#31 - Albanien: Das Land der Adler mit Marin
Shownotes
Albanien: Ein Land, das viele noch als weißen Fleck auf der europäischen Landkarte betrachten - zu Unrecht! Schroffe Albanische Alpen im Norden, türkisblaue Riviera im Süden und die gastfreundlichsten Menschen Europas. In dieser Folge spricht Christian mit Marin, einem langjährigen Partner und Guide-Academy-Absolventen, über ein Land, das wie ein Phönix aus der Asche steigt und Wanderer mit spektakulären Landschaften belohnt - wie die Dolomiten, nur ohne die Menschenmassen.
Warum Albanien entdecken? Nach 45 Jahren Isolation unter kommunistischer Diktatur (1945-1990) öffnet sich Albanien der Welt - mit unberührter Natur, authentischer Kultur und bewegender Geschichte. Die Albanischen Alpen bieten spektakuläre Wanderungen, UNESCO-Welterbe-Städte erzählen von reicher Vergangenheit, und die legendäre Gastfreundschaft macht jede Begegnung unvergesslich.
Mit dabei:
✨ Christian: Gründer von Weltweitwandern, kam als Skeptiker und wurde zum Fan
✨ Marin: Albanischer Guide, Weltweitwandern-Urgestein & Guide-Academy-Absolvent
Highlights in Albanien:
Tirana - Die bunte Hauptstadt
Skanderbeg-Platz mit 600-jähriger Geschichte & 11m hoher Reiterstatue des Nationalhelden, Edi Ramas "Farbtherapie" - bunte Plattenbauten statt kommunistisches Grau, Blloku-Viertel: früher für Elite reserviert, heute angesagstes Ausgehviertel, Et'hem-Bey-Moschee & Nationalmuseum
Albanische Alpen - Spektakuläre Bergwelt
Die "Verwunschenen Berge" (Bjeshkët e Nemuna) mit über 2.000m hohen Gipfeln, Valbona-Pass (1.795m) - berühmteste Wanderung zwischen Theth & Valbona, Jezerca (2.694m) - höchster Berg der Dinarischen Alpen, traditionelle Steinhäuser & herzliche Bergbewohner, spontane Einladungen zum Essen in Almhütten
Koman-See - Albanische Fjorde
2-3 stündige Fährfahrt durch türkisfarbene Schluchten, spektakuläre Felswände wie in norwegischen Fjorden, unvergessliche Bootsfahrt zu den Bergen
UNESCO-Welterbe
Berat - "Stadt der tausend Fenster" mit 2.400 Jahre alter Geschichte, Gjirokaster - Steinstadt am Hang, Geburtsstadt von Enver Hoxha & Ismail Kadare, ottomanische Architektur & historische Burgen
Albanische Riviera
Türkisblaues Wasser & unberührte Strände, Dörfer Himarë & Dhërmi, Llogara-Pass mit spektakulären Serpentinen & Aussicht aufs Ionische Meer
Kultur & Traditionen:
Kanun - uraltes Gewohnheitsrecht der Bergstämme, Besa (Ehrenwort) & Mikpritja (Gastfreundschaft): "Der Gast ist ein Geschenk Gottes", Blutfehde-Turm in Theth als historisches Zeugnis, spontane Hochzeitseinladungen & herzliche Begegnungen
Kulinarik:
Byrek (Blätterteigpastete), Tavë Kosi (Lammauflauf mit Joghurt), Qofte (Fleischbällchen), Baklava & Raki, türkischer Kaffee - Albanien hat die höchste Café-Dichte der Welt, Carp aus dem Shkodra-See & regionale Spezialitäten
Praktische Infos:
📅 Beste Reisezeit: Mai-Oktober, für Bergtouren Juni-September
🏔 Für verschiedene Fitness-Level geeignet - von Einsteigern bis erfahrene Bergwanderer
🌍 Sehr sicheres & einfach zu bereisendes Land
💚 Nachhaltiger Tourismus: Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden, Naturschutz
🇦🇱 EU-Beitrittskandidat mit dynamischer Entwicklung
🎧 Jetzt reinhören & Albanien entdecken!
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🌍 Weltweitwandern Reisen nach Albanien: www.weltweitwandern.com/europa/albanien
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Transkript anzeigen
00:00:07: Albanien hat sehr viel anzubieten, ist auch alles irgendwie einfach zu erreichen.
00:00:13: Die Albanien sind einfach sehr offene Menschen.
00:00:17: In Albanien kann man sich verständigen, ohne die Sprache zu beherrschen.
00:00:21: Wenn ein Gast zu Hause kommt, wir sagen, das Haus gehört Gott und den Gast.
00:00:30: Albanien, das Land der Adler mit Marin.
00:00:34: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern.
00:00:37: Dein Podcast übers Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.
00:00:42: Ich bin Christian Lade, der Gründer von Weltat Wandern.
00:00:46: Heute nehme ich Dich mit in ein Land, das bis vor wenigen Jahren noch ein ganz weißer Fleck auf der Landkarte oder im Kopf von vielen war, Albanien.
00:00:56: Wir reisen gedanklich in ein Land, das mich echt überrascht und begeistert hat, als ich dann nochmal hingekommen bin.
00:01:04: Vor einigen Jahren war es ja noch so Albanien, Blutrache, dass du dieses vielleicht keine Ahnung.
00:01:10: kann man dort überhaupt hinfahren.
00:01:11: Inzwischen hat sie natürlich herumgesprochen, dass das Land total super ist.
00:01:15: Und deswegen sprechen wir heute darüber.
00:01:16: Ich habe einen besonderen Gast direkt zugeschaltet live aus Tirana, aus der Hauptstadt von Albanien, Marin.
00:01:24: Herzlich willkommen im Podcast, Marin.
00:01:26: Hallo.
00:01:27: Vielen Dank.
00:01:27: Vielen Dank, Christian.
00:01:29: Danke für diese Gelegenheit, über Albanien zu sprechen.
00:01:32: Ich freue mich schon sehr, dich zu sehen.
00:01:34: Leider habe ich nicht geschafft, bis nach Graz zu kommen, aber zum Glück die Technologie hilft uns ein bisschen, auch unsere Gespräche zusammenzuführen.
00:01:42: Also ist mir eine Freude und ja, sehr schön, dass ich die Gelegenheit habe, bei dir über mein Land, also Albanien zu sprechen.
00:01:50: Ja, voll cool.
00:01:51: Fangen wir aber mit dir an, magst du dich kurz vorstellen?
00:01:53: Du arbeitest ja schon viele Jahre als Guide, wie kam es dazu, wie ist deine Geschichte, Marin?
00:01:59: Ja, also ich bin Marin und ich arbeite als Reiseleiter seit um die siebzehn, achtzehn Jahren schon.
00:02:05: Ich habe um zwei tausend acht gestartet.
00:02:08: Ich habe, als ich gestartet habe, Germanistik studiert.
00:02:12: Wir haben immer so einen Gruppen von Freunden.
00:02:14: Sie sind immer zusammen gewesen, haben immer gereist.
00:02:17: Eine von uns hat angefangen damals als Reiseleiter angefangen zu arbeiten.
00:02:22: Für mich war das ein Traumjob gewesen, die Gelegenheit zu haben, eine Gruppe zu führen, über Albanien zu sprechen und selber zu wandern und damit auch Geld zu verdienen.
00:02:33: Also war für mich irgendwie eine ganz schöne Sache.
00:02:37: Und dann habe ich dann weltweit Wandern auch begegnet, war für mich wie so Liebe aus dem ersten Blick, weil es genau was ich wollte, diese Art von Reisen erlaubt uns als Reiseleiter auch, uns selber zu sein.
00:02:52: Es gibt keine Bekleidungskode.
00:02:54: Ich bin immer auch so mit Bergbekleidung auch im Alltag hier in Tirana.
00:02:58: Und man konnte mit dieser kleinen Gruppe mit den Menschen umgehen, mit den Leuten sprechen, sich zu tauschen und Erfahrungen zu sammeln.
00:03:06: So für mich ist es irgendwie, genau wo ich es sein wollte, habe ich irgendwie erreicht.
00:03:11: Also ging bei mir so am Anfang.
00:03:15: Voll cool, super.
00:03:16: Jan, du bist jetzt in Tirana.
00:03:18: Wie bist du heute in deinen Tag gestartet?
00:03:20: Wie lebt man dort?
00:03:22: Ja, ich bin der erste der aufwacht zu Hause.
00:03:24: Genau, ich bin der erste der aufwacht zu Hause.
00:03:26: Ich wach auf immer um sechs Uhr, wenn ich zu Hause bin.
00:03:30: Ich trink mal zuerst alleine ein Kaffee und dann wacht mein Sohn und meine Frau auf und wir bereiten uns dann für den Tag.
00:03:38: Ich bring mein Sohn in die Schule und normalerweise gehe ich auch ein bisschen Fitness oder schwimmen.
00:03:44: Ich muss mich ein bisschen auch gut vorbereiten oder gesund bleiben auch für Denn Saison, wir arbeiten vom April bis Ende Oktober und das ist eine große Menge Arbeit auch zu leisten und zu machen.
00:03:57: Und deswegen muss man mit sich ein bisschen auch physisch, psychisch, geistlich auch vorbereiten.
00:04:04: Und wenn ich noch Zeit habe, dann während ein Tag versuche ich auch ein bisschen Literatur zu lesen, am besten auf Deutsch.
00:04:10: Ich habe meinen Kindern geschenkt gekriegt und mit denen kann ich auch Bücher direkt auf Deutsch bestellen.
00:04:16: Und ich freue mich wirklich, auch Zeit am Ende der Saison für mich zu haben, auch für mich zu erholen, auch mit Literatur und Alltag.
00:04:27: ist für mich wie Urlaub der Alltag geworden.
00:04:31: Weil du eben sagst, du hast dein Hobby zum Beruf gemacht und du kriegst noch Geld.
00:04:34: Also es artet schon, also Leute zu führen und wechselnde Gruppen sind natürlich auch, ist auch ein Job, also muss man schon Kraft haben dafür.
00:04:43: Ja genau,
00:04:43: jetzt mache ich meinen Job professionell, also unter professionell, verstehe ich, sage ich, dass ich mein Hauptberuf geworden ist.
00:04:51: Und wenn man Reiseleiter als Hauptberuf macht, dann muss man viel arbeiten.
00:04:56: Muss man schon die Tage fühlen, sozusagen besonderes bei der Hauptsaison in Albanien, welche nur sechs Monate auch ist.
00:05:05: Und wir versuchen alle Reiseleiter diese sechs Monate zu fühlen und zu arbeiten.
00:05:10: Manchmal ist schon eine Übereinstringung, physisch und psychisch auch zu betrachten.
00:05:15: Aber ich bin immer noch, habe ich Energie dabei, ich bin immer noch begeistert.
00:05:20: Schaff nur ein paar Tage frei auch zu lassen, während der Saison für meine Familie das auch ein bisschen Zeit zu erholen.
00:05:26: Und so kann ich auch meinen Job auch besser machen.
00:05:29: Also ein erholter Reiseleiter ist schon wichtig, finde ich, auch für die Gäste.
00:05:35: Ja, unbedingt, natürlich.
00:05:36: Man möchte einen frischen Guide haben, oder der begeistert
00:05:40: erzählt
00:05:40: und das bist du ja auch.
00:05:42: Genau, ich mache immer total gerne.
00:05:44: Und das ist die kleineren Gruppen, zehn, zwölf, vierzehn maximal.
00:05:50: Ich kann mit den Leuten sehr gut umgehen.
00:05:52: Für mich ist es sehr wichtig, dass ich die Namen schon am ersten Tag erfahre.
00:05:56: Denn gestern kann ich sie besser ansprechen.
00:05:59: In der Zwischenzeit habe ich auch einen Fahrer, die auch ein bisschen deutsch spricht.
00:06:04: Zusammen machen wir irgendwie eine gute Team.
00:06:08: Das ist immer noch bei mir, das mache ich ganz gerne.
00:06:15: Ich werde es so viel machen, wie ich es gerne habe, weil sonst es lohnt sich nicht mehr.
00:06:20: Ich denke, das Reiseleiterjob ist mehr ein Job, den man wirklich möchte, den man gerne macht, weil sonst kann man nicht so langefristig, denke ich, als Reiseleiter auch arbeiten.
00:06:34: Das haben wir auch gespürt, auch in der Covid-Zeit, wo ich nichts machen konnte.
00:06:40: Leider, das war ... für mich nicht ein Last, dass ich weniger Einnahme hatte, so in Bezug auf Geld und so, aber einfach, dass ich mich nicht bewegen konnte, nicht mit den Menschen umgehen konnte, also sein konnte.
00:06:54: Und das hat mich wirklich sehr, so ein Last, so war sehr schwer, so diese Zeit.
00:07:02: Ja, merkt man, dass man eigentlich das sehr gern mag und dass man es wie braucht, was man macht, oder?
00:07:07: Also eine Beschäftigung, die einen gut gefällt, ja, haben wir alle gemerkt.
00:07:12: Wir haben eine ganz schöne Tour gemeinsam gemacht, genau im Nordalbanien.
00:07:17: Dieses Jahr bin ich auch mit der Weltweit in Südalbanien.
00:07:21: Ganz, ganz tolle Gruppe, auch gehabt.
00:07:22: Ganz liebevolle Menschen, habe ich immer noch in Erinnerung dieser Tour, die ich, denke ich, im Juni gemacht habe mit euch.
00:07:29: Ja, wir waren ja gemeinsam eben unterwegs in den Bergen.
