#30 - Epirus: Griechenlands verborgener Norden mit Lefteris
Shownotes
Epirus: Ein Teil Griechenlands, den die meisten noch gar nicht kennen! Zwischen dem Pindus-Gebirge und dem Ionischen Meer öffnet sich eine Welt voller ursprünglicher Steindörfer, der tiefsten Schlucht der Welt und spektakulärer Meteora-Klöster. In dieser Folge spricht Christian mit Lefteris, einem ehemaligen Profi-Langläufer aus dem Bergdörfchen Metsovo, der seine Heimat mit unglaublicher Leidenschaft zeigt - abseits der Touristenströme, authentisch und ursprünglich.
Warum ist Epirus noch ein echter Geheimtipp? Während die griechischen Inseln längst überlaufen sind, bewahrt Epirus seine Ursprünglichkeit. Zagori-Dörfer mit jahrhundertealten Steinbrücken, die Vikos-Schlucht als tiefste Schlucht der Welt, Meteora-Klöster aus der Wanderperspektive und der Ursa Trail auf den Spuren der Braunbären. Die Region verbindet hohe Berge mit mediterranem Flair - perfekt für authentische Wanderwochen.
Mit dabei:
✨ Christian: Gründer von Weltweitwandern, war mehrfach mit Lefteris in Epirus unterwegs
✨ Lefteris: Ehemaliger Profi-Langläufer, lebt mit seiner deutschen Frau Viola in Metsovo, Weltweitwandern-Urgestein & Guide-Academy-Teilnehmer
Was erwartet dich in Epirus:
- Zagori-Steindörfer mit uralten Steinbrücken & der "Treppe von Vitsa"
- Vikos-Schlucht - Guinnessbuch-Rekord & Heimat von Bären, Wölfen und Luchsen
- Meteora-Klöster auf einsamen Wanderwegen statt Touristenbus
- Ursa Trail über das Hochplateau Profitis Ilias (1400m) mit Weinverkostung
- Flenga-Gipfel (2150m) & die mythischen Drachenseen
- Kulinarische Entdeckungen: Schafskäse aus Metsovo, Auberginen-Aufläufe, lokales Olivenöl
- Authentische Übernachtungen im Hotel Zakarda in Monodendri
- Begegnung mit Nikos, dem "geheimen Vikus-Arzt" & seinen selbstgemachten Likören
- Parga am Ionischen Meer - Wanderung durch Olivenhaine zur Lichnos-Bucht
- Olivenöl-Museum mit Verkostung
Praktische Infos:
📅 Beste Reisezeit: Mai, Juni und September
🌡 Mildes Klima - auch im Sommer nie zu heiß
🎒 Ausrüstung: 1,5 Liter Wasser, Sonnenschutz, wetterfeste Kleidung
💧 Leitungswasser ist einwandfrei trinkbar
🌍 Nachhaltigkeit: Lokale Unterkünfte, regionale Produkte, CO₂-Kompensation
💚 Wertschöpfung bleibt bei den Familien vor Ort
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Transkript anzeigen
00:00:07: Wer gerne wandern geht, wer gerne in der Natur ist, ist dort ein Nord, wo man gewesen sein muss.
00:00:15: Für jeden, glaube ich, etwas Gutes dabei und das nicht nur einmal, sondern die komplette Woche.
00:00:21: Ipiros, Griechenlands unbekannter Norden mit Lefteris.
00:00:30: Herzlich willkommen bei Weltweit Wandern.
00:00:33: Dein Podcast übers Wandern, Reisen und bewegende Begegnungen.
00:00:38: Heute nehme ich dich mit in einen ganz besonderen Teil Griechenlands, einen, den sehr viele von Euch vielleicht noch gar nicht kennen.
00:00:46: Wir reisen gedanklich nach Ipiros, den ursprünglichen Norden Griechenlands, wo sich zwischen dem Pindusgebirge und dem Mionischen Meer eine faszinierende Landschaft auftut.
00:00:58: Mein heutiger Gast ist Lefteris, ein ganz besonderer Mensch und Local Guide, den ich als echten Botschafter seiner Heimat bezeichnen würde.
00:01:08: Lefteris stammt aus dem Bergdörfchen Mezzovo und war früher weltweit unterwegs als Profilangläufer und ist dann in seine geliebte Heimat zurückgekehrt.
00:01:18: Ich war mit ihm vor Ort, wandern unterwegs und bin begeistert von dieser Region.
00:01:23: Aber wir gehen hinein und stellen unseren Stargast des heutigen Abends vor.
00:01:28: Hallo Lefteris, schön, dass du heute bei unserem Podcast bist.
00:01:32: Hallo Christian und vielen Dank für die Einladung.
00:01:35: Hallo.
00:01:35: Dann
00:01:35: geht er sich dabei in sein Dorf.
00:01:37: Ja, wir sind divers Internet verbunden, haben ein bisschen gekämpft jetzt noch mit der Technik, aber jetzt soll es funktionieren.
00:01:44: Magst du dich am Beginn gleich selbst vorstellen?
00:01:46: Wie bist du denn vom Profilangläufer zum Local Guide?
00:01:50: Oder wie wird man Profilangläufer und wie war dein Lebensweg?
00:01:54: Ja, also ich heiße Elefteris Fafalis, ich werde jetzt im Februar fünfzig Jahre alt.
00:02:02: Ich lebe mit meiner Familie, mit Viola und mit unseren drei Kindern hier im Bergdorf Mezovo, wie du schon gesagt hast, mitten in Pindoske-Berge im Nordwesten Griechenlands in der Region Ibiros, wo unsere Wanderreise stattfindet.
00:02:18: Wie du gesagt hast, ich war früher sehr ungewöhnlich für einen Griechen, war ich ein Profi, Skilangläufer.
00:02:25: Ich bin für Griechenland gestartet, bei verschiedenen Großveranstaltungen.
00:02:30: Bisschen Olympische Spielen habe ich es geschafft sogar viermal.
00:02:34: Und natürlich, wie kommt man dazu?
00:02:36: Hier in meinem Bergdorf Mezovo gibt es einen Langlaufverein.
00:02:39: Es gab es in der Zeit, wo ich ein Kind war und es gibt immer noch diesen Langlaufverein.
00:02:44: Hier habe ich mit Ski-Langlauf angefangen, aber dann später, wo es dann richtig ernst wurde, wo ich bessere Trainingsbedingungen gebraucht habe.
00:02:55: Und ich bin vom griechischen Schieferband gefördert, weil ich in meiner Zeit als Junior und als Spät, als in der Männerklasse auch der Beste im Land war, habe ich auch viel Zeit in Österreich verbracht und viel von dieser Zeit habe ich in der Ramsau am Dachstein fast gelebt, den ganzen Winter zumindest.
00:03:17: Da haben wir ja geredet.
00:03:18: Das ist ja ein Gebiet, das ich auch gerne habe.
00:03:20: Da haben wir uns irgendwie gut ausgetauscht, während wir wandern waren.
00:03:24: Und wie ist dann deine Karriere weitergegangen?
00:03:29: Ja, irgendwann, das Sportlerleben ist limitiert.
00:03:33: So war es bei mir auch.
00:03:34: Mit vierunddreißig habe ich dann meinen letzten Winterspiele in Vancouver gehabt.
00:03:40: Zwei tausend Zählen.
00:03:43: Schon in den Jahren davor, seit dem Jahr zweitausend Nacht, hatten wir mit Viola entschieden.
00:03:47: Wir wollen fest in Mezovo wohnen, für unser weiteres Leben.
00:03:51: Und nach den olympischen Spielen in Vancouver bin ich dann zurück in die Heimat nach Mezovo wiedergekommen.
00:03:59: Und das waren aber die ersten Jahre nicht so einfach.
00:04:03: Wir haben kleine Kinder gehabt.
00:04:05: Man wusste nicht genau, wie es beruflich weitergeht.
00:04:08: Ich habe ein paar Jahre dann, zwei, drei, vier Jahre, circa beim griechischen Schifferband als Trainer gearbeitet.
