#29 - Korfu: Grüne Perle im Ionischen Meer mit Bettina
Shownotes
Korfu: Eine Insel, die alle Sinne berührt! Saftig grüne Olivenhaine, kristallklares Wasser und versteckte Bergdörfer fernab des Massentourismus. In dieser Folge spricht Christian mit Bettina, die nach 13 Jahren New York ihr neues Zuhause im 200-Seelen-Dorf Afionas fand und heute mit großer Leidenschaft das authentische Korfu zeigt - abseits asphaltierter Straßen und touristischer Pfade.
🏞 Was macht Korfu so besonders?
⛰ Authentische Wanderwege: Durch Olivenhaine, entlang traumhafter Küsten & zu verschlafenen Bergdörfern
🥾 Von Bucht zu Bucht: Die beliebte 7-Küsten-Wanderung mit Badepausen & Bootsfahrten
🍽 Kulinarische Entdeckungen: Feta im Holzfass, fangfrischer Fisch bei Thomas & Picknicks unter uralten Olivenbäumen
🌱 Herzliche Begegnungen: Konstantino der Bio-Olivenbauer, Spiros der Marktmann & die letzte Oma-Taverne Korfus
🗣 Mit dabei:
✨ Christian: Gründer von Weltweitwandern & begeisterter Korfu-Reisender
✨ Bettina: Wanderführerin aus Leidenschaft, Tierschützerin & Gastgeberin in Afionas seit 16 Jahren
Besondere Erlebnisse:
🛶 Bootsfahrten entlang der Küste nach den Wanderungen
🌅 Sonnenuntergänge in Afionas mit Blick auf die Diapontischen Inseln
🐕 Tierschutzprojekt "Paws from Corfu" - für jede Buchung spenden wir 10 Euro
☕ Kaffeepause im verschlafenen Bergdorf Sokraki
🫒 Olivenölverkostung bei Bio-Bauer Konstantino
🥖 Frühstückspicknicks mit Weißbrot vom lokalen Bäcker & Feta vom Ziegenbauern
🎧 Jetzt reinhören & Korfu entdecken!
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Transkript anzeigen
00:00:04: Ja, was erwarten die Gäste?
00:00:05: Sie erwarten Erholung, Wandern, Natur, Sonne und mehr.
00:00:10: Gutes Essen.
00:00:11: Und genau das bekommen sie.
00:00:13: Und das ist wirklich eine ruhige Perle.
00:00:16: Die Unterkunft, wo die Gäste sind, ist ganz in der nördlichsten Spitze.
00:00:21: Und du springst quasi vom Balkon auf die Wiese ins Meer.
00:00:25: Das ist wirklich so.
00:00:31: Heute nehme ich dich mit zu einer der schönsten griechischen Inseln im Mionischen Meer, nach Khawfoo.
00:00:38: Mein heutiger Gast ist Bettina, eine gebürtige Österreicherin mit einer außergewöhnlichen Geschichte.
00:00:44: Aber bevor ich da länger quatsch, stellen wir einfach die Bettina vor, die ist gestern da in Graz angekommen, frisch aus Khawfoo.
00:00:51: Herzlich willkommen Bettina, schön, dass du da bist.
00:00:54: Hallo Christian, danke, dass ich da sein darf.
00:00:57: Magst du dir einfach gleich am Beginn selbst kurz vorstellen,
00:00:59: bitte?
00:01:00: Ja, okay.
00:01:00: Also, ich bin die Bettina.
00:01:02: Ich bin in Salzburg geboren.
00:01:05: Lebe jetzt schon fünfzehn Jahre auf der Insel Corfu.
00:01:09: Meine Eltern sind und ich.
00:01:13: Wir sind vor fünfzehn Jahren dahin gezogen.
00:01:16: Ich bin jetzt neunundvierzig.
00:01:17: Ich habe einen Sohn, der ist Halbgrieche der Angelos.
00:01:21: Ich bin seit zehn Jahren Wanderführerin.
00:01:26: Und bin Tierschützerin und ich liebe mein Leben auf der Insel Corfu.
00:01:31: Ja und zu all diesen Dingen, die du da gesagt hast, gibt es glaube ich überrei spannende Geschichten, die wir heute echt gern hören werden.
00:01:38: Wir haben gerade vorher im Vorgespräch gesagt, deine Gäste lieben es auch, weil du so ein spannendes Leben hast.
00:01:44: Du bist ja nicht ursprünglich auf Corfu, haben wir schon gehört, du bist dort hingezogen.
00:01:48: Dein Geschicht geht ja von Salzburg in einer großen Runde über New York bist du quasi auf Koffer gekommen, oder?
00:01:56: Genau,
00:01:56: genau.
00:01:57: Also ich bin mit nineteen, also meine Gäste, als erstes sage ich mal, das ist immer sehr spannend, meine Lebensgeschichte.
00:02:03: Finde ich auch.
00:02:04: Ja, also mit nineteen bin ich aus Au pair von Salzburg nach New York und da habe ich dann ein paar Monate bei einer amerikanischen Familie gelebt.
00:02:15: Und das hat man nicht gefallen.
00:02:17: und dann hat man meinen Papa ja, wie ich weggegangen bin, weil ich erst neunzehn war, seine Kreditkante mitgegeben, großer Fehler.
00:02:26: Und ja, die Bettina ist dann nach Manhattan gezogen und ich habe dann erst mal in mein Leben genossen, habe in die verschiedenen Jugendherbergen gelebt und hab meinen Leben genossen in New York.
00:02:41: Ja, und aus diesem einem Jahr wurden dreizehn Jahre.
00:02:44: Dann hab ich dreizehn Jahre genau in New York gelebt.
00:02:48: Ich war verheiratet in Amerika mit einem Amerikaner und hab mich halt so durchgekämpft.
00:02:54: Und
00:02:54: das war nicht immer nur mit der Kreditkarten von Papa, oder?
00:02:58: Na, die wurde nach ca.
00:03:00: zehn Monaten von Papa eingezogen, weil verwöhntes Einzelkind Bettina hat die Kreditkarte gesprengt.
00:03:10: Und ja, und dann habe ich den Papa damals angerufen.
00:03:13: Ich weiß nur, es ist ja schon ewig her jetzt.
00:03:17: Stehe ich vor dem Bankomat und es kam nix raus.
00:03:20: Und dann habe ich gesagt, du Papa, da ist ein Problem mit der Garte, kannst du mir vielleicht eine Neue schicken, gell?
00:03:26: Ja, und dann hat der Papa gesagt, entweder kommst du jetzt heim oder ich hole dich selber.
00:03:30: Ja, da war er erst, neunzehntzwanzig.
00:03:33: Dann bin ich heim und hab dann ein halbes Jahr auf dem Schiff gearbeitet.
00:03:38: viel Geld gespart und habe dann meinen Papa bis all die Schulden zurückgezahlt.
00:03:44: Und an meinem letzten Arbeitstag war ich in London auf dem Schiff und da hatte ich noch dreihundert Dollar und habe ich ein One-Way-Ticket London Hydro New York gekauft und bin dann mit, was noch über war, von diesen dreihundert Dollar nach New York.
00:04:01: Und dann war ich kein verwöhntes Einzelkind mehr.
00:04:04: Und dann habe ich mein Leben angefangen aus Erwachsene, Frau.
00:04:09: Meinen eigenen Weg bin ich dann gegangen.
00:04:12: Und wie kommt es dann über New York nach Koffer?
00:04:15: Ja, das ist eine ganz interessante Geschichte.
00:04:19: Meine Eltern haben eine Reise gewonnen.
00:04:24: Das ist mindestens sechsundzwanzig, siebenundzwanzig Jahre her.
00:04:29: Und die haben sie auf die Insel Kaffu gewonnen.
00:04:32: Und die haben das so wunderschön dort gefunden.
00:04:34: Die sind mitten in der Nacht angekommen.
00:04:35: In der Unterkunft haben die nichts gesehen.
00:04:37: Und in der Früh macht der Papa die Fensterleden auf.
00:04:41: Und sie sind in unserer Bucht, wo jetzt auch unsere Gäste wohnen, die Agios Georgios Bucht im Nordwesten der Insel.
00:04:49: Ja, und der Papa macht die Fensterleden auf und sagt, Renate, hier will ich alt werden.