00:07:32: und was ich da gleich sagen ... Beim Vorgespräch hast du schon gesagt, in deiner Freizeit spielst du Gitarre.
00:07:39: Das Schöne ist, du hast sie auch mit auf Tour, bist ein großer Radiohead-Fan, aber auch andere.
00:07:45: Und ob und so packst du dann die Gitarre aus.
00:07:47: Und das war wunderschön.
00:07:49: Da lebt man quasi den Marin als Rocker.
00:07:53: Genau, das ist für mich wirklich ... Das mache ich mehr auch für mich, dass ich auch ein Publikum dazu habe.
00:07:58: Das finde ich ganz, ganz toll.
00:08:00: Und wenn die Leute die Musik gerne haben, Da spiele ich ganz gerne auch mit meiner Gitarre und wir benutzen auch sehr oft, im Besonderes auch im Nordalbanen, sehr kleineren Unterkünfte.
00:08:11: Man hat so mehr Privatsphäre auch dort.
00:08:14: Es kommt so zu einer ganz warme und schöne Stimmung miteinander.
00:08:19: Manchmal im Nordalbanen machen wir im Garten auch Lagerfeuer bei den Unterkünften, Gästehäusern dort.
00:08:25: Und kann man mit Musik ein bisschen das Abend verbringen.
00:08:31: Und für mich ist es auch ganz schön, weil zu Hause darf ich nicht viel spielen.
00:08:35: Mein Sohn mag es nicht so gern, dass ich spiele.
00:08:38: Das ist genau.
00:08:39: Aber sonst, genau, das nehme ich immer gerne mit.
00:08:45: Und du trittst auch auf als Musiker, oder?
00:08:46: Hast du gesagt vor ein paar Tagen, was du hast?
00:08:48: Genau,
00:08:50: ich habe zwei Rock-Bands gehabt, eine am Ende meine Gymnasium und eine andere ein bisschen professioneller, also am Ende meine Studium, also für Germanistik habe ich studiert.
00:09:02: Und genau, wir haben mehrere Auftritte gemacht, aber seit zehn Jahren bin ich nicht mehr aufgetreten, so wirklich auf eine Bühne mit einer vollen Band.
00:09:09: Und dann, Freunde von mir haben mich angerufen, haben gesagt, Maren, Machst du so eine Radiohead-Abend mit uns machen, dass du Radiohead singst?
00:09:17: Die sind meine Lieblingsband.
00:09:18: Ich bin so groß geworden, auch damit.
00:09:20: Aber habe ich ja gesagt, also besser ja sagen als nein.
00:09:24: Und es ist sehr gut gelungen.
00:09:26: Hat mir sehr, sehr große Spaß gemacht, hat mich ganz positive Energie auch gebracht und hat mich ein bisschen zurück in die Vergangenheit auch gebracht und hat mir wirklich sehr positive Energie gegeben.
00:09:38: Ich würde es... immer wieder machen und es kann schon sein, dass wir noch einen Auftritt gemeinsam auch machen, vielleicht auch mit unsere Lieder dann, mit meiner Band.
00:09:50: Ja, gehen wir rein in deine Stadt.
00:09:53: Wie ist ein Tirana?
00:09:54: Also, ich war ja lustigerweise eine Freundin, die war so vor fünfzehn, zwanzig Jahren dort, hat es gesagt, Tirana ist wie ein Dorf, da find ich dich gleich zurecht.
00:10:02: Und wie ich kommen bin, habe ich mir auch gesagt, ups.
00:10:05: Das sind Hochhäuser, das ist schon viel Verkehr, das ist schon eine richtige Großstadt, also es hat sie in den letzten zwanzig Jahren unglaublich entwickelt.
00:10:14: Also Tirana hat sich ganz, ganz stark entwickeln und entwickelt und ich bin der Meinung, dass die Entwicklung in Tirana ist schneller als die Menschen, die Bewohner in Tirana es folgen können und das verursacht auch ein bisschen Stress, weil es ist alles im rasche Entwicklung und Veränderung auch in Tirana.
00:10:33: war bei mir vor zwei Jahren, auch voriges Jahr, jede zwei Wochen, die ich in Tirana war.
00:10:38: Da habe ich immer was Neues gesehen, was Neues wurde angeweiht, was Neues wurde gebaut, neue Fußgängerzonen, neuen Gebäuden, neuen Kaffeehäusern und das bewegt sich auch ganz, ganz schnell.
00:10:52: In Jahr zweitausend Tirana ist Und jetzt wird auch wirklich eine große Dorf irgendwie auch gewesen.
00:10:59: Wir haben Probleme mit Elektrizität, da gehabt, Mangelen, Asphaltiertenstraßen, Trottoas und immer die alten grauen Gebäude auch von Hoja-Zeit.
00:11:11: Und dann im Jahr zweitausend der ehemalige Bürgermeister.
00:11:15: Heute ist der Prellminister mit der Rahme ein Künstler.
00:11:19: Der hat dann ein Projekt gestartet, unter dem Motto, those are the things we are fighting for, das ist warum wir kämpfen, mehr Farbe für unsere Stadt, ließ er diese grauen Geburt von Hodja Zeit mit bunter Farben auch bemalen und so langsam, langsam hat die Rana sich verändert, aber ich würde sagen in die letzten besonderes Sieben Jahren, es ist wirklich ein Boom in der Hauptstadt und Tirana ist irgendwie geworden, das meist besuchte Stadt in Albanien für den Tourismus, weil Tirana, also was die Leute bewundern oder gerne haben in Tirana, finde ich, ist nicht die pompöse Architektur wie Wien oder Graz oder weiß nicht Dresden oder anderen westeuropäischen schönen Städten oder Kulturarbeitstädten, aber in Tirana ist er schön der Flair.
00:12:06: Das heißt, die Menschen auf der Straße, die Café-Häusern, die Restaurants, die Bäume, also es ist irgendwie ein bisschen exotisch in der, in mitten, mitten in Europa und das ist was die gerne, die Leute ganz, ganz gerne haben und auch schon eine schöne Zeit für bringen können in Tirana.
00:12:22: Also das war für mich auch so, so ein richtig pulsierendes Leben, also ganz für junge Leute draußen, gerade im Sommer oder so viele Cafés.
00:12:33: Man sagt ja, Albanien, du hast das, glaube ich, erzählt, hat die höchste Kaffeehausdichte von Europa.
00:12:39: Es sind wahnsinnig viele Kaffeehäuser und wahnsinnig viele Straßencafés und es ist wirklich viel Leben dort und man kann da super enddauchen.
00:12:49: Es ist pulsierend, kann man echt sagen, oder?
00:12:52: Genau, Kaffees ist für der Albaner sehr, sehr wichtig und es gibt ganz schöne Kaffees überall im Ganztirane.
00:12:58: Ich denke, die Kaffee Dichte ist für die Welt, denke ich, vielleicht die größte in Tirana.
00:13:04: Jede hundert Meter gibt es eine Kaffeehaus, die auch sehr gut besucht wird.
00:13:08: Überall kann man einen schönen Expresso auch trinken.
00:13:11: Albanien ist auch von italienischer Kultur auch ganz stark geprägt und wir haben auch eine ganz starke Espresso Kultur auch bei uns.
00:13:21: Wir nähnen uns auch eine Kaffeegesellschaft.
00:13:23: Wir mögen unsere Probleme, unsere Zukunft auch in der Kaffee auch zu sprechen.
00:13:30: Auch wenn wir Arbeit suchen, der Arbeitsgeber sagt, wir trinken ein Kaffee zusammen.
00:13:36: Wir sitzen mal in Kaffee.
00:13:37: Kaffee gehört zu Kultur.
00:13:41: In Tirana gibt es überall.
00:13:43: Und für Tirana ist auch jetzt, früher Tirana war nur der Blockviertel, das ist ein ehemaliger kommunistischer Wohnblock.
00:13:51: Für Tirana gewesen, wo die Enver Hodja, der albanische Diktator und anderen Ministern gelebt haben, war vor zehn Jahren das Zentrum Tiranas gewesen mit Cafés und Clubs.
00:14:03: Heute ist nicht mehr so, heute gibt es mehr Zentren in Tirana, wo man ein bisschen Nacht leben, auch erleben kann, schöne Cafés, Also Tirana ist deutlich vielfältiger geworden in die letzten Jahren.
00:14:16: Und gezielt ist Tirana ein Stadt für moderne Architektur auch zu machen, zur Zeit arbeiten.
00:14:23: Berühmtere europäische, aber nicht nur Architekten.
00:14:27: in Tirana, fließt momentan auch große Menge Geld in Tirana in Bezug auf Bauindustrie.
00:14:33: Und jeder Projekt wird... Wird durchgeführt, die der Architekt kann, wer sich einfallen lassen, was besonderes und wird auch durchgeführt und bis zum Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und
00:14:50: Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr-.
00:14:59: Wahrscheinlich auch ihr.
00:15:00: Wo kommt das viele Geld her?
00:15:01: Aber es ist ein Land im Aufbruch.
00:15:03: Also es ist wirklich so, ich glaube, ihr wart lange durch eure Diktaturzeit so zurückgehalten in Europa.
00:15:10: Und jetzt hat man das Gefühl, das explodiert.
00:15:12: So wie du sagst, es geht fast ein bisschen schnell für alle.
00:15:15: Sie verholt quasi die Menschen, was da alles passiert, oder?
00:15:18: Aber es ist faszinierend.
00:15:21: Genau, das ist irgendwie das Kennzeichen von Albanien jetzt gerade auch geworden, wie eine Marke, dieser Umbruch, dieser Energie, die auch hier zu spüren ist, nicht nur in Tirana, aber auch in anderen Ortschaften.
00:15:34: Die kleineren Städten haben leider auch wegen der Migration und Auswanderung wenige Leute, aber in größeren Städten wird Tirana, das spürt man, Ganz, ganz wenig oder ganz im Gegenteil.
00:15:45: Viele Albaner, die im Ausland leben oder gelebt haben, manche kommen auch zurück, die bringen auch große Menge Know-how, auch Miet, andere Kulturen, andere Ideen, die kommen mit so freien Geistern, die lassen sich was machen.
00:16:00: und Tourismus hat sehr geholfen, auch das Rückgang der Albaner.
00:16:05: vom Ausland.
00:16:06: Die können das eigene Geld, die sie verdient haben im Ausland, hier investieren und manche können hier sehr gute Leben auch damit und dank der nachhaltigen Tourismus, wo wir gemeinsam arbeiten in kleineren Dörfen, in die Berge.
00:16:22: Da haben die Bewohner auch da eine Möglichkeit weiter dort zu leben, wo sie leben wollen, weil es kommt Geld, also es schließt Geld, kommen Touristen, kommen Gäste.
00:16:31: Und die Albaner, die Leute da sind, sehr glücklich nicht nur wegen des Geld, aber wirklich so, dass die freuen sich mal eigenes Land auch zu zeigen.
00:16:40: Ins Besonderes erlebe ich zum Beispiel auch im Kostov, wenn ich mit deutscher Reisegäste bin.
00:16:45: Die Albaner aus der Kostov freuen sich mal, die Gelegenheit zu haben, eigenes Land an den Deutschen zu stellen oder auch der Österreichern, wo sie seit langer Zeit auch gelebt haben und wo sie immer noch heute leben.
00:16:58: Ja, also viele schöne Begegnungen.
00:17:01: Wir haben ja noch darüber reden.
00:17:03: Wir haben jetzt so Stichwort Enwa Hoca, Diktatur, vielleicht erzählen wir ein bisschen was aus der Geschichte und Ordnen Albanien ein.
00:17:12: Wo liegt denn dein Land überhaupt?
00:17:14: Nur so, dass man irgendwie so ein Gefühl kriegt.
00:17:16: Wie groß ist es für Leutlebender?
00:17:19: Stell es einmal vor.
00:17:20: Wo liegt denn dieses herrliche Albanien?
00:17:23: So, Alban ist ein ganz winziger, kleiner Land auf dem westlichen Balkan.
00:17:28: In der Geschichte wegen der geografische Lage wurde immer so als Tor des Balkans auch betrachtet, ist begrenzt durch fünf Länder.
00:17:37: Gegenüber steht Italien, getrennt von der Adriaküste.
00:17:40: Italien liegt nur siebzig Kilometer von Albanien entfernt über den Otranto Canal bei manche unserer Wanderungen im Loggera-Gebirge.
00:17:51: Wir können sogar manchmal beim ganz guten Wetter Italien, der untere Teil, auch sehen.
00:17:57: Dann in Nordwesten, nicht von Montenegro.
00:18:01: Nordosten dann steht Kosovo.
00:18:04: und dann außen Nordmazedonien und dann im Westen und Südwesten mit Griechenland.
00:18:12: Alban ist um die achtundzwanzigtausend Quadratkilometer.
00:18:16: Da sagt eigentlich sehr wenig, aber es ist so groß wie eine deutsche Bundesland, zum Beispiel Berlin.
00:18:22: Sogar von Einwohnerzahl ist weniger als Berlin.
00:18:24: Wenn Berlin um die drei Millionen Einwohner hat, hat Albanien in der Zeit, die wir gerade gemeinsam sprechen, um die zwei Komma vier Millionen Einwohner insgesamt.
00:18:34: Aber genau diese kleine Macht finde ich Albanien ganz besonderes, weil diese ganz kleine Land ist so viel Vielfalt zu erleben und so viel auf eine einfache Art und Weise.
00:18:49: Es steht alles so in der Nähe und alles so unterschiedlich und so freundlich und entspannt und viel Natur, viel Landschaft, viel Kultur, viel Architektur.