00:04:15: Und in diesen Jahren habe ich entschieden, ich weiß nicht, ob ich weitermachen möchte, die Bedingungen in Griechenland nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte und wie ich es von Österreich gekannt hatte.
00:04:29: Und da war ich ein bisschen enttäuscht.
00:04:31: Wollte ich eigentlich nicht mein ganzes Leben als Trainer im griechischen Schifferband sein, aber ich wollte trotzdem irgendwas machen, wo ich zumindest mit der Natur zu tun habe, weil ich war immer sehr gerne in der Natur und bin ich immer noch sehr, sehr gerne in der Natur.
00:04:47: Also dann habe ich natürlich, ich möchte nicht so weit ausholen, habe ich mich entschieden, so eine Wanderführerausbildung zu machen.
00:04:55: Ja, und dann gibt es ja die nächste Geschichte, aber die erzählen wir dann vielleicht gemeinsam mit unserer Deiner Freundin, die Ismini, die dann uns zusammengebracht hat.
00:05:05: Unsere Partnerin auf ZÜB-Bahn hat dir dann den Tipp gegeben, dich bei World Wide Wandern zu melden, oder?
00:05:12: Genau, genau so war das.
00:05:13: Ja, an die Ismini verteidige ich ganz viel, ungefähr am Ende meiner Wanderführausbildung.
00:05:20: Und wo ich entschieden habe, ich möchte mich selbstständig machen und irgendwie hier in meiner Region Touren anbieten, Wandertouren, Bike-Touren für Individualgäste.
00:05:30: So bin ich irgendwie auf die SMINI draufgekommen.
00:05:33: Die SMINI arbeitet für weltweit Wandern auf Zypern und macht dort super Wanderreisen.
00:05:39: Ich habe mich dort bei SMINI einmal bei einer kompletten Reise mitgemacht.
00:05:43: Als Trainingslager quasi, ja.
00:05:46: Spannend, ja.
00:05:46: Genau.
00:05:48: Genau, die Ismini war mehr oder weniger so mein Ausbild sozusagen.
00:05:54: Hat mich schnuppern lassen, komm mal zu mir und kannst du hier bei mir mal das anschauen, ob es dir gefällt und so weiter.
00:06:03: So bin ich nach Zypern gegangen, zu Ismini, das war November, das weiß ich noch.
00:06:07: Wunderschönes Wetter da unten, wunderschöne Wandertouren, die Ismini ein wundertoler Wanderführer.
00:06:14: Ich weiß es bis heute noch ganz genau, habe ich zu ihr damals gesagt, ich bin nicht.
00:06:19: Wie soll ich eines Tages das so machen, wie du das machst?
00:06:23: Da hat sie gesagt, du brauchst mich nicht kopieren, Lefteri.
00:06:26: Du musst so sein, wie du bist.
00:06:28: Du musst von dir erzählen und jeder ist eigenartig und so musst du auch sein, eigenartig und so, wie du bist.
00:06:35: Und ich werde die Gäste lieben.
00:06:37: Ja, und das ist auch so, ich kann es bestätigen und an der Stelle machen wir gleich gemeinsam einen Gruß und die ist Mini raus, weil die hört das sicher zu, der schick ich dem Podcast, weil das ist auch von mir eine ganz geschätzte, inzwischen kann man schon sagen gemeinsame Freundin oder auch von dir, das ist so herzlich und... macht es gut und hat es toll an dich weitergegeben.
00:06:59: Und deine Frau, nur so am Rande, ist ja auch Langläuferin gewesen.
00:07:03: So habt ihr euch erkennen gelernt, die zwei Sportler sozusagen, die dann zurück, also sie kommt ja aus Deutschland, oder?
00:07:10: Ja genau, meine Frau Viola kommt aus Deutschland, war auch eine Skilangläuferin, ein bisschen erfolgreicher als ich im Skilanglauf gewesen.
00:07:17: Olympia Siegerin, glaube ich, oder?
00:07:19: Genau, Viola hat zwei Medaillen, der war ein olympische Medaillen gewonnen, Gold, Silber und Brunze mit der deutschen Mannschaft und wir haben uns natürlich unterwegs gerne gelernt bei Trainingslagern, bei Wettkämpfen und so weiter.
00:07:35: Ja, und das Langlaufen geht schon wieder zurück zu deinem Dorf.
00:07:38: Man denkt ja, Griechenland, Meer, Hitze, Wärme und bei euch gibt es ganz schön viel Schnee, weil es eben bei euch in Mezovo relativ hoch liegt und weil es dort hohe Berge gibt.
00:07:50: Also da kann man richtig gut wandern.
00:07:52: dann bei euch.
00:07:53: Ja, ja, ja, falle Fälle.
00:07:54: Wir sind hier, Dorf Mezovo, wie gesagt, thousandeinhundertfünfzig Meter über dem Meer und mitten im Herzen von Pindusgebirge.
00:08:05: um uns sind berge bis zwei tausend dreihundert zwei tausend fünfhundert Meter hoch und wir haben zum beispiel jetzt Außentemperaturen so um die fünf sechs sieben grad.
00:08:16: wir haben noch keinen schnee.
00:08:18: ich habe mitgekriegt dass ihr in österreich schon schnee habt.
00:08:21: ja haben wir auf den bergen.
00:08:22: jetzt ist november nur damit die höhere inner wissen genau Und spring mal gleich so hinein zu deinem Dorf, also es liegt dausend neunhundert Meter hoch, was mir so gedaukt hat, wir sind dort angekommen, du hast mich da mal abgeholt, ich bin mit der Fähre rüber vom Korfu gekommen, von einer anderen Wanderreise und dann war dieses Dorf für mich echt eindrucksvoll, weil da so viel noch so... Ich möchte jetzt sagen, leben ist, so kleine Geschäfte, ein Hauptplatz, also so ein Dorf in den Bergen, das aber wirklich sehr lebendig ist, also überhaupt nicht verlassen, wunderschöne Häuser, so den Berg rauf, also da kann sich sicher gut leben.
00:09:03: Wie verbringst du da seine Tage?
00:09:04: Wie bist du heute so in den Tag gestartet heute in deiner Heimat?
00:09:09: Ja, natürlich, ich bin sehr gerne, ich bin viel um die Welt gereist.
00:09:14: Es heißt nicht, dass ich nirgendwo ein schönes Dorf gesehen habe als Mezovo, aber natürlich dort, wo man aufgewachsen ist, dort hin wird man wieder zurückgezogen.
00:09:27: Ich plebe gerne in Mezovo, sehr gerne sogar.
00:09:30: Und wie der Tag so für mich läuft in Mezovo, hängt stark von der Saison ab.
00:09:36: Natürlich jetzt, wir sind Ende November, wir haben jetzt hier bei uns keine Saison.
00:09:42: Normalerweise jetzt um die Zeit beschäftige ich mich, in der Früh komme ich zu meinem Büro, beschäftige ich mich viel noch mit Programmen für nächstes Jahr, Termine, Hotelreservierungen, neue Programme ausdenken und solche Sachen.
00:09:58: Ja, Material warten mich mit den Kindern beschäftigen natürlich, weil es gibt lange Perioden im Jahr, wo ich leider nicht viel Zeit für die Kinder habe, ist natürlich jetzt die beste Zeit.
00:10:09: um mich um solche Sachen zu kümmern.
00:10:13: Also Ruhe vor dem Sturm, wenn es dann im Frühling wieder losgeht.
00:10:17: Genau so ist es.
00:10:18: Ruhe vor dem Sturm und alles richtig für die neue Saison.
00:10:22: Alles vorbereiten mit den Reservierungen, mit den Programmen, mit den Terminen und so weiter.
00:10:28: Dass wir unsere Hörerinnen noch ein bisschen mehr mitnehmen, Epiros, wo liegt denn das überhaupt?
00:10:34: Wo, wo ist das?
00:10:35: Das ist ja nicht so, wir haben schon gesagt im Norden, es gibt die Hohen Berge, es ist ja nicht so.
00:10:39: das klassische Griechenland mit diesen weißen Häusern, blauen Meer, schon.
00:10:44: auch gibt es ein Stückchen mehr.