00:04:55: Und dann war das so, dass sie wirklich jedes Jahr dort auf Urlaub hingefahren sind.
00:04:59: Und ich bin von New York, weil ich habe ja eben dreizehn Jahre dort gelebt, dann haben wir uns einmal im Jahr in Österreich und einmal im Jahr in Koffu getroffen.
00:05:09: Und über die Jahre haben meine Eltern dann entschlossen, wenn sie in Pension gehen, dass sie dann dort ihr Haus bauen und dann haben sie das Haus in Österreich parallel verkauft.
00:05:23: Ja, und im Oktober, was soweit, dann war das Haus fertig und der Anführungszeichen.
00:05:29: Das ist immer sehr spannend in Griechenland.
00:05:32: Ja,
00:05:32: ja, ein langer Prozess, ja.
00:05:34: Also, der Bauherr ruft an und sagt, Sie geh das Haus fertig.
00:05:39: Und wir hatten ja Katzen und Hunde und ich bin vorgeflogen und kommen mit den Hunden und Katzen an.
00:05:45: Und das Haus ist fertig, aber es waren keine Türen und Fenster drinnen.
00:05:48: Aber das Haus stand.
00:05:50: Also fertig und der Anführungszeichen
00:05:52: ist ein Mauer.
00:05:53: Genau.
00:05:53: Und das war sehr lustig, weil, ja, dann bin ich rauf und hab den Papa angerufen und gesagt, Papa, das Haus ist fertig, aber wir haben keine Türen und keine Fenster.
00:06:02: Willkommen in Griechenland, sag
00:06:04: ich immer.
00:06:05: Kräschkurs in Griechisch.
00:06:06: Betult, ja.
00:06:07: Ja, voll nett.
00:06:09: Und dann hast du mit dem Wandern angefangen und relativ bald haben dann wir uns kennengelernt.
00:06:14: Also die Geschichte mit Weltzeit Wandern hat dann begonnen, oder?
00:06:17: Weil du hast dann ja dort auch geschaut, wie du lebst.
00:06:20: Wolltest du ihn ziehen, dann, oder?
00:06:21: Ich bin mit meinen Eltern im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober Im Oktober, von Oktober bis Mai gibt's ja keine Arbeit auf so einer griechischen Insel.
00:06:37: Und dann hab ich halt gewandert.
00:06:39: Und
00:06:40: da bin ich halt so rein mit meinem Hund.
00:06:43: Und da hab ich ganz viele Wege erwandert.
00:06:45: Und später hab ich mir dann gedacht, na ja, eigentlich, viele Jahre später wär dann, das wär ja was.
00:06:52: Und dann hab ich mit meiner Mama immer am Strand gesessen.
00:06:56: Mein Sohn war damals ein Jahr.
00:06:58: Und die Mutti war immer sehr ... Mein Papa war immer selbstständig und die Mama hat den Papa immer sehr unterstützt in seiner Selbstständigkeit.
00:07:08: und die Mama hat gesagt, das machst du bist geboren dafür.
00:07:13: Und dann habe ich gesagt, Mama, das kann ich nicht, das schaffe ich nicht.
00:07:17: Ja, aber wie man sieht, kann ich es
00:07:19: und
00:07:19: ich habe es geschafft.
00:07:20: Wie lange ist das her?
00:07:22: Also jetzt, dieses Jahr waren es zehn Jahre, dass ich Wanderführerin bin.
00:07:27: Ja, und dann bist du recht bald auf uns gekommen.
00:07:29: Wie war da die Geschichte?
00:07:31: Also, die Mutter nicht.
00:07:32: Wir haben danach geschaut im Internet, wie macht man einen Businessplan und so.
00:07:37: Ja, voll, ganz professionell.
00:07:40: Und ich habe für eine andere Firma bis zur Reiseleitung gemacht und habe mal alles aufgeschrieben, was die Gäste gut fanden und was sie schlecht fanden.
00:07:49: Und dann habe ich halt so ein kleines Programm entwickelt.
00:07:52: Und dann habe ich bei Weltweit Wandern angerufen.
00:07:55: Und dann hab ich gesagt, hallo, ich bin die Bettina.
00:07:57: Da war eine andere Bettina am anderen Ende grad.
00:08:01: Genau, ja.
00:08:02: Und dann hab ich gesagt, ich glaub, ich passt gut zu euch.
00:08:04: Und nach fünf Minuten hat sie gesagt, das glaub ich auch.
00:08:08: Okay,
00:08:09: dann lustig, ihr habt einen guten Blick.
00:08:10: Es war
00:08:11: wirklich so.
00:08:12: Und dann hab ich aufgelegt, hab ich gesagt, Mama, sie hat die ja gesagt.
00:08:16: Ja.
00:08:16: Sag
00:08:16: ich, das glaub ich jetzt gar nicht.
00:08:19: Ja und dann ist die Bediener gekommen und wir haben die Reise gemeinsam entwickelt und sie hat mir da voll geholfen und das ganze Büro und es war echt der Wahnsinn.
00:08:30: Ja und unsere Bediener sind da volle Koffer-Fan oder die machten alle ihre privaten Urlauben auch gefahren.
00:08:36: Ganz
00:08:36: oft und ihre Schwester und ihre Mama und ihr Papa und alle.
00:08:42: Ja und so hat sich das angefangen.
00:08:45: Aber es hat fünf Minuten gedauert, Christian.
00:08:47: Wow, und dann hat man das entwickelt.
00:08:50: Sie
00:08:50: hat das gefühlt und ich hab das gefühlt und es hat wirklich
00:08:54: passt.
00:08:54: Wow, ist nicht immer so schnell, aber das war quasi auch eine Sympathie auf dem ersten Blick, glaube ich.
00:08:59: Und es passt super und über das werden wir ja jetzt auch noch ganz früh reden.
00:09:04: Vielleicht tun wir ein bisschen, holen wir die unsere Hörerinnen so ein bisschen.
00:09:08: Wo Kofu ist, weiß man natürlich.
00:09:11: Aber manche wissen es vielleicht nicht.
00:09:13: Wo liegt denn deine neue Heimat?
00:09:15: Ja,
00:09:15: genau.
00:09:16: Also die Insel Kofu ist die nördlichste.
00:09:19: der griechischen Inseln und wenn man sich den italienischen Stiefel vorstellt, ganz unten am
00:09:25: Absatz
00:09:26: und da ist ungefähr Kalabrien und das ist genau parallel zu Kalabrien, also ganz unten am Stiefel.
00:09:32: Und wenn es so beim Balkan runter geht, dann habe ich so Albanien und dort, wo es aufhört, tut das gleich, oder?
00:09:39: Wir sind genau gegenüber von Albanien und vom griechischen Festland, also die Hälfte Insel Corfu.
00:09:46: Parallel ist Albanien, Und unterhalb ist das Epirosgebier, gell?
00:09:51: Ich weiß noch, beim unterwegs sein, du bist der MAU-Netz, das ist ja super mit Handy.
00:09:55: Und auf der nördlichen Seite von Koffu muss man aufpassen, dass man nicht in Albanien ist und schön roaming zahlt, oder?
00:10:02: Also da merkt man einfach, das Albanien ist auch nah und unten im Süden ist dann kein Problem.
00:10:06: Da ist man eh dann im EU-griechischen Netz.
00:10:09: Ständig willkommen in Albanien.
00:10:12: Das ist nah, kann man rüberschauen.
00:10:14: Aber
00:10:14: ich mache immer seinen schönen Stundenplan für meine Gäste und da steht bei jedem Tag drauf, Achtung, albanisches Netz, weil da kann man ja richtig hohe Kosten.
00:10:24: Ja, genau.
00:10:25: Aber das ist die Nähe und das merkt man dann dort, quasi, am seinem
00:10:28: Handy.
00:10:29: Ja, Koffu, wie groß ist die Insel?
00:10:32: Wie viele Kilometer lang?
00:10:34: oder wie kann man sich die vorstellen?
00:10:36: Also, eine
00:10:37: kleine Insel.
00:10:38: vom Norden bis zum Süden ist sie sechzig Kilometer lang.
00:10:42: Und die Insel Breite vom Norden bis zum Nordosten ist ungefähr dreißig und im Süden wird sie ganz schmal drei bis vier Kilometer.