00:18:59: Das ist alles irgendwie sehr lebendig auch in Albanis.
00:19:02: Denke, die Stärke ist, ja von Albanis auch diese kleine, dieses klein ist und das ist nie so weit und auch Westeuropa auch.
00:19:10: ist und das bei uns alles irgendwie in der Nähe auch steht.
00:19:15: Muss man sagen, nicht nur Tirana hat sich ganz stark entwickelt in den letzten zehn Jahren, aber das ganze Land bunt auch gerade in Bezug auf der Infrastruktur.
00:19:24: Wir haben Zum Beispiel, ich habe als Reiseleiter Silber erlebt, dass das Land bauen.
00:19:32: Wir haben Strecken, die wir vor zehn Jahren um die vier, fünf Stunden brauchten zu fahren.
00:19:37: Heute fahren wir in eine Stunde zum Beispiel, weil das Fachstruktur hat sich deutlich verbessert, ist auch einfacher in Albanen zu bewegen auch jetzt.
00:19:46: Und man kann innerhalb zehn Tage deutlich mehr marken als früher in Albanen auf eine ganze einfache Weiser, genau.
00:19:57: Und dann diese große Vielfalt, also man kann irgendwie im Hochgebirge wandern und am Nachmittag im Meer baden gehen, so quasi, wenn es diese Straße so schnell erlaubt.
00:20:06: Also es gibt alles, es gibt mehr, es gibt diese super alten Städte.
00:20:11: Wir haben ja noch einiges erzählen darüber, über diese Vielfalt.
00:20:14: Also große Vielfalt auf dem Raum von Großrhein-Berlin.
00:20:19: Hast du gesagt, Belgern ist mir auch noch, glaube ich, eingefallen so, ist ungefähr endlich so groß.
00:20:25: Ja, und erzählen wir ein bisschen aus der Geschichte, weil die macht ja das Land so vielfältig.
00:20:30: Es liegt so am Schnittpunkt, oder?
00:20:32: Also für mich war es irgendwie so ein bisschen Montenegro.
00:20:37: Ist schon noch anders, das ist ein bisschen so auch wie Kroatien, das kennen wir Österreicher und Deutsche und Albanien, da war er lang der osmanische Raum, das ist anders geprägt auch, auch von eurem Essen.
00:20:50: einfach eine spannende Geschichte, er war erzählermal, du weißt es sicher viel verbesser als ich, oder?
00:20:56: Ja, also Albanien ist irgendwie immer die weiße Fleck Europas geblieben für eine lange Zeit und nur besonderes wegen der Tourismus in den letzten zehn, fünfzehn Jahren.
00:21:07: Die Leute haben die Gelegenheit, das Land auch kennenzulernen und Albanien hat eine ganz reiche Geschichte und das besondere in Albanien ist, dass diese Geschichte ist immer noch am Leben.
00:21:21: Also Albanien ist eine Mittelmeer-Land und vor fünfzehn Jahren, weil man die Leute gefragt hat, Albanien und die haben nicht mit Mittelmeer-Land irgendwie in Verbindung aufgestellt.
00:21:31: Wir haben vierhundert Kilometer Küste.
00:21:33: Hundert Kilometer davon Sinyonische Küste, dreihundert Kilometer davon sind Adria-Küste.
00:21:37: Wir haben wunderschönen Alpen, tollen Tälern und wir haben auch ganz schönen orientalischen, Osmanischen Städte, die auch UNESCO Weltkulturerbe geworden sind, wie zum Beispiel Berat und Giro Castra.
00:21:53: Wir haben Spuren der Antike.
00:21:55: Die Albaner werden betrachten als Nachfahre der Ulyra.
00:21:58: Das ist eine Antikfolge des westlichen Balkans, die zusammen in alten Griechen gelebt haben.
00:22:04: Epiroten mit den Mazedonern.
00:22:06: Und immer noch durch Dank dieser Ruinenstädte, wir können immer noch diese Kultur, immer noch fassen, der Römische Periode.
00:22:14: Wir sind Teil der Römische Reich gewesen.
00:22:16: Man kann diese Ruinenstädte sehen.
00:22:19: Caesar, Pompeus, Augustus war zum Beispiel in ... den heutigen albanischen Territorium sozusagen.
00:22:26: Und die Byzantinische Reise sind wir teilweise auch gewesen.
00:22:31: und dann bis zum fünften Jahrhundert, dann sind wir Teil der Osmanischen.
00:22:35: reich geworden und die Osmanien in der Zeit ist auch viel orientalische Kultur auch in Albanien auch angekommen.
00:22:43: Wir haben so mit die Islamisierung ein bisschen das Lande so erlebt, besonderes Mittelalbanien, siebzehnte und achtzehntes Jahrhundert, insbesondere dann die nationale Bewegung Albaniens.
00:22:55: Also die Unabhängigungsbewegung von den Osmanischen Reich ist auch sehr interessant und Wir sind auch kulturell zu betrachten, dort mehr Religionen einladen.
00:23:08: Wir haben den katholischen Religion, wir haben den orthodoxen Religion, wir haben auch den muslimen Religion, die seit immer miteinander friedlich auch leben.
00:23:18: Und für mich Albanien in Bezug auf die anderen Nachbarländer ist es besonders, weil hier der Religion entspricht keine ethnische Zugehörigkeit auch.
00:23:26: Es sind die gleiche Albaner.
00:23:28: die die gleiche Sprache haben, die unterschiedliche Religionen auch haben.
00:23:32: Ich finde, das in Albanien ist schon ein bisschen einmalig.
00:23:34: Ich würde sagen, nicht das Zusammenleben der Religion, weil das gibt auch in anderen Ländern, aber dass die gleichen Menschen, die von gleicher Kultur auch kommen, von gleicher Geschichte, haben auch unterschiedliche Religionen.
00:23:45: Daher man kann alles, wie immer noch spüren, ist immer noch lebendig.
00:23:49: Das macht den albanischen Mensch, finde ich, heute diese Mischung auch von Kulturen.
00:23:58: Und euer Islam ist auch sehr tolerant.
00:24:01: Also du erlebst quasi die Menschenleben zusammen.
00:24:05: Sie Muslime, aber trinken dann schon gerne auch ein Bier miteinander oder so.
00:24:09: Also es ist sehr, sehr tolerant gelebt.
00:24:11: Ja,
00:24:11: ja, klar.
00:24:12: Wir sind eine demokratische Republik und jeder kann Religion erleben, wie man erleben möchte oder erleben möchte.
00:24:20: Genau wie in Österreich, nicht jeder der katholische Religion gehört jede Sonntag in der Kirche.
00:24:25: Auch bei uns nicht alle Muslime gehen in der Moschee.
00:24:28: Und wir fahren alle religiose Feste.
00:24:31: Also wir haben orthodoxe Ostern, katholische Ostern, Weihnachten, kleine Ramadan.
00:24:37: Also wir haben auch Bektashi, die haben einen schiedischen Orden.
00:24:41: auch in Albanien, ist für uns eine Gelegenheit auch zusammen zu sein.
00:24:47: Und das widerspiegelt sich auch in der Familiengestaltung in Alban.
00:24:51: Also mein Vater ist Muslim, mein Mutter ist Orthodox und wir fahren einfach alle Feste zusammen.
00:24:57: Für uns ist es eine Möglichkeit zusammen zu sein, was zusammen zu essen und schöne Momente gemeinsam so zu verbringen.
00:25:04: Und der Albaner lebt in Religion wirklich leicht.
00:25:07: Also das ist keine, genau, nicht so viel im Alltag.
00:25:11: Also das ist eine totale Privatesphäre.
00:25:16: Ja, ich kann das bestätigen.
00:25:17: Auch ein Mitarbeiterin vom Büro war dann mit mir unterwegs auf den Piks auf der Balkan und sie ist Moslima und die Eltern, die war irgendwie so Mitte zwanzig und die ist da irgendwie alleine als selbstbewusste Frau in den Bergen herumspaziert.
00:25:34: Das wäre in streng muslimischen Ländern nie so möglich.
00:25:38: Also es ist sehr tolerant gelebt.
00:25:40: Das ist wirklich sehr, sehr friedlich und miteinander.
00:25:44: Es voll schön.
00:25:45: Genau, die Albaner betrachten den Religion als Kulturerbe.
00:25:49: Das ist Kultur und man respektiert allen und die alle Lebweisen, die es gibt.
00:25:56: und für die Sicherheit und so, dass es Alban ist, meine Meinung.
00:25:59: Eine der sichersten Länder Europas, also das ist, Tirana ist total sicher als Berlin oder anderen größeren westeuropäischen Städte und ich habe mehrmals auch während meiner Wanderungen mit Gästen auch Mädchen alleine, so achtzehnjährige oder so, zwanzigjährige, total alleine mitten in die Berge mitzählt und so, das ist möglich, das ist machbar.
00:26:25: Obwohl natürlich alleine waren, dann gibt es immer eine Risiko, das kann man ein bisschen umkippen oder so.
00:26:31: Aber kein Unfall passieren, aber das ist von der Sicherheit her, ist hundert Prozent sicher und ganz, ganz friedlich.
00:26:40: Wobei die Toleranz, der Religion hat schon, hat das was mit Kommunismus zu tun von dieser schrecklichen Zeit, dass die Religion halt sehr unterdrückt war oder... Ist es ein Blödsinn, was ich sage?
00:26:53: Ja, kann man sagen, es ist...
00:26:55: Ist es ein bisschen strenger, oder?
00:26:58: Ist der Islam strenger?
00:27:00: Ja, vielleicht hat Hoja schon der Religion mehr Beseitig.
00:27:04: Der hat den Religion auch vollkommen... beseitigt in der sechziger Jahre in Albanien.
00:27:11: Aber das ist eine Grund, gibt mehrere Gründe.
00:27:13: Ich denke, dass der Albaner, den der Religion weniger Beachtung, also Achtung gibt oder weniger beachtet hat, mehr mit der nationale Bewegung des Landes auch zu tun.
00:27:25: Für die nationale Bewegung der Nachbarn, Länder, Religion ist sehr wichtig.
00:27:29: Also für die Griechen ist auch der Religion irgendwie die Säule der nationale Bewegung auch gewesen für die Serben, für die anderen Bulgarien und so, das war auch so.
00:27:39: Aber für Albanen konnte der Religion nicht die Säule sein, weil die Albaner sind südwestlich Autodox, Mittelalbanen, Muslime und Nordalbanen mehr katholische Religion.
00:27:49: Also wir konnten keine von dieser Religion für die nationale Bewegung auch wählen.
00:27:55: Und deswegen von der nationale Bewegung wurde gesagt, der Religion der Albaner ist die albanische Sprache.
00:28:00: Also egal, was für Religion, wir haben, katholisch, muslim, orde, orthodox, wir sind die gleiche Menschen, wir kommen von der gleiche Kultur, wir sprechen die gleiche Sprache und da ist irgendwie geblieben in der Gedanken der Menschen, um diese moderne albanische Republik dann zu erklären von zwölf, dann später anerkannt, neunzehn dreizehn.
00:28:21: Natürlich, der Enver Hoja hat eine große Rolle dabei, später auch gespielt, aber vor Hoja muss man sagen, ist auch der gute König Sock auch gewesen.
00:28:30: der sogar in der dreißiger Jahre den... Kopfdurch zum Beispiel der Frau, die getragen wurde in Albanen verboten hatte.
00:28:41: Der versucht dann ein bisschen wie der Attaturk in der moderner Türkei ein bisschen das Land zu modernisieren und in der Religion zu beseitigen.
00:28:48: Dann muss man sagen, dass diese Herrscher wie der Königssorg oder wie der Enver Hoce haben der Religion als irgendwie Bedrohung, eine eigene Macht auch betrachtet und daher die sind auch gegen diese Religion auch gewesen.
00:29:01: Aber derjenige, die zugetraut hat in der Religion vollkommen zu verbieten.
00:29:05: ist nur Enver Hodja dann gewesen mit seiner Kulturrevolution in der sechziger Jahre.
00:29:10: Ich denke, das ist eine Katastrophe für das Land damals gewesen.
00:29:14: Ich glaube, über den sollten wir ein bisschen erzählen, weil das ist schon was, was man heute noch stark sieht mit den tausenden Bunkern, die da herumsteht.
00:29:22: Also es ist schon sichtbar und es ist schon etwas, was ja auch ein bisschen zur Geschichte, es ist ein dunkles Kapitel, denke ich, aber was war da?
00:29:33: Es war wirklich so wie in Nordkorea.
00:29:35: oder hört man, also Albanien war wirklich zu und abgeschlossen.
00:29:40: Und man hört so ständig, hat er gesagt, alle wollen uns angreifen, weil es bei uns so super ist.
00:29:45: Deswegen müssen wir Bunker bauen oder so ähnlich.
00:29:48: Wie ist da die Geschichte?
00:29:50: Also politisch zu betrachten ist schon so.
00:29:52: Albanen ist bis am Ende stalinistisch geblieben.
00:29:56: Also der Gewalt der kommunistische Partei gegenüber, das eigene Bevölkerung ist enorm groß auch gewesen.
00:30:03: Aber muss man anerkennen, dass es ist eine lange Periode gewesen.
00:30:08: Es sind um die Fünfzig Jahren gewesen.
00:30:09: Fünfzig Jahren ist sehr viel im Lande auch passiert.
00:30:13: Und die Albaner selber, nicht die Partei, nicht Enver Hoja, haben die Elektrifizierung gemacht, haben die Fabriken gemacht, haben Landwirtschaft, Gesundheitswesen.