00:10:45: dann, wir haben auch noch erzählen, aber wie groß ist es, wo, wo, wo liegt ihr?
00:10:50: Und wie, wie viele Menschen leben dort, wie kann man sich das vorstellen?
00:10:54: Ibiros wird so beschrieben, liegt im Nordwesten Griechenlands.
00:10:59: Wenn man ein bisschen die Griechlandkarte ein bisschen so im Kopf
00:11:03: hat,
00:11:05: hat man die Inselkorfu kennen viele am johnischen Meer, auf der linken Seite vom Griechenland ist das johnische Meer.
00:11:12: Inselkorfu.
00:11:13: und auf dieser Höhe ein bisschen ins Land hinein ist die Region Ibiros.
00:11:19: Genau, Albanien ist nördlich.
00:11:21: Genau, ganz richtig.
00:11:24: Die Hauptstadt der Region Ipirus ist von uns von der Bergmezzovo, von Dorf Mezzovo eine dreiviertel Stunde entfernt.
00:11:32: Und nochmal eine dreiviertel Stunde Richtung Norden ist man dann schon in Albanien.
00:11:37: Also von meinem Heimat Dorf Mezzovo haben wir es eine Stunde und dreißig Minuten bis zur albanischen Grenze.
00:11:43: Also wo Albanien aufhört, fängt das eure Region an?
00:11:47: Genau.
00:11:48: Und Ipirus, das typische für Ipirus ist Das, wie gesagt, eine der dreizehn Regionen Griechenlands und gilt als eine der ärmeren Regionen.
00:12:01: Warum?
00:12:02: Weil Epirus sehr gebirgig ist.
00:12:04: Epirus besteht ganz viel aus Bergen.
00:12:07: Die gesamte Einwohnerzahl der Region Epirus ist dreihundertfünfzigtausend Einwohner, aber große Fläche, dünn besiedelt, aber ist genau das Gebet, was wir Wanderer brauchen, wunderschöne Natur.
00:12:20: verlassene Natur, wunderschöne Wanderwege, wunderschön zum Wandern.
00:12:25: Ja, es ist wirklich, also man kann wirklich, man muss ein bisschen aufpassen mit dem Wort Geheimtipp, aber ich denke mir auf deine Region trifft es wirklich zu und es ist eben so für mich was toll, so diese Mischung aus eben schönen Gebirgswanderungen, wo man stundenlang kann, anderen Menschen gesehen haben, also wirklich einsame Wege und dann wieder schöne Dörfer, wo dann doch Wie Leben ist, also dein Dorf ist natürlich total lebendig, weil da ist so ein Zentrum und dann passiert viel, aber vor allem diese z.B.
00:12:58: die Sagori Dörfer fallen mir so auf, vielleicht können wir darüber ein bisschen reden.
00:13:03: Die haben mich nämlich echt fasziniert, die sind sicher irgendwie geschützt, oder?
00:13:08: Also das ist ja echt so Steindörfer mit Steindächern, also wie aus einer alten Zeit.
00:13:15: Ja, ja.
00:13:16: Erst einmal zum Dorf Mezovo.
00:13:18: So wie du gesagt hast, ein sehr lebendiges Dorf und es ist sehr speziell.
00:13:25: Es ist ein Dorf ganz Griechland, da sagen viele.
00:13:28: Mezovo hat auch den Titel als Deir aristokrat in den Bergen, gilt als das beste organisierte Dorf, Bergdorf Griechlands über tausend Meter Höhe.
00:13:38: Gibt es Schulen?
00:13:39: Gibt es Supermärkte?
00:13:40: Gibt es Posten?
00:13:41: Gibt es Banken?
00:13:43: die ganze Infrastruktur erhält.
00:13:46: Und im Gegensatz, und das ist etwas, was diese Wanderwoche auszeichnet, die Wanderwoche in der Region Ipiros, diese Abwechslung.
00:13:57: Im
00:13:57: Gegensatz dann in der Region, wo die Zagori-Dörfer sind, die Zagori-Dörfer sind insgesamt, insgesamt, forty-six alles zusammen.
00:14:07: In den forty-six Dörfern leben nicht mehr als Es sind fünf und ein halb tausend Einwohner, sehr dünn besitzt.
00:14:16: Und dieses Gebiet, leider nicht alle, ist der Zagori-Dörfer, sind seit Mai, May, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai,
00:14:28: Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai, Mai.
00:14:37: Das ist eine coole Werbung.
00:14:38: Es ist eine coole Werbung, viele denken oder haben ein bisschen so, wie soll ich sagen, die Angst, dass es dort jetzt den Massentourismus kommt oder überlaufen wird, das glaube ich aber eher nicht.
00:14:50: Dieser
00:14:51: coole Dörfer war für uns Griechen schon immer bekannt für die besondere Architektur dieser Dörfer, wie du gesagt hast.
00:15:00: Alles mit Steinen gemacht, Steinen, was die Region dort anbietet.
00:15:05: Diese Region ist sehr kalksteinartig.
00:15:08: Also Steinfassaden, Steindächer, Schieferdächer, alles Fenster und Türenrahmen aus Holz.
00:15:17: Sie benutzen gerne schöne Farben, bisschen blau, rot und grün.
00:15:22: Also wirklich wunderschöne Regionen.
00:15:25: Was mir irgendwie so gefallen hat, waren dann die Wanderungen.
00:15:29: Das war so eine echte Entdeckungsreise.
00:15:30: Man wandert so von Dorf zu Dorf.
00:15:33: Dazwischen sind diese echt alten Wege.
00:15:36: Und nicht nur, dass da eine schöne Landschaft ist und man schöne Blicke auf die Dörfer hat.
00:15:40: Aber man geht dann über so wirklich so.
00:15:44: Also mir kommt es vor wie Antike.
00:15:46: Sie sind nicht so alte, uralte Steinbrücken.
00:15:49: Und dann haben wir mit dem Auto noch ein bisschen herumgefahren nach unserer Wanderung.
00:15:53: Und da gibt es ja wirklich Dutzende von diesen wunderschönen Steinbrücken, da man ganz viel fotografiert, weil man das wirklich beeindruckt hat.
00:16:02: Manche sind riesengroß, andere sind so klein.
00:16:06: Das sind so alte Wege, die sich da von Dorf zu Dorf quasi, die sind mit Steinbrücken die Flüsse überbrückt haben, die Leute damals, oder?
00:16:16: Genau, genau.
00:16:17: Das ist der schönen Ort in der Region Sagori, Kambia.
00:16:21: In diesem Programm haben wir zwei Wanderungen.
00:16:25: Die eine Wanderung, die nennen wir auch die Zagori-Dörfer und die alten Steinbogen-Brücken.
00:16:31: Und diese Wanderung, oder bei dieser Wanderung benutzen wir wirklich diese alte Wege, die die Leute früher einfach gegangen sind mit dem Mulis, um sich von Dorf zu Dorf zu bewegen, haben sie diese Wege benutzt.
00:16:45: Und diese Wege benutzen wir immer noch bis heute wie ein Wanderer jetzt.
00:16:50: um von Dorf zu Dorf zu kommen.
00:16:51: Und um von Dorf zu Dorf zu kommen, haben die Leute damals auch Brücken gebraucht, um über die Flüsse zu kommen.
00:17:00: Und die Region war sehr bekannt, ist heute noch sehr bekannt für die sehr guten Brückenmeister, die es dort gab, und die diese tolle Steinbogenbrücken gebaut haben.
00:17:12: Jede Brücke trägt ihre eigene Geschichte, trägt einen oder mehrere Namen.
00:17:17: Gibt es immer eine kleine Geschichte dazu zu erzählen und wir wandern wirklich an diesem Tag über fünf solche Steinbogenbrücken und besuchen vier Sagori-Dörfer.
00:17:29: Das ist der erste Tag in dieser Wanderwoche.
00:17:33: Weißt du vielleicht eine von diesen Geschichten zufällig?
00:17:36: Das wäre durchaus spannend.
00:17:38: Was sind das so?
00:17:39: Geschichten von Räubern oder was kann man sich davorstellen?