00:10:51: Also überschaubar und in einer Woche sieht man schon viel, oder?
00:10:54: Ja, also wir erwandern den Norden, Nordwesten und Nordosten, weil die Insel ist zwar nicht lang, aber die Straßen sind sehr schlecht und wenn man in Süden runterfährt, fahren wir zwei Stunden.
00:11:05: Ja, okay.
00:11:06: Und
00:11:06: ich finde immer so lange Busfahrten, also ich persönlich mag das überhaupt nicht.
00:11:10: Also wir erwandern in unseren Reisen den Nordwesten, Nordosten und die Inseln.
00:11:15: Da gibt es noch die diapontischen Inseln.
00:11:17: Da wandern wir auch.
00:11:18: Da waren wir ja auch gemeinsam.
00:11:19: Ja
00:11:20: genau, war schöne, schöne Erinnerungen.
00:11:22: Da werden wir sich auch noch ein bisschen erzählen.
00:11:24: Vielleicht noch ein bisschen zu dir.
00:11:26: Wie statisch du sagst in deinem Tag.
00:11:28: Du bist da ziemlich früh auf Steherin, oder?
00:11:31: Gott sei Dank bin ich früher auf Steherin.
00:11:34: Also ich gehe oft in unserem Nachbardorf.
00:11:37: Da ist ein Bauer.
00:11:38: Da kostet das.
00:11:39: Und da hole ich Spezialitäten von uns jetzt, dass wir das wirklich mit einbringen vom Bauern frisches Gemüse und frischen Feta und die Oliven an.
00:11:49: meine Gäste lieben das.
00:11:50: Wir machen Frühstückspicknick und dann hole ich das wirklich frisch und richte das für jeden Gast ein eigenes Frühstückspicknick her.
00:12:00: Ja, du Bediener, du machst das so liebevoll.
00:12:03: Also wir waren ja selbst mit Freunden, mit seiner privaten Gruppe bei dir, mit meiner Frau und wie wir ankommen sind, sind da schon so Sackerln gestanden.
00:12:13: Du bereitest ja schon vor der Tour, also was war da?
00:12:16: Kräuter waren drinnen und eine liebe Postkarte.
00:12:20: Also wir reden ja oft so bei Weltat Wandern und zeichnen liebevolle Detail aus und bei dir kann man das wirklich so sehen.
00:12:28: Du bastelst und sammelst.
00:12:31: Was gibt's denn da alles von dir?
00:12:33: Ohne, da waren wir nicht alle Überraschungen, aber so ein bisschen.
00:12:37: Man wird schon super nett begrüßt.
00:12:39: Das stimmt und da bin ich auch wirklich ganz stolz drauf und es hat sich über die Jahre so entwickelt.
00:12:45: In den zehn Jahren hat sich diese Reise total entwickelt.
00:12:49: Also meine Gäste bekommen einen schönen Obstkorb, weil Vitamine sind ja wichtig.
00:12:55: Ja, genau.
00:12:56: Und also selbstgesammelter Tee.
00:12:59: und dann gibt es wie gesagt eine Korfukate, wo ich unsere Wanderungen einzeichne.
00:13:05: Und jetzt haben wir ganz eine tolle neue Postkarte gedruckt.
00:13:08: Meine neue Kollegin, die Bier geht, macht so schöne Fotos.
00:13:12: Und da haben wir wirklich eine ganz tolle Postkarte und jeder Gast kriegt eine selbst, also handgeschriebene Begrüßungskarte.
00:13:20: Und jetzt haben wir noch eine Extrasalbe gemacht, also gegen Mückenstiche und kleine Verletzungen.
00:13:28: Und die Leute schätzen das, weil das kann man gut brauchen.
00:13:31: Also lauter Sachen, die man gut brauchen kann dort und dass man so, wir sagen ja gerne so Urlaub bei Freunden, Freundinnen und Betretiers, das wirklich so.
00:13:41: schön erfüllt.
00:13:42: Wir haben gerade in der Vorbesprechung der Alex, der da unsere Podcast aufnimmt, gesagt irgendwie, er möchte jetzt selbst mit Weltweit wandern mitfahren, weil er schon viele Podcasts geschnitten und gehört hat, aber er mag ja nicht so Gruppenreisen und da haben wir auch so ein bisschen über den Rhythmus unserer Gäste geredet.
00:14:01: Ich möchte gerne sagen, wir haben gesagt, unser geheimlicher Slogan ist Gruppenfreisen auch für Menschen, die nicht so gern Gruppenreisen mögen, weil wenn sie kommen, dann merken sie, dass das eigentlich cool ist.
00:14:12: Man muss ja nicht die ganze Zeit zusammen sein.
00:14:15: Du hast gesagt, das Programm ist ja dann immer so auch ein bisschen offen.
00:14:19: Ja, das stimmt.
00:14:21: Wie ich gerade gesagt habe, mir ist es total wichtig.
00:14:23: Also ich persönlich bin ein Mensch, ich brauche viel Zeit für mich alleine.
00:14:27: Und unser Programm ist wirklich so aufgebaut.
00:14:29: Also natürlich, wir wandern gemeinsam, wir frühstücken gemeinsam und wir essen am Abend gemeinsam.
00:14:35: Aber es ist immer so, dass die Gäste am Nachmittag immer noch Zeit haben zum Schwimmen.
00:14:38: Und dann kann man entscheiden, möchte man alleine am Strand gehen oder möchte man mit einer Freundin oder eben einer Wander-Freundin gemeinsam.
00:14:48: Also es ist... Man kann entscheiden.
00:14:50: Ja, es ist offen.
00:14:52: In Gemeinschaft oder nicht oder in Spannung, weil manchmal braucht man Buchlesen am Sonntag.
00:14:57: Genau.
00:14:58: Und mir persönlich ist es ganz wichtig, dass da eben Zeit ist.
00:15:01: Und das sagen meine Gäste auch immer, dass es ganz toll, dass diese Freiheit da ist.
00:15:06: Ja,
00:15:07: voll schön.
00:15:08: Mir ist es ja auch wichtig, dass einfach... Also so viel Fältigkeit, einfach, klar, es kann man wandern und dann einmal irgendwie einfach nichts tun, schauen oder alleine mal spazieren gehen.
00:15:19: Koffu, die Insel für alle, die sie nicht kennen, was kann man sie unter Koffu vorstellen?
00:15:25: und wie ist denn so die Geschichte?
00:15:27: Erzähl mal so, Crashkurs, Koffu für Anfängerinnen.
00:15:31: Ja, Geschichte, ja, unsere Kaiserin Sissi war, die südlich...
00:15:36: Politikskriterium.
00:15:38: Südlich von Koffu statt hat sie das Achillion damals gekauft, renoviert.
00:15:43: und hat da ein paar Jahre gewohnt.
00:15:45: Da gibt es auch den Sisypilga-Weg und so kleine Wanderungen und das Achillion ist ganz wunderschön.
00:15:54: Und sonst einfach diese wunderschöne grüne Insel, die Natur pur.
00:15:59: Und von geschichtlich her, es waren Jahrhunderte die Venezianer.
00:16:04: Und die Insel Hauptstadt ist venezianisch, französisch geprägt.
00:16:09: Und die Briten waren auch da.
00:16:12: Und die Venetianer waren das mit den Olivenbäumen, oder?
00:16:15: Das prägt die Insel sehr.
00:16:17: Genau,
00:16:17: es gibt um die vier Millionen geschätzte Olivenbäume.
00:16:22: Vorher war die Urbepflanzung, war Makia und Fellweinanbau.
00:16:27: Pro gepflanzten Baum haben die Venetianer eine Golddukkarte, den Koffioten gegeben.
00:16:32: Und das ist jetzt wirklich der Reichtum der Insel, das Gold der Insel.
00:16:36: diese mächtigen, knorrigen, alten Olivenbäume.
00:16:40: Das sind
00:16:40: ja wie Zauberwesen teilweise, wenn man da wandert.
00:16:45: Was macht die Insel so besonders?
00:16:48: Ich frage jetzt so in Richtung Natur.
00:16:52: Erzähl mal mal was über den Ort, wo wir dort uns aufhalten.
00:16:56: Also unsere Agios Georgios-Bucht?
00:16:58: Ja.
00:16:59: Im Norden?