00:30:23: Also die Albaner selbst müssen sich anerkennen, da sie selber haben was wirklich... Gutes erreicht auch damals.
00:30:32: Und die haben durch eigene Arbeit, die haben nicht gehofft auf die Europäische Union, wie heute zum Beispiel die Albaner immer hoffen, dass Geld kommt, dass wir was investieren, aber man hat damals alles irgendwie alleine machen können.
00:30:44: Natürlich mit Unterstützung am Anfang von Jugoslawien, dann die Sowjetunion und dann auch China, aber Albanien war, man durfte, man konnte nichts tun, also Albanien war isoliert, man konnte nicht außen, keine konnte rein auch kommen.
00:31:00: Man war einfach nicht frei und das Leben, weil man atmen ... wollte war, war die Partei zu danken, so sagen, immer die Partei danken.
00:31:11: Die Genviren Verhodja war Gott und die Partei war die Kirche in Albanien auch damals gewesen.
00:31:16: Und viele Menschen sind leider im Gefängnis gegangen, viele auch einfach so erschossen worden aus politischen Gründen.
00:31:22: Also es ist sehr brutal das System, aber das ist ein Teil dieser Zeit meiner Meinung auch gewesen.
00:31:29: Es ist auch eine Zeit gewesen, wo die Menschen ihn diese Nicht-Normalität normal gelebt haben auch damals.
00:31:36: Es gab Lehrer, es gab Ärzte, es gab Ingenieure, die gearbeitet haben, aber trotzdem der Gewalt ist ziemlich groß.
00:31:42: Ich denke, dass Enver Hoja schon eine brutale Diktator gewesen ist, aber die sind manchmal auch klug.
00:31:49: Ich denke nicht, dass er wirklich gedacht hat, dass die ... Jemand wird uns invadieren oder so, aber war irgendwie ein Druckmittel auch diese Bunkerbau.
00:32:01: Der wollte auch die Menschen auch beschäftigen, diese Wachsamkeit auch wach halten, sie unterdrücken.
00:32:09: Das ist eine Romana von Ismael Gadere, als Metapher für den Bunkerbau mit dem Pyramidenbau.
00:32:14: Das ist interessant und einfach Beschäftigung der Menschen und diese Wachsamkeit hoch halten.
00:32:21: Also eine brutale Regime gewesen, aber in dieser Zeit wurde auch was erreicht, meiner Meinung nach in Albanien.
00:32:29: Nicht wegen der Partei, wegen den Menschen in Albanien.
00:32:33: Wie eigentlich, die fleißig sind und wirklich aktiv sind.
00:32:37: Merkt man jetzt gerade.
00:32:39: Ich kann zum Beispiel wirklich, wir machen Wanderung in die johnische Küste in Albanien, ist eine wunderschöne Gebiet.
00:32:45: Wir haben da Berge über zwei tausend Meter und Hügeln und dann kommt das Meer direkt runter machen.
00:32:51: Wanderung in der Olivenheine auch dort.
00:32:54: Und wenn ich sehe, was für eine wahnsinnige Arbeit dort geleistet wurde, wirklich diese Tarassierungen von Menschen in der Fünfzig- und Sechzigerjahre, nicht von Maya, Bewohner oder so.
00:33:06: Das ist wirklich von heute.
00:33:08: Und das ist wirklich, die Leute müssen sich selber anerkennen, diese riesigen Arbeit, die sie geleistet haben, um das Land aufzubauen, diese Mentalität muss wieder aufgewacht werden, meine Meinung nach.
00:33:19: Das heißt, dass man selbst was tun kann für eigenen Land und dass die Anerkennung, dass man auch was erreicht hatte, durch eigene Arbeit.
00:33:29: Und der Kommunismus ging dann wann zu Ende, so wie alle, oder?
00:33:33: Ja, nach der Fall der Berliner Mauer.
00:33:35: Enver Hoja ist schon gestorben, in der Wila wegen Diabetes, Zuckerkrankheit, dann kommt der Nachfolger.
00:33:42: Der ist Ramiz Aliya, der bliebender Macht bis zweiundneunzig, würde ich sagen.
00:33:48: Das ist dann der zum ersten Mal die demokratische Partei in Albanien gewählt worden.
00:33:54: Und dann war er wie eine Explosion.
00:33:57: Das
00:33:57: war eine totale Explosion.
00:33:58: Man kann sich vorstellen, dass Enver Hodja wegen seinem Druck, der wollte die ganze Kulturerbe des Landes, den Albaner, entkleiden wollte.
00:34:09: Das heißt, mit Kommunistischen Sitten dann wiederbekleiden.
00:34:12: Und am Ende hat er nur eine verirrte Albaner auch geschafft.
00:34:17: Vogel im Käfig auch gewesen.
00:34:20: Der Käfig hat sich plötzlich explodiert und wir sind frei gewesen.
00:34:26: sind total verwirrt, muss ich sagen, auch gewesen.
00:34:29: Und viele haben Demokratie verstanden, als wir machen, was wir wollen, weil wir sind frei.
00:34:35: Aber das ist leider Anarchy und keine Demokratie.
00:34:37: Und das ist schon ein bisschen chaotisch der Zeit der Neunzigerjahre bei uns gewesen.
00:34:44: Aber es ist immer vorwärts gegangen.
00:34:46: Die Albaner sind auch eine ganz junge Bevölkerung damals gewesen.
00:34:50: So durchschnitt, würde ich sagen, die fünfundzwanzig vielleicht in den Neunzigerjahren auch Jahre alt.
00:34:55: gewesen, so viel Energie, so viel Potenzial, so viel Möglichkeiten.
00:34:59: Nicht alles ist gelaufen, wie wir es wollten, aber es ist vorwärts irgendwie gegangen.
00:35:05: Es sind sehr interessante Jahre gewesen, die neunziger Jahren bei uns.
00:35:09: Ja, also Freunde von mir waren ganz früh mit dem Motorrad in Albanien unterwegs und die mir immer berichtet.
00:35:16: Also das ist wirklich so.
00:35:18: großes Abenteuer in Europa ganz schlechte Straßen.
00:35:22: Da hat sie natürlich gerade in den letzten Jahren viel geändert, haben wir im Anfang gesagt.
00:35:27: Ja, ist ein Traum.
00:35:28: Für den Motorradfahrer ist ein Traum Albanien geworden.
00:35:31: Man hat heute diese Serpentinenstraßen in die Berge, sind jetzt asphaltiert und gibt sehr viele Motorräder in Albanien, die als Gruppen bei uns auch kommen.
00:35:42: Und wenn sie kommen, machen sie öfters eine Balkantour.
00:35:45: Die kommen von oben, Slowenien, Kroatien, Montenegro über Albanien, dann weiter nach Griechenland und dann zurück ist eine sehr schönes Land mit Motorrad auch zu befahren, Albanien würde ich sagen.
00:35:57: Gott sei Dank für uns Wanderer gibt es natürlich einsame Berge auch.
00:36:01: Ja,
00:36:01: das ist sehr wichtig.
00:36:03: Ich mag keine Motorrad in die Berge, das nicht.
00:36:05: Aber eine Motorrad in der Asphaltstraße ist okay, in die Berge ist Katastrophe.
00:36:09: Zum Glück ist als Sport bei uns nicht so verbreitet.
00:36:16: Bisschen zum Tourismus, was ich auch noch wirklich interessant gefunden habe bei unserer gemeinsamen Reise, war, dass man doch, also so in in Kroatien, in Montenegro triffst du viel europäische Touristen, also da trifft man natürlich deutsche Österreicherinnen, aber auch Bohlen, Tschechen und bei euch hast du auf einmal auch, also die trifft man bei euch auch, Leute, die gern wandern, haben natürlich in Albanien das gelobte Land.
00:36:44: Aber man findet auch ägyptische Reisegruppen, Leute erst du bei, also auch so die muslimischen Länder kommen zu euch.
00:36:51: Also es mischt sich so und das ist, also ich finde es voll schön, wir haben dann eine Yoga-Gruppe aus Cairo getroffen und haben gemerkt, boah, die Ägypter sind eigentlich cool drauf, die machen da Yoga und Reisen herum in Albanien.
00:37:05: Also es war spannend.
00:37:06: Ja, das stimmt.
00:37:07: Ich würde sagen, dass mehr Leute aus Ägypten und Dubai und anderen Länder von östlichem Teil der Welt auch in Albanien auch kommen, hat mehr zugenommen in der Covid-Zeit, würde ich sagen.
00:37:20: In der Covid-Zeit.
00:37:21: Albanien hat die Politik der offenen Grenze gespielt.
00:37:26: Diese Politik machte das, wenn Diese Menschen, die nirgendwo anderes immer gereist sind, haben sie mal Albanien probiert, weil war das einzige Land, das die freie Grenze auch hatte.
00:37:36: Sogar bei uns wurde am Anfang auch nicht der Impfung für über die Impfung gefragt, wurden einfach die Leute auch rein gelassen und somit konnten wir die Tourismusbranche auch ein bisschen retten, auch an dem Ja, und viele von diesen Menschen haben eine gute Erfahrung dann gemacht und sind zu Stammgesterl, Bannins dann geblieben.
00:37:57: Besonderes... aus Polen kommen sehr viele Menschen bei uns, die sind die Letzten in der Covid-Zeit, die gekommen sind in Albanien, aus der Ukraine, bevor der Konflikt ausbrach.
00:38:08: Dort sind sehr viele Gäste bei uns aus Ägypten, als Dubai und anderen, sogar gibt es auch Lateinamerika, ist sehr bewundert, Menschen in Albanien.
00:38:20: Es spricht sich rum, man kommt und möchte das Land auch gerne sehen, ein bisschen schöne Zeit auch.
00:38:28: und die Albanen ist ein ganz entspanntes Land.
00:38:32: Viele kommen auch für ein paar Tage und bleiben manchmal auch länger.
00:38:38: Besonders, wenn man von fernen Ländern kommt, die machen meistens eine Balkantour, besuchen auch Nordmazedonien oder Montenegro, vielleicht noch Griechenland auch dazu.
00:38:48: Ja, und das zahlt sich wirklich aus.
00:38:50: Und jetzt springen wir rein.
00:38:51: Warum kommen so viele Leute gerne nach Albanien, wie ich mir schon gesagt habe, die Kultur?
00:38:57: Das ist eher so an der Küste und im Süden.
00:38:59: Wo ich jetzt natürlich mit dir hingehen möchte und wo unsere Gäste das schätzen, ist schon ein bisschen die Berge.
00:39:06: Also das ist eher so im Norden, in seinem Bogen Norden Nordosten, kann man eigentlich sagen.
00:39:12: Was macht Albanien landschaftlich so reizvoll?
00:39:16: Also Albanien ist vielfältig.
00:39:19: Also hat man von einem ganz tolle Küste, besonders in Südalbanen, die jonische Küste, wo die Berge über zweitausend Meter hoch gehen und unten kommen die Olivenheine und dann kommt das Meer.
00:39:32: Dort kann man wandern, kann man auch Kultur erleben in der einsamen schönen Dorfe dort.
00:39:36: Und im Nordalbanien gibt es die albanische Alpen, die Schöntella, die Pompösen.
00:39:42: Berge in Südosten, Wiosatal wird auch als Tuscana des Landes auch betrachtet, wo ganz schöne Dörfer zu erleben sind.
00:39:50: Eine wunderschöne Fluss, wo sehr oft so Rafting gemacht, wenn man baden kann.
00:39:54: Wunderschöne Natur, ganz gutes Essen.
00:39:57: Alban hat sehr viel anzubieten und ist auch alles irgendwie einfach zu erreichen.
00:40:03: Die Albaner sind einfach sehr oft für eine Menschen würde ich sagen und in Albanien kann man sich verständigen ohne die Sprache zu beherrschen, weil die Albanien sind immer noch, obwohl Tourismus zugenommen hat, sehr hilfsbereit.
00:40:18: Aber ich denke, dass mehr Menschen in Albanien kommen ist, weil die Erwartung am Anfang von Albanien, als ich angefangen habe, als Reiseleiter, war ziemlich null, würde ich sagen, war sehr viel weniger Wartung.
00:40:31: Die Leute waren nur neugierig, was Neues zu sehen.
00:40:33: und plötzlich kommen sie zu die johnische Küste, kommen sie in die albanische Berge, kommen sie an Wiosatal, kommen sie an UNESCO Weltkulturerbe, probierten sie das Essen und die haben dann diese ganze Erfahrung wieder zurückgebracht.
00:40:46: Dann kommen die Nächsten, die haben noch die Erfahrung zurückgebracht.
00:40:49: Dann die Nächsten, dann die Nächsten und dann sprechen Zeitungen dafür, sprechen gibt es Programme auch dafür und es bricht sich irgendwie auch rum.
00:40:58: und ich denke, dass eine große Stärke, denke ich, Albanien war, dass es auch ziemlich unbekannt auch war.
00:41:06: und plötzlich die Menschen sind neugierig, existiert ein Land wie Albanien in Europa und ich habe einen Gast gehabt, mal kann mich erinnern, sie sind ihm aus Berlin und die sind zu Talia oder irgendwo zu einem Buchladen gewesen, haben gefragt, haben sie ein Buch über Albanien?
00:41:20: und die Verkäufigung hat direkt nach Afrika gecheckt und er hat gesagt, nein, wir haben kein Buch über Albaniens ausverkürzt.
00:41:26: Und sie hat gesagt, probieren Sie mal mit Europa und da gab Bücher über Albanien.