00:17:44: Ja, was ich gemeint habe.
00:17:45: jetzt mit den Brücken, zum Beispiel, viele von diesen Brücken haben Mühler gebaut, die in der Nähe von den Flüssen so eine Wassermühle betrieben
00:17:55: haben oder
00:17:56: Mönche von einem nahe oben liegenden Kloster und so weiter.
00:18:02: Und wie gesagt, und manche Brücken tragen auch mehrere Namen, zum Beispiel der erste Bauer, der ein Mühler war.
00:18:10: Fünfzig Jahre später ist die Brücke fast zusammen gestürzt, dann ist der noch einer dazugekommen, der sein Geld gegeben, gespendet hat, um diese Brücke wieder zu renovieren und solche Geschichten halt.
00:18:23: Was mir so gefällt, die sind überhaupt nicht standardisiert.
00:18:26: So jede Brücke ist so ein Einzelstück, oder?
00:18:29: Manche haben drei Bögen, andere einen.
00:18:31: Also die sind alle ein bisschen anders.
00:18:34: Manche klein, manche groß, haben wir schon gesagt.
00:18:37: Also die sind richtige Individual bauten, oder?
00:18:40: So kann man jetzt sagen, wenn ich so salopp sagen kann, oder?
00:18:43: Ja, genau.
00:18:45: Man ist der Architekt oder der Baumeister, hat jedes Mal anders entschieden, je nachdem, wie breit der Fluss war, ob das rechts und links irgendwie Felsen waren, zur guten Befestigung der Brücke, hat dann entschieden, die Brücke mit einem Bogen zu bauen, oder mit zwei.
00:19:05: Wir gehen nachher auch über eine, die sogenannte Raupenbrücke, eine Brücke mit drei Bögen ganz speziell dort in dieser Region.
00:19:13: Ja, wie du gesagt hast, jede Brücke hat einen eigenen Charakter.
00:19:16: Ja, und dann die Abend sozusagen.
00:19:20: Gestaltung ist dann wundergutes Essen, was in den Griechenland natürlich häufig ist.
00:19:25: Aber bei euch hat es mir besonders gut geschmeckt.
00:19:28: Erstens einmal die Unterkünfte, die du ausgewählt hast oder die wir da gemeinsam irgendwie dann besichtigt und angeschaut haben, wo du überall die Leute kennst, überall Hallo und wie geht's dir?
00:19:40: und schon die die die Tochter vom Haus ist rausgekommen, hat sie zu uns gesetzt.
00:19:45: Also das ist so richtig familiär.
00:19:47: jetzt dazu.
00:19:48: Ja genau, so gefällt es uns in Griechland, deswegen habe ich mich entschieden auch wieder in Griechland zurückzukommen.
00:19:57: Genau und jetzt speziell zu kommen zum Hotel, wo wir dort in der Region Sagori wohnen im Dorf Monodendri.
00:20:05: Das ist ein familienbetriebenes Hotel.
00:20:08: Der Vater hat damit angefangen das Hotel zu bauen.
00:20:12: Später kamen die Kinder dazu und jetzt betreiben das Hotel der Vater, der alles verantwortlich ist, weil es Technik mit Technik zu tun hat.
00:20:23: Die Mutter ist in der Küche und kocht.
00:20:25: Die Xantippe ist immer dann bei den Gästen immer.
00:20:29: Mit der Xantippe mache ich immer die Reservierungen und die Zimmer.
00:20:32: Und irgendwie klappt alles in einer sehr familiären Atmosphäre.
00:20:37: Und das spürt man auch als Gast.
00:20:41: Bei deinen Freunden zu Gast habe ich das Gefühl gehabt, die setzen sich her und das ist alles relativ klein alles und sehr persönlich.
00:20:49: Genau
00:20:49: so ist das.
00:20:51: Ich kann mich auch erinnern, das war im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im.
00:21:05: Irgendwie hat es dann die Mutter mit dem Vater schon sehr gut geschafft, dass sie uns gut gepflegt haben.
00:21:11: Und jetzt beobachte ich richtig, wie das Kind, der Dimitris jetzt von der Xanthippi immer größer wird.
00:21:19: Und ich bringe ihm mein Geschenkchen immer mit und er freut sich jedes Mal, wenn er mich sieht.
00:21:25: Und ja, familiäre Atmosphäre, ja.
00:21:28: Ja, das ist schön.
00:21:29: Also da kann man ein bisschen mitleben dann mit deinen Beziehungen.
00:21:34: Das ist voll schön.
00:21:34: Das bericht nach unsere Gäste immer, dass ich so persönlich war, die Wanderreise.
00:21:40: Und ganz in der Nähe ist ja dann das volle Highlight oder diese Vikkos-Schlucht.
00:21:46: Genau, das ist der zweite Wandertag, den wir dort haben im Saugori-Gebiet.
00:21:51: Wir beginnen direkt vor der Hotelltür, sozusagen Frühstücken an uns anziehen und jetzt meistens so, je nach Jahreszeit, aber um acht Uhr machen wir los.
00:22:01: Direkt vor der Hotelltür steigen wir erst mal hinunter in die Viko-Schlucht.
00:22:06: Das ist ja eine negative Bergtour, wo man sozusagen zuerst runter geht, quasi viele, viele hundert Höhenmeter und dann erst aufsteigt am Ende, oder?
00:22:16: Also ein negativer Berg quasi, aber sehr beeindruckend.
00:22:20: Ja, ja, wir steigen, also der Abstieg ist circa vierhundert Meter, den wir in der Früh gleich dann bewältigen.
00:22:28: Und dann sind wir eine Weile in der Schlucht drinnen.
00:22:32: Da geht es ein bisschen hoch und runter.
00:22:34: Das Gute dort ist, und was ich auch noch nicht erwähnt habe, ist Wetter.
00:22:40: Viele meiner Gäste haben immer einen Respekt, wenn sie hier von Wanderreise nach Griechenland und um Gottes Willen dort wird es heiß sein und da haben viele sehr großen Respekt.
00:22:52: Aber nun dazu möchte ich sagen, dass unsere Wanderungen, also beide Hotels, wo wir wohnen, legen über tausend Meter mehr als höhe, sehr angenehme Temperaturen, tagsüber und nachts zum Schlafen, kein Problem.
00:23:07: Auch im Sommer.
00:23:07: Und die Wanderungen sind auch im Hochsommer, ja, auch im Hochsommer.
00:23:12: Aber... Unser Programm läuft Mai, Juni und dann im September, so absolut kein Problem.
00:23:18: Und die Wanderungen sind alles so ausgesucht, auch genauso wie dieser Vikkuschluchttag, dass wir wirklich genug Schatten haben.
00:23:27: Du hast auch selber gesehen, bei dieser Wanderung in der Vikkuschlucht haben wir, ähm, achtzig, neunzig Prozent der Wanderzeit hatten wir im Schatten gehabt.
00:23:38: Also wirklich... Problemlos, was das angeht, Hitze und so.
00:23:45: Die Vicos Schlucht ist natürlich von den Pflanzen her großartig.
00:23:53: Man taucht so ein in so eine Urwaldwelt dann unten am Schlucht, ist auch geschützt und ist auch die tiefste Schlucht Europas.
00:24:04: Ja, das sind so Sachen, die mich auch manchmal irritieren und daher führt es manchmal zu grossen Diskussionen auch mit den Gästen.
00:24:11: Es ist auch immer interessant, was für tiefe Schluchten überall auf der Welt gibt und welche ist jetzt die tiefste oder nicht.
00:24:19: Auf jeden Fall, die Vigorschluchte ist im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen als die tiefste Schlucht der Welt.
00:24:26: Ah, so Gott erwähnt.
00:24:27: Und da
00:24:27: ist irgendwie, ist im Guinnessbuch der Rekorde, ja.
00:24:31: Ah, da ist aber eine Relation genommen zwischen Tiefe und Breite.
00:24:35: Und da ist die Vikoschlucht beinmalig.
00:24:38: Weil das behaupten ja sowohl die Leute in Nepal mit dem Kalikan-Dacke-Tal und ich glaube im Peru gibt es dann auch so eine Schlucht.
