongolia besucht habe.
01:01:09: Weil ich den lieben Solomon kennengelernt habe, wir haben uns ausgetauscht.
01:01:13: Abende lang
01:01:14: miteinander gesungen,
01:01:16: getratzt.
01:01:16: Zum Beispiel.
01:01:19: Ich freu mich sehr auf die Akademie, ist sehr wichtig.
01:01:22: Nummer eins, Nummer zwei, es ist auch nicht nur da zum Spaß, es ist, man lernt.
01:01:28: Man lernt, wenn man Erfahrungen austauscht.
01:01:30: Man lernt, weil es gibt immer wieder super nette Mentors oder sind das Mentors,
01:01:38: die Lehrende oder
01:01:40: Ausbildner, die ihr immer wieder bringt, superinteressante Menschen.
01:01:44: Bergführer.
01:01:45: Genau.
01:01:46: Bergführer, die ihre Erfahrung austauschen.
01:01:50: Ich freu mich immer wieder auf die Akademie.
01:01:52: Und was du gesagt hast, das letzte Mal.
01:01:53: Ja, und es ist nicht nur das, es ist auch interaktiv.
01:01:57: Also auch Gäste aus Graz, aus Österreich, die einfach ein bisschen erfahren können, kommen zu dieser Party.
01:02:03: Und das letzte Mal, das war einfach ein Traum.
01:02:06: Und da wo du und deine liebe Frau getanzt seid und ich stand da daneben, ich habe geguckt, wie schön das ausschaut.
01:02:13: Ich habe meine Frau gesagt, wir müssen Salzer tanzen beginnen.
01:02:15: Und ja, wir tanzen jetzt auch Salzer, das ist mein Vorbild.
01:02:18: Macht
01:02:18: jetzt ein Kurs, ja.
01:02:21: Wir sind die Roll-Models, die Kamen und
01:02:23: ich.
01:02:23: Ja, ja, da seid ihr wirklich.
01:02:24: Kamen und ich haben uns ja beim Salzer tanzen kennengelernt.
01:02:28: Aha, ist
01:02:28: es
01:02:28: so.
01:02:28: Das ist ja unsere Beziehungsgeschichte.
01:02:30: Ja,
01:02:30: deswegen seid ihr auch so gut, weil wir sind weit weg von eurem Level, aber wir können den Rhythmus uns bewegen können.
01:02:36: Ja, wir sind schon ein bisschen enggerostet.
01:02:38: Seit Corona haben wir das ein bisschen vernachlässigt, aber immer wieder zu... Ja, genau.
01:02:44: Schön, freut mich voll.
01:02:47: Bosnia Herzogovina ist ja noch nicht überlaufen.
01:02:50: Das ist ja wirklich so ein, kann man schon sagen, Geheimtipp bis auf die sozusagen berühmtersten Plätze, aber die Berge sind... mit sehr wenig Touristen noch.
01:03:01: Wohin geht die touristische Reise?
01:03:03: Also bei uns ist ja wichtig Nachhaltigkeit, dass man, man kann zwar hinfrieden, aber man hat auch die Möglichkeit den Flug raus zu tun und selbst anzureisen.
01:03:14: Wir kompensieren den CO-Zweih aus Stoß aller Fluganreisen, aber damit hört sie nicht auf.
01:03:20: Nachhaltigkeit, haben wir geredet, ist es, dass wir durch unsere Touren ermöglichen, dass Leute in Bergregionen wohnen können, dort bleiben können.
01:03:30: Was gibt es da noch zu sagen?
01:03:34: So, wie gesagt, Bosnien ist nicht überrannt von Tourismus.
01:03:39: Ich muss sagen, bis vor Corona, bis vor Covid-Zeit, Bosnien war sehr aufnehmen.
01:03:44: Jedes Jahr, zweihundert Prozent Steigerung, Steigerung.
01:03:47: Weil, wie gesagt, jeder will, dass er fahren, was da gewesen ist, konnte nicht nach Bosnien freisen wegen der Neunziger Krieg.
01:03:54: Und jetzt hat sich aufgemacht.
01:03:55: Und dann kam Covid.
01:03:56: Covid kam, ganze Industrie kaputt, alles.
01:03:59: Also, wir wissen nicht, wir gehen nicht mehr zurück.
01:04:02: Aber was den aktiven Tourismus angeht, was Bosnien-Herzegovina jetzt sehr viel anbietet, sei es Fahrradfahren, sei es Wildwasserrafting, sei es Hiking, Wandern, Klettern, es gibt immer mehr und mehr davon, es ist nicht überlaufen.
01:04:18: Ich hatte schon mal ein paar Reaktionen von Gästen, wo eine Dame mit Tränen in den Augen gesagt, das sieht aus wie die Alpen, aber vor einhundert Jahren.