00:17:00: Ja, im Norden, im Nordwesten der Insel.
00:17:02: Die Bucht ist drei Kilometer lang und das ist wirklich eine ruhige Perle und die Unterkunft, wo die Gäste sind, ist ganz in der nördlichsten Spitze und du springst quasi vom Balkon auf die Wiese ins Meer.
00:17:18: Das ist wirklich so.
00:17:20: Und da haben wir echt Glück, dass das wirklich noch eine ruhige Perle ist.
00:17:25: Man sicher gibt es am anderen Ende der Bucht ein paar Hotels, aber es ist alles super klein gehalten.
00:17:30: Nicht über zwei Stockwerke.
00:17:33: Und das ist sehr authentisch noch.
00:17:35: Also man fühlt sich gleich, man kommt an und man fühlt sich gleich zu Hause.
00:17:41: Unsere Bediener, von denen wir schon geredet haben, haben wir auch immer gesagt, wie im Griechenland auf anderen Inseln vor Jahrzehnten, also wie das alte Unteranführungszeichen Griechenland, fühlt sie sich dort in dieser Bucht.
00:17:54: Natürlich, die Insel Kaufu hat im Süden oder in der Mitte gibt es natürlich Ballungszentren, wo viele Touristen sind.
00:18:02: Aber es gibt ganz viele Buchten, die wir auch teilweise erwandern, wo nicht so viel Tourismus ist.
00:18:07: Und das alte Griechenland wird hoffentlich noch lang so bleiben.
00:18:14: Und da bin ich echt glücklich, dass wir so einen schönen Fleck gefunden haben.
00:18:19: Ja, und mit vielen persönlichen Kontakten von dir, oder?
00:18:22: Dass man einfach so eintaucht in dein Netzwerk.
00:18:25: Erzähl mal vielleicht da ein bisschen, da gibt es ja... Oder erzähl mal einfach von verschiedenen Wanderungen und wenn man dort trifft.
00:18:31: Ja, Christian, ich sage, dass Sie kennen mich alle.
00:18:35: Die Österreicherin, die eine Wanderfirma aufgemacht hat.
00:18:40: Und
00:18:41: da lebt es bei Ihnen, unter Ihnen.
00:18:43: Genau,
00:18:43: und Sie haben mich akzeptiert.
00:18:45: Und ich habe also auch durch meinen Kind und durch meinen Job Und über die Jahre habe ich ein Netzwerk aufgebaut vom Busfahrer, vom Taxifahrer, vom Bäcker, der uns das frische Brot bringt.
00:18:57: Und
00:18:58: zum Olivenbauer, wo wir hingehen und die Ölpresse anschauen und das frische Öl probieren.
00:19:03: Also es ist wirklich, bin ich echt stolz drauf.
00:19:06: Und der Bootsfahrer, weil wir gehen wandern und wir fahren mit Boot zurück, öfters.
00:19:12: Und die Griechen sind, wie man weiß, sind ja sehr entspannt immer.
00:19:17: Pünktlichkeit ist ja nicht der größte Pluspunkt in Griechenland.
00:19:22: Aber über die Jahre haben sie gelernt, dass man schon ein bisschen pünktlich sein muss bei der Bediene.
00:19:30: Und da bin ich echt stolz drauf.
00:19:31: Jeder macht seine Arbeit und sie machen es gern und mit Freude.
00:19:37: Und ja, das sehen unsere Gäste.
00:19:41: Wie bei allen griechischen Inseln gibt es ja so eine mythische Geschichte sicher über Kofu, oder?
00:19:49: Genau, Christian.
00:19:50: Da habe ich ja wirklich eine wunderschöne Geschichte.
00:19:53: Ich mag das sehr gern und das ist die Geschichte, wie die Insel Kofu entstanden ist.
00:19:58: Also man stellt sich vor, es gibt die schöne Nymphe Gorgira.
00:20:03: Sie war wunderschön und auch Zeus, der Gott aller Götter.
00:20:07: hat von ihr gehört.
00:20:08: und er hat gesagt, Gorgira, komm her, ich will, dass du meine wirst.
00:20:12: Und die Gorgira hat gesagt, nein, nein, nein, ich will nicht.
00:20:14: Und er war so lästig und hat nicht aufgehört.
00:20:17: Und sie fing an zu fliehen.
00:20:19: Sie hatte keine andere Wahl.
00:20:20: Und sie floh und floh und floh über das griechische Festland.
00:20:24: Und kommt zum Meer.
00:20:28: Und Meeresgott Poseidon hat das mitbekommen.
00:20:30: Und es geht nicht weiter.
00:20:33: Und die ... Er sagt so, Gorgira, Gorgira setzt den in Fuse ins Meer.
00:20:38: Und ich versteine dich in einer Insel.
00:20:41: Und die Gorgira sagt, das will ich.
00:20:44: Und sie setzt ihre Zehenspitze ins Meer.
00:20:46: Und das ist der Süden von Korfu, weil der ist so schmal.
00:20:50: Und sie streckt ihr Knie, sie ist auf der Flucht.
00:20:53: Und sie streckt ihren Kopf und ihr Kinn in den Nordwesten der Insel.
00:20:57: Und ihr schönes Haar geht in den Nordosten.
00:21:01: Und so ist die Insel Korfu entstanden, weil man sich ... Die Karte anschaut, schaut es wirklich aus wie eine Frau mit schönen, langen, wehenden Haaren.
00:21:10: Ja, und ich finde, das ist eine schöne Geschichte.
00:21:12: Und ich freue mich immer, wenn ich den Gästen das erzähle.
00:21:15: Und dann stehe ich da vor ihnen, voll in ... in der Quarkira-Position.
00:21:22: Sie können sich das so richtig vorstellen.
00:21:25: Ja, schöne Geschichte.
00:21:27: Und dahinter ist das schöne Meer wahrscheinlich, wenn
00:21:29: du es erzählst.
00:21:30: Das machen wir dann immer bei der Küstenwanderung.
00:21:33: Und da ist wirklich ein Olivenbaum, das ist eine Spitze, die rausgeht ins Meer.
00:21:37: Und da sind so Felsen und das Blaue Meer und Albanien hinterbei.
00:21:41: Und man kann sich das so richtig hautnah vorstellen.
00:21:45: Und ich steh dann vor ihnen und bin die Gorgierer für diesen Moment.
00:21:53: Du liebst es so ein bisschen abseits der.
00:21:56: markierten oder der üblichen Wege zu gehen und erzeugt, dass dann eigene Wege ausschneiden lassen.
00:22:03: Erzeugt ein bisschen über deinen Engagement, da Wege zu finden und zu gründen eigentlich, zu suchen und zu finden und zu machen.
00:22:13: Ja, das ist wirklich wahr.
00:22:14: Also ich habe viele, alle meine Wanderungen sind selbst erwandert, selbst erforscht und es gibt auch zwei Bettinerwege.
00:22:24: die wir freischneiden haben lassen.
00:22:28: Ja, und keine offiziellen Wanderwege.
00:22:31: Es gehen doch Olivenhaine rauf und runter über Küsten und dann wieder kurz gibt einen Corfu Trail, dann wieder mal kurz auf so offizielle Wanderwege und dann wieder ab innen.
00:22:44: kleine Olivenhainwege.
00:22:47: Und endet dann immer in einer wunderschönen Taverne, wo du auch immer die Leute kennst und spezielle Gerichte dann schon weißt, oder?
00:22:53: Ja, oft gehen wir ins Café, also oft diese griechischen Kuchen, die ja oft sehr süß sind, aber meine Gäste sagen immer nach seiner Wanderung, braucht man ein bisschen einen Zuckerschock.
00:23:06: Das
00:23:06: brate es schon, ja.
00:23:08: Was sind die schönsten Wanderwege?
00:23:11: Wie kann man sich das vorstellen?
00:23:13: Ich denke dann mehr, wenn ich an unsere Wege denke, an Bicknicks und der Olivenbäume.
00:23:19: Was ist denn für dich das Schönste?
00:23:21: Einer meiner Lieblingswanderungen ist es von einer wunderschönen Bucht.
00:23:25: Da fahren wir forty-fünf Minuten von der Unterkunft hin.
00:23:29: Und da starten wir in dem Ort Paleokastritzer, das bedeutet Alteburg.