00:41:30: Also die Menschen, die Albanien war ziemlich unbekannt, war nicht wirklich in die Gedanken auch der Menschen und jetzt ist irgendwie in der Gedanken auch gekommen, ist es sehr einfach zu erreichen und wenn man hier kommt, dann wird einfach bereichert durch die viele schöne Natur und die Vielfalt und die Kultur und die Menschen und das Essen auch insbesondere.
00:41:50: Ich denke, die Stärke Albaniens ist das Erlebnisreisen.
00:41:54: Ja, also wenn wir es essen, müssen wir unbedingt noch reden, aber ob wir noch ein bisschen durch die Landschaften wandern, bevor wir zum guten Essen kommen.
00:42:04: Die lustige Weise, wie schnell sich das ändert, die Angelica aus Montenegro, unsere Freundin und Partnerin dort, hat auch gesagt, wie sie, das ist eine Österreicherin, unsere Partnerin, die dort ausgewandert ist, wie sie da vor einigen, wenigen Jahrzehnten gehört hat von Montenegro und da gibt es eine Entwicklungszusammenarbeit, hat sie an Südamerika gedacht, weil das klingt so Montenegro, klingt so spanisch.
00:42:29: Und so war der ganze Balkan eigentlich vor einiger Zeit in unseren Köpfen gar nicht so drauf.
00:42:36: Und das ist wirklich, also deswegen reden wir da jetzt auch, ist ein großer Fehler.
00:42:41: Und ich muss auch sagen, viele unserer Gäste, wenn sie einmal in der Bahn sind, es ist so klein, aber man kann es nicht in einer Reise gut fassen, weil es gibt diese Berge und wenn man wandert, braucht man da schon ein bisschen Zeit, weil es ist einfach so schön.
00:42:56: Und dann gibt es natürlich viele Kulturen.
00:42:58: Städten.
00:42:59: Man braucht da viele Wochen um euer Land zu.
00:43:01: Also ich war dort glaube ich knapp dreieinhalb Wochen.
00:43:05: Ich habe lange nicht alles gesehen in Albanien.
00:43:07: Also man braucht echt Zeit, weil es so viel anzuschauen gibt.
00:43:11: Aber wo ich eben schon mit dir hin möchte, jetzt gedanklich ist, wo wir jetzt zusammen unterwegs waren und da war ich wirklich, ich hab mir auch nicht so viel, ich hab schon gehört, boah, da auf alpannische Alpen, das klingt schon komisch, Alpen sind ja nicht in Albanien, aber das heißt bei euch so.
00:43:30: Kann man streiten, wo die Alpen sind, aber die sind dem eben bürdig und plötzlich sehe ich dann mit dir Berge wie in dein Dolomiten und dazu eben diese echt coolen Hirten und Leute, die gastfreundlich sind, wo man dann bei Familien wohnt.
00:43:45: Also das Wandern, das hat echt Freude gemacht.
00:43:48: Erzähl mal da ein bisschen davon.
00:43:50: Ja, also Nordalban ist irgendwie ein Traumziel, um für die Leute, die wandern möchten und wie du gesagt hast, es ist richtig.
00:44:00: Also deswegen machen wir unterschiedliche Reisen auch in Albanien.
00:44:04: Also wir machen eine Reise im Süden und eine extra Reise im Norden.
00:44:08: Man kann sie zusammen nicht verknüpfen, weil es ist viel zu erleben und viel zu sehen.
00:44:12: Auch in dieser kleinen Oberfläche kann man auch sagen und man muss sich auch ein bisschen an bestimmten in der Region auch in Albanen konzentrieren, um alles auch zu erleben.
00:44:24: Wichtig für mich ist, wichtig für das Land auch, ist, dass wir nicht nur in den UNESCO-Weltkulturerbestätten sind im Süden oder in den Hauptregionen, sondern versuchen, ein bisschen die Dörfer kennenzulernen, Ortschaften, wo nicht viel los auch ist und so bringen wir wirklich bei, dass die Leute eine Möglichkeit haben, auch dort zu leben und erleben.
00:44:45: auch mehr, weil die Begeisterung genau in diese Ortschaften ein bisschen abgelegen von das massiveren Tourismus ist noch höher auch zu erleben.
00:44:54: Insbesondere in Nordalbanen zum Beispiel gibt es ganz Tellern wo weniger los ist als anderen muss man sagen Thethital, Walbonatal ist schon ein bisschen mehr Tourismus dort, besonders auch am Wochenende, aber die Begeisterung der Menschen ist immer noch da und man kann immer noch heute im Zethital auch Menschen begegnen, Leute treffen, die wirklich mit Landwirtschaft und Viehzucht und so sich betätigen, wie unsere Begegnung zum Beispiel, mit den DEDA aus Dörlis, auch dort eine ganz besonderes Person, also solche Menschen.
00:45:33: Gibt was nicht mehr und mit ihm bin ich seit Langen auch befreundet und wir sind zusammen bei ihm zu Gast auch gewesen und der bringt uns alles was er zuhause hat.
00:45:44: mit Käse und Fleisch und Raki, das ist der Seele der Albane sozusagen und das entspricht alles irgendwie die albanische Gastfreundschaft.
00:45:53: Für uns, wenn ein Gast zu Hause kommt, wir sagen, das Haus gehört Gott und den Gast.
00:45:59: Also der Gast und Gott ist vielleicht gleich betrachtet in den albanischen Häusern und diese Gastfreundschaft ist immer noch da.
00:46:08: Ist interessant.
00:46:10: dass wir zusammen mit einem Journalist gewesen sind, damals mit Martin.
00:46:15: Und Martin hat gefragt damals, Deda, wie bringst du die Schafe zu Hause nach Skoda?
00:46:22: Er sagt zu Fuß, wann machst du das?
00:46:24: Er sagt, in Oktober, wenn es kühler wird und vielleicht wenn Schnee auch kommt, aber wie lange?
00:46:29: Drei, vier Tage, sagt er.
00:46:31: Vielleicht kann ich mitkommen, hat er gesagt.
00:46:32: Er ist wirklich mitgekommen, der
00:46:34: Martin.
00:46:36: Genau, und wir haben diese Tour gemeinsam gemacht und das war ... wirklich für mich eine Erlebnis gewesen, auch wegen der Landschaften, aber auch wegen der Begegnungen mit den Menschen.
00:46:47: Auch da, wir waren ein bisschen verplant, weil mit Martin hat ein bisschen mehr gedauert, dieser scharfe Gehen, weil er musste filmen und Interview machen und so weiter.
00:46:58: Und ich kann mich erinnern, wir sind in einem Dorf im Norden mitten in die Berge gewesen, mitten in der Nacht, warum?
00:47:04: die acht oder neun Uhr, neun Uhr abends war dunkel.
00:47:07: Und der hat gesagt, wir können uns nicht mehr bis zum Ziel kommen.
00:47:11: Wir müssen eine Wohnung, eine Haus hier finden.
00:47:13: Aber der da haben wir gesagt, wir schaffen wir mit hundert Schafe und einen Journalist, ich und Deder und seine Freundin war auch da.
00:47:20: Und der sagt, ja, ja, wir fragen mal.
00:47:22: Und dann haben wir gekloppt wirklich an die Türe und der Menschen auch da einfach so mit hundert Schafe.
00:47:26: Und dann die sagten, wir haben Platz für euch, aber wir können die hundert Schafe nicht reinlassen.
00:47:36: Und dann haben wir versucht und versucht und versucht, dann am Ende des Dorfes sieht Deder eine, also mein Freund, der Schäfer, sieht eher so ein Haus mit einem schönen Garten vor.
00:47:47: Deder sagt, ich werde auch zu denen klopfen.
00:47:49: Und habe gesagt, Deder, lass das unmöglich, dass man uns mit hundert Schafe reinlässt und so.
00:47:54: Hat er geklopft, hat er gesagt, Leute, die lassen uns rein.
00:47:58: Und wir sind wirklich einfach so vier Menschen, mitten Ende Nacht mit hundert Schafe, sind wir aufgenommen worden zu einem Haus und die haben für den österreichischen Journalist und seine Freundin das E-Bett auf freigestellt.
00:48:11: Die sind im Boden geschlafen, die Familie auch da und wir waren auch nicht super reich gewesen und die haben uns bekürstigt mit alles Mögliche und so.
00:48:21: Das hat mich wirklich sehr beeindruckt dieser Erlebnis, auch als Albaner.
00:48:26: Also ich erlebe es ziemlich viel, aber dass man uns mitten in den Nachmittag mit hundert Schafelken wie reinlässt da und der Küstigte und das beste Zimmerlässt und war super, super Erlebnis.
00:48:35: Und es ist schön, dass immer noch in Albanien so was zu erleben gibt.
00:48:40: Ja, ich stelle mir gerade vor, wenn jemand bei mir läutet und sagt, ich habe hundert Schafe, darf ich zu dir rein in den Karten?
00:48:48: Ich werde, glaube ich, kurz einmal so.
00:48:49: Du wirst
00:48:49: bestimmt ja sagen, du wirst bestimmt ja laden.
00:48:51: Wahrscheinlich,
00:48:52: ja genau.
00:48:52: Ich sage vielleicht dreißig, gehen sich aus.
00:48:55: Wenn man ist, will ich ihn nachher und fragen.
00:48:57: Na Scherz, ja.
00:48:59: Also wirklich großartig, deine Leute.
00:49:02: Und an den Täter kann ich mich echt gut erinnern, vor allem an diesem Tag, weil das war ja vorher, sind wir über Wasserfälle raufgegangen, wo man dann baden konnte und war dann schon wir waren ein bisschen früher.
00:49:13: später sind ein paar andere leute kommen und dann eben das einkehren beim deda den du schon seit vielen jahren kennst das war so.
00:49:21: also wandern und dann irgendwo einkehren und leut kennen lernen das ist natürlich auch
00:49:27: ganz schön.
00:49:27: und ja
00:49:29: und es geht natürlich bei den peaks auf der balkan das ist ja ich schon ein bisschen bekannter da diese strecke aber da hat es also da war auch ein finde ich eine Super-Tourismus-Entwicklung.
00:49:40: Da haben viele Privatleute ein bisschen Anleitung bekommen, ihre Zimmer auszubauen, gibt es dann Bäder, manchmal mehr bei Zimmer, manchmal zwei bei Zimmer und da kann man wirklich so bei den Leuten wohnen und von Dorf zu Dorf gehen.
00:49:54: Also man ist wirklich sehr nah am Land, wenn man bei euch wandert.
00:49:58: Genau, das ist eine Stärke dieser Tour, würde ich sagen, das originale Weiser des Übernachtens.
00:50:02: Wir übernachten auch in ganz alten Häusern, die renoviert worden sind und geeignet so gemacht sind, für den Tourismus und Gäste auch zu empfangen.
00:50:13: Und die haben immer ganz tolle Lagen, ganz schöne Atmosphäre, wo die Mutter kocht, wo auch die Familie ein bisschen auch zu erleben ist.
00:50:22: Und das Besondere ist, wenn man auch viel wandert dort, vielleicht diese Tour, die du erwähnt hast, Gipfel des Balkens.
00:50:27: ganz da kommt man auch zu Alben, wo die Leute immer dort gewesen sind, mit einer eigenen Schafe, die gehen dort gegen Juni und die bleiben dort bis Mitte September oder Oktober, je nachdem wie das Wetter so ist.
00:50:39: und die haben die Gelegenheit auch dort wegen der Tourismus auch was Zusätzliches auch zu verdienen.
00:50:45: und ich stoppe immer mit meiner Gäste Um einen türkischen Kaffee zu trinken, das Presse können Sie leider nicht machen dort in den Alm.
00:50:52: Der Strom ist nicht so groß.
00:50:55: Und da erfährt man auch Geschichte, lernt man auch die Familien auch dort.
00:50:59: Wir können einen Käse zu denen auch kaufen, wenn man ... In Olau, in Albanien, in Norden, Tour im August zum Beispiel.
00:51:07: Macht die Blaubeeren, bei denen auch zu kaufen oder die können für uns Blaubeeren Saft oder Tehe oder irgendwas machen.
00:51:14: Es gibt große Mengen Blaubeerkuchen sogar unterwegs und das finde ich ganz schön.
00:51:20: Also Tourismus hat ein bisschen auch die Almen auch ein bisschen belebt und die Menschen außer zu verdienen haben mehr Kontakt zu anderen Menschen.
00:51:29: und ich finde es ganz ganz gut auch andere Kultur und es gibt so ein bisschen Kulturtausch würde ich sagen somit.
00:51:36: Ja, und die Geschichte ist natürlich spannend.
00:51:38: Du hast uns dann in den Blutrache-Turm geführt, kann ich mich noch erinnern.
00:51:43: Der steht da mitten in Tee, so ein bisschen am Ortsrand.
00:51:46: Da gab es ja mehrere so Blutrache-Türme.
00:51:50: Und das war natürlich eh so ein Teil des Mythos.
00:51:53: Oh, Albanien, das ist so gefährlich.
00:51:55: Da bringen sich die Leute um, weil da gibt es Blutrache.
00:51:59: Aber du hast erzählt, das war ja ganz ein anderer.
00:52:01: Das folgte ja so.
00:52:02: andere, vielleicht kann man das ganz kurz sagen, das war jetzt nicht so, dass alle sich umbracht haben, sondern das hat so einen Sinn gehabt, oder?
00:52:11: Da hat es diesen Kanun geben oder so ein Gesetz, erzählen wir mal.
00:52:15: Genau,
00:52:15: ja, so Kanun, also der Kanun heißt einfach Gesetzen und da war eben wieder Bergverfassung.