00:24:44: Aber kommt immer darauf an, was man nimmt quasi, Breite und so weiter.
00:24:49: Genau, man kann ehrliche Diskussionen darüber führen.
00:24:53: Das
00:24:54: einzige, was zählt für mich ist, dass dort eine imposante Natur ist, eine wunderschöne Wanderung.
00:25:01: Und wirklich, wer mal dort gewesen ist, wer schauen übrigens in die Vikkuschlucht hinein von allen Seiten wirklich.
00:25:10: Am Tag davor besuchen wir einen Aussichtspunkt.
00:25:12: Wir schauen von oben in die Vikkuschlucht hinunter.
00:25:16: Am nächsten Tag sind wir dann wirklich drin in der Wirkurschlucht.
00:25:19: Wenn wir dann fertig sind mit der Wanderung, sind wir an einem super schönen, an einer super schönen Stelle hinten, wo wieder eine super Aussicht ist.
00:25:29: Also wirklich wer gerne wandern geht, wer gerne in der Natur ist, ist dort ein Nord, wo man gewesen sein muss.
00:25:40: Und die Wasserläufe, das ist für mich immer interessant, weil ich war ja vorher in Albanien, war dann das Jahr davor.
00:25:46: Und die Wasserläufe, man ist ja dann die Fiosse.
00:25:49: in Albanien, bei euch heißt der Fluss sicher anders, aber der ist ja berühmt worden, weil das jetzt ein große Naturschutzgebiet geworden ist die letzten Jahre, aber der entspringt einer der Flüsse dann dort, wo wir dann quasi unsere Pause gemacht haben.
00:26:04: Genau, dort, wo wir unsere Pause gemacht haben, dort entspringt der Fluss Voidomatis.
00:26:11: Der Voidomatis Fluss entspringt drinnen in der Wirkurschluft, ist nur fünfzehn Kilometer lang.
00:26:17: Und nach fünfzehn Kilometer fließt er in den Aosfluss hinein.
00:26:23: Der Aosfluss entspringt oben in der Region, wo ich herkomme, in der Region Ummetzovo.
00:26:29: Und der Ausfluss ist kein geringer als der Viola, was du meinst.
00:26:34: Der Ausfluss fließt nach Albanien hinein und in Albanien heißt der Viola.
00:26:42: Du und von Tieren, also gleich in Mezzovo sieht man dann gleich so ein Statue mit Bären.
00:26:48: Gibt es da eine Chance, dass man in der Vikoschlussbären sieht?
00:26:51: oder Tiere?
00:26:52: Wie schatzt man von den Wildtieren aus?
00:26:55: Ja, gute Frage.
00:26:57: Die Chance gibt es schon theoretisch.
00:26:59: Allgemein in Bindusgebirge leben ca.
00:27:04: fünfhundert Braunbären.
00:27:06: Ich bin oft einen Braunbären begegnet oder habe ich oft einen Braunbären gesehen, aber leider noch nie mit einer Gruppe.
00:27:14: Und in der Vikkuschlucht speziell habe ich noch nie einen Braunbären gesehen.
00:27:19: In der Vikkuschlucht haben wir mit Gästen schon das eine oder andere Mal Gemse gesehen.
00:27:26: Schildkröten ist sehr wahrscheinlich, das man sieht.
00:27:28: Natürlich Wildschweine ist keine Seltenheit mittlerweile überall in Europa.
00:27:34: Füchse, Hasen und so weiter.
00:27:36: Ein seltenes Tier, was es dort gibt, das seltenste überhaupt jetzt für die Region dort, ist der Weißkopfgeier.
00:27:43: Aber den habe ich um ehrlich zu sein noch nie zu Gesicht bekommen.
00:27:48: Ist ein einziger Weißkopfgeier, was dort noch lebt.
00:27:51: Die sind leider am Maus sterben.
00:27:54: Aber Sie wissen ganz genau, dass Ihr noch dort ist.
00:27:56: Ordnitologen verfolgen diesen Vogel mit einem GPS-Sender.
00:28:02: Es ist ein Zugvogel, fliegt immer nach Afrika und kommt im Frühling immer zu uns
00:28:05: zurück.
00:28:06: Also da ist seine Homebase bei Euch, ja?
00:28:09: Genau.
00:28:10: Aber es gibt ja so einen Beeren-Trail, den Ursa-Trail.
00:28:14: Da wandern wir dann auch.
00:28:15: Das ist wieder in der Nähe von deinem Heimatdorf, oder?
00:28:18: Genau, das ist dann die dritte Wanderung, wenn wir vom Zagori Gebiet nach der Vikkusluftwanderung, haben wir eine Wanderung gebraucht.
00:28:27: Die, weil die Vikkusluftwanderung ist unsere Königsetape.
00:28:31: Und nach der Königsetape brauchen geübt der Sportler so wie ich einen ruhigeren Tag.
00:28:37: Und so habe ich mir gedacht, an diesem Tag fangen wir zu meinem Heimat Dorf Mezovo und dort wandern wir am Bernt Trail.
00:28:45: am sogenannten Ursa-Trail, weil wir sprechen einen Dialekt bei mir im Dorf Mezovo.
00:28:51: Ein Dialekt, das altromanische Wurzeln hat.
00:28:54: Und auf diesem Dialekt heißt der Bär Ursa.
00:28:59: Und ich war aktiv in einem Verein, in einem sogenannten Sportclub von Mezovo.
00:29:05: Und wir hatten dann die tolle Idee irgendwann, in den Jahren den Jahr oder den Jahr.
00:29:14: einen Wanderweg irgendwie zu machen, zu kreieren.
00:29:18: Wir haben dann natürlich alte Abschnitte von wegen, die wir kannten, mit ein paar neuen Abschnitten, die wir uns ausgedacht haben, haben wir diesen wunderschönen Ursatrail kreiert.
00:29:29: Der Ursatrail ist vierzig Kilometer lang, seine Gesamtdistance, aber wir wandern an diesem Tag mit den Gästen zehn Kilometer wunderschön.
00:29:38: Durch grüne Wesen, durch Buchenwälder, durch Lichtung über einen Berg kam, in wunderschönen Aussichten.
00:29:47: wirklich eine Wanderung zum Genießen.
00:29:50: Und dann kann man ja dann guten Wein genießen, weil das gibt es auch bei dir, oder im Dorf?
00:29:55: Genau, das passt dann perfekt dazu.
00:29:57: Wir haben im Dorf Mezovo ein Weingut, das Katogi Weingut, Katogi Mai heisst.
00:30:05: Kato heißt im griechischen unten und hier ist die Erde, also unter der Erde, sozusagen Kähler unter der Erde.
00:30:12: So heißt das Weingut.
00:30:14: Und direkt nach der Wanderung gehen wir dieses Weingut besuchen.
00:30:17: Wir gehen wirklich durch den Weinkäler vom Weingut, wo ... ... dreihundert, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, weil ich bin jetzt ein bisschen außer Übung, es sind dreihundert Eichenfässer mit Wein gefühlt dort ... bekommen wir eine Führung und am Ende der Führung haben wir eine Wein- und Käsevergostung.
00:30:38: Und das muss
00:30:39: man auch dazu sagen.
00:30:40: Ich muss sagen, ich trinke auch gern Wein, aber das war richtig guter, schwerer, gut ausgebauter.
00:30:47: Also der kann was der Wein dabei euch.
00:30:49: Also der hat mal immer so vorderbar Flaschen mit nach Hause genommen.
00:30:52: Der hat mal echt gut geschmeckt.
00:30:54: Also der kann schon guten Wein machen, der Weinbauer bei euch dort.
00:30:59: Ja, ist nicht unbedingt ein sehr großes Weingut, ist aber eines der bekanntesten Weingüter in Griechenland und die sind vor allem bekannt für den Rotenwein.
00:31:11: Superguter, ja.
00:31:13: Ist eines der ersten Weingüter in Griechenland, die das die Weinsorte Cabernet Sauvignon nach Griechenland gebracht
00:31:23: haben.
00:31:24: Aber die haben natürlich auch lokale Weinsorten.