00:23:33: Und das ist bekannt für die schönen Buchtformationen.
00:23:36: Und wenn man sich das Meer so vorstellt, es glitzt ja den verschiedenen Farbtönen.
00:23:42: Und dann geht es auf alten Monobattis, das heißt der alten Fluchtwegen.
00:23:48: Ein nur zu Fuß Weg ist ein Monobatti.
00:23:51: Über so steinige, ja schon öfter steinige Pfade bergauf.
00:23:56: Und dass es natürlich immer mit Olivenbäumen oder viele zu Pressen gibt es bei uns.
00:24:02: Und dass es immer mit Blick aufs Meer.
00:24:05: Die ganzen Wanderungen sind immer begleitet mit Blick aufs Meer.
00:24:09: Und dann geht es rauf in die Dörfer, durch die Dörfer, dann kehren wir mal ein.
00:24:14: Oder wir machen eine Pause im Olivenhain.
00:24:17: Und dann eben über diese spezielle Wanderung, über einen Bettinerweg.
00:24:22: Weil da müsste man so.
00:24:24: nach diesen schönen Wegen kommt man dann auf die Asphaltstraße und das mag ich gar nicht.
00:24:29: und da haben wir eben einen Weg gefunden einen alten Weg frei zu schneiden.
00:24:35: und ich habe immer gesagt das hat die Wanderung rund gemacht kein Asphalt und dann geht es wieder ab in die Dörfer und dann geht es im Zauberwald und über einen Römerweg zurück in unsere Bucht.
00:24:46: und das finde ich total schön wenn man wandert Und man kommt zurück in die Unterkunft
00:24:52: zu
00:24:52: Fuß.
00:24:53: Nicht immer mit dem Bus.
00:24:55: Also ich versuch das ganz oft, dass wir mit dem Boot zurückfahren oder dass wir zurückwandern in die Bucht.
00:25:02: Das ist einfach viel natürlicher.
00:25:05: Also wenn man sich jetzt in einen klimatisierten Bus sitzt und ganz verschwitzt, das mag ich gar nicht.
00:25:11: Ja, das mag ich voll schön.
00:25:13: Ja, was mir eben so, ich habe sie schon einmal gesagt, diese Picknicks, die du da immer machst unter diesen uralten Olivenbäumen, du musst auch vielleicht ein bisschen Bilder erzeugen, wie das ist.
00:25:23: Einmal war es ja so, dass man dann mehr Blick hat unter den Bäumen, wo wir da gewandert sind, anders mal so ein bisschen neblig gewesen, das war dann wie so mystisch.
00:25:34: Du hast dann immer so klasse Sachen mit.
00:25:37: Ja, genau.
00:25:38: Also es gibt eine Frühstückswunschliste.
00:25:40: Jeder Gast fühlt das aus für mich, genau.
00:25:45: Und jeder Gast bekommt seine eigene Picknick-Box und schreibt dann rein, was er möchte.
00:25:49: Ziegenkäse, Feta, Tomate, was auch immer.
00:25:52: Und dann haben wir zum Beispiel die Küstenwanderung.
00:25:54: Das ist wunderschön.
00:25:55: Wir gingen von Küster zu Küster zu Küster durch ein Naturschutzgebiet.
00:25:59: Und es ist wirklich geflasht.
00:26:01: Jede Bucht ist noch schöner als die anderen.
00:26:04: Und dann haben wir ... eine Picknicks Decke mit, ich schneide frisches Brot auf, untersitze und dann genieße wir unsere Frühstücksbox.
00:26:15: Dann wandern wir weiter, dann fahren wir ein Stückchen mit dem Brot, weil dann hört der Küstenweg auf.
00:26:20: und am Ende dieser Wanderung haben wir dann immer noch Badezeit.
00:26:23: und weil ich ja selber gern esse, mache ich immer ein bisschen mehr in unsere Frühstücksbox rein.
00:26:30: Und dann essen die Gäste mittag dort weiter von dieser Frühstücksbox und sind immer ganz begeistert.
00:26:35: Sagen immer, da fehlt der, das ist der beste Fete überhaupt.
00:26:38: Kann ich bestätigen.
00:26:39: Ja.
00:26:40: Und die Tomaten sind wirkliche Tomaten.
00:26:42: Also das ist wirklich schön, wenn die Gäste das so genießen.
00:26:47: Und dazwischen kann man baden.
00:26:49: Ja genau, am Ende der Wanderung kann man baden.
00:26:53: Also ein perfekter Kombi.
00:26:55: Und wo kaufst du das ein, den Fetter und dieses Gemüse?
00:26:58: Also ich versuche natürlich in unserem Dorf, im Nachbardorf, da ist eben ein Gemüsebauer, der Kostas, das ist im Dorfer Rillas, der baut selber das Gemüse an und dann gibt es auch noch einen Markt, da baut er weiter, da hole ich den Fetter, weil der wirklich besonders gut ist.
00:27:14: und die frisch eingelegten Oliven.
00:27:17: Also ich versuche natürlich die lokalen Griechen zu unterstützen, ist eh klar.
00:27:21: Ja, und diese Begegnungen, wir haben ja schon geredet von Olivenbauern an denen.
00:27:26: Vielleicht reden wir von dem ein bisschen.
00:27:28: Wie heißt der Konstantino, dieser Bio-Olivenbauer, der so mit so ... war das der mit den Schnitzereien auch?
00:27:35: Ja, genau.
00:27:36: Erzähl mal ein bisschen, das ist so ein richtiger Familienbetrieb, der sich da quasi selbstständig gemacht hat mit seinen Sachen.
00:27:43: Das
00:27:43: ist ein uriger, ein ganz authentischer Griecher, also abgekürztes ist der Kostas.
00:27:49: Und der hat achthundert Bio-Olivenbäume.
00:27:53: Das bedeutet, es wird nicht gespritzt.
00:27:56: Und der hat einen Arbeiter und die ernten das alles mit der Hand.
00:28:00: Und der hat eine Ölmühle dort.
00:28:02: Wir schauen uns das auch
00:28:03: an mit den Gästen.
00:28:04: Der
00:28:05: Kostas erklärt das auch
00:28:06: für uns.
00:28:07: Und dann hat er noch so einen kleinen Verkaufsraum, so ganz urig, und dann macht er Holzschnittsereien.
00:28:12: Und meine Gäste können das Öl dort immer probieren.
00:28:15: Das ist grünes Öl, das ist von Unreifen, Oliven.
00:28:19: Aber der Fettsäuregehalt ist da weniger und deswegen macht es eine bessere Qualität.
00:28:24: Es ist wirklich ganz toll.
00:28:26: Da fahren wir jeden Donnerstag hin und dann nach dem fahren wir noch zum Spiros den Gemüsebauer, weil die Gäste ja so begeistert sind vom Gemüse und da müssen sie immer ein bisschen was einkaufen.
00:28:37: Ja, weil sie es vorher schon kostet haben oder?
00:28:39: Ja,
00:28:39: genau.
00:28:40: Und ich finde es immer so lustig, wenn wir da reingehen.
00:28:44: Zu viele Leute kommen, also da kommen dann immer zwölf Gäste auf einmal und der ist immer völlig überfordert.
00:28:51: Das
00:28:51: ist immer ganz lustig, sein Gesichtsausdruck, aber er freut sich natürlich, dass er zwölf Gäste auf einmal hat, aber er ist völlig überfordert.
00:29:00: Ja, das ist ja auch das, also wenn man sagt Besuch bei der Olivenmühle, das ist ja bei manchmal so, da gibt es auch Riesenindustrie-Mühlen und da sind jede Stunde, sind zwar drei Busse die dort sind, das ist ja auch... ganz klein, also der wohnt in einem ganz kleinen Haus, da Verkaufsraum kann ich mehr erinnern, das ist ein Räumchen, also das ist ganz, das ist so dein persönlicher Kontakt glaube ich, der wird wahrscheinlich sehr von unseren Gästen leben, weil inzwischen Das möchte ich anders sagen, unsere Touren sind recht beliebt, weil du das so liebevoll machst.
00:29:34: Viele Touren sind schon echt Monate vorher ausverkauft und du schaffst es, dass du jetzt wirklich von uns, von den Weltweitwandern, Gästen, sogar mit einer Partnerin, mit einer Mitarbeiterin zusammen, da auf Koffee leben kannst, oder?