00:52:20: Es gab nicht nur der Kanun von Ducati, aber gab Kanun auch von anderen.
00:52:25: die Regionen und jeder hatte eigene Gesetze geschrieben, auch gehabt.
00:52:30: Der Kanon muss man sagen, dass das Gesetz war zuerst mündlich und war genau erworfen, um den Menschen Beziehung zu regeln, das Alltag auch zu regeln.
00:52:41: Und bei dieser Kanon, es gibt so viel zu erfahren über der damaligen Gesellschaft und deren Mentalität, das Wasserrecht, zum Beispiel geschrieben dort, dass jeder hatte Recht an Wasser oder ... Das Almrecht, jeder hat recht an einen Alm.
00:52:57: Ein Teil davon ist dann gesetzt, ist genau die Blutrache gewesen.
00:53:01: Die Blutrache ist entworfen worden in der Region, wo keine Regierung, keine Macht auch gab, um die Anarchie irgendwie dort zu vermeiden, hat man diese starke Gesetze dann auch entwickelt.
00:53:16: Wir sagen immer noch in Albanien Patrone gegen Patrone, also Gewalt durch Gewalt.
00:53:20: Das heißt, jemand bringt jemand um und es gibt dann die Selbstjustiz von den Familien und das war die Blutrache war einfach in eine andere Zeit vorhanden gewesen.
00:53:31: Wir sprechen hier von drei Zentner, vier Zentner, fünf Zentner, sechs Zentner, sieb Zentners Jahrhundert und so weiter.
00:53:37: Und es ist mehr im Region vorhanden gewesen, wo vollkommen Isolierung auch war, ganz gelenkene Ort schafften und wo keine Region, keine Macht, irgendwie Fußbetreten damals auch hatte.
00:53:50: Und Ziel der Blutrache ist, genau Gewalt zu vermeiden, auch gewesen.
00:53:55: Dieser Sitter gibt es fast nicht mehr.
00:53:57: wie es früher gegeben hat.
00:53:59: und für diese, was wir gemeinsam zum Beispiel in Tethital gesehen haben.
00:54:04: Deswegen sage ich für jedes, gibt es was zu sehen auch in Albanien.
00:54:08: Wieder Zeit und unsere Kultur.
00:54:09: Wir haben diese Blutrache-Tour gemeinsam auch gesehen.
00:54:13: Es sind Türme, die gebaut worden sind von reicheren Familien von damals, um Personen, die von Blutrache betroffen sind, zu schützen.
00:54:22: Und dieser Schutz war irgendwie eine Mediation zu verhandeln mit den anderen Familien.
00:54:26: wo sie zehn Tage bis drei Wochen untergebracht werden konnten, indem die Familie dann handelt mit einer anderen Familie, um eine Versöhnung oder Einmachung abmachen zu erreichen.
00:54:38: Also da haben sich Verbrecher oder wenn irgendetwas Orges passiert ist, die haben sich da versteckt und dann haben die Drei Wochen Zeit gehabt.
00:54:47: Genau,
00:54:48: so ähnlich.
00:54:49: Es gibt auch eine Roman von Ismael Gadari.
00:54:51: Er ist der berühmte albanische Schriftsteller im Ausland, aber auch im Hinland.
00:54:56: Er ist ein sehr wichtiges albanische Schriftsteller.
00:54:58: Das heißt, er zerricht an April und er spricht genau um eine Blutrache Fall.
00:55:04: Und das ist interessant zu lesen, ein bisschen wie ein Triller.
00:55:08: Wie gesagt, Blutrache ist der Kulturerbe.
00:55:12: Mentalität ist immer noch, dass der Albaner selber regeln möchte, aber hat nicht mit den Vergangenheit mehr zu tun.
00:55:19: Ja, an dieser Stelle auch ein großer Tipp von mir, genau für den Schriftsteller.
00:55:23: Ich mache das irrsinnig gern.
00:55:24: Ein Reiseführer vorherlesen ist immer relativ mühsam, aber Romane, und das gibt sie in Albanien wirklich toll, den Ismail Kadare.
00:55:36: Ich glaube, der Zarissane April ist ein guter Einstieg.
00:55:40: Aber da gibt es viele Bücher, wo man einfach so ... Der hat ja lustigerweise zur Zeit von dem Enwa Hoca gelebt und hat es aber trotzdem geschafft, weil seine Bücher waren so ein bisschen mythologisch.
00:55:52: umschrieben, aber er hat schon auch das System kritisiert mit diesem Pyramidenbau, wie du sagst, als Analogie.
00:56:00: Aber das ist ein super Endstück für Albanien zum Vorlesen, tolle Bücher,
00:56:05: große Empfehlungen.
00:56:06: Ja, sogar Enver Hodja ist sein Fehn auch gewesen, der Albanian Diktator, weil der wollte auch eine berühmte Schriftsteller werden, genau wie Ismail Gadarede.
00:56:15: Ismail Gadarede hat einen ganz mutigen Buch geschrieben in der Zeit, heißt Palast der Träume.
00:56:20: ist ein bisschen kafkanisch, so der Roman in dem er erzählt, dass die Kommunisten auch die Macht, der sagt nicht die Kommunisten, natürlich sagt die Macht und möchte die Träume sogar auch kontrollieren und auch lesen, der wurde stark krisiert von den Regime von damals, er war schon im Gefahr damals gewesen.
00:56:39: Aber damals sollte er gesagt haben, ich habe den Osmanischen Reich gemeint und nicht der kommunistische Parteialbahn, jetzt genau.
00:56:47: Das ist schon so ein Gehen auf der Rasierklinge, oder?
00:56:51: Ja, er
00:56:52: hatte geschafft.
00:56:54: Die Katharie war die Säule irgendwie in Albanien haben gelesen damals.
00:56:59: In Albanien war nie so viel zu lesen, wie heute.
00:57:02: die Autoren waren.
00:57:04: geringer gewesen, nur was die Partei uns erlaubt hatte und die Albaner haben so mit mehr mal sogar Klassiker gelesen.
00:57:13: Ich denke meine Mutter sagt, ich habe zweimal Krieg und Liebe von Tolstoy gelesen, also den riesigen Bruch und
00:57:21: so.
00:57:21: Krieg
00:57:22: und Frieden, weil der genau, weil der hat, war nicht viel viel viel zu lesen und von albanischen Autoren, also genau der Ismael Kadere war gut und war auch erlaubt.
00:57:33: Und ist auch wirklich gut lesbar.
00:57:35: Also mir hat es auch total gefallen und man kriegt eine gute Geschichteunterricht.
00:57:41: Genau, es ist auch sehr gut in deutschen Übersetzungen und viele Bücher von ihm
00:57:46: auch.
00:57:50: Ja, wir sind noch immer in den Bergen.
00:57:52: Ich glaube jetzt jedes Tal und jedes Dorf zu erzählen, ist vielleicht man muss auch hingehen und wandern.
00:57:58: Es macht irrsinnig Spaß.
00:58:00: Was ich auch cool gefunden habe ist, das haben wir auch.
00:58:04: Also bei den Gipfeln des Balkans geht man ja verschiedene Länder.
00:58:07: Also man kann in Montenegro starten.
00:58:10: Das ist dann so ein bisschen... wie man es kennt von Kroatien.
00:58:14: Also ein gutes Fleisch, Grillfleisch.
00:58:17: Die Leute sind eher so, wie man es von Kroatien kennt.
00:58:22: Und wenn man dann rüber geht nach Albanien, dann hast du, also ich habe schon so ein bisschen diesen italienisch-osmanischen Einschlag.
00:58:29: Also die Küche ist anders.
00:58:31: Vegetarier können aufleben bei euch, weil es gibt super gute Gemüsespeisen.
00:58:36: Habt ihr irgendwie so von den Osmanen, glaube ich her, das orientalische.
00:58:40: Und dann kann man rüber auch in den Kosovo und dort ist es dann noch ein bisschen orientalischer, kann ich sagen, mehr so die Wahnsinn, man muss immer die Schuhe ausziehen.
00:58:53: Also das ist so, man kann so von Kultur zu Kultur, man geht über den Berg auf die anderen Seite runter und ist in einem anderen Kulturbereich.
00:59:01: Also das ist wirklich super spannend beim Wandern bei euch.
00:59:04: Das stimmt und das finde ich das das Tollste bei dieser Router Gipfel, das Balkan, dieser Fernwarner-Wanderweg, die entwickelt worden ist, die man auch zehn Tage, zwei Wochen, drei Wochen bis ein Monat auch machen kann.
00:59:16: Weil durch Wandern kann man vier verschiedenen Länder auch kennenlernen.
00:59:20: Also Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und auch, den habe ich vergessen, jetzt...
00:59:26: Montenegro.
00:59:27: Montenegro,
00:59:27: Rinnabend, Montenegro vergessen.
00:59:29: Welche jeder Eier... eigenes, auch kulturelle eigene Art hat, das widerspiegelt sich auch in der Küche, weil du gerade auch gesagt hast, ich finde, ganz toll durch Wandern kommt man in ein anderer Land und das gibt eine Zusammenarbeit zwischen die Länder, um diese Grenzübergang ganz leicht zu machen, nur mit einer kleinen Anmeldung, die wir selbst machen, so als Reisebüro der Veranstalter und man kann einfach die Grenze überschreiten ohne Hörden und man kommt zu anderen Realitäten.
00:59:59: Also in zwei Wochen erlebt man vier Länder, finde ich ganz, ganz toll.
01:00:03: Und die Berge, wir sind von zweitausend Meter höher bis zu höchster Berg von zwei tausend, siebenhundert, vierundfünfzig, so ungefähr, miter den Korab und jeder.
01:00:15: hat vollkommen andere Landschaften, also jede Wanderung, die wir auch führen, finde ich.
01:00:21: Also auch da in der albanische Alpen ist die Vielfalt auch zu erleben.
01:00:25: Einmal wirkt wieder Dolomiten, einmal wirkt wie Monte Verrest, einmal wird ganz Mild und Telan und das ist auch dort, würde ich sagen, sehr super vielfältig, ganz schön.
01:00:36: Ja, den Oche C, das muss man dann erwähnen, dann zum Schluss, also auch so geschichtsträchtig, aber wunderschön.
01:00:43: Genau, also am Ende der Reise, dass man da landet, also am Oche C, das Natur Unesco, Natur Erbe, Unesco Weltkulturerbe, eine sehr wichtige Kulturstadt des westlichen Balken mit ganz schöner Natur und dieser See vollkommen von Bergen umrahmen, das finde ich keine ganz schöne Schluss für die Reise, also wirklich, das ist ganz, ganz toll.
01:01:02: Ja, wenn wir jetzt schon so viel gedanklich gereist und gewandert sind, jetzt müssen wir endlich zum Essen kommen.
01:01:08: Und gerade beim Essen noch einmal zeigt sich ein bisschen für mich auch so, also ich finde, es gibt schon so eine Kulturgrenze, also so bis Montenegro, was nie so muslimisch und nie so osmanisch die Grenzen waren fließend.
01:01:24: Da sind irgendwie die Österreicher runtergekommen, das gibt so Monarchie-Geschichten.
01:01:28: Und dann in Albanien hast dann gerade in der Küche an völlig neuen anderen Zugang.
01:01:34: Also so dieses, also das Essen ist einfach wunderbar, ist gern vegetarisch.
01:01:39: Also die Zutaten von Oberschinen bis, bis Paprika, also wunderschöne Vorspeisen, was man im Ohrherrnt irgendwie so gern hat.
01:01:49: Also das ist wirklich, erzähl mal ein bisschen über euer Essen.
01:01:53: Es ist interessant,
01:01:54: dass ja, dass jeder, der in Albanien kommt, der kommende Gedanke machen, Ich bin vegetarisch, also bitte kein Fleisch, als wäre das Erste, was die Albaner denken, ist ein Fleisch.
01:02:07: Weil als Balkan ist, man meint, es ist nur Fleischkultur auch bei uns.
01:02:13: Für die Albaner schon, aber es ist viel Anzubiner für uns Fleisch das Beste, was man essen kann.
01:02:18: Wir sind immer noch ein Fleisch, wir essen gerne Fleisch, Lambfleisch, Zieglein und so weiter.
01:02:23: Aber die albanische Küche ist so vielfältig.
01:02:25: Wir haben viele Kulturen vorher bei unserer Gespräche auch erwähnt.
01:02:32: Und jeder Kultur hat was hinterlassen auch in Albanen.
01:02:35: Das widerspiegelt sich ganz gut.
01:02:36: finde ich auch in das Essen im Land.
01:02:38: Der salbanische Essen ist eine Mischung von... Oriental ist auch spanische Kultur, griechische, italienische und Balkan-Küche auch zusammen.
01:02:48: Und der Vielfalt ist auch da.
01:02:51: Wir essen auch ganz gerne viel Gemüse, aber wer zum Beispiel Italienisch, wer überall Gutes Pizza, überall Gutes Spaghetti, es ist Fleisch und Blut auch der albanische Kultur geworden.
01:03:01: Gefüllte Aubergine mit Gemüsen, zum Beispiel die vielen Gemüsesuppen, die Vorspeisen, die gegrillte Gemüse wie ... erwähnt hast auch die Tatsiki, sagen wir zum Beispiel, das Yogurt Sauce.
01:03:14: Es kommt von den Griechischen vielleicht auch Kultur, die große Bohnen.
01:03:18: Das ist viel, viel, viel die Möglichkeit.
01:03:20: Jede Region hat auch eigene Essen und durch unsere Reisen.
01:03:24: Ich versuche immer an mir der Ort, was Neues hinzufügen bei das Malzeit, die wir auch gemeinsam haben.