00:31:28: Machen auch Rose und Weißwein.
00:31:30: Cabernet Sauvignon heißt ein bisschen, dass sie auch auf dem internationalen Markt spitzen oder halt quasi diese modernen Weine haben, oder heißt das?
00:31:39: Sagt, denke ich mir.
00:31:41: Ja, das ist das erste Wein, den sie produziert haben.
00:31:45: Sie haben halt einen Namen gebraucht.
00:31:47: Cabernet Sauvignon ist ein Name, um gut verkaufen zu können.
00:31:51: Aber sie machen nicht nur, wie gesagt auch um lokale Weinsorten.
00:31:57: Machen Sie, wenn ich richtig alles jetzt im Kopf habe, Machen Sie acht Rotweine, drei Rosé und drei Weißweine.
00:32:06: Also auch da kann man ein bisschen eintauchen in das, was es bei euch gibt.
00:32:10: Und dann geht ja die Reise, also die ist wirklich sehr abwechslungsreich von alten Dörfern bis Steinbrücken dann zu den Meteoraklöstern.
00:32:18: Das liegt ein bisschen außerhalb, aber irgendwie bei der Programmdiskussion haben wir gesagt, das ist so nahe.
00:32:24: Das müssen wir irgendwie reinnehmen.
00:32:26: und vor allem das Wandern dort ist schon was anderes als bei Bustouren, wo es dann doch, das ist schon stark besucht, weil ein großer Highlight von ganz Griechenland, aber beim Wandern war es spannend, da waren wir ganz allein dann plötzlich unterwegs zwischen den Köstern und das war richtig cool mit den Aussichten auf die Köster dann unten.
00:32:46: Genau, der ganz besonderer Tag, der vierte Wandertag, wie du gesagt hast, An diesem Tag ist der einzige Tag, wo wir die Region Ibrus verlassen und fahren wir eine Stunde Richtung Osten und dort ist die Region Thessalyen, wo die Meteora-Felsen und auf den Meteora-Felsen die Meteora-Klöster stehen.
00:33:09: Ein sehr besonderer Tag und wie du gesagt hast, die Region wird sehr viel besucht.
00:33:16: Man spricht von zwei Millionen Besucher jährlich bei den Meteora-Klöstern.
00:33:21: Ja, das
00:33:22: ist viel.
00:33:25: An diesem Tag verlieren wir ein bisschen die Ruhe von unserem Ipiros, aber es lohnt sich auf alle Fälle.
00:33:32: Erst mal die Wanderung.
00:33:34: Wir bewegen uns auf wunderschönen, ruhigen Wanderwegen die meiste Zeit.
00:33:40: bis wir halt dort dann beim Kloster sind und das Kloster besuchen.
00:33:46: Meistens besuchen wir das sehr gegründete Kloster von Dreizehnhundertvierundvierzig, das große Meteoron.
00:33:52: Dort, natürlich sind wir unter anderem Leuten.
00:33:56: Es ist klar, jedes Highlight überall auf der Welt, wenn es solche Sehnswürdigkeiten gibt, gibt es auch viele Leute, die sich dafür interessieren.
00:34:05: Muss man dann ein bisschen Schlange stehen, haben wir dann auch ein bisschen gemacht, aber es war nicht so schlimm.
00:34:10: Ja, je nach Saison, wie gesagt, je nach Saison und je nach dem, wie man das erwischt, manchmal, wenn man das halt das Pech hat und gerade ein Reisebus angekommen ist, ja gut, dann muss man vielleicht ein bisschen warten, aber oft machen wir das so, dass wir uns dort ein bisschen Zeit nehmen.
00:34:30: um ein bisschen ein Obst zu essen oder ein bisschen was zu trinken.
00:34:33: Wir beobachten die ganze Lage.
00:34:35: Und wenn wir sehen, ah, jetzt schaut gut aus, dann nützen wir die Zeit und besuchen wir dieses Kloster.
00:34:41: Und dort haben wir die LITSA, eine professionelle Reiseführerin, die ihr ganzes Leben so was macht.
00:34:50: Und die LITSA macht für uns dann auf Deutsch eine super schöne Tour.
00:34:55: und erklärt uns über die Gründung der Klöster, über das Klösterleben, allgemein, wie es früher war, was vergleichsweise, wie es heute gemacht wird und so weiter.
00:35:06: Und dort verbringen wir so circa eine dreiviertel Stunde.
00:35:09: Und wenn wir mit dieser dreiviertel Stunde fertig sind, geht es für uns dann wieder ganz ruhig und abseits von den Masten geht es wunderschön weiter in den Wanderweg.
00:35:21: Das ist schon, da kann man sich ein bisschen aussuchen, zu welcher Zeit man geht und Und es ist schon spannend, das zu sehen.
00:35:28: Auch so, wie die damals gelebt haben mit diesen Seilzügen.
00:35:32: Weil es ist ja einfach unglaublich, wie man überhaupt dort das erste Mal raufgekommen sind.
00:35:36: Das sind ja senkrechte Wände, hundert Meter hoch und ganz oben diese Klöster.
00:35:41: Also da bleibt einem schon manchmal die Spucke weg, wie das überhaupt gegangen ist, dass die dort oben hingekommen sind.
00:35:48: Ja, in der damaligen Zeit.
00:35:49: Wir sind jetzt im kritzenden Jahrhundert.
00:35:52: Das waren Zeiten, wo in Griechland die Osmanien waren, keine leichte Zeiten.
00:35:59: Man wollte so sicher wie möglich irgendwo leben.
00:36:03: Und die Meteora-Felsen war ein mehr oder weniger sicherer Platz.
00:36:12: Und so sind sie früher auch durch ihn aufgekommen, wie du gesagt hast, mit dem Seil aufzügen oder mit dem Seil leitern und geklettert.
00:36:22: haben sie müssen, um hinaufzukommen.
00:36:26: Dann später, wo die Osmanen weg vom Griechland waren, wir sind jetzt im Jahr... ...Ninzehundert, zwölf dort in dieser Region, dann hat man angefangen, so nach und nach auch Treppen am Felsen, an den Felsen zu hauen und den Zugang zu diesen Klöstern auch sicherer zu machen.
00:36:44: Leichter zu machen, ja.
00:36:45: Extreme Zeiten wie die Osmanen, brauchen extreme Wohnsituationen, oder, dass man da sicher ist oben.
00:36:53: Aber das kann ich mir natürlich gut vorstellen.
00:36:55: Da kommt keiner rauf, kein Feind, oder, wenn man von oben dann die Leiter hochzieht.
00:37:01: Genau, genau.
00:37:02: Solche Klöster waren in der Zeit sehr wichtig, allgemein für Griechland, für die Erhaltung der Sprache, der Traditionen.
00:37:11: Die Mönche und in diesen Klösteren wurden auch wichtige Dokumente, wichtige Bücher aufbewahrt.
00:37:18: Also es war wirklich sehr wichtig für die weitere Entwicklung Griechenlands.
00:37:25: Und aus diesem Highlight fahren wir dann wieder zurück in die Ruhe, oder?
00:37:28: Dann tauchen wir wieder weiter ein in ein weiteres Highlight von Drachensee.
00:37:34: Genau, an diesem Park, das ist dann, wir sind schon beim fünften Wandertag, faden wir erst einmal ein bisschen abenteuerlich mit einem viermal vier Bus.
00:37:45: Eine vier Kilometer lange Schotterstrasse hinauf auf den Berg Mavrovuni.
00:37:53: Wir fahren schon auf ca.
00:37:55: eighteenhundert Meter hinauf und dort beginnen wir eine wunderschöne Bergwanderung.
00:38:00: Wir bewegen uns an diesem Tag von eighteenhundert Meter bis wir den Gipfel erreicht haben auf zwei tausendneinhundertfünfzig Meter.
00:38:11: Wegen wir uns auf wunderschönen, fast voralpinnen Landschaften auf diesem Berg, was Mavrovoni heißt.
00:38:20: Und dort oben, wenn wir den Gipfel erreicht haben, den Flänger-Gipfel, wie gesagt, von Flänger-Gipfel schauen wir auf die eine Seite hinunter zu dem Ausstausee.