01:04:29: Sie erinnert sich noch, sagen wir nicht, ein Hundert Jahre, aber sie erinnert sich, wo sie noch den Wanderweg für sich selber hatte.
01:04:35: Da wir so viele Berge haben, so viele Wanderwege, es verteubt sich.
01:04:39: Man kann davon ausgehen, dass man auf den Wandertag keinen trifft.
01:04:44: Und wenn man Menschen trifft, dann ist man froh.
01:04:47: Dann redet man, aber es gibt keinen jetzt schlangen Linien oder es gibt keinen Großtourismus.
01:04:54: Das ist noch gut.
01:04:57: Ja, in welche Richtung wird sie sich entwickeln?
01:05:00: Oder was wünscht ihr so als Touristiker?
01:05:03: Sagst du, das ist ja ganz kurz.
01:05:06: Wo die deine Bekannten oder Freunde dann hingegangen sind, das ist ja irgendwie, wir reden davon den zweitausender Jahren, oder?
01:05:13: Ja,
01:05:14: zweitausender Jahre.
01:05:14: Das ist ja ganz,
01:05:15: ganz kurz, quasi.
01:05:16: Wo sich noch niemand vorstellen hat können, dass das überhaupt jemand interessiert, ist irgendwie zwanzig, fünfundzwanzig Jahre her.
01:05:23: Und wie, in welche Richtung geht der?
01:05:25: Jetzt ist es einfach mehr geworden und es wächst, weil es einfach wunderschön ist.
01:05:30: Ja, genau.
01:05:30: Es ist mehr geworden, es wächst, aber mit einem gesunden Tempo wächst es.
01:05:35: Es ist jetzt nicht überrannt von Investoren, sag ich mal so.
01:05:40: Gut.
01:05:40: Es ist nicht überrannt von irgendwelchen Menschen, die einfach Profit machen wollen, bei dem Breakfast aufmachen oder überteuert das, was auch immer, Sveniere von Made in China.
01:05:50: So ist es immer noch originell.
01:05:52: Es geht langsam, ist auf einem guten Weg.
01:05:57: Ich hoffe, dass Tourismus eine größere Rolle in Bosnien spielen wird, weil leider muss ich sagen, es gibt auch viele Ausnützer oder Ausbeuter von Natur, sei es Holzabbau, sei es Mineralien, sei es Wasserwerke.
01:06:14: Und das sind keine Bosnien, das sind globale Großkonzerne, die leider sehr viel Schaden anrichten.
01:06:22: Und ich hoffe, dass Tourismus und Wandertourismus und aktiver Tourismus ein Gegenmittel davon ist, dass wir unseren Behörden einfach ein bisschen mehr Druck geben, dass hier ein bisschen mehr Fläche unter Naturschutz liegen.
01:06:36: Und ich denke mal, je mehr Menschen das zu sehen kriegen, so weniger gibt es Chancen, dass sie sich frei fühlen, das kaputt zu machen.
01:06:46: Wir haben zum Beispiel mit Tourismus Ein paar Wanderwege markiert und diesen ganzen Gegen alle, die wild jagen, sind jetzt weg.
01:06:57: Wir wussten, dass in diesen Hängen, von diesen Bergen, es ist so schwer zu erreichen, dass es Menschen gibt, die einfach heimlich und
01:07:07: illegale
01:07:08: Wildere, die Steinböcke oder Chamois abschießen.
01:07:12: Aber dann haben wir gesagt, was kann man machen?
01:07:13: Mit denen kann man nicht.
01:07:15: Mit Gewehr, Gewehr geht nicht.
01:07:16: Sie haben Gewehre.
01:07:18: Aber wenn wir jetzt einen Wanderweg daraus machen, wenn wir den markieren, wenn wir den auf die Route legen und wenn jetzt mehr und mehr Menschen kommen und die Wilder sind jetzt weg zum Beispiel.
01:07:28: Ja, also es ist spannend, was du sagst, dass quasi Ökotourismus, Nachhaltiger und Wandertourismus ein Bewusstsein für den Wert von der Natur, auch für die Politiker.
01:07:38: Wenn man sagt, hey, da sind Leute, die geben ganz schön viel Geld aus, ich müsste es nicht irgendeinem internationalen Konzern zum Abholzen oder Bergbauunternehmern verschachern, billig.
01:07:51: Ja, es ist immer so ein Kampf zwischen den Interessen, oder?
01:07:56: Und das wird auf politischer Ebene dann... Es bekommt dann Wert, quasi, wenn da ein
01:08:00: Kommand kommt.
01:08:01: Das sind diese spannende, gute Rolle von nachhaltigen Tourismus auch gegen zu bewahren.
01:08:08: Auch in Albanien ist dann einfach geschützt worden.
01:08:11: Wie heißt der Fluss dort im Süden?