01:03:31: Ich finde, für Essen in Bahnen ist wirklich eine Ganz tolles Land.
01:03:37: Viele sogar sagen, bei mir Maren, du musst das als Gourmetreise irgendwie auch verkaufen.
01:03:42: Aber wir wollen die erwarten und ist auch zu hochstellen.
01:03:44: Das ist besser, in der Mitte zu halten.
01:03:48: Und es ist natürlich super die beste Kombi, wenn man wandert und schöne Sachen gesehen hat und dann hungrig ist.
01:03:55: Und dann kommt man in so ein heimeliges Quartier und dann kocht die Mutter des Hauses und die Familie und man kann sie dann an den Tisch setzen und so.
01:04:04: gute, tolle Hausmannskostessen oder halt auch tolle Sachen in Restaurants.
01:04:09: Also Essen ist natürlich wichtig fürs Wohlbefund, gerade nach dem Wandern.
01:04:12: Ja,
01:04:12: sehr wichtig.
01:04:13: Ja, und das ganz Gute ist, dass in Albanien wir benutzen, also wir haben noch kleine Restaurants, die sind alle sehr freundlich und man kann auch Wünsche äußern.
01:04:21: Also ich möchte das nicht und das nicht, aber man versucht auch das Wunsch zu erfüllen, also ganz gerne.
01:04:25: Also sehr praktisch, sehr leicht Albanien auch in diesem Bereich.
01:04:30: Ja, wenn ich mal jetzt nach Albanien fahren will, was hast denn da so für Tipps?
01:04:35: Also über die Reisezeit haben wir schon geredet, die Saison ist so sechs Monate, sagt ungefähr.
01:04:41: Und was gibt es noch für Tipps?
01:04:43: Was gibst du uns ein höherer Rennern auf den Weg, wenn man jetzt Lust hat, hinzukommen?
01:04:47: So, wenn man Albanen kennenlernen möchte und dazu ein bisschen wandern möchte, Kultur erleben möchte, wandern und tolles Essen auch erleben möchte, ich würde mehr so Südalbanen auch empfehlen.
01:04:59: Dort ist eine große Mischung von Kultur, Baden und Wandern.
01:05:05: Und wer möchte gerne wandern und begeistert.
01:05:09: Für die Höhe Berge ist sich wieder mehr Nordalbanien dann empfehlen, die albanischen Alpen von Zeit her Südalbanien, wer Blumen erleben möchte und auf das Baden Verzichten oder wenn das Baden nicht so das das Wichtigste ist bei der Reise, ich würde sagen das April und Mai Reise ist das tollste Periode zu erleben in Südalbanien.
01:05:34: Wer Blumen sehen möchte in Nordalbanien, dann ist beim Schneeschmelze.
01:05:38: Das heißt Mitte Juni würde ich sagen bis Anfang Juli ist ganz toll.
01:05:44: Aber Nordalbanien ist auch sehr schön zu wandern, auch im Juli und August, wenn wir weg von der Hitze, von den Städten gehen wollen.
01:05:51: Beispiel, da gehen wir wandern, weil dort natürlich ist kühler und man schläft auch mit einer Decke, während der Tag kann ein bisschen warm werden, aber sonst am Abend ist ganz frisch und ganz angenehm.
01:06:02: Und für Südalbanien dann für Baden, ich würde sagen Juni, das September.
01:06:06: und wer Romantisch ist und der romantische Stimmung erleben möchte.
01:06:10: Ich würde sagen, dann Oktober oder von Mitte September bis Ende Oktober sind ganz, ganz tolle Farben zu erleben bei uns.
01:06:17: Und weil es ein bisschen ruhiger wird es auch sein.
01:06:20: Auch
01:06:20: ruhiger, besondere Südalbahn, auch ruhiger.
01:06:22: Und ich habe auch dieses Jahr eine Reise geführt, im November sogar.
01:06:26: Und das war wirklich toll.
01:06:27: Also das ist fast alles irgendwie entspannt und halb leer und die Farben und das ist ganz frisch und schön zum Wandern.
01:06:35: Also ich mag sehr das Herbststimmung in Albanien.
01:06:39: Ja, was mich wirklich, man fährt so weit runter in den Süden, weil es ist auf der Höhe von Koffu.
01:06:45: Und man friert in den Bergen im August, weil es wirklich kalt ist.
01:06:49: Also da hast du ja wirklich Schneeberge bis weit in den Juli rein.
01:06:53: Man kann auch super Skitouren gehen, sagt dein Partner, unser Freund Gent.
01:06:58: Also man kann super Skifahren.
01:07:00: Also es ist sehr alpin und im August muss man sie warm anziehen oben.
01:07:05: Ist natürlich tagsüber warm.
01:07:08: Ja, besonders, besonders am Abend wird es schon ganz kühler, aber es ist lustig.
01:07:12: Ich war mal in einer Gruppe unterwegs, aber ich lang gehe her.
01:07:16: Marin wurde mir gesagt, warum steht in Unterlagen, dass wir Handschuhe brauchen für die Reise?
01:07:21: Und das war irgendwie am Anfang April oder so und so, kalt ehrlich gesagt war auch nicht.
01:07:25: Ich habe gesagt, für Sicherheit und so.
01:07:27: Am nächsten Tag fangen wir die Wanderung im Loggerer, war super sonnig, ganz tolle Wetter.
01:07:32: Wir fangen die Wanderung an, dann plötzlich kommen Wolken, weil es mehr Mikroklima in Loggerer, weil du hast Berge, die über zwei tausend Meter hoch sind, gegenübersteht das Meer und das kommt immer so das warme und kalte Luft auch zusammen.
01:07:44: Und plötzlich hat wirklich angefangen zu schneiden.
01:07:47: Also war Schnee vorhanden und das Berg ab, haben wir dann im Schnee gemacht.
01:07:51: Und dann sind wir ans Meer gefahren und man konnte noch baden, weil war wieder Sonne vorhanden.
01:07:57: Wir haben tot gelacht, weil die Handschuhe hat man dann gebraucht wegen der Schnee.
01:08:00: Und die Badderhosen hat man oder die Baddersachen hat man gebraucht, weil man konnte trotzdem baden, nur zwei, drei Stunden auch danach.
01:08:07: Das finde ich dieses ganz, ganz besonderes.
01:08:11: So ein besonderes loggerer Berge, wo wir auch waren, dann ist eine ganz schöne Kieferwald genau gegenüber ans Meer und gibt spektakuläre Ausblicke an der Sionische Küste, Krofu und anderen griechen Inseln ganz tollen Kulissen dort.
01:08:27: In Südosten dann gibt es die Berge, die Thomaeens, wo man auch mit Ski fahren kann, wie Gramos zum Beispiel, wo nicht so viel Wald auch vorhanden ist und da ist es ziemlich kalt.
01:08:38: Das kann auch im August wirklich kalt werden.
01:08:42: Ja, also ich glaube, was du erzählt hast, spielte die Vielfalt der Temperatur mit.
01:08:46: Also man braucht viele Schichten und so zum Abschluss hast du noch, also ich glaube, das war jetzt eine wunderbare Reise, aber hast du noch irgendeine interessante, lustige Geschichte oder so, halt dann noch irgendwas ein, so zum Abschluss, dass man irgendwie so... auch aus deinem Lindenwein in Schwank haben.
01:09:03: Ja, es gibt ganz viele Geschichten, aber der eine kann mich so erinnern, aber ist auch lange her.
01:09:11: nicht immer eine erfahrene Reiseleiter gewesen ist.
01:09:13: Ich bin mehr eine Reiseleiter mit Learning by Doing und dank Reiseveranstalter wie Weltweit Wandern habe ich die Gelegenheit auch Schulungen und so auch zu machen und so werden wir auch mehr erfahren.
01:09:24: Aber am Anfang auch nicht so hundert Prozent.
01:09:27: Wir haben mehr mit mit Seele und Begeisterung gearbeitet und wir sind genau im Loggeramte-Gebirge gewesen.
01:09:32: Bei uns Hotel da.
01:09:33: Ich habe dann die Zimmer auch verteilt.
01:09:35: Aber ich habe nicht gecheckt, wer welche Zimmer hatte von Nummern her.
01:09:40: Und dann, als wir zum Abendessen auch kamen und sehe ich, dass eine von unserer Gäste auch fehlte, war nicht da.
01:09:49: Wir nähen ihm Hans, oder Jürgen, weil ich kann mich den Namen nicht genau erinnern auch, jetzt vielleicht Jürgen.
01:09:54: Und der war nicht da und ich habe mich Mühe gegeben, um den Zimmer, welcher Zimmer er hatte und so.
01:09:59: Und dann erfahre ich die Zimmernummern, klopfe ich an die Tür, kommt keine, keine war da, klopfe ich wieder, keine zu antworten.
01:10:06: Ich habe mich erschreckt, weil ich bin auch ziemlich jung und weniger Erfahrung, dachte ich mir, mein Gott, vielleicht was auf Toilette passiert, war ein Einzelzimmer.
01:10:13: Und dann versuchte ich, von dritter Stock, unser Hotel vom Balkon zu Balkon zu springen.
01:10:18: um zu erfahren, wie der Gast so geht.
01:10:21: Und wir sind von anderer Seite dann gekommen und sehe ich diese Gast einfach schlafen im Bett.
01:10:26: Und dann gehe ich zu ihm, also geht ihr gut, geht ihr gut, Jürgen.
01:10:30: Und dann ist plötzlich aufgewacht, der Mann, hat gesagt, Marin, du blöder, du hast meine erotischen Träume zerstört, sagt er.
01:10:37: Meine erotischen Träume zerstört und ich bin irgendwie bei der ganzen Reise irgendwie der erotische Traumzerstörer, also der Gäste auch gewesen, aber ich wollte sicher sein, dass er so gut ging, so sagen, aber bei solchen kleineren Gruppen und diese Art des Reisen passiert immer, immer schöne Momente und gibt es vielleicht mehrere auch zu erzählen.
01:11:01: Das ist halt so persönlich und nahe und dann hat er sich sicher geneckt.
01:11:08: Genau.
01:11:09: Und in meiner Erfahrung, das verschönert auch eine Reise.
01:11:12: Wenn was passiert, wenn was läuft, es wird der reine Geg der Leitmotiv wegen, wie der Reise.
01:11:17: Und das bringen mir die Leute zusammen, finde ich, wenn was kommt.
01:11:22: Und das macht die Reise noch mehr freundlicher, noch mehr zusammen.
01:11:27: Danke für die unserer Gäste, dass sie immer viel lachen müssen dann unterwegs, oder?
01:11:32: Dass man gemeinsam was erlebt
01:11:33: und somit auch so eine Geschichte gibt.
01:11:34: Es gibt unterschiedliche Charaktere bei der Reise.
01:11:38: und man kann mit viele Charaktere auch umgehen.
01:11:40: Und ich finde es schön, dass auch bei einer Busreise mit fünfzig Personen gibt es unterschiedliche Charaktere.
01:11:45: Aber du kannst diese Charaktere nicht kennenlernen.
01:11:48: Die sind einfach fremd für dich.
01:11:49: Aber bei einer Gruppe mit zehn Personen oder sechs oder zwölf oder so, da hat man die Möglichkeiten, sich zu tauschen, sich zu sprechen, zusammenzukommen und sich zu verstehen.
01:12:01: Das gibt eine gewisse Breite, finde ich, für mich als Reiseleiter, aber auch für den Gast auch.
01:12:05: Das finde ich ganz schön.
01:12:06: und das ist stärker auch diese Reise, die wir gemeinsam machen.
01:12:10: Schön, dass du das sagst.
01:12:11: Ich finde auch, dass jede Persönlichkeit sich in die Gruppe einbringt.
01:12:16: Ich merke auch oft, dass es auch irgendwie einer ist der Lustige, der andere ist der, der vielleicht irgendwie sagt.
01:12:22: gehen wir noch was trinken nach dem Essen, der irgendwie so Energie reinbringt, andere wissen viel über Blumen und da kann man total viel lernen auch.
01:12:31: Also ich habe so viel gelernt von unseren Gästen, weil jeder mit seiner Persönlichkeit in einer kleinen Gruppe dann so eine Rolle kriegt und auch eine Position kriegt, wo er sich leben kann.
01:12:43: Ich kann es halt besser ausdrücken, aber ja.
01:12:45: Genau, aber auch diese behilflich sein.
01:12:48: Es gibt manchmal Gäste bei uns, die mehr Hilfe brauchen, mehr Unterstützung brauchen.
01:12:54: Und die Gruppe stellt sich so ein, um den anderen zu unterstützen und zu helfen.
01:12:58: Und das bringt ein gutes Gefühl irgendwie bei das Ganze.
01:13:00: Das bringt die Leute mehr zusammen.
01:13:02: Und viele Leute kommen dann zusammen, auch wenn sie zurückfliegen und machen wieder eine Reise zusammen.
01:13:09: Das habe ich sehr oft auch erlebt.
01:13:12: Und das ist wirklich schön.
01:13:15: wenn die Reise auch zwei Wochen ist und wenn die Reise mehrere Tage ist, haben wir die Gelegenheit, noch mehr, noch mehr Zeit miteinander zu verbringen.
01:13:24: Das bringt das Beste von uns heraus.
01:13:27: Habe ich gut ausgedrückt.
01:13:29: Ja, ja, ja.
01:13:30: Da gibt es ja immer dann die WhatsApp-Gruppen und ich freue mich irrsinnig, wenn Leute sagen, ja, und dann haben wir uns da irgendwo bei Salzburg getroffen, alle in der Mitte.