00:38:32: Aber die hört man jetzt die Kirche im Hintergrund, oder?
00:38:35: Mit so wo, oder?
00:38:36: Die Glocken, ja.
00:38:38: Ja, die Glocken von der Kirche.
00:38:40: Können
00:38:40: wir alle
00:38:41: akustisch zur Kirche gehen, alle die Podcast hören.
00:38:48: Okay, ja.
00:38:49: Und dann vom Flänger-Gipfel können wir hier unterschauen.
00:38:52: zu den Drachenseen, zu den Flänger-Drachenseen.
00:38:56: Es sind zwei kleine Seen auf ein neunzehnthundert Meter hoch, die nie austrocknen, zu denen sagen wir die Drachenseen.
00:39:05: Es gibt auf dem Bindusgebirge überall.
00:39:08: Es gibt mehrere Drachenseen.
00:39:11: Es gibt die berühmten Drachenseen von Tinfigebirge, die der berühmte Drachensee vom Smoligasberg.
00:39:18: Dort sind wir dann bei den Flängertrachensee.
00:39:22: Die Legende sagt über diese Drachenseen von Flängertrachen, dass sie durch die Tränen eines Drachens entstanden sind.
00:39:30: Und wie ist das dazugekommen?
00:39:32: Es war nämlich so.
00:39:34: dass dieser Drache mit einem Menschen angefreundet war.
00:39:37: Dieser Mensch war ein junger Mann, der von der Region Mazedonien geflüchtet war, weil er war, dieser junge Mann war der Sohn eines Königs.
00:39:49: Der Königs hatte ihm eines Tages gesagt, du willst mein Nachfolger sein, weil, obwohl er der Jungste von den drei Geschwistern war, war auch der Klugste.
00:40:00: Die anderen Geschwister waren dann sehr neidisch auf ihn und wollten ihn töten, so wie es bei solchen Geschichten ist.
00:40:06: Und somit ist dieser junge Mann geflüchtet und hat sich dort oben in Bündnisgebirge mit dem Drachen eingefreundet.
00:40:13: Seine Geschwister haben ihn gesucht, gefunden, einen Moment genutzt, wo der Drache weg war und haben ihn getötet.
00:40:22: Und wo der Drache dann zurückkam und seinen Totenfreund aufgefunden habe, Er hat angefangen zu weinen und von seinen Tränen sind diese Flängertrachen sehen und starren.
00:40:36: Schöne Geschichten.
00:40:39: Und dann tun wir natürlich auch das Meer nutzen, weil es ist ja nicht so weit und man sieht es ja auch immer wieder, weil es einfach in der Nähe ist.
00:40:49: Und dann gibt es natürlich auch einen Teil, wo man dann ans Meer runterfahren.
00:40:54: Ja, aber davor hast du etwas ganz Wichtiges vergessen.
00:41:00: Wir gehen dann, wenn wir mit dieser Wanderung zurück.
00:41:03: Das ist eine Rundwanderung.
00:41:05: Und
00:41:05: wenn wir wieder zurück sind, fahren wir hinunter zum Ausstause und dort wartet auf uns die Viola.
00:41:15: Mit einem Picnic, was sie für uns vorbereitet hat.
00:41:17: Da
00:41:18: waren wir ja, kann ich mir erinnern, da waren eure Freunde damals dabei, genau, bei unserer Wanderung.
00:41:23: Mhhm, genau.
00:41:25: Essen darf man überhaupt nicht vergessen beim Wandern, natürlich nicht.
00:41:30: Ja, ja, das ist da vorher.
00:41:32: Das ist immer eine Sache.
00:41:35: Das Gleichgewicht zu finden, viele meinen, es ist zu viel Essen.
00:41:41: Zu wenig darf es auf keinen Fall sein.
00:41:44: Das wäre dann eine große Schande hier für den Griechen, zu wenig Essen anzubieten.
00:41:49: Aber ich glaube, ich habe schon das Gleichgewicht gefunden.
00:41:53: Ja, ja.
00:41:54: Und das Essen ist ja echt ein Highlight.
00:41:56: Und auch so, wie es das du machst, mit lokalen Produkten.
00:41:59: Rät mal ein bisschen, was gibt es denn noch so?
00:42:01: Was gibt es ein gutes zu essen?
00:42:03: Ja, so wie die komplette Woche sehr abwechslungsreich ist, so habe ich auch versucht.
00:42:09: Das Menü so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, das heißt, wir haben eine Bachforelle zum Beispiel am ersten Tag oder wir essen Musaka und ganz viele Gemüse und lokale Spezialitäten wie Käse.
00:42:26: Die Weinverkostung gehört natürlich auch dazu.
00:42:28: Natürlich im Griechland im Ypiros darf nicht das gegrillte Fälen, zum Beispiel in meinem Heimatdorf Mezovo, die Lammribchen.
00:42:39: Aber auch für Vegetarier.
00:42:41: Vegetarier finden auch bei uns in Griechland allgemein und speziell bei dieser Wanderwoche immer was Gutes zum Essen.
00:42:49: Es gibt in Griechland ganz viele Gemüse und lokale Spezialitäten, die eingeboten werden.
00:42:55: Natürlich ein Tag, wo wir am Meer sind, es ist mir dort eine Dorade.
00:42:59: Also ist für jeden, glaube ich, etwas Gutes dabei und das nicht nur einmal, sondern die komplette Woche.
00:43:06: Super, ja, ja, ja.
00:43:08: Also es bietet wirklich von den Bachforellen bis zu den Meeresfischen, die Bandbreite und vom Lamm bis zu dem herrlichen Gemüse.
00:43:17: Genau, genau so ist es.
00:43:19: Ja, aber jetzt kommen wir schon ans Meer ein bisschen, oder?
00:43:22: Nach dem Essen.
00:43:24: Das Wichtig ist.
00:43:27: Ja, und jetzt sind wir schon am letzten Tag, am letzten Wandertag habe ich mir gedacht und wir haben haben das natürlich zusammen alles ausdiskutiert.
00:43:38: Das ist jetzt eine gute Idee, wenn wir dann auch an einem Tag am Meer sind.
00:43:43: Und das Meer ist von uns gar nicht weit, dass an der Westküste, also am Mionischen Meer, und dort fahren wir zu der Region zum Städtchen Bargher.
00:43:54: Im Städtchen Bargher machen wir eine eher kurze, wie gesagt, letzter Bargher, ein bisschen Entspannung.
00:44:02: Es ist eine kurze Wanderung, so circa sechs Kilometer.
00:44:06: Es geht dort über wunderschöne Olivenheine hinauf auf einen Hügel, wo dort oben eine wunderschöne kleine Kapelle steht, die Kapelle von der heiligen Eleni.
00:44:16: Von da oben haben wir wunderschöne Aussicht hinunter zum türkisblauen johnischen Meer.
00:44:23: Wir schauen hinunter aufs städtchen Parga.
00:44:27: Und dann wandern wir hinunter nach Parga.
00:44:31: und dort unten in Parga haben wir an diesem Tag, machen wir auch etwas Spezielles, machen wir eine Olivenölverkostung.
00:44:39: Wenn wir mit der Wanderung fertig sind, es gibt in Parga ein kleines Olivenölmuseum, das besuchen wir und dort gibt es eine schöne Führung und im Anschluss, gleich im Anschluss gibt es eine sehr interessante Olivenölverkostung.
00:44:54: War schön.
00:44:56: Wieder was Gutes für die Geschmacksnerven, oder?
00:44:59: Und auch ein schöner Ausklang, weil wir haben uns dann schon, wir haben ja die Tour diskutiert und irgendwie, wenn man aus den Alpen oder aus Deutschland, dann nach Griechenland, kommt es ein bisschen mehr und so ein bisschen so runter an den Strand, das ist natürlich ein schöner Abschluss, auch wenn es bei euch so super schön ist.
00:45:15: Aber so die Kontraste sind es, glaube ich, dann, die so eine Woche dann als Highlight machen, oder?
00:45:22: Ja, genau.
00:45:23: Kontraste.