01:08:13: Die Fjosa, genau.
01:08:15: Da hat der von Patagonia quasi auch
01:08:17: mitgetan.
01:08:18: Also das war auch so eine Erfolgsstory, dass da ein ganzes riesiges Flussgebiet dann
01:08:25: geschützt wurde.
01:08:25: Ja, geschützt wurde.
01:08:26: Und das Flussgebiet, das heißt das ganze Ökosystem.
01:08:31: ist geschützt geworden.
01:08:32: Jetzt ist es in der Mode.
01:08:33: Ja,
01:08:33: für euch auch eine gute Chance.
01:08:36: Das Problem ist, ich muss nur das einbringen.
01:08:39: Das Problem ist für Bosnien, dass es, wir in den Goslawischen Zeiten, es war ein Industriegebiet.
01:08:44: Industrie.
01:08:45: Menschen sind von allen Teilen in Goslawien nach Bosnien in Fabriken zu arbeiten.
01:08:50: Bergbauten, Holzfirmen.
01:08:54: Aber ich muss sagen, damals in Goslawischen Zeit, es gab gewisse Standards.
01:08:58: Ein Holz ab.
01:09:00: Holzfella darf in diesem Tag zwölf Kubikmeter und er hat seine Norm ausgefühlt.
01:09:06: Er kann seine Maschine einpacken und einen freien Tag.
01:09:09: Jetzt sind es Private, die wollen Hundert am Tag.
01:09:12: So schnell
01:09:13: wie möglich.
01:09:14: Es gibt jetzt moderne Mechanisationen, die das schneller
01:09:21: kaputt
01:09:21: machen.
01:09:22: Damals hatte man Regel.
01:09:25: Jetzt leider mit Kapitalismus, man will so viel möglich, das ist das Problem.
01:09:30: Und Menschen in Bosnien sind es gewöhnt, dass da ein Industrie ist.
01:09:34: Tourismus sind es nicht gewöhnt.
01:09:36: Aber da unser Kampf ist, einfach mal den zu beweisen, dann schaut man, wir müssen nicht viel investieren.
01:09:42: Einfach sauber machen.
01:09:43: Mit
01:09:43: dem, was wir haben.
01:09:44: Also unsere schöne, die Lukumier-Leute, die gesagt haben, wer will das sehen?
01:09:48: Und dabei gibt es da Unesco-Welt, Kultur-Erbe-Sagen
01:09:51: zu sehen.
01:09:52: Genau, genau.
01:09:53: Eine Anekdote.
01:09:53: Kann man sich gar nicht vorstellen.
01:09:55: Eine
01:09:55: Anekdote, es ist bekannt, dass die Winnetou-Filme bei uns gedreht wurden.
01:09:59: In Kroatien am meisten, in Kroatien und auch in Partei in Bosnien.
01:10:03: Aber damals, wo wir die Filme geguckt haben, meine Freunde haben ja gesagt, Sie haben alle so geschwärmt, Boah, Amerika muss so landschaftlich schön sein.
01:10:12: Schau mal die Landschaft.
01:10:13: Sie wussten nicht, dass das in Ihrem Land gedreht ist.
01:10:16: Ja, das ist ja bei uns oft so, dass manche Leute aus der Stadt ein stundweit weit weg die Berge nicht kennen.
01:10:24: Das ist ja bei uns auch so ein Phänomen.
01:10:26: Also das muss man dann oft so mit Filmen sind, oder eine gute Möglichkeit, um Leute dann die Schönheit zu zeigen.
01:10:35: Lieber Evelyn, was wir noch gar nicht geredet haben, wann ist eigentlich die beste Reisezeit für dein Land?
01:10:41: Für mein Land?
01:10:42: die beste Reisezeit ist jetzt.
01:10:44: Nein, nein, nein.
01:10:45: Du siehst
01:10:45: in den Jänner, nein, nein, aber man kann auch im Winter fahren, oder?
01:10:48: Ja,
01:10:48: man kann im Winter fahren,
01:10:49: Schneeschu wandern.
01:10:50: Schneeschu
01:10:50: wandern, das ist meine Lieblingszeit, weil wir haben immer noch Schnee und jetzt in den Bergen ist viel Schnee gefallen und es wird so.
01:10:57: Für Schneeschu wandern, es wird genügend, es wird einfach schön sein.
01:11:00: Wow,
01:11:01: super.
01:11:01: Ich liebe Schnee, ich liebe die Werke im Schnee.
01:11:04: Sommerzeit ist einfach ein Traum.
01:11:06: Frühling, wenn man jetzt im Mai Frühling kommt, dann schmelzt dieser Schnee.
01:11:10: Und dann kommen alle Bergblumen, Wiesenblumen.
01:11:14: Und dann ist ein Teppich von allen verschiedenen Farben und Blumen, die man sehen kann.