00:29:48: Und auch viele mit dir mit, also Umweg-Rentabilität, weil wir viel Sachen bei lokalen Leuten einkaufen, oder?
00:29:56: Das stimmt, also der Kostas und der Spiros und alle diese Kontakte und
00:30:05: Freunde und Produzenten.
00:30:07: Genau,
00:30:08: also die haben wirklich einen super Profit davon.
00:30:10: Ja, was ja super ist.
00:30:11: Ja, eh, das Geld kommt genau dorthin, also du kaufst da frische Olivenöl und das bleibt beim Bauern, der das produziert.
00:30:21: Das ist kein
00:30:21: Industrie, sondern ein Kleinbetrieb.
00:30:23: Genau, alles Kleinbetriebe.
00:30:25: Und alle Tavernen, wo wir jede Woche hingehen, der Fisch Thomas oder die Oma Taverne, wo wir in die Töpfe schauen.
00:30:33: Das würde man auch ein bisschen erzählen.
00:30:35: Das war so genial.
00:30:37: Das
00:30:37: schaut man im Topf rein und schaut, was man gerne hätte.
00:30:41: Das vor vierzig, fünfzig Jahren wieder Rucksacktourismus in Griechen angefangen hat, war das ja so.
00:30:48: Es hat keine Speisekarte gegeben, man ist in die Küche gegangen.
00:30:51: Und was hat die Oma gekocht?
00:30:53: Zwei, drei Gerichte und da hat man in die Töpfe geschaut.
00:30:56: Und es gibt in Afyonas, wo ich wohne, das ist mein Dorf, wo man auch viel mit die Gäste hingeht, gibt es noch eine Taverne.
00:31:04: Und da gehen wir jeden Freitag hin und die wissen fix, wir kommen jede Woche, dreizehn, also zwölf Gäste und ich.
00:31:11: Und da schauen wir in die Töpfe und die Gäste sind begeistert, weil wo gibt's denn so was schon?
00:31:15: Ja,
00:31:16: super.
00:31:17: Mir das erfolgt.
00:31:19: Und die Stimmung, die dann ist.
00:31:20: Weil da ist die Oma, die kocht für dich, du sitzt, das ist ganz klein und man hat wirklich das Gefühl, man sitzt bei dir, es ist ein Tavern, aber... Außer uns sind vielleicht noch zwei, drei andere Tische, oder?
00:31:32: Es ist klein.
00:31:33: Und du hast das Gefühl, du bist bei dir quasi in der Küche sitzt, quasi in dieser kleinen Taverne.
00:31:39: Und
00:31:39: was ich auch oft so lustig finde, weil die tanzt so gerne.
00:31:42: Und meine Gäste fragen mich oft nach dem griechischen Tanzen.
00:31:46: Und die bin dann jetzt so begabt.
00:31:48: Und die muss dann manchmal herhalten.
00:31:51: Also wenn wir dann Gessen haben, dann holen wir es manchmal und dann tanzen wir dann wirklich durch die Küche und zwischen die Tische durch.
00:31:58: Das ist echt lustig.
00:32:00: Wenn es passt oder nicht?
00:32:02: Wir sagen gerne so.
00:32:05: Auch in Marokko, die Leute vor Ort singen ja gerne und das ist ja ihres.
00:32:10: Aber wenn man es ins Programm reinschreiben würde, dann schauen Leute auf die Uhr.
00:32:14: Es ist schon drei.
00:32:15: Wann ist denn die Aufführung?
00:32:16: Und das ist es nicht.
00:32:18: Sondern es ist schon was, was so aus den Leuten rauskommt.
00:32:21: Und wenn man, ist ja bei uns auch so, wenn man Gäste hat, legt man gern Musik auf und tanzt.
00:32:27: Und das ist dann dort auch so, aber es entsteht.
00:32:29: Manchmal
00:32:30: entsteht
00:32:30: es nicht.
00:32:31: Muss ja nicht sein.
00:32:32: Manchmal sind alle müde.
00:32:33: Genau, das stimmt
00:32:34: ja.
00:32:34: Ich meine
00:32:39: an dieses lokale Leutebesuchen, Wertschöpfung, ich sage es ein bisschen hoch drauf, wenn das quasi das Geld einfach dort im Land ankommt.
00:32:50: Für der Kleid.
00:32:51: zum nächsten Thema Nachhaltigkeit.
00:32:53: Also das hat sich weltweit wandern ja sehr, sehr seit Jahrzehnten, wo es uns schon gibt, in unsere DNA, in unsere Grundsätze geschrieben.
00:33:04: Also wir kompensieren mittlerweile alle Flüge, wo man fliegt.
00:33:09: Wir tun ganz, ganz viel.
00:33:10: Was passiert denn da noch?
00:33:11: Viel ist natürlich auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
00:33:14: Dass wirklich Geld im Land bleibt.
00:33:17: Was gibt es noch an Nachhaltigkeit?
00:33:20: Stichwort Plastikvermeidung.
00:33:23: Ja,
00:33:23: genau.
00:33:24: Das mit dem Nachhaltigkeit.
00:33:26: Wir haben vor vielen Jahren jetzt einen Wasserfilter dort installiert in der Pension.
00:33:31: Und das ist wirklich super, weil die Gäste gängen, nehmen wir im Supermarkt und kaufen jetzt zwanzig Plastikflaschen.
00:33:37: Das
00:33:38: war schon ein
00:33:40: bisschen teuer, ich habe es ja sehr bezahlt.
00:33:43: Und das ist ein Vierfachfilter und ich nehme das auch.
00:33:46: Und auch alle anderen Gäste, nicht weltweit waren, andere Gäste, die nehmen das.
00:33:50: Und da kann man wirklich viel Plastikmüll vermeiden.
00:33:53: Den haben wir dort einfach fix installiert, haben das bezahlt und das war ja nicht so ein riesiger Aufwand, aber da kann man jetzt hunderte Plastik, tausende Plastikflaschen sparen.
00:34:04: Und halt einfach auch, dass ich, wenn ich das Frühstückpick nicht herrichte, für meine Gäste, dass sie nicht jetzt im Supermarkt gehen, was Verpacktes kauft, dass ich halt wirklich was Frisches kauft, da kann man ja
00:34:14: auch.
00:34:16: Natürlich in Griechenland ist das immer etwas schwierig mit dem Müll.
00:34:19: Ich sage immer zu meinen Gästen, die Griechen müssen es noch lernen.
00:34:22: Aber es gibt in fünfzehn Jahren, wo ich jetzt dort lebe, gibt es viel Erfolg.
00:34:27: Es gibt jetzt Recyclingcenter und es wird.
00:34:30: Man muss ein bisschen Geduld haben, aber es wird.
00:34:33: Ja, und das ist gleich dann... Ich finde es super und du bist da echt der Vorreiterin.
00:34:38: Wir versuchen das jetzt wirklich, also transportierbarer Wasserfilter in Nepal und in Kyrgyzstan.
00:34:45: Also wir versuchen das nach deinem Vorbild oder nach diesem Grundsätzen jetzt in vielen, vielen unserer Länder auch einzuführen.
00:34:53: Oft sind die Unterkunftgeber natürlich ein bisschen dagegen, weil sie an dem Trinkwasser das in der Plastikflaschen verkaufen, ein bisschen was verdienen.
00:35:01: Aber ich glaube, im KFU passt das jetzt gut und alles hinein, dass es einfach besser fürs Land ist, als diese Tonnen von Plastikflaschen.
00:35:10: Und als Gast ist es auch, wenn man jetzt nicht sicher ist, dass das Trinkwasser aus der Leitung passt.
00:35:17: Ich trink selber in Afrika oft Plastikflaschen, weil ich nicht krank werden will.
00:35:21: Und so ein Wasser fehlt.
00:35:22: das natürlich eine super Sache.
00:35:25: Und dann geht es ja weiter, weil durch unsere Reisen, aber natürlich am meisten durch dich, aber schon ein bisschen durch Beitrag durch uns von unseren Gästen, wird ja auch Tierschutz betrieben.
00:35:36: Du hast ja ganz am Anfang gesagt, dass deinen ersten Hund gerettet, gleich wie du es angekommen bist.