00:45:23: Das ist, was diese Ipirus-Wanderreise ausmacht.
00:45:26: Wie gesagt, die komplette Woche ist wirklich sehr abwechslungsreich.
00:45:32: Es wird jemandem keine einzige Minute langweilig.
00:45:35: Wir sind auf freuen Bergen.
00:45:37: Wir gehen durch Schluchten, über Steinbogenbrücken.
00:45:40: Wir sind auf den Meteora-Klöstern und zum Abschluss dann am johnischen Meer beim Städtchen Parga.
00:45:47: Also wirklich wunderschön und sehr abwechslungsreich.
00:45:52: Hey, Lefteris, jetzt hast du quasi meine Schlusszusammenfassung fast schon gesagt.
00:45:56: Also, das lass mal gut so stehen.
00:45:58: Nein, das ist total okay.
00:46:00: Das mache ich gerne so am Schluss.
00:46:01: Aber so vielleicht zum Abschluss.
00:46:03: Also, Epiros, glaube ich, wirklich kann man beide sagen, bestätigst gern.
00:46:08: Das ist wirklich noch ein Geheimtipp.
00:46:11: Was, wie ändert sich's denn gerade?
00:46:13: Merkst du gerade Veränderungen?
00:46:14: Sind mehr Leute?
00:46:17: Wie schaut's denn aus?
00:46:18: Wie geht's denn in Zukunft weiter?
00:46:20: Hm, eine sehr gute Frage.
00:46:24: Mehr Leute würde ich nicht unbedingt sagen, aber was sich sicher verändert, ist sicher die Qualität.
00:46:32: Die Qualität von den nördlichen Reiseführern, von den Hotels, die Hotels verstehen besser, was die Gäste wollen, die Restaurants und wir auch natürlich, wir tun uns auch jedes Jahr ein bisschen verbessern.
00:46:49: Also es entwickelt sich in positive Richtung, obwohl gar nicht viel mehr Leute kommen.
00:46:54: Nach dem Podcast wären alle Stürmer, na Scherz.
00:47:00: Ein Thema, das ich auch noch ansprechen möchte, Last but not least, ist schon die Nachhaltigkeit.
00:47:05: Also so eine Reise ist natürlich, wir schlafen in kleinen privaten Betrieben.
00:47:11: Du bist da sehr engagiert.
00:47:14: Ja, was heißt sehr engagiert?
00:47:15: Ich tue mein Bestes und ich und meine Familie und überall, wo ich bin, bei den Hoteliers, bei den Restaurants, versuche ich unsere Philosophie ein bisschen beizubringen.
00:47:31: Das ist nicht einfach.
00:47:32: Das ist nicht einfach, weil in Griechenland alle diese Themen Nachhaltigkeit, Recycling und so.
00:47:39: Nicht, dass wir schlecht sind, aber natürlich wir sind noch nicht auf diesem mittel-europäischen Standard.
00:47:45: Aber da müssen wir hin.
00:47:47: Den du ja kennst von deinen Reisen, oder?
00:47:49: Genau, genau.
00:47:50: Den ich ja kenne und weil ich auch die Sprache spreche und viel auch mit Kästen zu tun habe, ich kriege schon mit, was mittel-europäischer Standard ist und was im Moment der griechischen Standard ist.
00:48:04: Natürlich sind wir noch nicht dort,
00:48:06: aber...
00:48:07: Schritt für Schritt, so jedes Jahr werden schon kleine Schritte gemacht und ich spreche jetzt nicht speziell bei dieser Wanderer Reise, aber ich spreche allgemein über Griechenland.
00:48:19: So eine Mülltrainung meinst du?
00:48:22: Mülltrainung
00:48:23: und alle diese Sachen, wie bewusst man mit solchen Sachen umgeht, ja mit Plastikflaschen immer.
00:48:29: benutzen.
00:48:31: Du warst ja bei uns in Österreich.
00:48:32: Da haben wir uns ja intensiv kennenlernen dürfen zu unserem Guide Training.
00:48:36: Viel erzählen wir da noch was.
00:48:38: Da geht es ja viel um so Themen, wo wir uns weltweit austauschen mit Guides von aus der ganzen Welt.
00:48:44: Da warst du da bei uns.
00:48:46: Erzähl ein bisschen.
00:48:46: Wie sind denn da deine Erinnerungen dran?
00:48:49: Ja, solche Treffen sind natürlich für uns sehr wichtig, erstmal persönlich kennenzulernen.
00:48:57: Mit dem wir zu tun haben, wir durften das Basecamp besuchen bei euch in Graz.
00:49:04: Das hat mich auch sehr fasziniert, wie er dort arbeitet und lebt.
00:49:11: Wir durften persönlich auch die Leute kennenlernen.
00:49:16: Zum Beispiel Claudia ist natürlich mein Ansprechpartner bei Weltweit Wandern, Claudia Meyerhofer.
00:49:22: Das
00:49:22: war auch sehr hilfreich für uns zu sehen.
00:49:25: Aha, mit wem haben wir es hier zu tun.
00:49:27: Und natürlich war es sehr hilfreich, dass wir auch die andere Guides kennengelernt haben, die andere Reisen führen.
00:49:35: Wir haben uns ausgetauscht.
00:49:37: Ihr habt für uns Tolle Ausbilder organisiert, die mit uns ein paar Tage gewandt haben.
00:49:48: Wie viele?
00:49:48: Fünf Tage?
00:49:49: Fünf Tage, ja, waren wir unterwegs in den Bergen der Steiermark.
00:49:53: Tolle
00:49:53: Bergführer und haben wir auch Sachen gelernt und uns ausgetauscht und uns über verschiedene Themen ausgetauscht.
00:50:01: Das war natürlich sehr hilfreich und ich bin auch natürlich und wir sind alle sehr dankbar dafür.
00:50:10: Boah schön.
00:50:11: Ja, dann haben wir eigentlich unseren Bogen gut gespannt.
00:50:14: Zusammenfassung hast du gemacht, wunderbar.
00:50:17: Hast du noch vielleicht irgendeinen Tipp oder Geschichte zum Abschluss, die du und den Hörerinnen mitgeben möchtest?
00:50:23: Einen Tipp, einen speziellen Tipp hätte ich nicht.
00:50:28: Auf alle Fälle würde ich natürlich jedem empfehlen, diese Ibirus-Wanderreise.
00:50:36: Ich alle, die gerne wandern, gehen, glaube ich, würden hier bei uns im Mipiros tolle Ecken sehen und schöne Erlebnisse erleben.
00:50:47: Ja, super.
00:50:48: Ich glaube, das ist ein schöner Schlusssatz, mit dem können wir es stehen lassen.
00:50:51: Vielen, vielen Dank, lieber Lefteris, dass wir es geschafft haben.
00:50:55: Danke, dass du auch deine Region davor gestellt hast, die wirklich wundervunderschön ist und die wirklich quasi so ein wildes Europa irgendwie noch zeigt.
00:51:06: Ja, vielen Dank auch, Christian.
00:51:08: Vielen Dank für die Einladung.
00:51:11: Ja, und danke, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, dass du uns bis jetzt akustisch verfolgt hast und diesen Podcast mit uns mit gereist bist.
00:51:21: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann hinterlass mir doch bitte eine positive Bewertung, teile ihn oder sag es einfach weiter, damit wir ein bisschen besser angezeigt werden auf den verschiedenen Plattformen.
00:51:36: Was mir auch ein großes Anliegen ist, ich hätte wahnsinnig gerne einen Austausch, Feedback, auch Anregungen.
00:51:41: Schreibe mir doch deine Fragen, deine Anregungen unter podcast.it, www.wandern.com.
00:51:48: Auf unserer Webseite findest du dann nicht nur die Epirusreise, sondern auch viele Artikel über Land
00:51:54: und Leute
00:51:55: und auch mein kostenloses Ebook mit vielen Tipps und ums Wandern.
00:52:00: Also vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören, bis hoffentlich zur nächsten Folge und vielleicht sehen wir uns ja mal in den Bergen vom Epirus.
00:52:08: Dein Christian Lade.
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