01:11:18: Da rät man von Mai.
01:11:20: Mai, Anfang Juni, Mitte Juni.
01:11:22: Das ist auch die beste Saison zu wandern.
01:11:24: Aber wenn man dann im Sommer kommt, man ist im Bosnien, man ist sehr nah von all diesen Flüssen.
01:11:30: Man kann Baden gehen, man sehen das so, das ist die beste Zeit, was ihn zu besuchen.
01:11:35: Aber man kann auch im Herbst kommen, wo jetzt alles ist reif.
01:11:38: Man wandert und der Apfel unterwegs, man kann ihn flücken und dann man kommt zum Zwetschken.
01:11:44: Und einfach diese Vorbereitung für Winter.
01:11:47: Für mich Herbst ist meine Lieblingszeit zum Wandern, weil der Tag ist lang genug, man kann viel erleben.
01:11:54: Aber wie gesagt, Winter ist meine Lieblingszeit.
01:11:58: So
01:11:58: war
01:12:00: es nicht schön zu besuchen, jederzeit man
01:12:03: kommt.
01:12:04: Ich glaube, das ist ein super Schlusswort.
01:12:06: Vielen, vielen Dank, dass du gekommen bist, Evelyn, auf deiner Rundtour.
01:12:10: für den Podcast, dass du wieder in Graz warst.
01:12:12: Bist echt ein gern gesehener Gast.
01:12:15: Jetzt geht es ja weiter ins Weltteutwand am Basecamp, wo wir dann unser Team dann treffen können.
01:12:21: Und euch, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, danke, dass du bis jetzt dabei geblieben bist.
01:12:27: Wir haben erfahren, vielleicht kannst du mir ein bisschen helfen, dass Bosnia in Herzegovina wirklich noch so ein Geheimtipp ist, dass es ein sehr gebiergiges Land ist, dass es sehr, sehr nahe ist.
01:12:39: Österreich und natürlich auch an Deutschland und dass es wirklich wert ist, erkundet zu werden, weil es gibt die dinarischen Alpen, es gibt diese lange, jahrhundertealte Geschichte mit tollen Brücken, über Flüsse, es gibt mit Mosta, es gibt Sarajevo, das Jerusalem von Europa, so alt quasi, weil so lang die Geschichte geht und vor allem die Menschen.
01:13:06: Das wollte ich sagen, es gibt die Menschen.
01:13:08: Menschen und das Essen, da haben wir ganz viel drüber gedauert.
01:13:10: Und Essen auf jeden Fall auch.
01:13:13: Da muss man vorher ein bisschen fasten, dass man bei euch
01:13:16: gut dann zuwerken kann.
01:13:17: Na ja, aber ich werde da zu sehen, dass wir das auch abbauen.
01:13:21: Genau, dass man ordentlich Warn
01:13:23: dann geht.
01:13:23: Essen und Warn dann ist ein super Kombi.
01:13:26: Danke lieber Evelyn, dass du da warst.
01:13:29: Danke dir, danke für die Einladung und bin immer, immer, immer gerne hier in Graz, bei mir.
01:13:35: Graz ist ja schon ein Teil von Balkan.
01:13:37: Man sagt ja, der Balkan beginnt südlich von Wien, oder?
01:13:40: Sagt mir
01:13:41: das so.
01:13:41: Super.
01:13:41: Balkan ist südlich von Wien, okay.
01:13:47: Dank
01:13:47: an.
01:13:49: Ja, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann würde ich mich total freuen, wenn du ihn abonnierst, wenn du ihn bewertest, wenn du ihn auch teilst an deine Freunde auf Social Media.
01:14:03: und vor allem freue ich mich über einen Austausch.
01:14:06: Und der Podcast at weltweitwandern.com kannst du mir Fragen stellen oder Anregungen geben, Rückmeldungen schreiben und ich verspreche dich, dass ich jede Mail persönlich beantworte.
01:14:19: Auf unserer Webseite weltheitwandern.com findest du die nicht nur die Bosnien Reisen die wir anbieten und in die ganze Umgebung von Kroatien über Montenegro und Albanien spannender Balkanabenteuer warten
01:14:33: einfach
01:14:34: zum Entdeck zu werden.
01:14:36: Aber dort findest du auch viele Wandertipps, Ausrüstungstipps, mein
01:14:39: E-Book,
01:14:40: das man runterladen kann mit meiner ganzen vierzigjährigen Wandererfahrung.
01:14:46: Dann bleibt mir nur zu sagen, vielen herzlichen Dank fürs zuhören und
01:14:50: bis hoffentlich zur
01:14:51: nächsten Folge von Weltweit Wandern, dein Podcast fürs Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.
01:14:59: Ich freue mich aufs Wiederhören,
01:15:24: dein Christian.
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