01:13:40: oder was das Leute nachher dann nach Beziehungen weiter haben nach den Gruppen.
01:13:44: Das ist was voll Schönes und freut mich, wenn so was gelingt.
01:13:47: Und das ist nach seiner Wanderzeit gar nicht so selten, weil man, glaube ich, auch durchs Gehen öffnet man sich auch so.
01:13:55: Genau, und für mich als Reiseleiter ist das wirklich sehr schön und sehr wichtig, dass ich keine Nummer in einem Büro bin, aber ich bin ein Mensch, der was beitragen kann.
01:14:04: Und ich betrachte es mir oder wenig auch als Verantwortung.
01:14:07: Und wenn ich sehe, dass die Menschen glücklich sind und glücklich zu sein bei einer Reise, ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung.
01:14:13: Das bleibt ein Jahr, zwei Jahre weiter und gibt positive Energie.
01:14:17: Dass man dabei ist, dass man diese Beziehungen zusammen auch stellt, Menschen, die man wieder trifft in einer Messe oder irgendwo.
01:14:24: finde ich ganz schön auch bei meiner Arbeit.
01:14:28: Ja, ist ein schöner Beruf.
01:14:29: Und wenn man guter Geid ist, muss ich jetzt noch so weiter so denken, ist schon so, wenn die Gruppe gut läuft, so wie du sagst, dann kümmern sich die Leute umeinander.
01:14:40: Du bist dann nicht mehr der Alleinunterhalter, der quasi verantwortlich ist für die Stimmung, sondern es in Österreich, sagen wir es rennt der Schmäh.
01:14:49: auf eine positive Art und Weise, es kriegt so eine Leichtigkeit.
01:14:52: Die Leute schauen aufeinander, man hat es gut miteinander und du erzählst natürlich viel und hast deine Kontakte und führst dann zum Tado und zur der Familie, das sind natürlich auch wichtige.
01:15:04: Dinge, dass du einfach deine Geheimtipps dann ein bisschen teilst.
01:15:08: Genau,
01:15:09: das ist auch meine Art irgendwie geworden.
01:15:11: Auch in den letzten letzten Jahren.
01:15:13: Ich lasse die Leute sich selber führen irgendwie.
01:15:16: Ich möchte nicht mal machen, so ich mir machen darf.
01:15:20: Also ich habe schon einen Überblick an alles irgendwie.
01:15:22: Aber ich lasse die Leute selber irgendwie eigenes Spiel irgendwie auch machen.
01:15:28: Und mit einer kleineren Gruppe ist wirklich machbar.
01:15:31: Und wenn man so empathisch ist gegeneinander, finde ich, es läuft alles sehr positiv am Ende, wenn man den anderen auch versteht und es läuft sehr gut im Endeffekt.
01:15:42: Alle wollen eine Erfahrung haben, eine Spaß haben, eine schöne Zeit auch verbringen und das ist sehr schön zu erreichen zusammen.
01:15:54: Du zum Thema Nachhaltigkeit, du engagierst dich ja sehr viel Nachhaltigkeit.
01:15:59: Wir tun da immer unsere Müllaktionen machen, wo wir in der ganzen Welt Müll sammeln und dann lächelst dann mit dem Müllsack auf den Fotos, die wir dann kriegen von euch.
01:16:09: Wie ist denn da die Entwicklung in Albanien?
01:16:12: Also in Albanien gibt es sehr viel Bemühungen, vieles positiv zu entwickeln.
01:16:19: Leider ein Land wie Albanien, Es ist nicht wie Deutschland oder Italien oder anderen Industrie-Länder, wir sind sehr viel von Tourismus abhängig.
01:16:29: Also Albanien, die wichtigsten Branchen ist Tourismus, Landwirtschaft und mehr, das Migrationsgeld, die vom Ausland der Albaner im Innenland auch fließt.
01:16:39: Deswegen, wir haben keine Luxus momentan zu sagen, in Thithital soll nur tausend Personen die Woche sein oder so.
01:16:47: Wir wollen, dass mehr Menschen zu uns auch kommen und zielen.
01:16:51: ist, dass sie mehr Menschen bekommen, aber es gibt die Bemühungen, diese Menschen mehr zu verteilen, also mehr Möglichkeiten zu machen in Albanien.
01:17:00: Ich habe durch Zufall erfahren über ein Projekt in Gyrokastra zum Beispiel, UNESCO Weltkulturerbe, Stadt, der schöne Stadt, orientalische Stadt.
01:17:10: dass so viele Menschen gehen jetzt dort und das Projekt sollte das bringen, dass auch die Dörfer was auch bekommen, die wollen zuventionieren, Unterkünfte, kleinere Lokale, kleine Geschäfte in den Dörfern, die in der Nähe von Juro Castro auch sind, dass man dort vielleicht übernachtet und Juro Castro dann auch erlebt.
01:17:30: Da sollte die Menschen ein bisschen auch mehr verteilt.
01:17:35: Die Küste in Albanien wird auch besonderes.
01:17:38: Die Adria wird schon was gebaut auch dort.
01:17:41: Wenn man den Glas halb voll sehen möchte, in das ionische Küster wird nicht hoch gebaut.
01:17:47: Man versucht in eine bessere Art auch zu bauen.
01:17:51: Aber es wird immer Orte geben, wie Girocastra, wie Permet, wie Berat, die irgendwie so bleiben werden, wie sie sind, wie die Dörfer und so weiter.
01:18:01: Man kann sie schwer zerstören in Bezug auf die Bautätigkeit, meine ich jetzt.
01:18:06: Dazu natürlich für die Nahrhaltigkeit ist sehr wichtig.
01:18:09: das Müll und das Wasser und das alles.
01:18:12: Irgendwie ist alles ein Prozess in Albanien, die immer noch nicht mehr noch lebt und immer noch vorhanden ist.
01:18:19: Und es geht viele albanische Jugendliche aber nicht nur, die sich bemühen, was zu tun, was du gesagt hast, zum Beispiel für Müll oder für Wasser, ist eine ganz schärfe politische Thema zurzeit.
01:18:30: Das Müll auch bei uns, besonders auch in Politik, bei der albanische Region wird gesagt, dass jetzt das Tourismus wächst.
01:18:38: bei uns.
01:18:39: Wir wollen nicht, dass es kippt wegen des Problematik, die in Albanien auch vorhanden ist.
01:18:43: Und auch diese Bezüglich, würde ich sagen, Albanien ist ein Land zu kennenlernen.
01:18:50: Das ist wie eine Gesellschaft versucht von einem Chaos, was Besseres zu entwickeln, finde ich.
01:18:58: Ganz interessant auch zu sehen, wie eine Gesellschaft sich bemüht, was zu tun.
01:19:03: Weil das muss man schon auch ehrlich sagen, wenn man nach Albanien kommt, unsere Gäste sind dann schon oft.
01:19:09: Ja, man kann sagen schockiert, weil schon viel Müll herum liegt.
01:19:13: Also es war dann schon so eine wunderschöne Landschaft und dann hast du die Plastikflaschen drinnen.
01:19:18: Wir bemühen uns voll, wir machen dann eben zusammen Müllaktionen, aber das kann natürlich nicht Albanien retten, sondern nur punktuell.
01:19:27: Und das auch echt viel, was dem gesagt ist, es ist Boom, es wird viel gebaut und es wird vor allem an der Küste viel gebaut und das ist nicht schön.
01:19:37: Also manche Küstenorte sind schon mit Hochhäusern, wie du sagst im Süden, nicht so sehr, aber so in der Mitte, da ist schon ein Wildwuchs am Bau.
01:19:50: Gott sei Dank gibt es die Berge und das ist nicht überall so, aber es gibt schon so Punkte, wo man einfach offen schaut und das ist nicht immer nur positiv.
01:20:01: die Entwicklung, das ist so.
01:20:03: Ja, das finde ich auch diese Betrachtung ist vollkommen richtig.
01:20:07: Aber ich habe das Gefühl, wenn ich die Gäste dann erzähle, wenn sie zum Beispiel Müll sehen auf die Straße und so, was unvorstellbar ist von einer österreichischen Perspektive, sozusagen, muss man verstehen.
01:20:18: Und ich sage auch meine Gäste, dass es nicht als selbstverständlich angenommen von den Albanern.
01:20:22: Also viele Albaner sind wirklich entsetzt von der Situation, viele kämpfen, um eine Situation zu verbessern.
01:20:30: Und das ist irgendwie ein meistens gesprochenen Themen in Albanien, das Müllproblematik und auch das Bauindustrie in Albanien.
01:20:39: Die Albaner selber sind sehr betroffen von der Situation, viele kämpfen.
01:20:43: um es zu verbessern.
01:20:44: Es gibt viele nicht so kluge Menschen, die das Müll von dem Auto wegwerfen.
01:20:50: Das gibt es leider überall, vielleicht bei uns ein bisschen mehr, weil das Land auch ein bisschen kleiner ist.
01:20:56: Aber es gibt Massnahmen.
01:20:58: Es gibt auch zum Beispiel jetzt neue Reformen, wird noch mehr Geld investiert.
01:21:04: Es ist mehr Strafen, die auch gegeben werden von den Personen oder Lokalen, die Müll auch verursachten und es ist im Kommen.
01:21:14: Man hofft auf eine schnelle Verbesserung, weil Albanien zielt tatsächlich der Erfüllung der Aufgaben für die europäische Integration schon in den Jahren.
01:21:25: Und das ist eine große Herausforderung für das Land.
01:21:28: und natürlich Thema Umwelt wird auch ganz stark vorhanden sein.
01:21:32: Wow, also ich glaube, das war wirklich eine gute Rundum.
01:21:36: Leider haben wir ja nur Er stummt und ein bisschen was Zeit.
01:21:40: Aber ich denke mir, wir haben es wirklich, also danke, dass du da gekommen bist ins Studio in Tirana und dass du uns das so viel von deiner Heimat erzählst.
01:21:50: Lieber Marin.
01:21:52: Dankeschön, Christian.
01:21:53: War eine große Freude.
01:21:54: Danke und wirklich die große Dankbarkeit ist von uns, dir, weil... Du persönlich auch bist sehr aktiv auch mit uns allen als Reiseleiter, Reiseveranstalter für die Umwelt und gibts schon sehr schöne positive Energie für uns alle.
01:22:14: und für mich war eine ganz schöne Zeit, was wir zusammen verbracht haben in Albanien vor ein paar Jahren im Norden und ich kann mich immer noch erinnern an unsere Treffen auch in Madeira.
01:22:27: Das haben wir so eine Samen treffen gemacht, fand ich ganz schön, wo alle zusammen waren, alle Länder, alle Vertretungen, alle... Reiseleiter.
01:22:36: Und ich finde es ganz, ganz schön, dass Reiseveranstalter das ermöglichen.
01:22:40: Das macht so eine Zugehörigkeit-Gefühl.
01:22:43: Irgendwie, und das ist ein schönes Gefühl, irgendwo zugehörig zu sein.
01:22:47: Das ist schön.
01:22:48: Danke dir.
01:22:48: So ein bisschen die Weltweitwandern-Family.
01:22:50: Bist du in unserer Gruppe auch, oder?
01:22:52: Wo man es immer
01:22:53: wieder auskommt.
01:22:53: Genau, ja.
01:22:54: Mach auch unserem Spiel mit.
01:22:56: Wir verlosen ja immer wieder jedes Jahr Reisen unter unseren Guides, dass sie sich gegenseitig besuchen können.
01:23:02: Bitte nimm da unbedingt Teil.
01:23:04: weil das macht man total gern, dass im Geiz, so wie du in Madeira warst, dass Leute aus dem Balkan nach Marokko fahren und umgekehrt von Sizilien nach Nepal.
01:23:15: Also sowas macht man voll gern, dass man auch unter unseren Geiz das Familiengefühl stärken mit solchen Reisen miteinander.
01:23:22: Ganz, ganz schön, ganz schön Idee.
01:23:24: Ja,
01:23:24: voll schön.
01:23:25: Ja, danke.
01:23:26: Das kommt ein bisschen.
01:23:26: Super.
01:23:27: Darf man vielleicht noch zusammenfassen?
01:23:30: Albanien war im langso erweißer Fleck auf der Landkarte, ist es natürlich jetzt schon seit einigen Jahren nicht mehr, aber es zahlt sich echt aus, dort hinzufahren.
01:23:39: Das kleine Land, wir haben gehört, so groß wie Belgien oder der Großraum Berlin, hat wirklich von UNESCO-Weltkultur, Erbestätten, griechischen und römischen Tempelanlagen und alten antiken Städten bis zu Hochgebirge von mittelalterlichen Dörfern bis zu herrlichen Städten.
01:24:00: eine Menge zu bieten.
01:24:01: Man ist auch schnell in den Nachbarländern bei Wanderungen.
01:24:05: Also das zahlt sich echt aus und hat immer große Bandbreite.
01:24:09: Wenn wir super super Team machen, ist ja nur einer der Vertreter von unseren vielen Guides, die dort für uns unterwegs sind.
01:24:16: Für mit uns und mit unseren Gästen unterwegs sind.
01:24:19: Und noch einmal herzliche Entladung, einfach einmal mitzukommen.
01:24:24: Liebe Hörerinnen, recht herzlichen Dank, dass bis jetzt zu gehört hast.
01:24:28: Und ich hoffe, wir sehen uns beim nächsten Mal.
01:24:31: Bei Weltweit Wandern, dein Podcast für Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.
01:24:38: Denk Christian Lade.
01:25:03: Tschüss.
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