00:35:42: Und da gibt es jetzt ein bisschen mehr als ein Hund, den ihr rettet.
00:35:45: Erzähl mal ein bisschen was davon.
00:35:47: Es
00:35:47: hat sich über die Jahre so entwickelt, das ist jetzt ungefähr zehn Jahre.
00:35:51: Ich bin ja nur die rechte Hand im Tier, haben die Chefin vom Tiermess die Marquetta.
00:35:55: Wie du vor zwei Jahren bei mir warst, habe ich das ja gezeigt.
00:35:59: Also wir haben angefangen mit ein paar Hunde zum retten, dann waren wir ungefähr bei zwanzig Hunde.
00:36:04: Und mittlerweile sind es ungefähr fünfundsechzig, es werden natürlich immer mehr.
00:36:08: Darf ich gerade fragen, warum muss man Hunde retten?
00:36:10: Was ist denn da Grund?
00:36:11: Ja, also leider die Menschen dort sind nur nicht so fit mit dem Sterilisieren oder sie haben kein Geld, sie haben einfach ein anderes Verständnis zu tieren.
00:36:21: Und es gibt halt viele Hunde, die ausgesetzt sind oder wenn es Babys haben, dass sie es aussetzen.
00:36:26: Viele Straßenkatzen und das vermehrt sich.
00:36:30: Aber mit jedem Gast, das hast du ja eingeführt, das ist wirklich wunderbar.
00:36:34: und wollte da ich sagen.
00:36:36: Dieses Jahr sind zwei tausend Euro von den Gästen von Corfu, zehn Euro pro Gast.
00:36:42: Zäume an das Projekt.
00:36:43: Ja, genau, sind ans Tierheim kommen.
00:36:47: Das ist wirklich
00:36:47: eine
00:36:48: gute Hilfe.
00:36:49: Ja, super.
00:36:50: Na, und ich bin also großartig, also immer dann schon manchmal.
00:36:54: Nicht Sorgen um dich gemacht, weil ich habe gemerkt, deine gesamte Freizeit, fast geht dann, oder überhaupt über die Winterzeit, viel viel Zeit in dieses Japzern-Dierarzt, der dort sterilisiert, eine eigene Station aufgebaut, es gibt ein eigenes Haus, das ihr als Spende kriegt, oder benutzen dürft, aber das als Einrichten organisieren.
00:37:17: Unglaublich, bitte, in der Großartig, was du da tust für den Tierschutz.
00:37:20: Ja,
00:37:20: wie gesagt, ich bin ja nur die rechte Hand.
00:37:22: Ich unterstütze, wie es geht.
00:37:25: Die Maketta und tun was ihr macht.
00:37:27: Aber das stimmt, wir haben einen eigenen Sterilisationsraum.
00:37:30: Jeden Mittwoch kommt er der Tierarzt.
00:37:32: Und auch letztes Mal habe ich wieder eine Katze gefangen mit Katzenlebendfalle.
00:37:37: Hab der Tierarzt hat sich sterilisiert, die ist dann zwei Tage dort in so'n Gehege geblieben.
00:37:41: Und dann habe ich es wieder ausgesetzt, weil wir können ja nicht ... alle sterilisierten Straßenkatzen behalten.
00:37:48: Das geht ja nicht.
00:37:49: Aber für Hunde sucht sie schon dann immer Patinen, oder?
00:37:53: Ja, natürlich.
00:37:54: Und für Katzen auch.
00:37:55: Wir haben auch ein Katzenzimmer mit ca.
00:37:57: von zwanzig Katzen, die halt Behinderungen haben, kein Auge, kein Foto, was auch immer.
00:38:04: Aber generell versuchen das Leid einzudämmen mit der Sterilisation.
00:38:09: Das ist nicht die Bevölkerung oder wie sagt
00:38:13: man,
00:38:13: die Tierbevölkerung
00:38:14: explodiert.
00:38:15: Oder die Katzenbäbe sterben dann an Katzenschnupfen und ich fahre immer rum und füttert.
00:38:23: Habe ja gesehen.
00:38:25: Ja, unsere Freundin Ulli war ja mit, die
00:38:27: ist ja
00:38:27: seine Tierfreundin, die hat das sehr geschätzt.
00:38:30: Aber ich glaube viele Gäste schätzen das, was ihr da macht.
00:38:32: Ja, wir fahren ja am Abend immer mit meinem VW-Bus, in verschiedenen Tavernen zum Essen.
00:38:38: müssen meine Gäste immer ein bisschen Geduld haben, weil ich muss dann immer Stops machen und Katzenfutter ausstreuen, bis wir bei der Taverne sind.
00:38:46: Aber das schätzen sie.
00:38:48: Du schätzt die Menschen, aber auch die Tiere und schaust, dass allen gut geht.
00:38:52: Voll schön.
00:38:52: Ich sage immer, wie kann ich essen gehen und was essen, wenn die Tiere auf der Straße verhungern?
00:38:58: Das kann ich leider nicht.
00:39:01: Aber meine Gäste finden das gut.
00:39:03: Ja, voll schön.
00:39:05: Ja, vielleicht zurück noch zum Wandern.
00:39:08: Kofu ist ja aber mehr als Wandern, hat ja viele schöne Orte.
00:39:12: Es gibt ja dann auch einen freien Tag.
00:39:14: Was kann man da machen auf Kofu, wenn man so Zeit hat und anschauen, was man anschauen möchte?
00:39:20: Also der freien Tag finde ich mir ganz wichtig.
00:39:23: Also man kann jetzt anfangen mit Early Bird Yoga.
00:39:27: Meine neuen Kollegin, die Birgit, ist ein Sonnenschein und sie unterrichtet Yoga.
00:39:33: Da haben wir jetzt seit zwei Jahren die Option in der Früh, den Tag zu starten mit Yoga.
00:39:38: Dann gibt es einen perfekten... Ist
00:39:39: das noch am Freien Tag oder anderen auch?
00:39:41: Also
00:39:42: wir machen sie in den normalen Wanderwochen am Sonntag, also am Sonntag Nachmittag und am Freien Tag.
00:39:49: Weil sonst geht sich das nicht aus.
00:39:52: Und dann kommen meine Gäste immer ein super freies Tag Frühstück, also da verwöhne ich sie so richtig.
00:39:59: Mit Frühstück am Strand, also Kaffee am Strand.
00:40:02: Und dann kann man entweder Bootsfahrt machen oder das hier Kanuausleichen oder Stand-up.
00:40:07: Man kann eine Massage machen, man kann vielleicht Reiten gehen, man kann noch Kaffee stattfahren.
00:40:13: Also wirklich unzählige, oder wenn es oft so ist, auch sie wollen, dass ihr eine kleine Wanderung erklärt.
00:40:19: oder sie können einfach am Strand liegen und ein Buch lesen und die Seele baumeln lassen.
00:40:24: Alles schön.
00:40:25: Eigentlich müsste es jetzt freie Wochen geben auf Koffer, oder?
00:40:27: Ja,
00:40:28: das stimmt.
00:40:29: Viele kommen ja öfter, oder?
00:40:31: Ja, ich habe ein paar Wiederholungs-Täter, sage ich immer.
00:40:34: Ja, voll nett.
00:40:35: Reden wir vielleicht so über die Gäste.
00:40:37: Was kriegst du so als Feedback nach den Reisen?
00:40:39: Was sind so Ihre Erwartungen, wenn Sie kommen?
00:40:41: Was erzählen Sie?
00:40:43: Wie wissen so so paar O-Töne, die du hörst?
00:40:46: Ja, was erwarten die Gäste?
00:40:48: Sie erwarten Erholung, Wandern, Natur, Sonne und mehr.
00:40:53: Gutes Essen.
00:40:54: Und genau das bekommen sie.
00:40:56: Und das Feedback ist oft, weil ich, wie man vielleicht auch hört, ich bin halt ein sehr offener, authentischer Mensch.
00:41:04: Ich kann ja gar nicht anders.
00:41:06: Und durch meine Offenheit ist es oft eine sehr familiäre ... Also wir sind, das ist nicht mein Gast, wir sind Freunde, ja, oft, ja.
00:41:18: Und das ist wirklich schön.
00:41:22: Du hast ja eine Neue, Neue ist sie ja gar nicht, aber du hast unsere Sommerreise jetzt abgedatet und überarbeitet.
00:41:29: Erzähl ein bisschen darüber,
00:41:30: dass irgendwie
00:41:31: neu gestaltet.
00:41:32: Christian, es ist ein Wahnsinn.
00:41:36: Meine Kollegin, die Bier geht und ich, wir haben das abgedatet, genau.
00:41:40: Und es ist wirklich wirklich wunderschön.
00:41:43: Es entsteht so schnell eine Gemeinschaft.
00:41:47: Zum Beispiel am ersten Tag, die am Samstag reisen die Gäste an.
00:41:50: Am Sonntag haben wir dann das erste gemeinsame Frühstück.
00:41:54: Und dann fahren wir auf eine Bootsfahrt.
00:41:56: Und dann schwimmen wir gemeinsam in eine Höhle.
00:42:01: Das ist wirklich wie ein Geburtskanal.
00:42:03: Ich schwimme immer vor, die Birge ist ganz hinten.
00:42:07: Ein bisschen eng und dunkel, so schroff und felsig.
00:42:12: Und dann schwimmt man da rein und die Felsen sind rosa, violett.
00:42:20: Und am Ende dieser Höhle steht ein Feigenbaum, als es wirklich war.
00:42:26: Und da ist ein Abbruch und da kommt Licht von oben rein.
00:42:30: Und da steht
00:42:32: ein richtiger Höhle, aber mit einem Baum.
00:42:36: Und da schwimmen wir mal rein und das ist ein magischer Moment.
00:42:41: Und das bildet die Gruppe zu einer Gemeinschaft.
00:42:43: Ich hab das also erlebt und das ist ... Man kann das mit Worte gar nicht beschreiben.
00:42:51: Es ist wirklich schön.
00:42:53: Und oft haben die Gäste dann Ideen, dass wir da drinnen gemeinsam was singen oder dass wir einen Moment still sind.
00:42:59: Ich bin ja ganz stark an dieser Stille.
00:43:02: Wir wandern in diesen wunderschönen Olivenheimen und ich mach fast jeden Tag, sag ich immer, so von jetzt bis zur nächsten Bucht oder von jetzt bis am Ende diesen Weg ist, wandern wir in Stille.
00:43:13: Weil ich finde, in Stille kann man das wirklich aufsaugen.
00:43:17: Und das ist ja der Punkt.
00:43:19: Wir wandern in der Natur und wir saugen das alles auf und das kann man einfach besser in der Stille.
00:43:28: Ja, spannend.
00:43:29: In Marokko machen das unsere Guides und als Feedback von den Gästen kommt dann auch dort oder eben auch bei dir auf Kofu.
00:43:37: Das waren die schönsten Momente der Reise, oder?
00:43:40: Hörst du wahrscheinlich auch
00:43:41: von... Ja, oft sagen Gäste zu mir, danke für diese fünf Minuten oder zehn Minuten oder zwei Minuten stille.
00:43:48: Und das ist wirklich, das gehört, das ist die Aufgabe von einem Guide, dass er die Gruppe führt und ich zeige euch schöne Plätze.
00:43:57: Aber eben auch, dass man das, also sagt so jetzt, ich lade euch ein auf zehn Minuten stille.
00:44:02: Ich musste ehrlich sagen, vor zehn Jahren, wie ich anfangen habe, wie ich Wandergeit, frischer Wandergeit war, ich habe mir das nicht traut.
00:44:09: Es gehört
00:44:10: Mutter zu.
00:44:10: Es gehört
00:44:11: Mutter zu.
00:44:13: Und
00:44:13: dann hat er mein Gast zu mir gesagt, das werde ich nie vergessen.
00:44:17: Erst als mein Bediener, du hast mir eine Woche Familie geschenkt und Du hast mir die Stille geschenkt und trau dich einfach.
00:44:28: Und es war echt schön und es sind so schöne Begegnungen und jetzt trau ich mich immer.
00:44:35: Nein, ich glaube, das sind ja ganz, ganz viele Erfahrungen bei dir.
00:44:38: Und ich merke, du tust jedes Jahr, eben jetzt habt ihr quasi die Sommerreise wieder neu gearbeitet.
00:44:45: Du bastelst, du Summers Kräuter, da ist immer ganz, ganz viel.
00:44:48: Gehen wir vielleicht so am Abschluss in die Zukunft, wie siehst du die Zukunft von Corfu, von dir, deiner Kollegin Bier geht, unseren Wanderreisen, wie geht es weiter?
00:45:00: Für unsere Reisen, also wir versuchen, dass wir alle paar Jahre neue Wanderungen einbringen.
00:45:07: Ja, das ist immer mein Winterprojekt, neue Wege zu finden.
00:45:11: Also insofern, weil viele Gäste ja... öfters zu mir kommen, kann ich ihnen immer wieder neue Wanderungen bieten.
00:45:18: So sehe ich das eigentlich.
00:45:21: Und für den Tourismus, ja, also eigentlich, finde ich, müssen wir ja dankbar sein.
00:45:26: Also oft sagen Menschen, ja, der Tourismus und Tourismus.
00:45:29: Aber jetzt mit Corona haben wir ja alle gelernt.
00:45:32: Ohne Tourismus ist ja dann auch schwierig.
00:45:36: Und die Insel Corfu ist ja eigentlich, lebt ja fast nur von Tourismus.
00:45:41: Aber ich glaube schon, dass wir in unserer Bucht diese ruhige Perle gut erhalten.
00:45:47: Das ist immer noch ein ruhiger Punkt.
00:45:50: Guter Zukunftswunsch, oder?
00:45:51: Ja.
00:45:53: Danke, danke.
00:45:54: Du bist ja echt weit angereist.
00:45:56: Das ist zwar deine alte Heimat, aber die neue Heimat ist Österreich.
00:46:00: Hast du vielleicht noch zum Abschluss irgendeine Geschichte, irgendein Gedanken, den Stylen möchtest, so als Abschlusspassus?
00:46:10: Also aus allererster Danke, dass ich kommen durfte.
00:46:13: Ich finde das total interessant.
00:46:16: Was möchte ich teilen?
00:46:18: Es ist wunderschön, dass ich für mich diese Inselkorfe gefunden habe und dass ich wirklich meinen Traumjob gefunden habe.
00:46:29: Dass ich meine Leidenschaftes wandern und dass ich den Gästen das alles zeigen darf.
00:46:34: Das finde ich.
00:46:36: Das ist eigentlich mein...
00:46:37: Voll super Abschluss.
00:46:38: Erfüllung.
00:46:40: Ja, vielen, vielen Dank, dass du da warst.
00:46:42: Und es war wirklich super, dass wir mit dir zusammen jetzt einfach einige Zeit noch Kofferwandern haben können.
00:46:49: Mit deinen Augen, mit deinen vielen Erfahrungen.
00:46:52: Voll, voll schön.
00:46:53: Danke, danke.
00:46:55: Ja, und auch dir, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, möchte ich ein großes Dankeschön sagen, wenn du jetzt bis jetzt dabei warst, heißt, das hat irgendwie so halbwegs gut gefallen.
00:47:05: und wenn es dir gut gefallen hat, dann freue ich mich total, wenn du uns eine, wenn möglich, fünf Sterne, wenn ich so frech sein darf, Bewertung da lasst, unseren Podcast abonnierst und auch ein bisschen weitererzählst, weil so erreichen wir dann mehr und wir können unsere Community.
00:47:24: Ein bisschen vergrößern.
00:47:25: Total gern habe ich einen Austausch, wir haben eine eigene E-Mail hergerichtet dafür, podcastetweltweitwandern.com für alle deine Fragen und dann meine persönlichen Antworten.
00:47:38: Ich verspreche, ich beantworte alle Anfragen persönlich.
00:47:42: Auf unserer Webseite www.weltweitwandern.com findest du jetzt dann nicht nur unsere Kofferreisen, sondern auch viele Artikel über Land und Leuten, mein kostenloses E-Book, über nachhaltiges Reisen, Ausrüstungs-Tipps und viele, viele weitere
00:47:57: Info.
00:47:59: Vielen, vielen herzlichen
00:48:00: Dank fürs Zuhören.
00:48:01: bis hoffentlich zur nächsten Folge.
00:48:04: Dein Christian Lade
00:48:24: vom Weltweitwander.
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